Monate: Dezember 2016

Was bedeutet Weihnachten?

Was bedeutet Weihnachten?

Was bedeutet Weihnachten? Weihnachten ist voll von vielen schönen, na, sagen wir ruhig Äußerlichkeiten: Plätzchen, Geschenke, Festessen, Kerzen, Weihnachtsmärkte, Glühwein und Punsch und was noch alles. Manchmal verschwindet dahinter das, warum wir das alles eigentlich machen. Was bedeutet Weihnachten? Wir haben mit dem Bibelwissenschaftler Alois Stimpfle gesprochen.

Lebkuchen

Aus der Klosterküche: Lebkuchen, ganz einfach

Lebkuchen, ganz einfach Auf vielfachem Wunsch möchte ich hier mein Lebkuchenrezept veröffentlichen. Es ist wirklich einfach und schmeckt vorzüglich. Die Zutaten sind nicht all zu ungewöhnlich – so schaffst Du es vielleicht noch vor Weihnachten Deinen eigenen Lebkuchen zu backen. Übrigens: Man kann ihn sehr gut verschenken! Und wie es für Lebkuchen immer gilt: je länger er liegt, umso besser schmeckt er. Zutaten 250 g (Rohr-) Zucker 1 Msp. Vanille 1 Msp. Zimt 300 g Mehl 1 Pkt. Backpulver 100 g Haselnüsse, gemahlen 100 g Krokant 3 EL Kakaopulver 1 Pkt. Lebkuchengewürz 250 ml Milch 150 g Butter 3 EL Honig 4 Eier   Alle trockenen Zutaten (also Zucker, Vanille, Zimt, Mehl, Backpulver, Nüsse, Kakao und Lebkuchengewürz) miteinander  vermischen. Dann  Milch erhitzen und die Butter hineingeben, schmelzen lassen. Bisschen abkühlen lassen und unter die Mehlmischung geben, sofort verrühren. Zum Schluss die Eier und den Honig dazu geben, bis ein geschmeidiger Teig entstehen. Das ganze auf ein gefettetes Blech streichen und ca. 15 Minuten bei 200 °C backen – abkühlen lassen und in kleine Rechtecke schneiden. …

Atempause

Mach mal Atem-Pause

  Mach mal Atempause In den Tagen vor Weihnachten sehne ich mich manchmal nach einer Pause. Auch in unserem Kloster, oder zu mindestens bei mir, sind diese Tage gefüllt mit manchen zusätzlichen Terminen und Aufgaben, die ich bis Weihnachten geschafft haben will. In der wenigen Freizeit, die bleibt, dann wirklich zur Ruhe zu kommen, ist gar nicht so leicht. Und vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn man zwar manchmal eine kurze Pause hat, aber irgendwie nach der Pause gar nicht erholt und wieder neu zu Kräften gekommen ist. Was gibt uns neue Kraft? In Belastung und Stress beschleunigt sich unser Puls, oft beschleunigt sich auch die Atmung. Wenn wir große körperliche Leistungen erbringen wollen, atmen wir sehr schnell ein und aus, um den Muskeln ausreichend Sauerstoff zuzuführen. In der Ruhe, also beispielsweise in der Nacht, wenn wir schlafen, atmen wir sehr viel langsamer ein und aus. Und nach der Ausatmung nimmt sich der Körper eine kleine Zeit der Pause. Eine oder zwei Sekunden, in der Nacht manchmal sogar mehrere Sekunden lang, bis die nächste Einatmung …

Die wichtigste Lebensfrage

Die wichtigste Lebensfrage

Die wichtigste Lebensfrage Die Überschrift klingt vielleicht etwas anmaßend, mutig oder kühn. Gibt es das, die wichtigste Lebensfrage? Müssten es nicht mehrere sein – je nach Alter und Reife? Ja, kann man überhaupt für alle Menschen eine Frage als die wichtigste definieren? Wir sind doch alle irgendwie anders und unterschiedlich, da kann es kaum eine Frage geben, die bei uns allen einen gleich tiefgreifenden Effekt hat. Dem allen kann ich nur zustimmen und zugleich entgegnen, dass es dennoch Themen und damit auch Fragen des Menschen gibt, die uns alle miteinander verbinden. Es ist vielleicht so wie mit dem Lachen – jeder der Lachen hört, egal aus welcher Epoche und aus welchem Kulturkreis, wird dies als einen Ausdruck von Fröhlichkeit bewerten und nicht als bedrohlich (wenn man mal süffisante Formen beiseite legt). Und so gibt es auch Themen und innere Phänomene, die wir alle in uns tragen und die alle Menschen miteinander verbinden. So bin ich darauf gekommen Mir ist selber noch gar nicht so lange klar, was die wichtigste Frage Deines Lebens und natürlich auch …

Klostermüsli

Neues aus der Klosterküche: das Klostermüsli

Klostermüsli Ich esse morgens gerne Müsli und ich brauche auch am Wochenende nicht unbedingt Brötchen – ich habe nie so ganz die fast magische Wirkung von Brötchen verstanden, die für manche der Inbegriff des Sich-etwas-Gönnens sind. Nun denn – jedem das Seine, nicht wahr? Früher habe ich meistens ein gekauftes Müsli gegessen – Haferflocken, Trockenfrüchte, Leinsamen, Rosinen – die übliche Mischung, dazu etwas Joghurt, Milch und natürlich frisches Obst. Dann habe ich begonnen das Müsli über Nacht in Milch einzuweichen. Schmeckte mir einfach besser. Vor einigen Monaten begann dann die Phase, dass ich das Korn selber mahlen wollte – ich hatte noch eine alte Getreidemühle, die ich mit der Hand betreiben konnte. Und so machte ich mich Abend für Abend auf, mein Getreide in Mehl zu verwandeln – dann einweichen, um es dann am nächsten Morgen wie gehabt weiter zu verarbeiten. Allerdings war das nicht nur ein ganzes Stück Arbeit. Mir lag das Müsli so, wie ich es bisher gegessen hatte eigentlich immer schwer im Magen. Die vielen Kohlenhydrate machen den Bauch voll und das …

Impuls am Sonntag: Anke Merscher-Schüler

Anke Merscher-Schüler Pastorin der Südstadt-Kirchengemeinde, Hannover Alter 54 Jahre Beruf Pastorin Was bedeutet Ihnen Glaube? Mein Halt Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Paulus im 2. Korintherbrief: Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst… und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt… Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Vor kurzem: Navid Kermani, Ungläubiges Staunen. Über das Christentum Inspirierend der kritische Außenblick eines Muslim auf unsere christliche Bildersprache und Rituale. Berührend sein Respekt, sein liebevolles Hinsehen, sein tiefes Verstehen(wollen).

Unsere Musikerin am dritten Advent: Elisabeth Schwanda

Elisabeth Schwanda Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Mutter und mein Großvater haben viel mit mir als kleines Kind gesungen, ich habe stundenlang vor dem Radio bei klassischer Musik gesessen und fasziniert zugehört, letztendlich aber hat ein LP mit Frans Brüggen und einem Vivaldi-Konzert in mir den Wunsch ausgelöst, Musikerin zu werden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Sänger und Instrumentalisten wie Frans Brügge Gustav Leonhard, J. Norman, Maria Callas, Sergiu Celibidache, Daniel Barenboim. Aber auch der Musik- LK im Gymnasium und mein Flötenlehrer in Karlsruhe, und zwar deswegen weil sie alle so begeistert waren von Musik und diese „ Fackel“ an mich weitergegeben haben. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? In einer Kirche zu musizieren ist etwas Besonderes, ich spüre eine gewisse“ heilige Stille „, die ich mit meiner Musik bereichern darf. Die Cella ist für mich ein magischer Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Gerne ins 24. Jahrhundert , um hoffentlich zu erleben, …