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Vesper zum Benediktsfest

Am 12.07. feiern wir wie jedes Jahr unser Benediktsfest. Es ist der Tag der Gründung und zugleich der des heiligen Benedikt als Patron Europas.
Natürlich können auch wir nicht so feiern wie in den vergangenen Jahren. Gerne aber laden wir am 12.7.2020 um 17.00 Uhr zur Vesper in die Pfarrkirche St. Joseph in der List ein. Anschließend wird es noch eine kurze Begegnung geben.

Eine Anmeldung ist leider zwingend notwendig.

Unsere Musikerin am Sonntag: Elisabeth Schwanda

Elisabeth Schwanda

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Meine Mutter und mein Großvater haben viel mit mir als kleines Kind gesungen, ich habe stundenlang vor dem Radio bei klassischer Musik gesessen und fasziniert zugehört, letztendlich aber hat ein LP mit Frans Brüggen und einem Vivaldi-Konzert in mir den Wunsch ausgelöst, Musikerin zu werden.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Sänger und Instrumentalisten wie Frans Brügge Gustav Leonhard, J. Norman, Maria Callas, Sergiu Celibidache, Daniel Barenboim.
Aber auch der Musik- LK im Gymnasium und mein Flötenlehrer in Karlsruhe, und zwar deswegen weil sie alle so begeistert waren
von Musik und diese „ Fackel“ an mich weitergegeben haben.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

In einer Kirche zu musizieren ist etwas Besonderes, ich spüre eine gewisse“ heilige Stille „, die ich mit meiner Musik bereichern darf.
Die Cella ist für mich ein magischer Ort.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Gerne ins 24. Jahrhundert , um hoffentlich zu erleben, dass dann immer noch Konzerte stattfinden und musiziert wird und zwar nicht virtuell oder durch Computer sondern live und mit Musikern !!!

 

Wie wollen wir leben? 9

Dr. Peter Hundertmark, Referent für Spirituelle Bildung im Bistum Speyer, hat sich angesichts der momentanen Situation Gedanken darüber gemacht, wie wir zukünftig leben wollen. Und dazu zwölf Anstöße formuliert, die zunächst jeweils ein kurzes Bibelwort anführen und dann Anstöße für ein betendes Nachsinnen geben. Er lädt ein, der Frage nachzugehen, was uns Gott jetzt sagen will, und die eigenen Gedanken zu notieren.

Wie wollen wir uns künftig ernähren?

Gott ist jetzt wohlwollend gegenwärtig.

Bibel:
Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. (Markus 7,15)

Anstöße für ein betendes Nachsinnen:
Zeit zum Träumen: Wie wäre es, wenn wir uns so ernähren, dass es ausreichend gute Nahrung und sauberes Wasser für alle gibt? Wie wäre eine Welt, in der wir Nahrung für alle Menschen nachhaltig und im Respekt vor den Grenzen unseres Planeten herstellen?

Egoismus, Verschwendung, Überkonsum, Ausbeutung von Natur und Menschen, Tierquälerei… kommen aus dem Menschen heraus und schaden ihm und allen. In Europa können wir über die Weise, wie wir uns ernähren, entscheiden. Wir können wählen und verantwortlich gestalten.

Wir könnten das … angehen! Ja, und wir könnten das… umsetzen! Ja, und das…

Horchen:
Was könnte Gott mir/uns jetzt sagen wollen?

Damit es nicht verloren geht:
Wie möchten Sie von ihren Gedanken erzählen? Vielleicht ist es gut, sich jetzt ein paar Notizen zu machen, eine Skizze anzufertigen, ein Gedicht zu schreiben, eine Video-Botschaft aufzunehmen…

Wie wollen wir leben? 8

Dr. Peter Hundertmark, Referent für Spirituelle Bildung im Bistum Speyer, hat sich angesichts der momentanen Situation Gedanken darüber gemacht, wie wir zukünftig leben wollen. Und dazu zwölf Anstöße formuliert, die zunächst jeweils ein kurzes Bibelwort anführen und dann Anstöße für ein betendes Nachsinnen geben. Er lädt ein, der Frage nachzugehen, was uns Gott jetzt sagen will, und die eigenen Gedanken zu notieren.

Welche Ziele wollen wir uns künftig für unser Lernen setzen?

Gott ist jetzt wohlwollend gegenwärtig.

Bibel:
Wenn du der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst, wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest, … dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden. (Sprichwörter 2,1-5)

Anstöße für ein betendes Nachsinnen:
Zeit zum Träumen: Was würde sich verändern, wenn wir Lernen als Weg zur Weisheit verstehen würden? Wie wäre unsere Welt, wenn alles Lernen dazu diente, uns zu „Menschen für andere“ zu formen?

Durch das Hören nach „innen“: auf Herz und Verstand, nach „außen“: auf Dinge und Menschen, und nach „oben“: auf Gottes Geist und Wirken … öffnet sich ein tieferes Wissen und ein „heiliges“ Erspüren.

Wir könnten das … anfangen! Ja, und wir könnten das… umsetzen! Ja, und das…

Horchen:
Was könnte Gott mir/uns jetzt sagen wollen?

Damit es nicht verloren geht:
Wie möchten Sie von ihren Gedanken erzählen? Vielleicht ist es gut, sich jetzt ein paar Notizen zu machen, eine Skizze anzufertigen, ein Gedicht zu schreiben, eine Video-Botschaft aufzunehmen…

Unser Musiker am Sonntag: Leonhard Brandstetter

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Ich komme aus einer von der Kirchenmusik geprägten Familie. Mein Vater war Stadtkantor an der Marktkirche Hannover. Jeder sucht sich im Leben seinen ganz eigenen Weg und behält doch seine Wurzeln bei. So habe ich für mich ein ganz anderes Musikinstrument nämlich die Gitarre gefunden.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Das kann ich nur schwer beantworten. Musik ist für mich eine Sprache. Immer wenn ich Musik auf den Punkt gebracht erlebe, versuche ich diese "Worte" in mein Repertoire aufzunehmen. Das kann eine kleine Verzierung oder eine interessante Artikulation sein...

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Der kirchliche Raum ist für mich einer der häufigsten Auftrittsorte. Ich erlebe dabei die Gitarre immer wieder als ein besonders meditatives Instrument, das die Andacht vertieft. In der Cella spiele ich schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder gern, da hier Freiheit sehr groß geschrieben ist und ich mich "zuhause" fühle.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Musik ist für mich nicht nur eine Frage der Zeit aus der sie stammt, sondern vor allem welche Umgebung und welche Stimmung sie wiederspiegelt. Es ist schön, daß ich mich mit Musik in viele verschiedenen Epochen und Umgebungen "beamen" kann.

Wie wollen wir leben? 7

Dr. Peter Hundertmark, Referent für Spirituelle Bildung im Bistum Speyer, hat sich angesichts der momentanen Situation Gedanken darüber gemacht, wie wir zukünftig leben wollen. Und dazu zwölf Anstöße formuliert, die zunächst jeweils ein kurzes Bibelwort anführen und dann Anstöße für ein betendes Nachsinnen geben. Er lädt ein, der Frage nachzugehen, was uns Gott jetzt sagen will, und die eigenen Gedanken zu notieren.

Wie wollen wir künftig handeln, damit Menschen nicht aus ihrer Heimat flüchten müssen?

Gott ist jetzt wohlwollend gegenwärtig.

Bibel:
So spricht Gott, der Herr: Genug, ihr Fürsten Israels! Beseitigt Gewalt und Unterdrückung! Sorgt für Recht und Gerechtigkeit! Hört auf, mein Volk von seinem Grund und Boden zu vertreiben – Spruch Gottes, des Herrn. (Ezechiel 45,9)

Anstöße für ein betendes Nachsinnen:
Zeit zum Träumen: Wie wäre eine Welt, in der alle Menschen in ihrer Heimat gut leben können? Wie wäre eine Welt, in der die Staaten miteinander nach dem Gemeinwohl für alle streben?

„Recht und Gerechtigkeit“ sind Namen Gottes. Gott ist gerecht und steht für Gerechtigkeit. Das verpflichtet alle, die als Glaubende zu Gott gehören wollen. „Hört auf, Situationen zu schaffen oder hinzunehmen, die Menschen, die alle in meinen Augen kostbar sind und die ich liebe, aus ihrer Heimat vertreiben“ – Spruch Gottes, des Herrn.

Wir könnten das … angehen! Ja, und wir könnten das… umsetzen! Ja, und das…

Horchen:
Was könnte Gott mir/uns jetzt sagen wollen?

Damit es nicht verloren geht:
Wie möchten Sie von ihren Gedanken erzählen? Vielleicht ist es gut, sich jetzt ein paar Notizen zu machen, eine Skizze anzufertigen, ein Gedicht zu schreiben, eine Video-Botschaft aufzunehmen…

Logion – für Dich

Normalerweise geben wir am Ende unseres ersten großen Gottesdienstes im Monat eine kleine Karte mit einem Logion heraus. Ein Logion ist ein Spruch oder Zitat. Wir hatten schon Zitate von Meister Eckhart, von Thomas Merton oder Hildegard von Bingen. Nun ist Katharina von Siena an der Reihe.
Leider können wir aus bekanntem Grund derzeit keine öffentlichen Gottesdienste in unserer Hauskirche feiern. Daher haben wir uns entschlossen, unser Logion zum Beginn eines jeden Montas per Post zu versenden.
Vielleicht möchtest Du, dass wir Dir ein solches Logion auch zusenden – solange wir keine Gottesdienste in bisheriger Form in unserer Hauskirche feiern können. Trage Dich einfach in das Kontaktfomular ein und Du erhältst in wenigen Tagen das Logion für Juni und von da an jeden Monat.

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Datenschutz

Wie wollen wir leben? 6

Dr. Peter Hundertmark, Referent für Spirituelle Bildung im Bistum Speyer, hat sich angesichts der momentanen Situation Gedanken darüber gemacht, wie wir zukünftig leben wollen. Und dazu zwölf Anstöße formuliert, die zunächst jeweils ein kurzes Bibelwort anführen und dann Anstöße für ein betendes Nachsinnen geben. Er lädt ein, der Frage nachzugehen, was uns Gott jetzt sagen will, und die eigenen Gedanken zu notieren.

Wie wollen wir künftig unsere digitalen Werkzeuge – Suchmaschinen, Algorithmen, Social-Media-Plattformen… gestalten und kontrollieren?

Gott ist jetzt wohlwollend gegenwärtig.

Bibel:
Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. (Markus 2,27-28)

Anstöße für ein betendes Nachsinnen:
Zeit zum Träumen: Wie wären die digitalen Welten und Möglichkeiten, so dass wir wirklich zufrieden und sicher wären? Wie wären digitale Welten und Möglichkeiten, so dass sie dem Frieden, der Freiheit, der Gerechtigkeit und dem Wohl aller Menschen dienen?

Möglichkeiten, Regeln, Werkzeuge… sind für den Menschen, für alle Menschen da und nicht für den Profit, die Macht und Interessen einiger weniger. Gott ist der Herr. Er allein.

Wir könnten das … angehen! Ja, und wir könnten das… umsetzen! Ja, und das…

Horchen:
Was könnte Gott mir/uns jetzt sagen wollen?

Damit es nicht verloren geht:
Wie möchten Sie von ihren Gedanken erzählen? Vielleicht ist es gut, sich jetzt ein paar Notizen zu machen, eine Skizze anzufertigen, ein Gedicht zu schreiben, eine Video-Botschaft aufzunehmen…

Unser Musiker am Sonntag: Roland Baumgarte

Alle zwei Wochen während der Corona-Zeit bieten wir im Livestream sonntags um 18.00 Uhr eine musikalische Vesper an.
Wir freuen uns am kommenden Sonntag Roland Baumgarte bei uns begrüßen zu dürfen. Er spielt Cello und stellt sich hier persönlich vor.

Hier geht es am Sonntag kurz vor 18.00 Uhr zum Livestream:

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Im Grunde durch meine Eltern. Wir hatten zwar keinen Fernseher zuhause, aber eine große Schallplattensammlung mit klassischer Musik. Meine Eltern waren Abonnenten im Opernhaus, gelegentlich durfte ich mitkommen, ebenso in Konzerte. Weitere Förderung erhielt ich durch die Musikschule Hannover und Heinz-Christian Schaper, den Musiklehrer am Ratsgymnasium.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Natürlich die legendären Großmeister Casals und Rostropowitsch, meine Lehrer Eckart Schramm, Horst Beckedorf und Prof. Rudolf Metzmacher, im Bereich Kammermusik Prof. Vladislav Markovic (Innsbruck).

Was bedeutet es für Dich in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Als Kirchenchorleiter ist der Kirchenraum als Auftrittsort nicht ungewohnt, manchmal sogar ein quasi heimatlicher Ort. Als Cellist schätze ich die Akustik, als Christ die Darstellungsvielfalt von Glaubensinhalten. Die Hauskirche habe ich neulich zum ersten Mal besucht, war sehr beeindruckt und bin gespannt, wie mein Cello darauf reagiert...

Stell dir sich vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Das ist schwierig zu beantworten, weil meine Interessen da vielfältig wären: gerne würde ich Mozart in Wien besuchen, mit Haydn nach London reisen oder das hannoversche Musikleben zur Zeit Georgs V. beobachten. Auch das Musikleben im Nachkriegsdeutschland würde mich interessieren.

Wie wollen wir leben? 5

Dr. Peter Hundertmark, Referent für Spirituelle Bildung im Bistum Speyer, hat sich angesichts der momentanen Situation Gedanken darüber gemacht, wie wir zukünftig leben wollen. Und dazu zwölf Anstöße formuliert, die zunächst jeweils ein kurzes Bibelwort anführen und dann Anstöße für ein betendes Nachsinnen geben. Er lädt ein, der Frage nachzugehen, was uns Gott jetzt sagen will, und die eigenen Gedanken zu notieren.

Welchen Wert wollen wir künftig Mode, Shoppen und Konsum in unserem Leben geben?

Gott ist jetzt wohlwollend gegenwärtig.

Bibel:
Euer himmlischer Vater weiß, was ihr braucht. Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben. (Matthäus 6,32-33)

Anstöße für ein betendes Nachsinnen:
Zeit zum Träumen: Wie wäre es, wenn wir uns in unserem Einkaufsverhalten an Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und der Möglichkeit, kaputte Dinge auch wieder zu reparieren, orientieren würden, statt an schnellem „immer mehr“ und „immer neu“?  

Das Gegenteil von Reich Gottes und Gerechtigkeit ist nicht Not und Verzicht auf lebenswichtige Güter. Gott weiß, was wir wirklich brauchen und wir können es auch herausfinden. Das Evangelium lädt uns ein, frei zu sein und unser Leben nach größeren Werten zu gestalten.

Wir könnten das … angehen! Ja, und wir könnten das… umsetzen! Ja, und das…

Horchen:
Was könnte Gott mir/uns jetzt sagen wollen?

Damit es nicht verloren geht:
Wie möchten Sie von ihren Gedanken erzählen? Vielleicht ist es gut, sich jetzt ein paar Notizen zu machen, eine Skizze anzufertigen, ein Gedicht zu schreiben, eine Video-Botschaft aufzunehmen…