Autor: Bruder David

Chaffle – ein neues Rezept

Chaffle? Ich sehe schon Dein Gesicht und dieser fragende Ausdruck in Deinen Augen. Was um alles in der Welt ist Chaffle? Wieder so ein Modetrend aus den USA? Ich muss zugeben: Ja, das ist es.Ich habe Chaffle erst am Freitag kennengelernt und fand das Rezept zufällig auf einer Webseite in einem aktuellen Post. Und da traf es mich wie ein Blitz. Ich bin ja ein Freund einfacher Rezepte und Chaffle ist – ehrlich gesagt – mehr als einfach, geradezu simpel. Und so habe ich mich am Samstag aufgemacht und habe meine erste Chaffle produziert und war wirklich begeistert. Es gibt in deutschsprachigen Internet übrigens noch nicht so viel zu diesem Trend, aber das wird kommen. Was ist eine Chaffle? Eine Chaffle ist eine Waffel aus Käse und Ei und setzt sich demzufolge aus den Worten Chees und Waffle zusammen. Sie ist hervorragend geeignet für alle, die sich low carb ernähren wollen, denn hier spielen Kohlenhydrate wirklich keine Rolle und das merkt man auch. Wer eine Chaffle isst, wir davon satt, aber nicht pappsatt, weil eben …

Impuls am Sonntag: Uta Kronshage

Uta KronshagePsychotherapeutin Alter54 JahreBerufPsychotherapeutin mit eigener Praxis mit dem Schwerpunkt der Behandlung von Menschen mit chronischen SchmerzenWas bedeutet Ihnen Glaube? Mit dem Wort selbst kann ich gar nicht so viel anfangen. Ich erlebe mich in einer tiefen, innigen Beziehung zu einer Kraft, die mich bedingungslos liebt und die mich hält und trägt, im Alltag ebenso wie in schwierigen Zeiten, wenn ich selbst nicht weiter weiß.Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Matthäus 6,33: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch (das) alles zufallen.“ Dieser Satz hilft mir in jeder Lebenssituation. Für mich bedeutet das, dass ich mich immer frage: Was würde die Liebe jetzt tun? Ist das, was ich tue, wie ich entscheide und handle, liebevoll und gütig? Das gibt mir eine klare Richtschnur im Alltag. Wenn ich mich danach ausrichte, dann empfinde ich Vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass Gott mich auf diesem Weg mit seiner ungeheuren und wunderbaren Kraft unterstützt. Und dass er, wenn es sein muss, Hindernisse aus dem Weg räumt, die …

Unsere Musikerin am Sonntag: Elisabeth Schwanda

Elisabeth Schwanda Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Mutter und mein Großvater haben viel mit mir als kleines Kind gesungen, ich habe stundenlang vor dem Radio bei klassischer Musik gesessen und fasziniert zugehört, letztendlich aber hat ein LP mit Frans Brüggen und einem Vivaldi-Konzert in mir den Wunsch ausgelöst, Musikerin zu werden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Sänger und Instrumentalisten wie Frans Brügge Gustav Leonhard, J. Norman, Maria Callas, Sergiu Celibidache, Daniel Barenboim. Aber auch der Musik- LK im Gymnasium und mein Flötenlehrer in Karlsruhe, und zwar deswegen weil sie alle so begeistert waren von Musik und diese „ Fackel“ an mich weitergegeben haben. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? In einer Kirche zu musizieren ist etwas Besonderes, ich spüre eine gewisse“ heilige Stille „, die ich mit meiner Musik bereichern darf. Die Cella ist für mich ein magischer Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Gerne ins 24. Jahrhundert , um hoffentlich zu erleben, …

Musikerin in der Cella: Ellen Wegner, Harfe

Die Harfinistin Ellen Wegner spielt am kommen Adventssonntag in unserem Gottesdienst um 18.00 Uhr – hier stellt sie sich kurz vor: Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater hat Klavier und Geige gespielt und war Chorleiter, meine Mutter hat gern gesungen – es gehörte für sie zur Grundausbildung ihrer Kinder, daß sie ein Instrument lernen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Es gibt keine einzelnen Personen, denen ich einen besonders großen Einfluß zuschreiben würde – für mich war die Vielseitigkeit meiner musikalischen Aufgaben prägend. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Musik in der Kirche ist frei von gelegentlichen unangenehmen Nebenerscheinungen im Konzertwesen – z. B. überzogenem Eventcharakter, übertriebenem Virtuosentum („wer spielt noch schneller?“). Es geht um das Wesentliche in der Musik, um ihren Gehalt, um Stimmungen, um thematische Bezüge, um die Eigenschaft der Musik, die Seele direkt anzusprechen und die Gelegenheit, das gesprochene Wort nachwirken zu lassen, weshalb ich besonders gerne musikalisch-literarische oder andere thematische Zusammenhänge herstelle. Nicht zuletzt betreten die Zuhörer in der …

Morgenritual – an fünf Fingern abgezählt

Die 5 meistgelesenen Artikel der vergangenen 12 Monate: Platz 2 Morgenritual – an fünf Fingern abgezählt Der Morgen hat es ja immer irgendwie in sich. Es gibt die Morgenmuffel, die Kaffeejunkies, es gibt die Jogger und die Langschläfer, die Lass-mich-in-Ruhe-Menschen und die Ich-rede-gerade-morgens-viel-Mitbewohner. es gibt die Teetrinker, die Müsliesser, die Brötchenfreunde und die Zeitungsleser… kaum eine Tageszeit bringt so viele Typologien hervor, in kaum einer Tageszeit werden so viele Eigenarten gelebt. Der Morgen hat es in sich, denn er bereitet uns auf den Tag vor und auf all das, was auf uns wartet – manches wissen wir, manches bleibt Überraschung (gute oder schlechte). Mönche lieben den Morgen Schon die frühen Mönche wussten, dass der Morgen einen eigenen Zauber hat. Ihn völlig zu verschlafen, kam ihnen nicht in den Sinn, ganz im Gegenteil. Die meisten Mönchsväter liebten es sehr früh aufzustehen und erste Psalmen zu rezitieren, zu meditieren oder zu beten. Es ging ihnen um die Stille, die noch über der Welt liegt, das natürliche Schweigen, das man tagsüber oft vergeblich sucht und das Faszinosum, dass …

Reissalat mit Cashewnüssen

Dieser leckere Reissalat gehört mit zu meinen Favoriten. Er ist recht einfach herzustellen, man kann Reste von Reis gut damit verwerten, er schmeckt sehr lecker und kann gut für unterwegs als vollwertige Mahlzeit mitgenommen werden. Zutaten 1 beutel Reis1 rote Paprika1 – 2 Tassen Cashewnüsse1 Tüte Mandelblättchen1 Tasse Rosinen oder Sultaninen3 kleine Zwiebeln1 ZitroneÖl5 Esslöffel SojasauceAgavendicksaft1 – 2 Knoblauchzehen Zubereitung Reis nach Packungsbeilage kochen und erkalten lassen. Damit er später nicht pappt, kann man etwas Öl oder Butter unterziehen.Paprika in Würfel schneiden.Cashewkerne unter fließendem Wasser durchspülen und mit Küchentücher trocknen.Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten (am besten die ganze Zeit die Mandeln umrühren).Die Zitrone pressen und auf 1/8 l Flüssigkeit mit neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl) auffüllen. Dann den Knoblauch pressen. Die Zwiebeln in Würfel schneiden und zusammen mit der Sojasauce und allen anderen Zutaten zu dem Reis geben.Danach mit Agavendicksaft und ggf. mehr Sojasauce abschmecken.Den Salat gut umrühren und eine Stunde ziehen lassen. Lass es Dir schmecken!

Unsere Musiker am Sonntag: Vocalensemble „Tu Solus“

Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? Das ensemble tu solus ist aus dem „Harten Kern“ des Martinschors Beedenbostel, eines Dorfkirchenchors in der Südheide, hervorgegangen. Einige Jahre lang sind immer dieselben Sänger der Chorleiterin nach den Chorproben nach Hause gefolgt und haben dort weitergesungen; bei den ersten Auftritten als Vokalensemble nannte sich das Ensemble deshalb noch „der Harte Kern“. Später wählten sie den Namen ihres Lieblingsstücks, „tu solus“ von Josquin des Prez, als Ensemblenamen.  Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihr besonderen Wert? Das ensemble tu solus ist auf Alte Musik spezialisiert, sie profitieren hierbei vor allem von der Berufserfahrung ihres Ensemblemitglieds Martin Praetorius, der ein entfernter Nachfahre des Komponisten Michael Praetorius und Experte für historische Stimmungen ist. Praetorius kopiert historische Holzblasinstrumente nach Originalinstrumenten und kennt die Musikrichtung, die auf ihnen gespielt wird. Das ensemble tu solus liebt Orte mit besonderer Akustik. Es ist unter anderem in der mittelalterlichen jüdischen Mikwe in Friedberg aufgetreten, einem riesigen unterirdischen Gewölbe mit mitschwingende Wasseroberfläche, in einer Bahnhofsunterführung in Stendal, aber auch in …

Sonnenblumen - Achtsamkeit

Christliche Achtsamkeit

Achtsamkeit – macht es Sinn, darüber noch einen Blogartikel zu schreiben? Hat nicht inzwischen jeder erkannt, dass Achtsamkeit wichtig ist: ein wenig den Atem spüren und schon ist man dabei und macht Achtsamkeit. Der Boom ist zwar noch nicht zuende, aber hat doch vermutlich seinen Zenit überschritten.Ich will es mit einem Augenzwinkern einmal so formulieren: Wenn Themen bereits im VHS Programm angekommen sind, dann sind sie etabliert. Und Achtsamkeit ist definitiv dort angekommen – und nicht nur dort. Auch in Unternehmen und Betrieben kann man Kurse zur Achtsamkeit finden und die Krankenkassen entwickeln sogar eigene Apps dafür. Ganz schön modern, nicht wahr?Okay, eigentlich ist also alles bereits geschrieben und gesagt worden.Fast! Denn ich glaube, dass wir Achtsamkeit weiter fassen können und müssen. Es geht nicht nur um Stressreduktion, sondern Achtsamkeit hat ja ursprünglich einen spirituellen Hintergrund. Kabat Zinn, ein Therapeut aus den USA, hat in den 70er Jahren aus der buddhistischen Achtsamkeit alles Religiöse herausgenommen, um es als Gesundheitsprogramm für Stressgeplagte anbieten zu können. Das war offensichtlich sehr erfolgreich.Es gab dennoch vielfach Kritik von christlichen …

Mach mehr aus Deinem Leben – jetzt!

Mach mehr aus Deinem Leben – jetzt! Von jeher ist das Leben die größte Herausforderung überhaupt. Ständig stehen wir vor neuen Fragen, wir entwickeln uns weiter und das geht zumeist mit Problemen und Krisen einher. Das Leben ist zudem endlich und stellt von daher genügend Fragen, für die ein Leben gar nicht ausreicht, um alle Antworten zu finden. Wie also gestalte ich mein Leben – egal an welchem Punkt des Lebens ich stehe? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sollte ich einüben, damit mir mein Leben einigermaßen oder, was natürlich noch schöner wäre, sehr gut gelingt? Solche Fragen stellen nicht nur wir Heutigen. Es sind Fragen, die mit dem Menschsein verknüpft sind – unmittelbar. Vielleicht sind diese Fragen ein Teil dessen, was uns zu Menschen macht. Ich habe zumindest nicht den Eindruck, dass meine Katzen über ihr Katzesein nachdenken. Aber wer weiß – vielleicht bekomme ich es einfach nicht mit. Die Griechen haben sich viele Gedanken dazu gemacht, zumindest diejenigen, die es sich leisten konnten. Denn solche Fragen stell ich mir meistens erst dann, wenn ich über …

Impuls am Sonntag: Dr. Carmen Diller

Dr. Carmen Diller​ Alter: ​46 JahreBeruf (momentane Tätigkeit):Ich arbeite in der Hauptabteilung Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim als Referentin für theologische Grundfragen und lokale Kirchenentwicklung.Was bedeutet Ihnen Glaube?Glaube heißt für mich, darauf zu vertrauen, dass ich niemals im Leben allein bin, sondern dass da einer ist, der mich durch alle Höhen und Tiefen des Lebens begleitet und möchte, dass es mir gut geht: Gott.Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig?Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden (Reinhold Niebuhr)Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Die Bibel, und hier insbesondere das Alte Testament. Es zeigt, wie sich Menschen über viele Jahrhunderte hinweg darum bemüht haben, Gott und sein (Heils)Handeln in der Welt immer besser zu verstehen. Es erzählt von Menschen, die in der Weisung Gottes Halt für ihr Leben und im Gebet der Psalmen Trost und Hoffnung finden; es berichtet von Menschen, denen das Schicksal übel mitspielt, die aber trotzdem …