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Es muss nicht immer eng werden

Es muss nicht immer eng werden

Das Wasser steht mir bis an die Kehle (Psalm 69,14)

Halsschmerzen sind unangenehm. Ein Kratzen oder ein Frosch im Hals, ein verspannter Hals oder Nackenschmerzen – davon können viele „ein Lied singen“. Der Hals ist ein überraschend dünner Bereich des Körpers und besonders anfällig für Verletzungen. Sprichwörter und Redewendungen verbinden den Hals und die Kehle gerne mit eher bedrohlichen und gefährlichen Situationen.

Ort für lebenswichtige Entscheidungen

Genau in der Mitte des Halses, in der Kehle, geschieht die Aufteilung für alle Dinge, die auf natürliche Weise in unseren Körper hineingelangen dürfen. Wenn sich der Kehlkopf hebt, wird der Zugang zur Lunge verschlossen. Speisen und Getränke rutschen hinter dem Schildknorpel durch die Speiseröhre hinab in die Magen. Wenn sich der Kehlkopf senkt, wird der Zugang zu den Stimmbändern und zur Lunge frei. Luft kann in die Lunge einströmen und in der dann folgenden Ausatmung können die Stimmbänder in Schwingung gebracht werden – so können wir sprechen und singen. Damit kommt der Kehle, wie wir es umgangssprachlich sagen, und den vielen Muskeln, Bändern und Knorpeln im Hals mit seinen wenigen Knochen eine entscheidende Bedeutung für unser Leben zu.

„Fehlentscheidungen der Kehle“ können schnell schlimme Folgen haben: Wenn beispielsweise Nahrung oder Flüssigkeit doch in die Lunge gerät, antwortet der Körper sofort mit einem reflexhaften Husten, um die Lunge wieder von den Fremdkörpern zu befreien.

Viele hundert Male am Tag muss die Kehle also intuitiv und innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde lebenswichtige Entscheidungen für unseren Körper treffen.

Im Stress wird die Kehle eng

An manchen Tagen sind die Aufhängemuskeln des Kehlkopfes sehr fest. Dann wird der Kehlkopf weit nach oben und in die Nähe des Kehldeckels gezogen. Viele kennen dieses Gefühl: ein Kloß im Hals. Der Durchgang für die Atmung wird enger. Besonders in Zeiten, in denen es mir nicht so gut geht, in denen ich angespannt bin, reagieren die Muskeln an der Kehle und machen den Durchgang, den Ort der Entscheidung in unserem Körper, enger als sonst. Dann tut es gut, die Kehle wieder zu entspannen und ihr etwas Gutes zu tun.

Freiheit für die Kehle

Ziemlich leicht kann man die Muskeln auch wieder lösen: Wenn ich beispielsweise mit den Fingern rechts und links neben den Kehlkopf fasse und die Kehle leicht nach rechts und links bewege. Manchmal spüre ich dann, dass sich der Kehlkopf zu den beiden Seiten unterschiedlich leicht bewegt, und dann versuche ich, besonders die Seite durch Bewegungen zu lockern, die noch etwas fester ist. Ich entspanne dann auch den Zungengrund mit einem offenen „o“ (das klingt wie das o in dem Wort „Loch“). Und dann massiere ich auch noch meinen Nacken im hinteren Bereich des Halses, denn diese Muskeln hängen alle zusammen.

Und nicht zuletzt hilf natürlich immer Wärme, also auch der warme Halswickel äußerlich oder der warme Tee innerlich, um die vielen kleinen Muskeln in der Kehle zu lösen. Wenn meine Kehle wieder freier schwingt, fühle ich mich oft auch insgesamt gelöster und entspannter.

Natürlich hält sich auch hartnäckig die Erfahrung, dass man mit kühlen und alkoholreichen Getränken die Kehle auch entspannen kann. (Manchmal tue ich das ja auch.) Nach meiner Erfahrung klappen die anderen Weg aber besser und schneller. Und danach kann man ja ganz zur eigenen Freude ein kleines Gläschen durch die frisch entspannte Kehle gießen….

Ich freue mich, von Dir zu lesen, wie es Dir geht, wenn der Hals eng wird, und wie Du Deine Kehle wieder frei bekommst.

6 Lebenstipps

6 Lebenstipps

Unser neuer Podcast ist online und es geht um diese 6 Lebenstipps:

 

1. Stelle Dir jeden Morgen diese Frage: Wie möchte ich heute diesen Tag am liebsten erleben?

2. Wandle Probleme in Ziele um!

3. Lerne Dich zu beruhigen!

4. Gib destruktiven Stimmen in Dir einen namen!

5. Sorge stets dafür, dass Du eine Auswahl aus 5 Alternativen zur Verfügung hast!

6. Schreibe Tagebuch!

 

Hingabe

Hingabe?! Valentins Welt

Hingabe?!
Valetins Welt – eine Katze denkt über das Leben nach

Hallo, Valentin hier. Puhhh, was für eine Hitze –  zumindest in den letzten Tagen, da kann man als Katze schon ganz schön verrückt bei werden. Ich würde ja gerne mal meinen Pelz ausziehen, aber das kann ich ja nicht. Aber auch wenn es so heiß ist, ich liebe es in der Sonne zu liegen und die Wärme zu spüren. Zwar liege ich dann oft für andere im Wege (also für Menschen), aber die können ja auch mal drumherum gehen, oder?

Für heute habe ich mir ein ganz schwieriges Thema überlegt. Ich finde es zumindest nicht leicht darüber zu sprechen, weil es so abstrakt ist und abstrakte Begriffe sind eigentlich nichts für Katzenhirne. Ich hab es aber dennoch versucht.

Also: Was ist eigentlich Hingabe?

Als ich das erste Mal diesen Begriff gehört habe, wusste ich erst gar nicht, was damit gemeint ist. Hingabe, was kann das sein? Wie kommt man überhaupt auf die Idee für solch ein Wort?
Aber eigentlich ist es wiederum ein Wort, das gut zu uns Katzen passt, nicht wahr? Denn wer, wenn nicht wir, kann so hingebungsvoll sein Fell pflegen, kuscheln, in der Sonne liegen und schnurren? Eigentlich sind wir die wahren Helden der Hingabe und das könnt ihr Menschen gut und gerne von uns lernen.
Doch ich habe verstanden, dass Hingabe nicht nur ein besonderes Genießen ist, ein Tun ohne Ablenkung, eine besondere Form, fokussiert zu sein, wie wenn ich mich konzentriere, wenn ich eine Fliege sehe. Hingabe ist mehr als das.
Und auch darüber habe ich nachgedacht. Wann bin ich denn so richtig hingebungsvoll, ohne mein Fell zu pflegen oder zu schnurren, wann zeige ich meine Hingabe?
Und auf einmal fiel es mir ein. Es war an einem Tag in der letzten Woche. Ich lag da mal wieder unter dem Sessel und plötzlich wusste ich es.
Hingabe ist, sich auf dem Rücken zu legen.

Auf dem Rücken liegen?

Das klingt jetzt gewiss komisch für Dich, oder? Aber dahinter steckt mehr.
Denn was passiert, wenn ich mich auf den Rücken lege? Ich zeige meinen Bauch, genau! Und der Bauch ist für Katzen der verletzlichste Teil. Deshalb heißt Hingabe auch: ohne Angst, verletzlich zu sein.
Aber noch mehr, denn eigentlich liegen Katzen ja nicht auf dem Rücken. Wir gucken eigentlich immer nach unten oder zur Seite. Wenn wir auf dem Rücken liegen, und das können nicht alle Katzen (ich schon!!!!), dann ist das die einzige Möglichkeit, den Himmel zu betrachten.
Und deshalb lautete letzte Woche meine Erkenntnis auch: Hingabe heißt ohne Angst verletzlich zu sein und dabei den Himmel sehen. Und Du weißt, dass Himmel viel mehr bedeutet, als Wolken zu zählen!
Ihr Menschen könnt leicht auf dem Rücken liegen und seht den Himmel viel leichter als wir. Aber seid Ihr deshalb hingebungsvoller?
Wer weiß!?
Ich grüße Dich und sage: Bis bald!

Dein Valentin

Staudensellerie – Aprikosen – Salat

Staudensellerie – Aprikosen – Salat

Ein leckerer Salat, der lauwarm oder kalt genossen werden kann. Dadurch, dass er sehr fruchtig ist, schmeckt er auch sehr gut in den Sommermonaten.

Zutaten

500 g Staudensellerie
50 g Aprikosen, getrocknet
100 g Aprikosen aus der Dose
1 Zitrone, abgeriebene Saft
125 ml Aprikosensaft
125 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
2 EL Öl

Zubereitung

Sellerie waschen (Selleriegrün zur Seite legen) und in 1-2 cm lange Stücke schneiden, Aprikosen würfeln, Zitrone auspressen
Aprikosensaft und Gemüsebrühe, 250 ml Wasser, Salz und die Zitronenschale aufkochen. Sellerie und Aprikosen hinzufügen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen und anschließend herausnehmen. 50 ml des Gemüsesuds mit 2-3 Esslöffel Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und über das Gemüse gießen und mit Selleriegrün überstreuen.

 

 

 

Christa Marahrens-Schürg

Impuls am Sonntag: Christa Marahrens-Schürg

Den Impuls im Gottesdienst am kommenden Sonntag hält:
Frau Christa Marahrens-Schürg,
Dipl. Psych. und
Psychologische Psychotherapeutin

Unser Fragebogen

Was bedeutet Ihnen Glaube?
Dass ich über mich hinaus denken kann und nicht gefangen bin in mir, zwischen vermeintlicher Sicherheit und Fragen, auf die es keine Sicherheit gebende Antwort gibt
Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig?
„Geliebt wirst du einzig dort, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.“ (Th.W. Adorno)
Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration?
In der letzten Zeit: Rossi Klein Halevi „Am Eingang zum Garten Eden – Suche nach Hoffnung mit den Religionen im Heiligen Land“. Ich fand es zufällig in Israel während meiner Reise, es ist der Bericht einer Pilgerfahrt eines israelischen Juden zu christlichen und muslimischen Nachbarn auf der Suche nach einer spirituellen Gemeinsamkeit. Er hat sie gefunden, es strahlt für dort wie für uns hier viel Hoffnung aus.

Begeisterung

be-GEIST-ert sein

be-GEIST-ert sein

Bei einer Forsa-Umfrage vor einigen Jahren wurden Menschen gefragt, was wir an Pfingsten feiern. Weniger als 50 Prozent der Befragten wusste die richtige Antwort. Dabei gehört Pfingsten neben Ostern und Weihnachten zu den großen Festen der christlichen Kirchen, wird es doch als die Geburtsstunde der Kirche angesehen.

Der Bericht des Lukas

Außerdem beschreibt der Evangelist, dessen Kindheitsgeschichte Jesu wohl deutlich mehr Menschen bekannt ist, die Geistsendung sehr plastisch:
„Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apg 2,1-4)

Geschichtliche Entstehung des Pfingstfestes

Wie viele anderen christlichen Feste liegt das Pfingstfest auch auf einem jüdischen Festtag; denn sieben Wochen nach dem Pesachfest feiern gläubige Juden das Schavuot („Wochenfest“), das man in hellenistischen Kreisen auch Pentekoste (= der 50. Tag) nannte. Nach Apg 2 erfolgte an einem solchen jüdischen Fest die Ausgießung des Heiligen Geistes als Frucht und Vollendung der Heilstat Christi. Als solches beschließt es den Osterfestkreis.

Die Geistsendung an Pfingsten kann begeistern

Wenn wir auf Apg 2 schauen, sind die Jünger und Jüngerinnen beisammen, um vermutlich das Herrenmahl zu feiern. Sie sind also in Gebet vereint – und ohne ihr Zutun kommt der Heilige Geist über sie. Sie sind dabei keineswegs die Akteure, sondern einzig und allein offen für die große Gabe Gottes, den Heiligen Geist.

Dieser Heilige Geist, die dritte göttliche Person, ermöglicht erst die Versammlung der Gläubigen zum fortlebenden Herrenleib und macht ihn zum Ort der Gottesbegegnung. Erst so ist eine Feier der Liturgie möglich.

Sich be-GEIST-ern lassen

Gerade im Umfeld von Pfingsten sind wir eingeladen, uns begeistern zu lassen: Dabei geht es nicht darum, aktiv etwas zu tun, sondern einfach nur offen zu sein für das Wirken des Geistes Gottes an und in uns. Dann können wir wirklich zu Be-GEIST-erten werden.

Was aber heißt es, be-GEIST-ert zu sein?

Der Duden führt eine ganze Reihe von Synonymen für das deutsche Adjektiv „begeistert“ auf:
Ein Mensch, der begeistert ist, ist entzückt, hingerissen, mitgerissen, er ist verzückt oder gar entflammt, er ist hochgestimmt und enthusiastisch – oder schlicht und einfach: hin und weg. Begeistert sein bedeutet aber auch leidenschaftlich und eifrig für eine Sache einzutreten. – Diese anderen Begriffe können auch als Beschreibung der Szene genutzt werden, die Lukas in Apg 2 beschreibt; denn auch die Jünger und Jüngerinnen waren entzückt und entflammt – und sind anschließend leidenschaftlich für die Sache Jesu eingetreten.

Kannst Du Dich auch be-Geist-ern lassen?

 

Georg Oberauer

Unser Musiker zu Pfingsten: Georg Oberauer

Georg Oberauer, M. Mus.

Dozent für Orgel und Orgel-Improvisation
an der Staatlichen Hochschule für
Musik, Theater und Medien Hannover

 

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Mein Bruder hatte am Mozarteum in Salzburg Konzertfach Klarinette studiert, in der Kirche hörte ich viel Chor- und Orgelmusik und dann gab es diese alte Musikkassette mit Orchesterwerken von Mozart, die mich beeindruckt hat. Ich habe solange genörgelt, bis zu Hause ein Klavier stand und es kam dann mit acht Jahren zum Klavier- und mit elf Jahren zum Orgelunterricht. Letzteres Instrument war dann doch stärker und führte mich mit 15 Jahren als Jungstudent ans Mozarteum. Trotzdem blieb das Klavier als leichter „Schatten“ erhalten und es war immerhin mein Zweithauptfach an der Musikhochschule Stuttgart. Rückblickend war die Musik in den ersten 20 Jahren schlicht überlebensnotwendig.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Meine Lehrer – allesamt. Und auch manche gute Schüler und Studenten.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Als Kirchenmusiker sind mir Kirchen jeglicher Größe und Art vertraut. Die Hauskirche der Cella, die ich bereits kennenlernen konnte, ist ein überaus gelungener moderner Sakralraum; in seiner schlichten Schönheit ist er verbindlich und anrührend zugleich.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Jetzt mal als der ganz klassische Kirchenmusiker: In die Zeit von Johann Sebastian Bach. Um zu erfahren, was wir heute in der Interpretation seiner Musik denn alles so falsch machen – bzw. für richtig halten… Aber vielleicht ist das, was wir heute so machen, auch gar nicht so schlecht!

integrale Spiritualität

Integrale Spiritualität – Stadtmönche on air

Integrale Spiritualität – Stadtmönche on air

Man nennt ihn auch den Thomas von Aquin unserer Zeit. Auf alle Fälle ist er jemand, dem es gelungen ist, die großen Bewegungen unserer Geistesgeschichte und die ganz individuelle Entwicklung eines und einer jeden von uns in eins zu bringen.

Ken Wilber – ich hörte Ende der 80er Jahre das erste Mal von ihm und las das faszinierende Buch „Mut und Gnade“, bei dem es um die Krebserkrankung seiner Frau ging.
Es folgten viele weitere Bücher – gerne auch in enzyklopädischer Dicke.
Sein Anliegen: die Welt integral zu sehen – und das heißt umfassend.
So entwickelte er auch eine integrale Spiritualität, die umfassend und nicht ausgrenzend ist und die Brücken schlägt zwischen den verschiedenen Traditionen und Schulen.

Ich sprach mit Dirk Arens, Heilpraktiker aus Hannover, der sich seit vielen Jahren mit Wilbers Werken beschäftigt und seine Erkenntnisse in seine mit einfließen lässt.

Hier zum besseren Nachvollziehen das im Beitrag angesprochene Bild:

Ken Wilbers Bücher:

Wege zum Selbst: Östliche und westliche Ansätze zu persönlichem Wachstum

Integrale Lebenspraxis: Körperliche Gesundheit, emotionale Balance, geistige Klarheit, spirituelles Erwachen.

Integrale Spiritualität: Spirituelle Intelligenz rettet die Welt

Integrale Vision: Eine kurze Geschichte der integralen Spiritualität

Cashew Knabberei

Cashew Knabberei

Cashew Knabberei

250 g Cashewnüsse
1 EL Honig, flüssiger
1 EL Öl
2 TL Currypulver
1 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Pfeffer
1 Prise Salz

 

Alle Zutaten miteinander vermischen und dann auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausbreiten. In den auf 200°C vorgheizten Backofen schieben.

Zwischendurch die Nüsse immer mal wieder wenden. Wenn eine schön braune Farbe entstanden ist, die Cashewnüsse aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Danach auseinander brechen und…. essen!