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Ein bisschen Kühlung

In den ganz besonders heißen Tagen dieses Sommers kommt mir immer wieder ein Satz aus einem Gesang an Pfingsten in den Sinn: „Hauchst in Hitze Kühlung zu“. Er steht in der Pfingstensequenz, also einem Gesang, der an Pfingsten vor dem Evangelium gesungen wird. Manchmal singen wir ihn auch auf Lateinisch – und dann heißt es noch treffender: dulce refrigerium – süßes Erfrischen und Abkühlen.

Ich habe jedenfalls in diesen Tagen eine große Sehnsucht nach Erfrischung und Abkühlung gehabt. Alles ganz normal, wie es uns die Mediziner erklären: In der Hitze wird der Körper matt und beginnt stark zu schwitzen. Mit dem Schweiß versuchen wir, den Körper irgendwie wieder abzukühlen und auf Normaltemperatur zu bringen. Dabei weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt und der Kreislauf wird geschwächt. Mögliche Folgen sind: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Mattigkeit und ein bisschen Schwindel. Menschen, deren Kreislauf nicht so stabil ist, leiden in diesen Tagen besonders; ebenso Babys und Kinder, bei denen die Schweißproduktion noch nicht ausreichend ist, um den Körper wieder abkühlen zu können.

Aber wie kann ich mich gut erfrischen?

In diesen Tagen habe ich gelernt, dass Erfrischung gut geplant werden muss: Ist ein Raum einmal richtig aufgeheizt, hat man tagsüber fast keine Chance mehr, in diesem Raum einigermaßen erfrischt arbeiten und leben zu können. Ratschläge gegen Hitze gibt es viele, aber immer müssen sie gut im Voraus geplant sein:  In den kühlen Stunden die Räume lüften, anschließend die Räume vor Sonneneinstrahlung schützen mit Rollos und Gardinen. Oder auch rechtzeitig auf meinen Flüssigkeitshaushalt achten und genug trinken, denn wenn der Körper erst einmal einen Flüssigkeitsmangel bekommen hat, dann wird der Kreislauf immer anfälliger.

In der Unrast schenke Ruh,
in der Hitze hauche Kühlung zu!

aus der Pfingstsequenz

Das gute Maß bei Hitze

Gerade in diesen Tagen braucht es das gute Maß, von dem ja auch Benedikt schon in seiner Regel spricht. Alle extremen Temperaturschwankungen fordern den Körper zusätzlich heraus; egal ob es die eiskalten Getränke, die kräftig eingestellte Klimaanlage oder die eiskalte Dusche ist. Diese Kühlungen erfrischen den Körper eher kurz und führen danach sofort zu einer Gegenreaktion. Da kann es passieren, dass sogar die Wärmeproduktion des Körpers wieder anregt wird durch einen solchen kalten Reiz.

Alles in allem ist aber die wichtigste Frage in der Hitze, den eigenen Rhythmus anzupassen. Wenn es gelingt, größere Anstrengung aus den heißen Phasen des Tages auf die kühleren Tageszeiten zu verlegen oder immer wieder auch kurze Verschnaufpause einzuplanen, dann geht es dem Körper schon viel besser.

Die süße Erfrischung

Spätestens aus dem Urlaub gibt es auch noch eine andere Erfahrung, an die ich in diesen Tagen denke. Meistens sind die alten Kirchenräume deutlich kühler als unsere Wohnungen. Einfach mal in einer Kirche ausruhen. Zum Glück gibt es ja so viele offene Kirchen. Da denke ich jetzt wieder an den Satz aus der Pfingstsequenz. Diese Eigenschaft der Kühlung wird vom Heiligen Geist und damit von Gott erbeten. Und wenn man schon einmal da ist,  in der Kirche, dann kann man ja vielleicht den Heiligen Geist noch um etwas mehr bitten, als nur um Kühlung….

Unser Musiker am Sonntag: Bernardo Martinez

Bernardo Martinez

Klavier


Wie bist Du zur Musik gekommen?
Meine Eltern suchten für den Kleinen eine sinnvolle Nachmittagsbeschäftigung; da sie selber kriegsbedingt keinen Musikunterricht genossen hatten, wurde es nun an mir verwirklicht.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?
Mein intensivster musikalischer Einfluss stammt aus der romantischen Orchestermusik.


Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?
In der Cella zu spielen bedeutet für mich eine verstärkte spirituelle Komponente; die starke Anwesenheit des Göttlichen wirkt sich auf Stimmung und Zuhörer sehr viel prägender aus als in weltlichen Konzerten.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?
Gern hätte ich gegen 1890 den alten Brahms und den jungen Rachmaninoff kennengelernt...

Wandergruppe

Ich bin dann mal weg…

Wer kennt nicht diesen Titel von Hape Karkelings Buch, in dem er seine Auszeit auf dem Weg nach Santiago di Compostela beschreibt. 103 Wochen lang war das Buch auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

Worum geht es in diesem Buch?

Der Entertainer schildert darin die Erlebnisse auf dem Jakobsweg im Jahr 2001. Auslöser für die Entscheidung, sich auf den Weg nach Santiago di Compostela zu machen, waren ein Hörsturz und eine Operation.
Darüber hinaus hatte er das Buch der amerikanischen Schauspielerin Shirley MacLaine „Der Jakobsweg: eine spirituelle Reise“ gelesen, in dem sie von ihren „Wiedergeburten“ schreibt. Ihr Buch und ein Wanderführer waren auf Kerkelings Wallfahrt seine einzige Lektüre.
Kerkeling wählte für seine Wanderung den klassischen Jakobsweg, ausgehend von Saint-Jean-Pied-de-Port, etwa 770 km vom Santiago entfernt. Und er beschreibt, wie er sich – wie alle anderen pilgernden Menschen auch – mit den physischen und psychischen Anforderungen einer solchen Wallfahrt auseinandersetzen muss. Dabei lernt er nicht nur sich und seinen Glauben besser kennen. Vielmehr schildert er teils sehr plastisch, welchen Charakteren er auf seinem Weg begegnet ist. Dies geschieht manchmal in der ihm eigenen Komik, an anderen Stellen aber reflektiert er sehr tiefsinnig über den Sinn des Lebens.
Auf seiner Pilgerschaft ziehen ihn eher die Sonderlinge und Exoten an als die „klassischen christlichen Pilger, die er – vielleicht nicht zu Unrecht – als nicht lernfähig beschreibt.

Ich bin dann mal weg…

In dieser Woche beginnen in Niedersachsen die Sommerferien. Ich bin gleich zu Beginn dieser Zeit eine Woche weg; denn wie seit 44 Jahren findet in der ersten Ferienwoche die Werkwoche für Liturgie und Kirchenmusik des Bistums Hildesheim im St. Jakobushaus in Goslar statt. – Da freuen sich die „Mehrfachtäter“ schon ein ganzes Jahr drauf…
Dann feiern wir – wie seit 31 Jahren schon – das Fest des Hl. Benedikt (in diesem Jahr am 14. Juli), den Gründungstag unseres Klosters, und wir freuen uns, dazu viele, liebe Freundinnen und Freunde begrüßen zu dürfen. Und eine Woche später geht die Cella in die Sommerpause: Frei nach dem Motto „Ich bin dann mal weg…“ haben wir vom 22. Juli bis 11. August (da findet dann abends um 18 Uhr der erste Gottesdienst wieder statt) unsere Schließzeit, in der keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden.
Auch wenn wir Brüder nicht alle gleichzeitig fort sind, brauchen wir diese Zeit der Ruhe, zumal unsere beiden Brüder aus Tansania, Victor und Cyprian, die ja zum Sprachstudium bei uns sind, keine Ferien haben – und nach dem Unterricht darauf hoffen können, eine Mahlzeit vorgesetzt zu bekommen…

Ich bin dann mal weg…

Ich bin dann mal weg: Das ist (über-)lebensnotwendig, denn wir benötigen Zeiten der Regeneration und des Auftankens. Schenken wir und gestehen wir uns diese Zeiten gegenseitig zu – damit wir uns umso mehr wieder auf die vertrauten Begegnungen freuen können…

Vielleicht magst Du uns von Deiner „Auszeit“ etwas schreiben!?

Valentin: Wie man mit Kritik umgeht

Valentin: Wie Du mit Kritik umgehen kannst.

Hallo, Valentin hier.

Viele meinen ja, jeder Tag wäre für uns Katzen gleich, als würde sich immer alles wiederholen. Aber so ist das gar nicht. Natürlich, wir lieben es, wenn sich unsere Umwelt nicht verändert, der Sessel immer dort steht, wo er eben steht und die Zeiten immer gleich sind. Ich weiß zum Beispiel genau, wann ich etwas zu fressen bekomme und wann es ins Bett geht. Es ist außerdem schön zu wissen, dass ich jeden Morgen um 6.29 Uhr - außer samstags und sonntags und montags - aufstehen kann und es dann gleich losgeht. Dann habe ich nämlich Bad-Dienst, das heißt, dass ich meinem Menschen ins Bad folge und genau beobachte, was er tut. Das ist sehr spannend finde ich. Immer gibt es etwas Neues zu entdecken.
Aber ich mag eben auch Variationen. Zum Beispiel nutze ich gerade meine geliebte Hängematte nicht mehr. Ich habe überlegt, sie einfach eine Zeit nicht mehr zu nutzen und nach anderen Möglichkeiten ausschau zu halten, wo ich gut kuscheln kann. 

Und in ein paar Wochen, dann tue ich einfach so, als würde ich die Hängematte das erste mal sehen und voller Freude springe ich hinein (hoffentlich hält sie). Und dann bin ich tierisch glücklich.

Es ist gut, manchmal auf etwas zu verzichten, um sich wieder zu freuen.
Aber ich komme schon wieder ins erzählen

Valentins Weisheit

“Du musst Dich um Dich selber kümmern und nicht um die, die Dich kritisieren.”

Valentin von List

Bekenntnis einer Katze

Ich möchte Dir eigentlich etwas ganz anderes mitgeben. Manchmal habe ich nämlich mit meinem Menschen etwas Ärger. Ja, wirklich. Es ist so...mmh … ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll. Also: ich finde, dass ich mehr Aufmerksamkeit brauche als Othello, meine Mitkatze. Zumindest brauche ich mehr Kuscheleinheiten als er. Und immer, wenn er gestreichelt wird, dann finde ich das blöd. Und manchmal - jetzt werde ich ganz ehrlich - dann bin ich dem Othello richtig böse deshalb und dann jage ich ihn.

Ach, ich weiß auch nicht, was da in mich fährt. Es ist aber so.
Und dann werde ich manchmal ausgeschimpft und aus dem Zimmer geworfen, damit ich mich abkühle.

Niemand kann Dir etwas nehmen

Aber weißt Du was? Ich bin meinem Menschen gar nicht böse deshalb, weil ich weiß, dass wir auch dann noch Freunde sind. Aber ich bin ihm nicht nur deshalb nicht böse, sondern auch, weil ich eine Katze bin. Und das heißt, egal, was kommt, ich bleibe eine Katze und ich bleibe Valentin. Kritik macht mir daher wenig aus. Weil es nichts verändert und weil es mir nichts nimmt.

Ihr Menschen meint oft, weil jemand anderes, dies oder das, gesagt hat, habt ihr weniger. Aber wie soll das gehen? Eben, gar nicht! Niemand kann Dir etwas nehmen! Diese Macht hat niemand.

Und ich glaube, dass wir Katzen das immer schon verstanden haben. Egal, was andere denken, ich trage immer mein Katzenherz in mir und das wiegt, egal was gesagt wird, immer gleich. Ich zweifle nicht an mir und ich weiß, dass ich ein guter Kater bin, der manchmal über das Ziel hinausschießt.

Und es wäre gut, wenn Du auch so über Dich denken würdest. Mache Dir klar, dass niemand überhaupt die Macht hat, Dir etwas zu nehmen, was in Dir ist.

Sei wie ein Apfel

Stell Dir einen Apfel vor, den Du auf das übelste beschimpfst, ihn verfluchst und in die Hölle wünscht. Weißt Du was, das ist dem sowas von egal. Wenn Du danach in ihn reinbeißt, schmeckt er genauso herrlich süß und saftig. Sei wie ein solcher Apfel. Sei einfach da.

Putze Dich!

Übrigens ist es manchmal sogar richtig gut, wenn ich aus dem Zimmer gebracht werde. um mich abzukühlen. Dann habe ich Zeit und ich beginne mein Fell zu pflegen. Das beruhigt mich sehr und weil ich mich dann so intensiv um mich kümmere, vergesse ich, was vorher war. Das wäre dann auch mein ganz praktischer Tipp für Dich. Wenn Du kritisiert wirst, dann kümmere Dich nicht um den, der Dich kritisiert. Das machen die allermeisten und wünschen dem Übeltäter alles Böse. Du machst es das nächste Mal anders und kümmerst Dich um Dich, versorgst Dich, kümmerst Dich ganz intensiv um Dich, holst Dir einen Kaffee und putzt dich. Das ist die beste Form, um das schlechte Gefühl loszuwerden.

Das Schöne nach einem Streit mit meinem Menschen ist übrigens, wenn ich mich dann wieder mit ihm versöhne. Dann liegen wir da, schauen uns an und jeder denkt über den anderen: Ach ja, so ist er halt.

Valentin

Genug! – Wann ist es eigentlich genug?

Menschen „ziehen die Reißleine“ und verändern ihr Leben. Sie geben eine verantwortliche Position kurzfristig und plötzlich ab. Wenn es sich dabei um eine Parteivorsitzende handelt, wird das Ganze tagelang medial breit besprochen. Und ich beobachte bei mir selber, wie ich Kommentare und Berichte dazu nachlese und auch irgendwie berührt bin über die Klarheit, die ein Mensch ausstrahlt, wenn er sagt, dass es jetzt genug ist. Die breite Palette zwischenmenschlicher Beziehungen scheint dabei sichtbar zu werden: Worte des Respekts, der Ermutigung zum Durchhalten und zum Zusammenhalt – vielleicht das ein oder andere schlechte Gewissen, durch eigenes Verhalten für diese Entscheidung mitverantwortlich zu sein.

Wahrnehmung für das, was mir gut tut

Ich musste in diesen Tagen darüber nachdenken, wie ich bei mir selber wahrnehmen kann, wann etwas genug ist. Bei den bekannten Fällen der Tagespolitik hat man den Eindruck, dass etwas nicht mehr stimmig ist, das es nicht mehr auszuhalten ist. Also eher ein: Es reicht – ich mache nicht mehr so weiter. Gibt es denn auch ein positives Gefühl von genug? Eine Wahrnehmung für das, was mir im Alltag gut tut, weil es genau im richtigen Maß vorhanden ist?

In Bezug auf Speisen und Getränke fällt es mir relativ leicht, wahrzunehmen und auch zu benennen, wann es für mich genug ist – auch wenn ich zugeben muss, dass ich üblicherweise erst dann sage, dass es genug ist, wenn ich mich bereits am Rande von zu viel bewege. Schwerer ist für mich, in Bezug auf Arbeit oder Schlaf eine gute Wahrnehmung für die Menge zu bekommen, die für mich „genug“ ist. Da bin ich schon leichter gefährdet, das gute Maß zu überziehen und zu viel zu arbeiten oder zu wenig zu schlafen. Und ich denke auch an die Regel des heiligen Benedikt, die besonders vom Abt und vom Cellerar (dem Finanzverwalter der Gemeinschaft) dieses sichere Gefühl für das rechte Maß erwartet.

Zwischen Richtwerten und Selbstwahrnehmung

Gibt es körperliche und seelische Kriterien für das richtige Maß? Wir alle kennen ja vermeintliche Richtwerte für Gewicht, Blutdruck, Cholesterin und vieles mehr. Hier sind es Werte, die Wissenschaftler zusammengetragen haben – oft jenseits von dem, was wir selber wahrnehmen.

Wie finde ich meine inneren Kriterien für das gute Maß? Auch wenn die Beschreibung nicht leicht ist und sicher viele unterschiedliche Gedanken zulässt, gibt es für mich zwei wichtige Kennzeichen: Das richtige Maß lässt wachsen. Wenn ich das richtige Maß gefunden habe, dann wachsen meine Kräfte und meine Freude zur gleichen Zeit an, ähnlich wie wir das bei einem Training im Sport kennen. Sicherlich gibt es im zunehmenden Alter dann auch Momente, wo die Kräfte nicht mehr wachsen können oder sogar zurückgehen. Aber das gute Maß hat Kraft und Freude.

Regeneration: Die Kunst der Wiederherstellung des Gleichgewichts

Und zu dieser Kraft und Freude kommt eine gute Regeneration. Regeneration ist zunächst eine ganz körperliche Erfahrung: Körperliche oder geistige Arbeit hat im Körper einen zehrenden Charakter und führt in dieser Hinsicht zu einem stofflichen Mangel. In einer Phase der Erholung wird dieser Mangel wieder ausgeglichen. Körperlich und seelisch ist gerade dieser Wechsel zwischen einer Phase mit zehrendem Charakter und einer Phase mit erholendem oder wieder versorgenden Charakter ganz entscheidend für das richtige Maß.

Eigentlich genug ist es immer dann, wenn der Körper und die Seele dringend die Erholungsphase brauchen, um keine Mangelerscheinungen und keinen Leistungsabfall zu bekommen. Wie schnell dieses Wechselspiel sein kann und sein soll, ist sicherlich unterschiedlich: In der Praxis für Stimmtherapie sage ich meinen Patienten oft, dass es kein Problem ist, wenn die Stimme abends müde ist, solange sie am nächsten Morgen wieder gut und fit ist. Bei beim Sport kann es durchaus so sein, dass man auch einmal zwei oder drei Tage noch in den Muskeln eine Anspannung spürt. Und bei geistiger Arbeit können solche Phasen durchaus noch etwas länger sein, wenn anschließend eine ausreichende Erholungsphase da ist.

Und ich merke, wie es mir gut tut, wenn ich mich auf diese Regeneration in meinem Körper konzentriere. Denn dann fällt es mir leichter, gute Entscheidungen zu treffen und doch anderen sagen zu können, wann es für mich genug ist.

Und ich freue mich wieder von Dir zu lesen, wie es Dir mit dem „es ist genug“ und „es reicht“ ergangen ist.

Unsere Musiker zu Pfingsten: Andreas Burckhardt und Ahed Nofal

Am Pfingstsonntag feiern wir um 18.00 Uhr unseren Gottesdienst.

Andreas Burckhardt, Saxophon

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Ich habe mit Violine u. Klassik begonnen, aber das Hören einiger für mich unglaublich inspirierender Saxophon-Aufnahmen haben mich zu einem Jazz-Saxophonisten werden lassen.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Das waren Musiker wie Jan Gabarek, John Handy, Bernd Konrad und viele Aufnahmen, die man heute als Weltmusik bezeichnet.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Ich bin schon seit vielen Jahren musikalisch mit der Kirche verbunden. Die spirituelle Energie und der Klang eurer Hauskirche ist immer wieder sehr inspirierend.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Das wären auf jeden Fall die energiegeladene Jazz-Musik der 60er Jahre und die mittelalterliche sakrale Musik.

Ahed Nofal, Oud

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Ich bin in einer Kultur aufgewachsen, in der Musik zum Alltag gehört deswegen habe ich als Kind immer Musik gemacht z.B. in der Schule, bei soziale Anlässe und bei der Arbeit auf dem Bauernhof. (Singen und Trommeln)

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Mich beeinflusst der Spaß am Musikmachen und der Sound der Oud (mein Instrument) hat mich motiviert, Musik lernen.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

In einer Kirche zu spielen bedeutet für mich ein Art von Meditation und natürlich die heilige Atmosphäre mit dem Sound meiner Oud zu erleben.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Es wäre sehr schön, wenn ich in die Zukunft eintauchen könnte, um die Entwicklung der Weltmusik anzuhören.

„Was glotzt Du?“

Manchmal hört man diese Frage, wenn man an einer Gruppe von Kinder oder Jugendlichen vorbeigeht.
In der Apostelgeschichte steht die gleiche Frage – aber deutlich vornehmer formuliert: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (Apg 1,11)

Was hat es mit der Himmelfahrt Christi auf sich?

In den ersten drei Wochen der Osterzeit haben wir in den Gottesdiensten viele Erzählungen gehört, in denen der Auferstandene den Jüngern erschienen ist. Seit dem vierten Ostersonntag lesen wir Abschnitte aus dem Abschiedsreden Jesu, die im Johannesevangelium aufgeschrieben sind.
Spannend ist, dass alle vier Evangelisten das Thema Auferstehung, Himmelfahrt und Geistsendung ganz unterschiedlich behandeln:
Der Evangelist Lukas schildert die Geistaussendung am fünfzigsten Tag nach Ostern in seinem zweiten Buch, der Apostelgeschichte, als stürmisches Ereignis (vgl. Apg 2) Die Himmelfahrt Christi – zehn Tage zuvor – führt auf diese Geistsendung hin. Aber das ist nur die Sicht des Lukas.
Für den Evangelisten Johannes finden Auferstehung und Himmelfahrt Jesu am gleichen Tag statt. Markus schreibt nur von einem leeren Grab. Und Matthäus hat überhaupt nichts mit dem heiligen Geist im Sinn, bei ihm findet sich kein Hinweis auf eine Geistsendung. Das Evangelium schließt nach Jesus Missionsbefehl mit der Zusage: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Dass Jesus dabei in den Himmel aufgenommen wurde, schreibt Matthäus nicht.

Die unbekannte „Welt“

„Wir treten ja in eine unbekannte Welt ein, in der wirklich nichts, was wir kennen, so ist, wie wir es kennen.“ Das sagt der deutsche Astronaut Alexander Geers vor fünf Jahren – einer, der beauftragt ist, im Weltall Forschungen zu betreiben, damit das Leben auf dieser Erde besser wird. Das sagt einer, der durch seinen veränderten Standpunkt im wahrsten Sinne des Wortes die Erde neu in den Blick nehmen konnte, anders als das uns möglich ist.
Was aber beschreibt die Bibel?
Die Bibel erzählt uns von nie dagewesenen Ereignissen, die die, die Jesus nach seiner Auferstehung begegnet sind, total verwandelt haben. Sie versucht etwas zu beschreiben, das vollkommen anders war als alles, was man bisher denken konnte. Den Evangelisten fehlen eigentlich die Worte. Sie wissen nicht, was sie sagen oder schreiben sollen. Denn in den Himmel zu kommen bedeutet die totale Verwandlung des Menschen.
Damit werden wir hingeführt in einen Kern des Christentums: Auferstehung ist nicht primär ein historischer Fakt, der zu wissen oder zu verstehen ist. Das Erkennen des auferstandenen Christus ist eine mystische Erfahrung, eine menschliche Verbundenheit. Also ein Ergriffensein des Ichs.

Der göttliche Himmel

Wo ist dieser Himmel, in den Jesus emporgehoben wird?
Die Ikonographie macht deutlich, dass Jesus nicht in das Blaugrau des Himmels emporgehoben wird, also nicht durch die Atmosphäre in das Weltall entschwindet, sondern dass er in einen goldenen Hintergrund aufgenommen wird: Es ist das alte Symbol des göttlichen Raumes, in dem Christus fest beheimatet ist. – Dieser „religiöse Himmel“ wurde in früheren Zeiten viel klarer als heute vom Himmelsgewölbe und vom Weltall getrennt gedacht.

Mareike Morr

Unsere Musiker am Sonntag: Mareike Morr und Maxim Böckelmann

Unsere Musikerin im Gottesdienst:
Mereike Morr

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Meine beiden großen Schwestern hatten bereits Klavierunterricht und dieses Instrument hat mich unglaublich fasziniert. Jedenfalls erschien mir die Blockflöte als nicht geeigneter Ersatz. So durfte auch ich mit 5 Jahren Klavierunterricht nehmen. Das gemeinsame Singen im Urlaub, auf langen Autofahrten und bei Festen und Feiern hat meine Liebe zum Gesang geweckt, so dass auf das Klavierstudium dann das Gesangsstudium folgte.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Mein langjähriger Klavierprofessor Karl-Heinz Kämmerling hat mich seit meiner Kindheit geprägt, inspiriert und wachsen lassen. Ein intensives Opernerlebnis von R. Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ bei den Salzburger Festspielen hat das Feuer für die Oper entzündet.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Meine langjährige Arbeit mit Bruder Karl-Leo in der cella-Praxis verbindet mich auch mit der Hauskirche. Meiner Dankbarkeit für diese Arbeit möchte ich mit einem fröhlichen Herzen Ausdruck verleihen. Im Gottesdienst zu singen ist für mich ein wunderbarer Dienst an Gott.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Am liebsten in jede Epoche!

Kontakt

Wer werde ich als alter Mann sein?

Autofahren habe ich bei Herrn Buxot gelernt. Er hatte seine Fahrschule in Soest in einem Parkhaus mit angeschlossenen Büro- und Wohnräumen. Er war ein verständiger und freundlicher Mann, der mir mit etwas Geduld das Autofahren beibrachte. Und wenn man gezeigt bekommt, wie man lenkt, bremst, kuppelt und schaltet und das alles zur gleichen Zeit oder in der richtigen Reihenfolge, dann bleiben manche grundsätzlichen Lebensweisheiten nicht aus. Auch das Autofahren kann als Metapher für das Leben dienen und dafür muss man sich nicht einmal besonders anstrengen.

Ich kann mich beispielsweise daran erinnern, als Herr Buxot mir erklärte, wie man sich als Autofahrer auf der Autobahn verhält. Er sagte mir, dass wir immer dorthin fahren, wohin wir gucken. Und wenn ich einen LKW überholen will, dann soll ich nicht den LKW anschauen, sondern auf die Straße etwa 100 Meter vor mir, denn dort will ich ja hin – wer will schon einen LKW küssen?
Das habe ich mir gemerkt und mache das bis heute.

Innere Bilder

Und später, während einer meiner Fortbildungen, musste ich wieder an Herrn Buxot und seine Lebensweisheit denken. Denn in dieser Fortbildung ging es um innere Bilder, die wir alle produzieren. Und auch hier hieß es fast wortgleich, dass wir uns dahin entwickeln, was wir als innere Bilder in uns entstehen lassen.

Welches innere Bild habe ich vom Altwerden und Altsein?
Wie sehe ich mich mit 80 oder gar 90? Welchen Ängste und Sorgen gebe ich Raum und erlaube ihnen, innere Bilder entstehen zu lassen, die mich nicht erfreuen und mir nicht gut tun?

Durch ein Gespräch in der Vorbereitung auf unseren Themenmonat bin ich mal wieder auf ein Buch von Luise Reddemann gestoßen. Frau Reddemann hat sich um eine neue Form der Traumatherapie sehr verdient gemacht. Und in ihrem ersten sehr bekannten Buch schlägt sie vor sich vorzustellen, dem alten Mann oder der alten Frau zu begegnen, der wir oder die wir einmal sein werden.

Wer bin ich als alter Mann?

Eine wunderbare Idee, mir vorzustellen, wie ich als alter Mann sein werde und was ich mir aus dieser Perspektive für heute empfehle. Und wenn meine Entwicklung dahin geht, was ich mir vorstelle – frei nach meinem Fahrlehrer – dann hieße das, dass ich sehr genau überlegen sollte, was ich als inneres Bild zulasse und was ich besser verwerfe.

Es gibt natürlich sehr unterschiedliche Bilder, die uns fast täglich präsentiert werden. Die Apotheken-Rundschau zeigt mir meistens agile grauhaarige Männer und Frauen, die dank der fürsorglichen Hilfe des Apothekers vor Ort auch im hohen Alter noch Berge besteigen und tanzen gehen. Und wenn ich meine Angst befrage, dann sehe ich einen alten Mann im Bett liegend, gelangweilt, unzufrieden, leidend, alleine und was mir sonst noch alles einfällt an schlimmen und angsteinflößenden Umständen.

Wie werde ich sein, wie will ich sein?

Reicht es, sich das Alter einfach rosig auszumalen und schon wird alles gut?
Natürlich nicht – auch beim Autofahren und 100 Meter weiterblicken kann der LKW ja immerhin selber ausscheren oder einen  Fehler machen. Und so ist es auch im Leben. Die Vorstellung, gesund bis zum letzten Atemzug zu bleiben ist nett, wird aber Krankheit nicht gänzlich verhindern können. So einfach ist das mit der Gesundheit nun auch nicht. Gesundheit ist ein System und reagiert selten linear.


Ich habe mir vorgenommen, natürlich auf meine Gesundheit zu achten und für viel Bewegung in meinem Leben zu sorgen. Vor allem aber will ich ein Bild in mir erzeugen nicht davon, ob ich gesund oder krank sein werde, sondern davon, mit welcher Haltung ich alt sein möchte.

In vielen Bereichen wird viel zu sehr auf das Verhalten geschaut und man versucht, Verhalten anderer Menschen oder bei sich selber zu ändern. Aber viel wichtiger ist es, Haltungen zu verändern, denn aus einer Haltung entspringt das Verhalten.

Und das ist meine Liste an Haltungen, die mir wichtig sind – egal ob krank oder gesund, bettlägerig oder bergsteigend:

1. Bewahre Dir Themen und Ziele in Deinem Leben – mögen sie auch noch so klein sein.

Als ich über das Älterwerden nachdachte und mir alte Menschen vor Augen führte, die ich im Laufe meines Leben kennenlernen durfte, da wurde mir folgendes bewusst: Die Menschen, die auch im hohen Alter noch agil waren, waren meistens Menschen, die noch Ziele hatten und Themen, für die sie sich begeisterten. Das verhindert das dahinvegetieren, wie ich es von einigen Mitbewohnern meiner Mutter im Altenheim miterlebt habe.

Wenn ich Themen habe, für die ich mich interessiere, dann habe ich immer auch etwas, um darüber zu lesen und mehr zu erfahren.

Vielleicht werde ich mich noch intensiver der Oper widmen, die mich seit einigen Jahren begleitet und mich noch intensiver mit den Werken Richard Wagners beschäftigen. Das wäre ein schönes Thema, dem ich folgen kann, auch wenn ich nicht mehr zu laufen und zu gehen vermag.

2. Eigne Dir eine kontemplative Grundhaltung an.

In unserer Klosterküche hing früher ein kleiner Cartoon auf dem stand: Besser meditieren als herumsitzen und gar nichts tun.

Sollte ich in eine Lebenssituation kommen, wo ich viel alleine werde sitzen müssen, dann möchte ich in meiner kontemplativen Haltung soweit geschult sein, dies als Meditationszeit zu nutzen und nicht einfach zu verträumen und zu warten, bis es Abend wird. Dann ist es Zeit, wirklich zu einem kontemplativen Mann zu werden, der quasi an einem fortlaufenden Meditationskurs teilnimmt. So könnte ich diese Zeit und all das Warten auf Ärzte und Anwendungen, Essen und vielleicht darauf, dass das Leben endlich enden möge, nutzen.

3. Lass die anderen Feiern und Fehler machen.

Ich wünsche mir eine Haltung, die nicht besserwisserisch und nicht neunmalklug ist, sondern den anderen ihre Erfahrungen lässt. Ich hoffe, dass ich andere leben lassen kann, feiern, Zeit verschwenden und Fehler machen, um daraus zu lernen. Ich habe es auch getan und es war gut so. Ich möchte kein alter Mann sein, der zu allem sein Senf dazu gibt, der es ohnehin besser weiß und der ungefragt Ratschläge gibt.

4. Ich will meinen Humor bewahren.

Früher häufiger als heute sagte man mir, man könne mich schon hören, bevor ich da bin, weil ich so herzhaft lache. Ich weiß jetzt nicht, ob das weniger geworden ist, dass man es mir nicht mehr sagt, aber ich weiß auf alle Fälle, dass es noch genügend Anlässe gibt, bei denen ich lache – auch wenn es vielleicht niemand mehr hört. Es gibt so viel urkomische Situationen und so viel, was mein Herz erfreut. Ich will auch als alter Mann viel lachen und viel Freude haben und dafür sorgen, dass das in meinem Leben vorkommt. Und wenn ich dafür lustige Komödien gucken muss oder die Witze aus der Zeitung – die leider nicht immer urkomisch sind.

Humor macht so vieles leichter und netter. Und wenn dazu noch ein ausgeprägter Spieltrieb kommt, dann kann man jede Situation neu gestalten und mehr Leichtigkeit ins Leben bringen. Möge ich es mir bewahren.

5. Ich will nicht nur aus Erinnerungen leben.

Wenn man älter wird, und das wird man ja bekanntlich von der ersten Sekunde des Lebens an, dann häuft man mit jedem Augenblick ein Mehr an Erinnerungen und gelebtes Leben an, das hinter einem liegt und die Perspektiven werden meistens immer kleiner und schmaler. Das ist der Lauf der Dinge. Was ich aber nicht will, ist nur noch in Erinnerungen zu leben, wie es einmal war, was mir schon alles passiert ist, was meine Mutter damals getan hat oder nicht getan hat und wie es im Noviziat zu meiner Zeit war – natürlich besser oder strenger oder schlimmer, Hauptsache eine Steigerung zu heute.

Ich will ein gegenwärtiger Mensch sein und ich bin immer auch ein zukünftiger Mensch, der aus Zielen und Perspektiven lebt. Das will ich auch mit 90 noch – wenn ich so alt werden sollte.

6. Vergiss nie: Es kann alles ganz anders kommen.

Nun bin ich nicht naiv und ich weiß, dass ich nichts weiß, vor allem nicht, was das Alter von mir verlangen wird. Manche Krankheit kann einen Menschen zermürben und Schmerzen setzen jedem Menschen zu. Ich weiß daher, dass meine hehren Haltungen vielleicht nicht alle zu verwirklichen sind. Vielleicht kommt es also ganz anders. Dann möchte ich nicht hart mit mir ins Gericht gehen, sondern mir sagen: So kann es passieren.

Ich will mir dann auch Zeiten des Jammerns gönnen – nicht den ganzen Tag, aber ein oder zwei Stunden am Tag, dann aber richtig. Und zu anderen Zeiten versuche ich es weiter mit meinen Haltungen.

Und vielleicht wächst mit der Zeit ein neues inneres Bild in mir, ein Bild von meiner Zukunft. Ein Bild, wie ich es schon häufiger von Menschen gehört und gelesen habe, die eine Nahtoderfahrung hatten. Dann sehe ich das Licht und ich kann ein wenig von der Liebe spüren und erahnen, von denen diese Menschen sprechen. Und dann weiß ich vielleicht, wohin ich fahren werde – egal, was der LKW neben mir macht und das Leben von mir verlangt. Dann sehe ich es ganz deutlich vor mir, dass am Ende immer Licht steht und immer Liebe.
Ein schönes Ziel, finde ich.

Was wollen uns die Alten in den Märchen sagen?

Podcast: Was wollen uns die Alten in den Märchen sagen?

In den Märchen tummeln sich allerlei Wesen und Gestalten. Manche aus einer anderen Welt, manche ganz diesseitig und wieder andere irgendwie dazwischen. Alle haben ihre Aufgabe und haben eine Botschaft für den Zuhörer und die Zuhörerin.

Auch alte Menschen kommen in den Märchen vor und auch sie wollen uns etwas über das Alter und das Altern sagen und können Hinweise dazu geben, was es heißen kann, alt zu sein. Und wenn uns die Märchen davon berichten, dann heißt es auch, dass das Altern an sich eine Aufgabe und eine Frucht hat. Um diese Frucht geht es in diesem Interview mit Heiderose Schweikart. Frau Schweikart ist ausgebildete Märchenerzählerin, hat schon mehrfach in der Cella Märchenabende gegeben und ist eine wirkliche Sucherin innerhalb und außerhalb der Märchen. Und manchmal auch Finderin – denn davon wird sie berichten, was sie selber über die Alten in den Märchen gelernt hat.