Monate: Februar 2016

Selleriesalat

Klosterküche: Selleriesalat

Selleriesalat 1 Bund Stangensellerie 1 mittel-großer Apfel, roter 1 große Zwiebel 50 g Walnüsse, gehackt 1 EL Rosinen 4 EL Öl, (wenn möglich Walnussöl) 4 EL Rapsöl 4 EL Balsamico, Apfelbalsamico, ersatzweise weißer 1 Prise Salz 1 Prise Pfeffer 4 EL Wasser, heißes Zunächst die Rosinen in heißem Wasser einweichen. Dann die Selleriestangen waschen und in ca. 0.5 cm große Scheiben schneiden. Zwiebel und Apfel schälen und in Würfel hacken. Aus den Ölen und dem Essig eine Vinaigrette anrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Rosinen aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und zusammen mit allen anderen Zutaten gut vermengen. Am besten jetzt mindestens 1/2 Stunde ziehen lassen und dann: genießen! Der Selleriesalat ist ideal für einen kleinen Vitaminschub!   vielen Dank: Fleurance von chefkoch.de für das tolle Rezept

zu Fuß gehen

Minimalismus leben: zu Fuß gehen

zu Fuß gehen In der Stadt ist man ja verwöhnt. Gerade in der Innenstadt gibt es allenthalben eine U-Bahn-Station oder eine Bushaltstelle. Für 1,50 Euro kommt man drei Stationen weiter, und was sind schon 1,50 Euro, oder? Von wegen zu Fuß gehen! Auf dem Land ist das schwieriger, deshalb braucht man auch ein Auto. Und wenn man ein Auto sein Eigen nennt, dann fährt man auch schon mal gerne mit dem Auto zum Nachbarn, der nur 100 Meter weiter wohnt – ist ja auch bequem und leicht gemacht und die Zeit rennt einem ja auch davon. Benutze Deine Füße Wir laden Dich ein, in der kommenden Woche auf U-Bahn und Bus und Auto so weit es geht zu verzichten. Gehe einfach mal wieder zu Fuß. Klar, wer von Hannover nach Neustadt muss, der braucht Bahn oder Auto, und wer morgens zur Arbeit muss, wer will da schon eine Stunde früher aufstehen? Also: jetzt keinen Verzichts-Stress starten. Würde übrigens dem Minimalismus widersprechen. Auch Stress gehört gedrosselt und innerer moralischer Druck auch. Aber es gibt viele kleine Wege, die auch zu Fuß …

Was ist der Mensch…? Mauern überspringen

Welcher Psalm-Vers gefällt Dir besonders gut oder hat für Dich persönlich eine besondere Bedeutung? Ich bleibe immer wieder an dem Psalmvers „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern!“ (Ps 18,30) hängen. Doch ich möchte ihn unbedingt nicht alleine so stehen lassen. Auch kommt mir immer wieder der Vers  „Er verschaffe deinen Grenzen Frieden!“ ( Ps 147,14)   in den Sinn. Beide Psalmverse sind für mich wie die zwei Seiten einer Medaille. Wie würdest Du den Vers in Deiner eigenen Sprache formulieren und welche Bedeutung hat der Vers für Dich persönlich? „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern!“ – dieses Wort ermutigt mich immer wieder, zu wachsen! Oft bleiben wir ja an unseren eigenen Grenzen und Begrenzungen stehen. Doch so werden wir uns eigentlich nie weiterentwickeln, werden nicht wachsen. Ich muss immer wieder den Mut haben, über diese Grenze hinauszugehen. Ich weiß noch, wie meine Geistlicher Begleiter am Anfang meines Studiums mir sagte: „Tue immer etwas, wovor du ein bisschen Angst hast!“ Das ist es. Immer wieder aufbrechen aus den eigenen Begrenzungen im Vertrauen, dass die Grundkraft unseres …

Diese Worte solltest Du nicht mehr verwenden!

Diese Worte solltest Du nicht mehr verwenden! Liegt unser ganz persönlicher Erfolg an unserem Denken? Können wir mit unserem Leben besser klar kommen, wenn wir unser Denken verändern? Ich will Dir heute ein paar Worte vorstellen, die Du vielleicht besser aus Deinem Wortschatz streichen oder austauschen solltest – aber ich will gleich vorwarnen: es könnte sich etwas verändern… “Und” statt “aber” Das ist mein persönlicher Klassiker. Gerne sagen wir: Ich würde gerne heute mit ins Kino gehen, aber ich muss noch arbeiten. Dieder Satz klingt gleich völlig anders, wenn ich sage: Ich würde gerne heute mit ins Kino kommen und ich muss noch arbeiten. Oder: Ich teile Deine Meinung, aber ich könnte sie nicht vertreten. kann auch so gesagt werden: Ich teile Deine Meinung und ich könnte sie nicht vertreten. Das “aber” im Satz negiert das zuvor Gesagte, das “und” verbindet beides und lässt Möglichkeiten offen, beides zu verbinden. Wenn ich “aber” benutze, dann ist die Entscheidung schon gefallen und ich werde den ganzen Abend arbeiten. Nutze also immer weniger das “aber” und pflege eine …

Minimalismus leben: 50 Cent

Nun sei mal ehrlich: Du hast doch insgesamt echt genug zum Leben, oder? Heute schon satt geworden? Vermutlich, oder willst Du gerade abnehmen? Hast Du ein Dach über dem Kopf?  Davon gehe ich aus. Ich bin mir auch sicher, dass Du etwas zum Anziehen hast. Der Kühlschrank wird nicht ganz leer sein und dann und wann wirst Du dir auch etwas leisten können. Gut, Du gehörst vielleicht nicht zu den ganz Wohlhabenden, du musst schon rechnen und überlegen. Und klar: Es könnte immer mehr sein, es könnte immer besser sein. 50-Cent-Übung Und nun laden wir Dich ein 50 Cent abzugeben. Nicht viel, oder? Mit diesen 50 Cent kannst du das Abgeben einüben, das Teilen. Es gibt genügend Menschen in der Stadt, die nach etwas Geld fragen. In der kommenden Woche gib mindestens einmal 50 Cent, auch wenn Du es sonst nicht machst. Und sollte Dir niemand begegnen, dann gib wahlweise ein besonders hohes Trinkgeld. Aber eigentlich ist die erste Variante deutlich besser. Es geht ja nicht gleich um ein Vermögen. Bei einem Bettler geht es um einen …

Mantra

„Ommmmmmm“ – Mantra und Affirmation

„Ommmmmmm“ –  Mantra und Affirmation Sag einer Gruppe Unkundiger, dass wir jetzt alle zusammen meditieren werden und Du kannst fest davon ausgehen, dass mindestens ein paar von ihnen Daumen und Zeigefinger zusammenführen, die Hände so drehen, dass die Handinnenflächen nach oben gucken und sie werden dabei Ommmmm sagen. Das ist die häufigste Vorstellung von Meditation und wie immer weder völlig falsch noch völlig richtig. Om ist eine heilige Silbe für Hindus, Buddhisten wie auch für Jainas. Sie bezeichnet die Gegenwart des Absoluten. Vielleicht ähnlich wie im Judentum und damit auch im Christentum die Silbe El für Gott steht: Beth-el, Isra-el oder Micha-el. Om ist auch einer der Hauptworte aller Mantren, die im Buddhismus oder bei den Hindus gesungen werden. Und um Mantren soll es in diesem Beitrag heute gehen. Im Christentum kennen wir eine solche Praxis nicht wirklich. Wir haben auch Worte, die wir wiederholt einsetzen: Amen, Halleluja oder “Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist”, aber diese sind schwerlich als Mantren zu bezeichnen. Vielleicht kommen die Gesänge der Mönchsgemeinschaft Taize …

Orte der Stille in Hannover

Gesucht: Orte der Stille in Hannover

Gesucht: Orte der Stille in Hannover!!!! Ich gehe durch die Straßen der Innenstadt, vorbei an Kaufhof, um mich herum zahlreiche Menschen, mit Taschen bepackt, Düfte von gebackenem Fisch und Pizza dringen in meine Nase, ein Punk will Geld von mir, Straßenverkäufer bieten mir billigen Schmuck an, die Musik aus den Kaufhäusern dringt an mein Ohr. Dann und wann muss ich anderen Menschen aus dem Weg gehen. Ich umgehe irgend eine Charity-Vereinigung, die mal wieder eine Unterschrift und vielleicht eine Mitgliedschaft von mir will. Ich höre die Menschen, die sich unterhalten, den Straßenmusiker, der mit seiner Gitarre Curt Cobain Lieder spielt. Ich bin geschafft – die Stadt überfordert mich! Vielleicht geht es Dir ähnlich – manchmal? Manchmal habe ich mitten in der Stadt das Bedürfnis nach Ruhe und Stille und würde mich gerne zurückziehen (manchmal genieße ich auch den Trubel). Gäbe es einen Ort, der mir Stille schenken kann, ich würde mich gerne dahin zurückziehen. Einfach irgendwo eintauchen: Ruhe haben, nicht angesprochen werden, niemand will etwas von mir, ich darf einfach da sein, kann zu mir …

Der Dich mit Huld und Erbarmen krönt…: „Mein Lieblingsvers“

Im letzten Jahr haben wir Brüder die Benediktinerinnen in Prag besucht, die wir einige Zeit vorher in der Cella kennenlernen durften. Sr. Birgitta Louis ist die einzige Deutsche unter den Schwestern, die jahrelang als Psychologieprofessorin gearbeitet hat. Hier ist ihr Lieblingsvers aus den Psalmen mit ihrer Erklärung dazu. Welcher Psalm-Vers gefällt Dir besonders gut oder hat für Dich persönlich eine besondere Bedeutung? Der Vers 4b aus dem Psalm 103 „der dich mit Huld und Erbarmen krönt“ ist für mich seit Jahren ein hilfreicher Wegbegleiter. Wie würdest Du den Vers in Deiner eigenen Sprache formulieren und welche Bedeutung hat der Vers für Dich persönlich? „Durch Deine Zuwendung, Dein Wohlwollen, Deine Gunst und Freundlichkeit und durch Deine verzeihende Güte erweist Du mir Ehre und richtest mich auf.“ – Immer dann, wenn andere Menschen mich tadeln, kritisieren, herabsetzen, übersehen, oder wenn ich mit mir selbst und meinem Verhalten unzufrieden bin, mich schwer tue, mich selbst anzunehmen wie ich bin, und mir zu verzeihen, dann ist dieser Psalm-Vers  für mich wie eine hilfreiche seelische Medizin: Er, „der mich mit Huld und …

Unsere Musiker für den 13.2.2016

Unsere Musiker für den Gottesdienst am 13.2.2016 stellen sich vor. Andreas Burckhardt, Saxophon   Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich habe mit Violine u. Klassik begonnen, aber das Hören einiger für mich unglaublich inspirierender Saxophon-Aufnahmen haben mich zu einem Jazz-Saxophonisten werden lassen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das waren Musiker wie Jan Gabarek, John Handy, Bernd Konrad und viele Aufnahmen, die man heute als Weltmusik bezeichnet. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ich bin schon seit vielen Jahren musikalisch mit der Kirche verbunden. Die spirituelle Energie und der Klang eurer Hauskirche ist immer wieder sehr inspirierend. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Das wären auf jeden Fall die energiegeladene Jazz-Musik der 60er Jahre und die mittelalterliche sakrale Musik.   Daniel Scholz, Oud (arabische Laute)   Wie bist Du zur Musik gekommen? Daniel S. Scholz: durch gemeinsames Singen in der Familie, dann zunächst Blockflöten Unterricht und ab dem 9. Lebensjahr dann durch klassischen Gitarrenunterricht Wer hat Dich …

Pizzakugeln

Schnell und lecker für jede Party: Pizzakugeln

Pizzakugeln 600 g Mehl 500 g Quark 2 Pck. Backpulver 16 EL Milch 12 EL Öl 2 TL Salz 2 EL Zucker 200 g Röstzwiebeln 400 g Käse, geriebenen 200 g Schinken, gewürfelt Mehl, Quark, Backpulver, Milch, Öl, Salz und Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten und dann die anderen Zutaten nach und nach zugeben und verkneten. Wenn ein einheitlicher Teig entstanden ist, dann forme daraus ca. 5 cm große Kugeln, lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebe es in einen auf 180° C vorgeheizten Ofen. Bei mir waren sie nach ca. 35 Minuten fertig. Di kannst natürlich auch gerne nur die Hälfte nehmen und etwas Pizzagewürz könnte auch noch schmecken. Der Teig ist auf alle Fälle schnell hergestellt, braucht aber beim Kneten etwas Kraft. Dafür gelingt er garantiert immer. Lass es Dir schmecken… und lass gerne ein Kommentar hier.