Alle Artikel mit dem Schlagwort: Aktuell

Fasten-Challange

Die Fasten Challange

Die Fasten-ChallengeDie Fastenzeit für VielbeschäftigteDie Hälfte ist fast um – und wie war es bisher? Gut gefastet? Oder keine Zeit gehabt, keine Idee – immer das mit den Süßigkeiten ist ja auch langweilig! Wenn aber erst Ostern ist, dann hast Du eine Chance vertan, diese Zeit bewusst zu nutzen und Dich auf anderes, wichtigeres zu konzentrieren. Es kann doch tatsächlich nicht alles Job, Geld, Sport und Putzen sein! Die Fastenzeit will Dich ja einladen, genau das alles zu hinterfragen und die Chance einer Kurskorrektur zu geben – es geht in diesen 40 Tagen nicht ums Abnehmen! Und vor allem geht es nicht um Leistung. Du wirst nämlich keinen Preis gewinnen, keinen Pokal in den Händen halten, niemand wird klatschen, keiner wird Dir Danke sagen und ich sehe weit und breit niemanden, den das wirklich interessiert, was Du in diesen Tagen hinsichtlich des Fastens machst.Tja, Pech gehabt. Dann das Fasten einfach lassen?Wenn Du nur extrinsisch zu motivieren bist, dann bitte schön lass es. Aber ich finde, dass Du dann ganz schön arm dran bist. Wer immer …

All meine Knochen kann ich zählen

„All meine Knochen kann ich zählen“

„All meine Knochen kann ich zählen“ Mit Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich habe ich so meine Erfahrungen. Wenn ich morgens aufwache, fühlt sich manchmal die Schulter, auf der ich gelegen habe, unangenehm fest an. Bereits im Bett versuche ich, den Arm ein wenig zu bewegen. Und wenn ich dann aufgestanden bin, strecke ich mich, bewege Arme, Schultern und Rücken, und versuche, sie lockerer zu bekommen. Nach dem Sport oder nach körperlicher Arbeit fühle ich mich oft ähnlich fest und verspannt. Die Knochen tun mir weh. Da kommt mir manchmal dieser Satz über den Lippen, der ja auch schon in der Bibel steht: Alle meine Knochen kann ich zählen. Weit über 2000 Jahre alt ist dieser Spruch und steht im Psalm 22. Muskeln zwischen Anspannung und Entspannung Wenn ich dann in die Praxis zur Arbeit gehe, bin ich oft in der umgekehrten Rolle. Menschen kommen zu mir und erzählen mir, wo sie im Rücken oder im Schulter- und Nackenbereich Schmerzen haben. Dann ist es meine Aufgabe, mit ihnen gemeinsam diese Schmerzen zu lindern. Häufig sind es …

spirituelle Übungen

Diese 4 tägliche spirituelle Übungen brauchst Du

Diese 4 täglichen spirituellen Übungen brauchst Du Mir fällt immer wieder auf, dass es im Christentum im Besonderen und in den Offenbarungsreligionen im Allgemeinen an ganz praktischen Übungen fehlt. Nicht, dass es da gar nichts gäbe, aber es ist doch überschaubar. Das ist in den – ich nenne sie jetzt Mal so – klösterlichen oder monastischen Religionen Asiens ganz anders. Da reichen die Übungen von Ikebana bis zu Ayurveda, von Tai Chi bis hin zu Schwertkampf oder Bogenschießen. Übung wird hier ganz anders verstanden als wir westlichen Menschen es üblicherweise tun. Es geht dabei nicht darum, etwas so lange zu üben, bis man es kann. So üben wir vielleicht das Fahrradfahren und wenn wir schwimmen können, geben wir das Üben auf. Oder wir üben zu balancieren und dieser Übungsvorgang endet so, dass ich das Balancieren beherrsche. Ganz anders wird das in Asien gesehen, insbesondere in Japan. Hier ist nicht nur die Beherrschung einer Tätigkeit das Ziel und Objekt des Übens, sondern der Mensch selbst ist es, der durch das Üben reifen soll. Lediglich der Pädagoge …

Tatzen

Die Sache mit den Tatzen

Die Sache mit den Tatzen So, da bin ich wieder, der Valentin. Diesmal melde ich mich, obwohl mir niemand eine Frage gestellt hat. Dafür habe ich viel liebe Post bekommen, also Reaktionen und Anschreiben. Vielen Dank dafür. Im Moment freue ich mich über die Sonnentage und das hereinbrechende Sonnenlicht. Dann liege ich gerne mit ausgestreckten Pfoten auf dem Boden und nehme ein wohltuendes Sonnenbad. Das ist superherrlich. Solltest Du auch mal tun. Sich einfach auf den Boden legen, dort wo die Sonne hin scheint und es genießen, in diesem Licht und in dieser Wärme zu baden. Und wenn Dir dann die Augen zufallen, ist das doch richtig schön und genießerisch, oder? Was meine Mama zu den Tatzen sagte Mein letzter Beitrag ging ja über das Thema wie es uns Katzen gelingt, so autonom zu bleiben. Heute möchte ich Euch von meinen Tatzen und Krallen erzählen. Als ich ein kleiner und junger Kater war, hat mich meine Mama einmal gefragt: „Valentin, wofür sind Tatzen da?“ Ich musste nicht lange überlegen: “Die Tatzen sind zum Laufen und …

minimalistisch leben

Fastenzeit: minimalistisch leben – reloaded

Fastenzeit: minimalistisch leben Karneval leben wir noch in Saus und Braus, feiern überschwänglich und ausgelassen, trinken viel Alkohol, machen die Nacht zum Tag – also: ich nicht, als waschechter Westfale fällt mir Karneval doch etwas schwer und in meinen Genen fehlt ein wenig das Verständnis für diese 5. Jahreszeit. Aber was solls: Leben und Leben lassen, oder so ähnlich, sagt doch der Rheinländer und da schließe ich mich als Westfale gerne an. Bei der Fastenzeit kommen wir dann aber wieder zusammen. Als Kind hieß es: Süßigkeiten verstecken und verzichten bis Ostern. Ich habe damals ehrlich gesagt nicht verstanden, warum ich das tun soll. Ich war weder zu dick noch hatte ich Süßigkeiten im Überfluss. Zum Glück haben es meine Eltern nicht ganz so genau genommen mit dem Fasten – außer an Aschermittwoch und Karfreitag. Fasten hat doch sehr schnell einen moralischen Anstrich, um nicht zu sagen einen moralinsauren Anstrich. Was ist Minimalismus? Dabei gibt es längst eine Bewegung in Deutschland und vermutlich nicht nur hier, die sich den Verzicht ganz ohne göttliche Weisung auf ihre …

Offenheit für Gott

Offenheit für Gott

Offenheit für Gott Am vergangenen Mittwoch hat die Fastenzeit begonnen. Wie schon seit Jahren haben wir am Vorabend den Fast-Nacht-Gottesdienst gefeiert. In diesem Gottesdienst wurde auch Asche gesegnet und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich ein Aschekreuz auf die Stirn zeichnen. Für die Bezeichnung mit der Asche sind im Messbuch zwei Sätze zur Auswahl gegeben: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium.“ (Mk 1,15) oder „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ (vgl. Gen 3,19) In der Vorbereitung zu diesem Gottesdienst kam uns ein anderer Satz in den Sinn: „Sei offen für Gott und lass dich von ihm berühren.“, der dann bei der Austeilung der Asche gesprochen wurde. Offenheit als Grundhaltung Warum diese Änderung? Bruder Karl-Leo hatte in seinem Impuls nach dem Evangelium sinngemäß erwähnt, dass „Umkehr“ und „Buße-tun“ – Begriffe, die wir häufig mit der Fastenzeit in Verbindung bringen – mein aktives Tun in den Vordergrund stellen. Wenn man jedoch die Bibel liest, verhält es sich in der Regel anders: nicht der Mensch ist der Aktive, sondern Gott. Etwa …

Ananascurry mit Fisch und Kokosmilch

Ananascurry  mit Fisch und Kokosmilch Zutaten 3 Fischfilets 400 ml Kokosmilch 200 ml Schmand 1 große Möhre 2 Stangen Lauch 1 Dose Ananas – Stücke Curry Gemüsebrühe Salz und Pfeffer Den Fisch in Würfel schneiden und anbraten. Den in schräge Streifen geschnittenen Lauch zum Fisch in den Wok geben. Die Möhren fein zerkleinern und zum Fisch und Lauch geben. Alles zusammen kurz anbraten und danach die Ananasstücke hinzugeben. Wenn der Fisch gar ist, die Dosen Kokosmilch und den Schmand dazugeben. 2 – 3 TL Gemüsebrühe dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken und nur noch einmal wieder erwärmen. Dazu kann man gut Reis servieren – oder auch eine andere Beilage (Bulfur, Polenta…).   Dank an planet-dq von chefkoch.de