Monate: Dezember 2015

Frank Schmitz

Unser Musiker: Frank Schmitz

Unser Musiker am 3. Advent: Frank Schmitz Wie bist Du zur Musik gekommen? Durch meine Eltern, die mit mir als kleines Kind abends viel und gerne gesungen haben. Eine besondere Zeit war dabei immer die Weihnachtszeit. Daraus ging mein Wunsch hervor etwas mit Musik zu machen und meine Eltern unterstützten mich dabei. So bin ich über das Schlagzeug und Klavier hin zum Waldhorn und zur Trompete gekommen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das war zweifellos meine Schlagzeug- und Trompetenlehrer. Durch ihre ganz spezielle Art haben sie es geschafft, ein Gefühl für Musik und den Umgang mit ihr zu entwickeln und zu perfektionieren. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ein ganz besonderes Ereignis. Kirche als eigentlichen „Raum der Stille“ zu begreifen, und ihn gleichzeitig als „Raum der Freude und des Austauschs“ wahrzunehmen. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Am liebsten würde ich mich im Barock sehen, um einmal meinem Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach zu begegnen und mit …

Werke der Barmherzigkeit – Ich teile mit Dir!

Werke der Barmherzigkeit: Ich teile mit Dir! Kaum zu glauben, aber Teilen hat Hochkonjunktur – nicht nur zur Advents- und Weihnachtszeit – , es ist geradezu in, up to date. Zwar behält man gerne die eigenen Sachen für sich und auch ich bin immer wieder hin und her gerissen, wenn ich vor Kaufhof oder am Kröpcke wegen eines Euros angesprochen werde, aber dennoch sage ich: Teilen kommt gut an. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder mit Online-Medien und digitaler Zukunft, mit Facebook und Twitter, mit SEO und Netzwerken und ich kann es nur wiederholen: Teilen ist in. Denn dieser inzwischen so wichtige Teil unseres Lebens – ob wir es wollen oder nicht – lebt davon, dass wir teilen, dass wir Dinge ganz wunderbar finden und anderen davon mitteilen, dass wir einen ganz bezaubernden Text gefunden haben und alle Welt daran teilhaben lassen, dass wir gerade im Restaurant sitzen und die Vorspeise exquisit war und wir es nicht lassen könne, unsere Freunde in aller Welt daran teilhaben zu lassen. Das Internet würde zwar nicht sterben, aber …

Lust auf Weihnachtspost?

Jedes Jahr versenden wir einen ausführlichen Gruß zu Weihnachten mit einem kurzen Rückblick auf das jeweils vergangene Jahr. Das tun wir gerne! Wenn Du Lust hast auch einen solchen Weihnachtsgruß von uns zu bekommen, dann schick uns einfach Deine Adresse. Wir gehen mit solchen Daten natürlich vorsichtig um!

Aus der Klosterküche: Nusstaler

Aus der Klosterküche: Nusstaler 250 g Haselnüsse sehr grob gehackt 250 g zimmerwarme Butter 200 g Zucker 2 Pk. Vanillezucker 2 Prise Salz 2 Ei, 6 Tropfen Bittermandelaroma 380 g Mehl 120 g Speisestärke 2 Tl Backpulver   ZUBEREITUNG 1. Die Haselnüsse sollten wirklich nur sehr grob gehackt sein. Diese dann in einer Pfanne anrösten (was einfach den besonderen Geschmack der Plätzchen ergibt). Danach auf ein Küchentuch kippen und einschlagen. Mit einem Nudelholz kannst Du dann diese grob gehackten Nüsse zu kleineren Stückchen verarbeiten. Danach auskühlen lassen. 2. Dann die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz mit den Knethaken des Handrührers verarbeiten. Das Ei und das Bittermandelaroma mit dem Teig verarbeiten. Danach Mehl, Speisestärke, Backpulver dazu geben und anschließend die Haselnüsse kurz unterkneten. Nun formst Du den Teig in 2,5 cm Durchmesser große Rollen und stellst sie über Nacht in den Kühlschrank – dann ist es am nächsten Tag ganz leicht den Teig weiter zu verarbeiten. 3. Die Rollen zu 1,/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech mit Backpapier legen. Den Ofen …

Die Macht der Wünsche Teil 1

Die Macht der Wünsche Vor einiger Zeit habe ich ein Buch über das schöne Thema die Macht der Wünsche gelesen. Es gibt seit einigen Jahren viele Bücher zu diesem Begriff. Dabei wird in der Regel die These vertreten, dass Wünsche ihre Erfüllung nach sich ziehen. Natürlich nicht alle Wünsche, sondern nur diejenigen, die wir uns wirklich, also von ganzem Herzen wünschen. Einige Autoren greifen dabei auch auf die Bibel zurück. Sie zitieren zum Beispiel Jesus mit seinem Wort: Bittet und es wird Euch gegeben. Daraus wird dann abgeleitet, dass wir der Erfüllung unserer Wünsche sehr nahe sind, wenn wir nur in der rechten Art und Weise wünschen oder bitten. Die erfundene Wirklichkeit Dieses Ḿodethema kommt nicht ohne Grund aus den USA – wie viele andere Modethemen auch. Vielleicht kennst Du das Buch: Sorge Dich nicht, lebe. Oder das Buch von Joseph Murphy: Die Kraft des Unbewussten. Bei all diesen Autoren, die sich mit dem Wünschen beschäftigen, geht es immer darum, dass unsere Gedanken die Wirklichkeit erschaffen und damit unsere Wünsche die Erfüllung. Du musst Dir …

Werke der Barmherzigkeit – “Ich höre Dir zu!“

Werke der Barmherzigkeit: “Ich höre Dir zu!“ Im Nachgehen dieses Satzes der Werke der Barmherzigkeit ist mir klar geworden, dass er eigentlich nicht das aussagt, was er wirklich meint. Wenn ich jemandem etwas sage oder erzähle und er mir zuhört, dann reicht mir das in der Regel nicht. Ein Computer kann mir auch zuhören und ein Haustier auch und dennoch erlebe ich die Art des Zuhörens anders als wenn mir ein Mensch sein Ohr leiht. Aber auch unter Menschen gilt: Zuhören ist nicht gleich zuhören. Es ist ja nicht genug, dass jemand schweigt während ich rede und meine Worte in seiner Sprache, die auch meine ist, versteht. Es geht nicht darum, dass meine Worte in etwa in der gleichen Bedeutung verstanden werden wie ich sie gesendet habe. Das kann, wie gesagt, auch ein Computer. Und erste Programme wie Siri von Apple erledigen das ja auch schon recht gut. Worum geht es also, wenn es nicht um das reine Hören als solches geht? Ich glaube, dass es um das tiefere Verstehen geht. Jeder und jede möchte …