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Unsere Musiker am Sonntag: Eugenia Olevska und Miroslav Tybora

Tybora Olevska

Eugenia Olevska

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Seit ich mich erinnern kann, war es mein größter Traum, ein Musikinstrument zu erlernen. Im Alter von 9 Jahren haben meine Eltern mich in eine Musikschule geschickt und das war für mich der Anfang meines Musik Lebens.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Obwohl mein Vater kein Musiker war, hat er die Musik immer geliebt und verstanden. Dadurch, dass er viele Konzerte mit mir besucht hat, konnte er mir die Liebe zur Musik näherbringen.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

In einer Kirche zu spielen ist immer etwas sehr Besonderes. Denn die ist der Ort, an dem Mensche die Nähe zu Gott verspüren können. Bei der Möglichkeit in einer Kirche zu spielen, bekomme ich das Gefühl, viele Menschen mit meiner Musik im Herzen berühren zu können, was mir eine große Freude bereitet.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Ich würde mich für die Epoche Barock entscheiden, denn dies ist eine Epoche der Harmonie und Ordnung, Pracht, aber auch der Widersprüche. Es ist eine Vielfalt und deshalt gefällt es mir.

Miroslaw Tybora

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Zur Musik bin ich tatsächlich durch ein gemeinsames Spiel und Musizieren bei einer Kirchengemeinde in meiner Heimatstadt in Schlochau in Polen/Pommern gekommen. Zusammen mit meinen Freunden haben wir noch als Kinder und Jugendliche bei den Gottesdiensten musikalisch begleitet. Ich war damals 8, oder 9 Jahre alt.

 

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Es ist heute schwierig zu sagen. Da ich nicht von Musikerfamilie stamme, waren das wahrscheinlich meine Lehrer und meine Freunde, mit denen ich zusammen musiziert habe. Da ich mich in verschieden Musik Genres gerne bewege, waren das ziemlich viele Menschen. Doch auf eine ganz schreckliche und peinliche Situation kann ich mich gut erinnern. Ich habe vor mehreren Jahren mit Freunden bei einem Gipsy Swing Festival in Wilhelmshaven gespielt. Natürlich waren dort auch die meistens angesagten und bekannten „Zigeuner“. An einem Abend habe ich die peinliche Frage gestellt, die ich nie vergessen werde: „wer war eigentlich der „Django“ Reinhardt“? Hmm…

 

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Ich komme aus Polen, d.h. aus einem Land, wo man die Menschen fast nicht fragen muss, „glaubst du an Gott“? In so einem Land ganz normal ist, dass man in die Kirche geht. Dazu als Junge war ich Messdiener… Musikalisch habe ich immer gerne in den Kirchen gespielt. Die Akustik ist oft da genial, als Musiker genießt man das. Bei Cella Sankt Benedikt das besondere ist die große Offenheit auf und für einen einzelnen Menschen, die Wahrnehmung des Individuums.

 

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Wir haben viele Überlieferungen, Dokumente und Nachweise von vergangenen Epochen. Nicht viel wissen wir was genau vor dem X Jahrhundert geschehen ist. Ganz wenig können wir uns vorstellen, wie die Musik in der Zeit am Anfang der neuen christlichen Ära, in der so benannten „Anno Nostrae Salutis“ Zeit aussah. Ich glaube an Gott, auch an Christus, als eine historische Persönlichkeit. Interessant wäre es zu erfahren, welche Töne hat Er damals gehört…

 

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