Autor: Bruder David

Mach mehr aus Deinem Leben – jetzt!

Mach mehr aus Deinem Leben – jetzt! Von jeher ist das Leben die größte Herausforderung überhaupt. Ständig stehen wir vor neuen Fragen, wir entwickeln uns weiter und das geht zumeist mit Problemen und Krisen einher. Das Leben ist zudem endlich und stellt von daher genügend Fragen, für die ein Leben gar nicht ausreicht, um alle Antworten zu finden. Wie also gestalte ich mein Leben – egal an welchem Punkt des Lebens ich stehe? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sollte ich einüben, damit mir mein Leben einigermaßen oder, was natürlich noch schöner wäre, sehr gut gelingt? Solche Fragen stellen nicht nur wir Heutigen. Es sind Fragen, die mit dem Menschsein verknüpft sind – unmittelbar. Vielleicht sind diese Fragen ein Teil dessen, was uns zu Menschen macht. Ich habe zumindest nicht den Eindruck, dass meine Katzen über ihr Katzesein nachdenken. Aber wer weiß – vielleicht bekomme ich es einfach nicht mit. Die Griechen haben sich viele Gedanken dazu gemacht, zumindest diejenigen, die es sich leisten konnten. Denn solche Fragen stell ich mir meistens erst dann, wenn ich über …

Impuls am Sonntag: Dr. Carmen Diller

Dr. Carmen Diller​ Alter: ​46 JahreBeruf (momentane Tätigkeit):Ich arbeite in der Hauptabteilung Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim als Referentin für theologische Grundfragen und lokale Kirchenentwicklung.Was bedeutet Ihnen Glaube?Glaube heißt für mich, darauf zu vertrauen, dass ich niemals im Leben allein bin, sondern dass da einer ist, der mich durch alle Höhen und Tiefen des Lebens begleitet und möchte, dass es mir gut geht: Gott.Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig?Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden (Reinhold Niebuhr)Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Die Bibel, und hier insbesondere das Alte Testament. Es zeigt, wie sich Menschen über viele Jahrhunderte hinweg darum bemüht haben, Gott und sein (Heils)Handeln in der Welt immer besser zu verstehen. Es erzählt von Menschen, die in der Weisung Gottes Halt für ihr Leben und im Gebet der Psalmen Trost und Hoffnung finden; es berichtet von Menschen, denen das Schicksal übel mitspielt, die aber trotzdem …

Spaghetti-Salat, den alle lieben

Wer will schon immer Salat mit einer fettigen Mayonnaise-Sauce? Viele wollen inzwischen ein viel leichteres Dressing, das uns nicht jahrelang auf den Hüften erhalten bleibt. Außerdem fühlt es sich einfach besser an, nichts Schweres im Magen zu haben. Die Kunst ist es, auch ohne reichlich Fett oder Öl für einen guten und kräftigen Geschmack zu sorgen. Und da kommt dieser Salat gerade recht. Er wird Dich nicht nur wegen seiner Einfachheit, sondern auch wegen seines Geschmacks absolut begeistern. Wir haben ihn getestet und einhellig für gut befunden. Also: Unbedingt nachmachen! Spaghetti-Salat Zutaten für 4 Personen250 gr. Spaghetti (ich habe übrigens Spirelli genommen, ist einfach leichter zu handhaben)2 Stangen Porree1 Tasse Sonnenblumenkerne1/4 Flasche Sojasauceetwas Öl zum RöstenCurry-PulverKurkuma (wahlweise) Zubereitung1. Zunächst die Nudeln nach Packungsanleitung kochen2. Während die Nudeln kochen, die Sonneblumenkerne in etwas Öl rösten (dürfen ruhig etwas dunkler werden)3. Porree waschen und in Scheiben schneiden. Wenn die Sonnenblumenkerne geröstet sind, den Porree in der gleichen Pfanne mit zusätzlich etwas Öl leicht anbraten und dann den Deckel darauf, damit alles gar dünstet.4. Sonnenblumenkerne und gedünsteten Porree …

6 Tipps für Deine Selbstentwicklung

6 Tipps für Deine Selbstentwicklung

6 Tipps für Deine Selbstentwicklung Kann man menschliche Entwicklung und Spiritualität voneinander trennen? Kann man sich zwar geistlich nennen, fromm und gebetsfreudig sein, aber nicht an sich arbeiten? Nein, natürlich nicht. Glauben und Spiritualität erfordern es, dass wir ständig an uns arbeiten. Wir werden immer wieder aufgefordert, ganz ehrlich auf unser Leben zu blicken und zu schauen, wo es noch Potential zur Weiterentwicklung gibt. Es reicht dabei nicht einfach festzustellen, dass ich bspw. ein Sünder bin – das kann nur ein erster Schritt sein. Der ist natürlich wichtig und sogar notwendig, doch wer dabei stehen bleibt, der entwickelt sich ja nicht weiter. Glaube ist ja nicht etwas wie Sport, wo ich eine Fähigkeit gezielt eintrainiere, die ich aber außerhalb meiner Sportart eigentlich kaum brauche. Oder anders formuliert: Wer gut golfen kann oder Fußball spielen, der muss nicht unbedingt ein höflicher und engagierter Mensch sein – das kann man immer wieder in Zeitungen nachlesen, wenn insbesondere junge Sportler einen immensen Mangel an wirklicher Persönlichkeit vermissen lassen. Für Sportler muss aber der Sport nicht deckungsgleich mit dem …

Und diese möglichen Antworten kannst Du auf die entscheidende Frage geben:

So bereitest Du Deinen Urlaub richtig vor

Es ist eine typische Unterhaltung nach der Sommerpause… man fragt nach dem Urlaub: “Und, wo warst Du?” “In Antalya – und Du?” –  “Auf Rügen!”.Solche Dialoge kennen wir vermutlich alle. Beim Frisör, beim Familientreffen, unter Freunden… der Urlaub ist ein schönes Thema, positiv konnotiert und unverfänglich. Und immer wieder die gleiche Frage: Und wo warst Du? Und auch bei der Vorbereitung wird immer wieder gefragt: Wohin sollen wir fahren? Wohin möchtest Du? “Ich möchte endlich mal an die französische Atlantikküste.” Oder was auch immer. Wir beschreiben den Urlaub als erstes vom Ort her und unsere Entscheidung, wie wir unseren Urlaub verbringen wollen, wird auch über den Ort geklärt.   Und genau das ist das Problem, es ist nämlich die völlig falsche Frage. Wir fragen nach einem Ort, wenn wir unseren Urlaub planen – vielleicht noch danach, ob es die Berge oder das Meer sein sollen. Doch es bleibt dabei, dass wir unseren Urlaub nach Orten definieren und planen und das ist meines Erachtens völlig falsch! Warum? Weil ein Ort in der Regel nichts garantiert und Du vielleicht nicht bekommst, was …

Unser Musiker am Sonntag: Bernardo Martinez

Bernardo MartinezKlavier Wie bist Du zur Musik gekommen?Meine Eltern suchten für den Kleinen eine sinnvolle Nachmittagsbeschäftigung; da sie selber kriegsbedingt keinen Musikunterricht genossen hatten, wurde es nun an mir verwirklicht.Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?Mein intensivster musikalischer Einfluss stammt aus der romantischen Orchestermusik.​Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?In der Cella zu spielen bedeutet für mich eine verstärkte spirituelle Komponente; die starke Anwesenheit des Göttlichen wirkt sich auf Stimmung und Zuhörer sehr viel prägender aus als in weltlichen Konzerten.Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?Gern hätte ich gegen 1890 den alten Brahms und den jungen Rachmaninoff kennengelernt…

Mareike Morr

Unsere Musiker am Sonntag: Mareike Morr und Maxim Böckelmann

Unsere Musikerin im Gottesdienst: Mereike Morr Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine beiden großen Schwestern hatten bereits Klavierunterricht und dieses Instrument hat mich unglaublich fasziniert. Jedenfalls erschien mir die Blockflöte als nicht geeigneter Ersatz. So durfte auch ich mit 5 Jahren Klavierunterricht nehmen. Das gemeinsame Singen im Urlaub, auf langen Autofahrten und bei Festen und Feiern hat meine Liebe zum Gesang geweckt, so dass auf das Klavierstudium dann das Gesangsstudium folgte. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Mein langjähriger Klavierprofessor Karl-Heinz Kämmerling hat mich seit meiner Kindheit geprägt, inspiriert und wachsen lassen. Ein intensives Opernerlebnis von R. Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ bei den Salzburger Festspielen hat das Feuer für die Oper entzündet. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Meine langjährige Arbeit mit Bruder Karl-Leo in der cella-Praxis verbindet mich auch mit der Hauskirche. Meiner Dankbarkeit für diese Arbeit möchte ich mit einem fröhlichen Herzen Ausdruck verleihen. Im Gottesdienst zu singen ist für mich ein wunderbarer Dienst an Gott. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In …

Wer werde ich als alter Mann sein?

Autofahren habe ich bei Herrn Buxot gelernt. Er hatte seine Fahrschule in Soest in einem Parkhaus mit angeschlossenen Büro- und Wohnräumen. Er war ein verständiger und freundlicher Mann, der mir mit etwas Geduld das Autofahren beibrachte. Und wenn man gezeigt bekommt, wie man lenkt, bremst, kuppelt und schaltet und das alles zur gleichen Zeit oder in der richtigen Reihenfolge, dann bleiben manche grundsätzlichen Lebensweisheiten nicht aus. Auch das Autofahren kann als Metapher für das Leben dienen und dafür muss man sich nicht einmal besonders anstrengen. Ich kann mich beispielsweise daran erinnern, als Herr Buxot mir erklärte, wie man sich als Autofahrer auf der Autobahn verhält. Er sagte mir, dass wir immer dorthin fahren, wohin wir gucken. Und wenn ich einen LKW überholen will, dann soll ich nicht den LKW anschauen, sondern auf die Straße etwa 100 Meter vor mir, denn dort will ich ja hin – wer will schon einen LKW küssen?Das habe ich mir gemerkt und mache das bis heute. Innere Bilder Und später, während einer meiner Fortbildungen, musste ich wieder an Herrn Buxot …

Was wollen uns die Alten in den Märchen sagen?

Podcast: Was wollen uns die Alten in den Märchen sagen?

In den Märchen tummeln sich allerlei Wesen und Gestalten. Manche aus einer anderen Welt, manche ganz diesseitig und wieder andere irgendwie dazwischen. Alle haben ihre Aufgabe und haben eine Botschaft für den Zuhörer und die Zuhörerin. Auch alte Menschen kommen in den Märchen vor und auch sie wollen uns etwas über das Alter und das Altern sagen und können Hinweise dazu geben, was es heißen kann, alt zu sein. Und wenn uns die Märchen davon berichten, dann heißt es auch, dass das Altern an sich eine Aufgabe und eine Frucht hat. Um diese Frucht geht es in diesem Interview mit Heiderose Schweikart. Frau Schweikart ist ausgebildete Märchenerzählerin, hat schon mehrfach in der Cella Märchenabende gegeben und ist eine wirkliche Sucherin innerhalb und außerhalb der Märchen. Und manchmal auch Finderin – denn davon wird sie berichten, was sie selber über die Alten in den Märchen gelernt hat.

Podcast: Wir altern nicht, wir leben!

Die Überschrift kam mir nach dem Gespräch mit Frau Richter in den Sinn. Ich habe sie zum Thema Älterwerden befragt und worüber sprachen wir? Wir sprachen über das Leben – und nicht nur über die eine oder andere Beschwerlichkeit und Besorgnis. Zu altern heißt zu leben – irgendwie tröstet mich dieses Wort und ermutigt mich. Wer will nicht leben? Wer will das Leben nicht genießen? Aber: Kann man das Älterwerden genießen? Nach dem Gespräch mit Frau Richter kann ich sagen, ja, das geht – vielleicht nicht alles, aber vieles, und Altern kann ein Geschenk sein.