Monate: März 2020

Podcast: Beerdigung für Tiere?

Sollen, dürfen oder können Tiere überhaupt beerdigt werden? Dumme Idee? Oder doch kluger Gedanke? Das ist nur ein Aspekt des Gesprächs, das ich mit Dr. Simone Horstmann aus Dortmund geführt hat. Und beim Hören wirst du merken, wie weit diese Fragen uns führen. Ein lohnendes Unternehmen, darüber nachzudenken in Zeiten, in denen wir über Nachhaltigkeit, Ernährungsweisen und unseren Umgang mit der Natur nachdenken. Was hat die Theologie zu den Tieren zu sagen? Höre jetzt den Podcast und Du wirst vieles Neues erfahren. Übrigens … nicht wundern … Hunde kommen im Interview auch zu Wort …. 😉 Institut für theologische Zoologie, Münster

Impuls am Sonntag: Mareike Wulf

Alter40 Jahre  Beruf (momentane Tätigkeit)Niedersächsische Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Was bedeutet Ihnen Glaube?Vertrauen dürfen und aufgehoben sein Welcher Satz ist Ihnen wichtig?Von Guten Mächten wunderbar geborgenErwarten wir getrost, was kommen mag.Gott ist mit uns am Abend und am MorgenUnd ganz gewiss an jedem neuen Tag. Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin besinnt die Inspiration? Es klingt vielleicht lustig, aber es war das Buch „Magic Cleaning“ von Mari Kondo und zwar noch lange bevor es die Netflix-Serie gab. Warum? Ganz einfach, weil es eine praktische Anleitung für ein Leben in Einfachheit gibt. Endlich all diese Dinge nicht mehr zu brauchen, hat viel Platz geschaffen für eine beruhigende Einfachheit und mehr Lebensglück.

Reissalat mit Cashewnüssen

Dieser leckere Reissalat gehört mit zu meinen Favoriten. Er ist recht einfach herzustellen, man kann Reste von Reis gut damit verwerten, er schmeckt sehr lecker und kann gut für unterwegs als vollwertige Mahlzeit mitgenommen werden. Zutaten 1 beutel Reis1 rote Paprika1 – 2 Tassen Cashewnüsse1 Tüte Mandelblättchen1 Tasse Rosinen oder Sultaninen3 kleine Zwiebeln1 ZitroneÖl5 Esslöffel SojasauceAgavendicksaft1 – 2 Knoblauchzehen Zubereitung Reis nach Packungsbeilage kochen und erkalten lassen. Damit er später nicht pappt, kann man etwas Öl oder Butter unterziehen.Paprika in Würfel schneiden.Cashewkerne unter fließendem Wasser durchspülen und mit Küchentücher trocknen.Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten (am besten die ganze Zeit die Mandeln umrühren).Die Zitrone pressen und auf 1/8 l Flüssigkeit mit neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl) auffüllen. Dann den Knoblauch pressen. Die Zwiebeln in Würfel schneiden und zusammen mit der Sojasauce und allen anderen Zutaten zu dem Reis geben.Danach mit Agavendicksaft und ggf. mehr Sojasauce abschmecken.Den Salat gut umrühren und eine Stunde ziehen lassen. Lass es Dir schmecken!

Passt schon!

Seit fünf Wochen leben nun mit Bruder Cyprian und Bruder Victor zwei Brüder aus Tansania in der Cella und lernen fleißig Deutsch. Und ich lerne kräftig mit. Zum einen kann ich mein Englisch wieder aufpolieren, wenn es darum geht, manche Dinge und Absprachen zu treffen, die auf Deutsch noch nicht funktionieren. Aber ich lerne auch viel über meine eigene Muttersprache: Dinge, die mir erst auffallen, wenn ich sie erklären soll – und dann irgendwie gar nicht richtig erklären kann. Passt schon! ist eine solche Wortverbindung, bei der man fast verzweifeln kann, wenn man einem nicht Muttersprachler den Sinn dieser Worte nahe bringen will. Bedeutungen wie: Habe ich doch gerne gemacht, bitte schön, kein Problem, nicht der Rede wert, aber auch: Lass mal gut sein, habe ich keine Lust mehr, darüber zu reden, mach da nicht so einen Aufstand draus, kann dieser Satz je nach Kontext bedeuten. Wenn die Chemie stimmt Noch vor gar nicht langer Zeit wurde die Aussage: „Das passt schon“eher für frisch Verliebte gebraucht, und zwar meistens von den Außenstehenden, die beobachtet hatten, …

Maßnahmen gegen den Corona-Virus in der Cella

Wie an vielen Kirchorten, so haben auch wir in der Cella einige Maßnahmen getroffen, um dem Corona-Virus keine Verbreitungsmöglichkeiten zu bieten.Dazuzählen zunächst:das Weihwasserbecken bleibt leerwir verzichten auf die Kelchkommunionder Friedensgruß wird ohne Körperkontakt weitergegebenDiese Maßnahmen bleiben solange in Kraft, wie es notwendig ist. Ggf. werden wir natürlich weitere Maßnahmen umsetzen. Aber bewahren wir bei allem einen kühlen Kopf und lassen uns nicht vom Virus der Aufregung, der Panik und Angst anstecken. Denn dieser Virus geht derzeit auch um. Da nützt dann leider kein Händewaschen etwas…. 

Licht ist Leben

Viele Menschen sind in den letzten Tagen ein bisschen müder und schlapp, anders als noch vor wenigen Wochen. Und die Ursache dafür ist zumindest in der Meinung der meisten Menschen relativ klar: das graue Wetter. Tatsächlich bekommt unser Körper im Winter deutlich weniger Licht als im Sommer. Und unser Organismus reagiert sehr stark auf die Menge an Licht, die an unsere Augen und auf unserer Haut kommt. Aus der Praxis sind mir die gleichartigen Reaktionen meiner Patienten wohl vertraut. Da kann es passieren, dass an einem Tag nahezu jeder Patient, der zu mir kommt, berichtet, dass er sich gerade müde und erschöpft fühlt. Und während ich es in jüngeren Jahren eher belächelt habe, wenn Menschen ihre Stimmung vorrangig mit dem Wetter erklären, kann ich dem mittlerweile immer mehr abgewinnen. Schon seit vielen Jahren kann die medizinische Forschung genau nachweisen, wie ein fallendes Licht auf die Hormonsteuerung unseres Körpers wirkt. Licht schafft Rhythmus Alles Leben auf der Erde ist räumlich, aber auch zeitlich organisiert und viele Vorgänge laufen rhythmisch ab. Zwei zentrale Rhythmen für jeden Organismus …

Unsere Musikerinnen am Sonntag: Schola Invocabo

Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? In einem Kreis von Kantorinnen, die in Gottesdiensten für Deutschen Liturgiegesang zuständig waren, kam der Wunsch auf, sich mit den ursprünglichen gregorianischen Gesängen in lateinischer Sprache zu beschäftigen. Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihrbesonderen Wert? Einerseits Gregorianik im „klassischen“ Sinne eingebunden in liturgische Handlungen zu singen, andererseits neue Möglichkeiten der Präsentation zu finden, wie z.B. in Konzerten oder Installationen in Verbindung mit Raum, Licht und/oder Text. Welches Stück in Eurem Repertoire vermag Euch immer wieder neu zu motivieren oder zu erfreuen? Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie Stücke ihr „Gesicht“, ihre „Farbe“ ändern, wenn man sie in neue Zusammenhänge einbindet. Das Offertorium Ave Maria stellt sich am 4. Adventssonntag zum Beispiel ganz anders dar, als im Konzertprogramm „Marienleben“, wo es mit Texten aus Rainer Maria Rilkes gleichnamigen Zyklus korrespondiert.