Alle Artikel mit dem Schlagwort: Aktuell

Lösungen finden

Lösungen finden – so geht es

Lösungen finden – so geht es Schon mal ein Problem gehabt? Dumme Frage, ich weiß. Jeder hat dann und wann Probleme und sucht nach Lösungen. Manchmal fällt es ganz leicht, manche Probleme lösen sich sozusagen wie von selbst. Man muss nur warten und die Lösung wird einem präsentiert. Aber dann gibt es Probleme, die sind richtig fies, die lassen Dich nicht in Ruhe und Du findest schlicht keine Lösung. “Was mache ich nur?” fragst Du Dich dann. Nun ja, wie wäre es mit einem Freund oder einer Freundin. Gerade nicht anwesend? Gut, dann ruf jemanden an! Geht auch nicht? Komisch! Okay, dann warte bis morgen oder nächste Woche. Achso, Du willst das Problem vorher lösen? Ja, dann musst Du es wohl alleine schaffen. Und jetzt? Lösungen finden: Jetzt zeige ich Dir, wie Du das alleine hinbekommen kannst. Ich mag Methoden, mit denen ich mich selber unterstützen kann – denn tatsächlich ist nicht immer jemand da, der mir beisteht. Und manchmal möchte ich auch niemand anderes mit einbeziehen, ich will es alleine schaffen. Es gibt auch …

Der Sprung über die Mauer

Der Sprung über die Mauer Mit meinem Gott über springe ich Mauern (Ps 18) Bei meinem letzten Spaziergang mit der fast fünfjährigen Josephine in die Innenstadt von Hannover wurde kein Kanaldeckel und keine Schachtabdeckung ausgelassen: Mit Anlauf sprang sie über jeden Deckel. Besondere Freude hatte sie an den großen und den doppelten Abdeckungen. Und dadurch war ich natürlich gefragt. An meiner Hand konnte sie viel größere Sprünge machen – ich konnte sie nach dem Absprung noch ein bisschen nach oben ziehen  – und ich konnte auch für eine weiche Landung nach großen Sprüngen sorgen. Das habe ich natürlich gerne getan  – und mitgespielt. Manchmal musste ich selber mitspringen, damit wir zusammen blieben. Das schnelle Wechselspiel der Muskelkontraktion Und natürlich denke ich über das Springen nach: Wann bin ich das letzte Mal so richtig gesprungen? In meinem Alter springt man nicht mehr so leicht. Das Körpergewicht ist größer, der Trainingszustand schlechter, Muskeln, Gelenke und Bänder nicht mehr so geschmeidig  –  und damit die Verletzungsgefahr nicht gering. Springen ist eine ganz besondere Fähigkeit vieler Lebewesen. Eigene Trainingsformen …

Eine Katze denkt über den Glauben nach

Eine Katze denkt über den Glauben nach Valentins Welt Hallo, Valentin hier. Es wird mal wieder Zeit, dass ich mich melde. In den letzten Wochen habe ich die Sonnenstrahlen, die manchmal in unsere Wohnung hinein fielen, sehr genossen. Dann habe ich mich mitten auf den Weg gelegt, dort wo eben die Sonnenstrahlen hin fielen, habe mich gereckt und gestreckt und dann das getan, was ich sehr gerne tue: mich auf den Rücken gelegt und die Beine in den Himmel gestreckt. Und dort lag ich dann viele Stunden lang. In der Sonne zu liegen ist etwas Wunderbares. Fast genauso schön ist es, wenn ich unter einer Decke liege oder mitten auf der Kratztonne liegen kann. Was ist Glaube? Heute möchte ich ein ganz anderes Thema behandeln. Ich habe mir nämlich Gedanken gemacht, was das eigentlich ist, Glaube. Wie ich darauf komme? Naja, dort, wo ich wohne gibt es viele Bücher über den Glauben und da ist es doch naheliegend, sich darüber Gedanken zu machen, nicht wahr? Ich weiß ja, dass manche Menschen glauben. Aber ich habe …

Mandel-Chia-Brot

Dieses leckere Brot gab es bei uns nach den Gottesdiensten an den Fastensonntagen. Es ist nicht nur wirklich einfach zu backen, sondern es schmeckt sehr, sehr gut…und wie ich gemerkt habe, nicht nur mir… Mandel-Chia-Brot 120 g Haferflocken 90 g Leinsamen 150 g Sonnenblumenkerne 60 g Mandeln (ganz) 50 g Haselnüsse (ganz) 35 g Chia-Samen 1,5 EL Agavendicksaft 3 EL Olivenöl 400 ml Wasser 1,5 TL Salz Alle trockenen Zutaten miteinander gut vermengen, dann Agavendicksaft, Öl und Wasser hinzugeben und wieder gut vermengen. Die Masse mindestens 2 Stunden – besser über Nacht quellen lassen. Ofen auf 180° vorheizen. Die Masse in eine Kastenform geben und für 35 Minuten backen. Danach das Brot aus der Kastenform auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen (am besten vorher mit einem Messer das Brot von den Wänden der Form lösen). Dann das Brot für weitere 60 – 70 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. 12.4.2017: Mengenangabe für Agavendicksaft ergänzt

Der Tod hat nicht das letzte Wort…

Der Tod hat nicht das letzte Wort…

Der Tod hat nicht das letzte Wort… Am Freitag der vierten Fastenwoche waren Bruder David und ich in unserer Abtei, um am Begräbnis von Bruder Silvanus teilzunehmen, der nach langer Krankheit gestorben war. Bruder Karl-Leo hat am gleichen Tag beim Begräbnis eines Mitglieds des Posaunenchors, in dem seit langem aktiv mitwirkt, gespielt. Am fünften Fastensonntag wurde Pater Thomas in der Abtei Dormitio in Jerusalem beerdigt, der seinerzeit sein Noviziat in unserer Abtei verbracht und der zwölf Jahre in Hildesheim gelebt hat. Heute werden wir am frühen Nachmittag am Gedenkgottesdienst eines langjährigen und guten Freundes der Cella in der Marktkirche teilnehmen und diesen mitgestalten. Zwei der lieben Verstorbenen hatten eine lange Krankheitsgeschichte hinter sich – einer starb verhältnismäßig jung und überraschend… Lazarus, steh auf! Mitten in dieser „Beerdigungswelle“ hören wir am fünften Fastensonntag das Evangelium von der Auferweckung des Lazarus (Joh 11,1-45): Der Bruder der Schwestern Maria und Marta und Freund Jesu stirbt. Diese Auferweckung des Lazarus ist das letzte und größte der sieben „Zeichen“, die Jesus laut Johannes überliefert. Dieses „Zeichen“ berichtet der Evangelisten vor …

Fasten-Challange

Die Fasten Challange

Die Fasten-ChallengeDie Fastenzeit für VielbeschäftigteDie Hälfte ist fast um – und wie war es bisher? Gut gefastet? Oder keine Zeit gehabt, keine Idee – immer das mit den Süßigkeiten ist ja auch langweilig! Wenn aber erst Ostern ist, dann hast Du eine Chance vertan, diese Zeit bewusst zu nutzen und Dich auf anderes, wichtigeres zu konzentrieren. Es kann doch tatsächlich nicht alles Job, Geld, Sport und Putzen sein! Die Fastenzeit will Dich ja einladen, genau das alles zu hinterfragen und die Chance einer Kurskorrektur zu geben – es geht in diesen 40 Tagen nicht ums Abnehmen! Und vor allem geht es nicht um Leistung. Du wirst nämlich keinen Preis gewinnen, keinen Pokal in den Händen halten, niemand wird klatschen, keiner wird Dir Danke sagen und ich sehe weit und breit niemanden, den das wirklich interessiert, was Du in diesen Tagen hinsichtlich des Fastens machst.Tja, Pech gehabt. Dann das Fasten einfach lassen?Wenn Du nur extrinsisch zu motivieren bist, dann bitte schön lass es. Aber ich finde, dass Du dann ganz schön arm dran bist. Wer immer …

All meine Knochen kann ich zählen

„All meine Knochen kann ich zählen“

„All meine Knochen kann ich zählen“ Mit Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich habe ich so meine Erfahrungen. Wenn ich morgens aufwache, fühlt sich manchmal die Schulter, auf der ich gelegen habe, unangenehm fest an. Bereits im Bett versuche ich, den Arm ein wenig zu bewegen. Und wenn ich dann aufgestanden bin, strecke ich mich, bewege Arme, Schultern und Rücken, und versuche, sie lockerer zu bekommen. Nach dem Sport oder nach körperlicher Arbeit fühle ich mich oft ähnlich fest und verspannt. Die Knochen tun mir weh. Da kommt mir manchmal dieser Satz über den Lippen, der ja auch schon in der Bibel steht: Alle meine Knochen kann ich zählen. Weit über 2000 Jahre alt ist dieser Spruch und steht im Psalm 22. Muskeln zwischen Anspannung und Entspannung Wenn ich dann in die Praxis zur Arbeit gehe, bin ich oft in der umgekehrten Rolle. Menschen kommen zu mir und erzählen mir, wo sie im Rücken oder im Schulter- und Nackenbereich Schmerzen haben. Dann ist es meine Aufgabe, mit ihnen gemeinsam diese Schmerzen zu lindern. Häufig sind es …

spirituelle Übungen

Diese 4 tägliche spirituelle Übungen brauchst Du

Diese 4 täglichen spirituellen Übungen brauchst Du Mir fällt immer wieder auf, dass es im Christentum im Besonderen und in den Offenbarungsreligionen im Allgemeinen an ganz praktischen Übungen fehlt. Nicht, dass es da gar nichts gäbe, aber es ist doch überschaubar. Das ist in den – ich nenne sie jetzt Mal so – klösterlichen oder monastischen Religionen Asiens ganz anders. Da reichen die Übungen von Ikebana bis zu Ayurveda, von Tai Chi bis hin zu Schwertkampf oder Bogenschießen. Übung wird hier ganz anders verstanden als wir westlichen Menschen es üblicherweise tun. Es geht dabei nicht darum, etwas so lange zu üben, bis man es kann. So üben wir vielleicht das Fahrradfahren und wenn wir schwimmen können, geben wir das Üben auf. Oder wir üben zu balancieren und dieser Übungsvorgang endet so, dass ich das Balancieren beherrsche. Ganz anders wird das in Asien gesehen, insbesondere in Japan. Hier ist nicht nur die Beherrschung einer Tätigkeit das Ziel und Objekt des Übens, sondern der Mensch selbst ist es, der durch das Üben reifen soll. Lediglich der Pädagoge …

Tatzen

Die Sache mit den Tatzen

Die Sache mit den Tatzen So, da bin ich wieder, der Valentin. Diesmal melde ich mich, obwohl mir niemand eine Frage gestellt hat. Dafür habe ich viel liebe Post bekommen, also Reaktionen und Anschreiben. Vielen Dank dafür. Im Moment freue ich mich über die Sonnentage und das hereinbrechende Sonnenlicht. Dann liege ich gerne mit ausgestreckten Pfoten auf dem Boden und nehme ein wohltuendes Sonnenbad. Das ist superherrlich. Solltest Du auch mal tun. Sich einfach auf den Boden legen, dort wo die Sonne hin scheint und es genießen, in diesem Licht und in dieser Wärme zu baden. Und wenn Dir dann die Augen zufallen, ist das doch richtig schön und genießerisch, oder? Was meine Mama zu den Tatzen sagte Mein letzter Beitrag ging ja über das Thema wie es uns Katzen gelingt, so autonom zu bleiben. Heute möchte ich Euch von meinen Tatzen und Krallen erzählen. Als ich ein kleiner und junger Kater war, hat mich meine Mama einmal gefragt: „Valentin, wofür sind Tatzen da?“ Ich musste nicht lange überlegen: “Die Tatzen sind zum Laufen und …

minimalistisch leben

Fastenzeit: minimalistisch leben – reloaded

Fastenzeit: minimalistisch leben Karneval leben wir noch in Saus und Braus, feiern überschwänglich und ausgelassen, trinken viel Alkohol, machen die Nacht zum Tag – also: ich nicht, als waschechter Westfale fällt mir Karneval doch etwas schwer und in meinen Genen fehlt ein wenig das Verständnis für diese 5. Jahreszeit. Aber was solls: Leben und Leben lassen, oder so ähnlich, sagt doch der Rheinländer und da schließe ich mich als Westfale gerne an. Bei der Fastenzeit kommen wir dann aber wieder zusammen. Als Kind hieß es: Süßigkeiten verstecken und verzichten bis Ostern. Ich habe damals ehrlich gesagt nicht verstanden, warum ich das tun soll. Ich war weder zu dick noch hatte ich Süßigkeiten im Überfluss. Zum Glück haben es meine Eltern nicht ganz so genau genommen mit dem Fasten – außer an Aschermittwoch und Karfreitag. Fasten hat doch sehr schnell einen moralischen Anstrich, um nicht zu sagen einen moralinsauren Anstrich. Was ist Minimalismus? Dabei gibt es längst eine Bewegung in Deutschland und vermutlich nicht nur hier, die sich den Verzicht ganz ohne göttliche Weisung auf ihre …