Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fastenzeit

Fastenzeit

Iss Schokolade – oder 5 andere Möglichkeiten, in der Fastenzeit zu verzichten

Es muss ja nicht immer Schokolade, Süßigkeiten, die Zigaretten oder der Alkohol sein. Wie wäre es dann mal mit diesem Fasten: 0.75x 1x 1.25x 1.5x 2x 0:0000:25:23 Iss Schokolade – oder 5 andere Möglichkeiten, in der Fastenzeit zu verzichten Google PodcastsApple Podcaststeilen Leave a ReviewListen in a New WindowDownloadSoundCloudStitcherSubscribe on AndroidSubscribe via RSSSpotifyPlayer Embed

Wasser trinken

Minimalismus leben: Wasser trinken

Wasser trinken An kleinen Dingen merkt man manchmal, aus welchem Jahrhundert man wirklich kommt. Bei mir war es zum Beispiel in meiner Kindheit so: Wer Durst hatte, ging zum Wasserhahn und ließ etwas Wasser in ein Glas fließen und trank es. Mineralwasser habe ich erst mit sechs oder sieben Jahren wirklich kennen gelernt. Cola oder Fanta gab es nur, wenn mein Vater uns alle zum Muttertag in die dörfliche Schänke zum Essen einlud oder wenn ich Geburtstag hatte und meine Gäste bewirten wollte. Wir hatten einen eigenen Brunnen und bezogen unser ganzes Wasser aus dem Erdreich. Das wäre heute vermutlich gar nicht mehr erlaubt. Ich war immer neidisch auf meine Schulkameraden, die jeden Tag Mineralwasser oder anderes trinken durften, während ich mich mit dem Wasser aus dem Brunnen zufrieden geben musste. Heute sehe ich das anders – wie manches. Trink Wasser aus der Leitung Unsere Einladung heute lautet: Wasser trinken und zwar aus der Leitung. Kein Mineralwasser, weniger Kaffee, keine Süßgetränke mehr: schlicht Leitungswasser. Wenn Du magst, und im Grunde können wir das sehr empfehlen, kannst du das …

gesammelt sein

Minimalismus leben: Gesammelt sein

Gesammelt sein Stelle Dir vor: Du musst zum Arzt, meldest Dich bei den freundlichen Damen am Empfang an und wirst, wie zu erwarten war, in das große Wartezimmer geschickt. Dort sind einige Stühle schon besetzt, aber bei weitem noch nicht alle. Du nimmst einen Platz ein. Nun geschieht folgendes: Du liest in irgendeiner Zeitung und ein neuer Patient betritt den Raum. Was machst Du? Ich vermute das Gleiche, das auch ich machen würde und immer wieder mache: Ich hebe den Kopf und schaue, wer den Raum betritt und wohin er sich setzt. Eigentlich nichts Besonderes, ganz alltägliche Situation, passiert ständig, nicht nur im Wartezimmer. Auch in der Kirche, in der Bahn, Bus, Kino, Theater, Oper… Dreh’ Dich nicht um…! Und schon sind wir zu unserer Übung für diese Woche gekommen. Sie ist eigentlich total simpel und einfach, aber glaube mir, sie ist gar nicht so leicht. Daher mag ich diese Übung ganz besonders. Ich weiß, wovon ich spreche! Lerne Dich zu sammeln und verzichte darauf, alle Bewegungen und kleinen Ereignissen in Deiner unmittelbaren Umgebung ansehen zu müssen. Das heißt: …

zu Fuß gehen

Minimalismus leben: zu Fuß gehen

zu Fuß gehen In der Stadt ist man ja verwöhnt. Gerade in der Innenstadt gibt es allenthalben eine U-Bahn-Station oder eine Bushaltstelle. Für 1,50 Euro kommt man drei Stationen weiter, und was sind schon 1,50 Euro, oder? Von wegen zu Fuß gehen! Auf dem Land ist das schwieriger, deshalb braucht man auch ein Auto. Und wenn man ein Auto sein Eigen nennt, dann fährt man auch schon mal gerne mit dem Auto zum Nachbarn, der nur 100 Meter weiter wohnt – ist ja auch bequem und leicht gemacht und die Zeit rennt einem ja auch davon. Benutze Deine Füße Wir laden Dich ein, in der kommenden Woche auf U-Bahn und Bus und Auto so weit es geht zu verzichten. Gehe einfach mal wieder zu Fuß. Klar, wer von Hannover nach Neustadt muss, der braucht Bahn oder Auto, und wer morgens zur Arbeit muss, wer will da schon eine Stunde früher aufstehen? Also: jetzt keinen Verzichts-Stress starten. Würde übrigens dem Minimalismus widersprechen. Auch Stress gehört gedrosselt und innerer moralischer Druck auch. Aber es gibt viele kleine Wege, die auch zu Fuß …

Ein Hocker und die Fastenzeit

Was hat ein Hocker mit der Fastenzeit zu tun? Hocker zählen im Allgemeinen nicht zu den Möbelstücken, denen man besondere Aufmerksamkeit schenkt. Ein Hocker ist einfach da oder eben nicht, er fehlt, es wäre gut, wenn er da wäre, aber was soll man machen, dann nimmt man halt etwas anderes, das die gleiche Funktion übernehmen kann. Auf einem Hocker sitzen müssen, das gilt nach üblicher Meinung nicht als Zeichen ausgesprochener Gastfreundlichkeit. Es ist eher eine Degradierung, ein Stuhl oder gar der feine Sessel im Wohnzimmer wird als entsprechender und ehrerbietiger empfunden. So haben sich auch nicht all zu viele Designer Gedanken darüber gemacht, wie denn ein Hocker aussehen soll. Der Schweizer Max Bill ist einer der wenigen, die einen Hocker ganz neu gestaltet haben. “Zwei senkrechte Bretter, ein waagerechtes, die drei fest verzahnt, von einem runden Holzstab unten zusammengehalten.” so wird der Hocker beschrieben. Um es ganz anders auszudrücken: An Max Bills Hocker ist nichts dran, was nicht Hocker ist. Es ist eine radikale Reduktion, ganz auf das wesentlichste beschränkt – drei Bretter und eine …