Autor: Bruder David

Unser Musiker am Zweiten Advent: Daniel Schindler

Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Opa starb, als ich vier Jahre alt war. Er spielte Violine in einem Berufslaienorchester und scheint mich frühkindlich so stark geprägt zu haben, dass der Wunsch, auch Violine zu erlernen, da bereits sehr groß war. Mit der Einschulung bekam ich dann endlich meinen ersten Unterricht. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Nach meinem Opa meine zweite Geigenlehrerin. Sie vermittelte mir die Musik auf eine sehr intrinsisch motivierende Art und Weise. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Da ich diesen Ort auch gerne nutze, um nach anstrengenden beruflichen Phasen wieder zu mir selbst zu finden, verknüpfe ich speziell mit der Hauskirche der Cella St. Benedikt eine meditative Atmosphäre. Es ist für mich ein zeitloser Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Mich interessieren besonders die alten Hochkulturen. Eine Zeit, aus welcher nahezu keine musikalischen Überlieferungen in Form von Notenschrift existieren. Es wäre schon spannend zu wissen, wie es damals klang.

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam Wie bist Du zur Musik gekommen? Wie bei jedem Kind des Bildungsbürgertums lag eines schönen Tages eine Blockflöte unter dem Weihnachtsbaum, womit ich zunächst gar nichts anfangen konnte, später aber großen Gefallen an dem Instrument und der dazu gehörenden Musik fand. Nein, der Hauptgrund, daß ich Musik liebe und mache sind meine Eltern, die immer viel mit mir gesungen haben und mir alle Möglichkeiten eröffnet haben, mich auf diesem wunderbaren Feld zu tummeln. So kam ich in die Kinder-, später Jugend- und schlußendlich „große“ Kantorei, hatte Klavier-, Orgel, Blockflöten- und Kontrabaßunterricht und das große Glück, mich bei vielen Anlässen ausprobieren zu können. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ich bin das Produkt vieler wunderbarer Lehrerpersönlichkeiten. An erster Stelle ist da der frühere Kantor meiner Heimatgemeinde Lengerich zu nennen, der mich nicht nur das Orgelspiel gelehrt hat, sondern auch den Respekt vor dem Raum, in dem wir musizieren dürfen und der letztlich „Schuld“ daran war, daß ich ein Kirchenmusikstudium absolviert habe. Später waren es dann Dozenten der beiden Hochschulen, die mich beeinflußt haben, so in …

Wie kann man Einsamkeit überwinden?

​Es kann schnell passieren. Ein neuer Job steht an, der alte passte einfach nicht mehr, oder der Arbeitgeber hat sich von Dir getrennt. Nun denn, es geht auf in eine neue Stadt, wo Du niemanden kennst, wirklich niemanden. Irgendwie landest Du in einem Häuserblock – es ist schwierig genug, eine Wohnung zu finden. Also gut, dann halt hier, wo tausende anderer in einem großen Block wohnen, muss ja nicht für immer sein. Und da sitzt Du dann, alleine – wirklich alleine. Zwar hörst Du den Fernseher von nebenan, irgendwo weint ein Kind und bellt ein Hund, dann und wann das leise Schnurren des Aufzugs und das Schlagen der Kabinentür. Das war es dann auch schon. Wen würde dann nicht das Gefühl von Einsamkeit durchfluten. Und wenn eine solche Situation dann auch noch Monate, ja, Jahre andauert, dann wird Einsamkeit mehr als real, sie frisst sich in unser Inneres ein. Überblick Ministerium gegen EinsamkeitAlleinsein oder Einsamkeit?Einsamkeit: 6 Hinweise1. Bist Du wirklich einsam?2. Lerne, alleine zu sein3. Kultiviere Dein Alleinsein4. Engagiere Dich5. Nutze das Internet6. Haustier anschaffenUnd jetzt …

Niemand ist vergessen

Wir laden ein zu einem gemeinsamen Gedenken an die Verstorbenen,die uns nahe waren,an die niemand mehr denkt,die wir vermissen und die uns Gutes getan haben. Innerhalb dieser Feier werden die Namen der Toten, die uns bis dahin genannt worden sind in die Nacht hinein gesungen – so erklingen ihre Namen noch einmal und werden so gewürdigt.Wir werden erstmals diesen Gottesdienst live auf unserer Webseite übertragen. Vigilfeier für unsere Verstorbenen23.11.201920.00 Uhr Wenn Du uns Namen von Verstorbenen nennen möchtest, die an diesem Abend gesungen werden sollen, dann kannst Du sie uns über dieses Formular zusenden. Wir bitten zu beachten:Bitte gib uns auf alle Fälle den Vor- und Nachnamen an. Und um es möglichst vielen zu ermöglichen, uns ihre Namen zu sagen und sie im Gottesdienst zu singen möchten wir Dich bitten, uns nicht mehr als drei Namen zu nennen. Die Meldung der Namen brauchen wir bis zum 22.11.2019. Zudem wäre es natürlich schön, wenn Du an dem Gebet auch teilnehmen kannst oder ihn eben über Livestream verfolgst:

Wie ich inneren Frieden finden kann

Wie ich inneren Frieden finden kann

Wie ich inneren Frieden finden kann Als ich vor einigen Jahren an einem Seminar teilnahm, kam es zu einem für mich wichtigen Dialog zwischen einer Teilnehmerin und der Kursleiterin. Bei diesem spirituellen Seminar ging es unter anderem auch darum, wie man sich emotional gut schützen kann, man könnte auch fragen: Wie ich inneren Frieden finden kann. Das war für viele ein sehr wichtiges Thema und auch mich interessierte das sehr. Wer macht nicht immer wieder die Erfahrung, dass andere Menschen in einem viel Wut und Missgunst auslösen, dass Menschen eine Atmosphäre aufbauen, die unangenehm und teilweise sogar aggressiv ist. Im Zug, im Wartezimmer bis hin zum ganz privaten Umfeld kann einem das passieren. Und ohne dass man viel dazu tun muss, dringt diese Atmosphäre in unser Inneres und verdunkelt unsere Stimmung, macht uns traurig, lustlos oder selber aggressiv. Wer mit Menschen arbeitet, wird das besonders gut kennen. Die Teilnehmerin stellte also genau diese Frage, wie kann man sich am besten emotional schützen. Die Antwort darauf hat mich seither nicht mehr verlassen und ist so lebendig …

Cella Schattenbild Klosterherbst

Klosterherbst – Eine Nachlese

Vom 20. September bis zum 06. Oktober 2019 haben wir in der Cella das Festival der klösterlichen Lebenskultur gefeiert: 17 Tage gefüllt mit den unterschiedlichsten Angeboten rund um das Thema der klösterlichen Lebenskultur. Bereits in der Ankündigungsphase hatte ich mich entschieden, an allen Veranstaltungen und Angeboten des Klosterherbstes teilzunehmen, was auch tatsächlich bis auf einen Termin geklappt hat: An der Kirchführung konnte ich auf Grund der Terminüberschneidung an diesem Tag nicht teilnehmen. Ein Trost: Da die Cella seit 15 Jahren „mein“ Kirch- und Gebetsort ist, sind mir der Raum und seine Gestaltung nicht fremd. Ein bunter Herbstwald Als ich die Entscheidung traf, den kompletten Klosterherbst zu buchen, ahnte ich nicht, dass auf mich eine sehr intensive Zeit zukommt: Im Rückblick waren es Exerzitien im Alltag, die das Spektrum eines bunten Herbstwaldes hatten: von unterschiedlichster Musik über gutes Essen zum kontemplativen Handauflegen, von Stundengebet über eine japanische Teezeremonie zur Spiritualität einer hannoverschen Buslinie, vom Überdenken des eigenen Bewusstseins über urbane Mystik zum Kloster im eigenen Leben – Körper, Geist und Seele wurden in hohem Maße gefordert …

Chaffle – ein neues Rezept

Chaffle? Ich sehe schon Dein Gesicht und dieser fragende Ausdruck in Deinen Augen. Was um alles in der Welt ist Chaffle? Wieder so ein Modetrend aus den USA? Ich muss zugeben: Ja, das ist es.Ich habe Chaffle erst am Freitag kennengelernt und fand das Rezept zufällig auf einer Webseite in einem aktuellen Post. Und da traf es mich wie ein Blitz. Ich bin ja ein Freund einfacher Rezepte und Chaffle ist – ehrlich gesagt – mehr als einfach, geradezu simpel. Und so habe ich mich am Samstag aufgemacht und habe meine erste Chaffle produziert und war wirklich begeistert. Es gibt in deutschsprachigen Internet übrigens noch nicht so viel zu diesem Trend, aber das wird kommen. Was ist eine Chaffle? Eine Chaffle ist eine Waffel aus Käse und Ei und setzt sich demzufolge aus den Worten Chees und Waffle zusammen. Sie ist hervorragend geeignet für alle, die sich low carb ernähren wollen, denn hier spielen Kohlenhydrate wirklich keine Rolle und das merkt man auch. Wer eine Chaffle isst, wir davon satt, aber nicht pappsatt, weil eben …

Impuls am Sonntag: Uta Kronshage

Uta KronshagePsychotherapeutin Alter54 JahreBerufPsychotherapeutin mit eigener Praxis mit dem Schwerpunkt der Behandlung von Menschen mit chronischen SchmerzenWas bedeutet Ihnen Glaube? Mit dem Wort selbst kann ich gar nicht so viel anfangen. Ich erlebe mich in einer tiefen, innigen Beziehung zu einer Kraft, die mich bedingungslos liebt und die mich hält und trägt, im Alltag ebenso wie in schwierigen Zeiten, wenn ich selbst nicht weiter weiß.Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Matthäus 6,33: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch (das) alles zufallen.“ Dieser Satz hilft mir in jeder Lebenssituation. Für mich bedeutet das, dass ich mich immer frage: Was würde die Liebe jetzt tun? Ist das, was ich tue, wie ich entscheide und handle, liebevoll und gütig? Das gibt mir eine klare Richtschnur im Alltag. Wenn ich mich danach ausrichte, dann empfinde ich Vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass Gott mich auf diesem Weg mit seiner ungeheuren und wunderbaren Kraft unterstützt. Und dass er, wenn es sein muss, Hindernisse aus dem Weg räumt, die …

Unsere Musikerin am Sonntag: Elisabeth Schwanda

Elisabeth Schwanda Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Mutter und mein Großvater haben viel mit mir als kleines Kind gesungen, ich habe stundenlang vor dem Radio bei klassischer Musik gesessen und fasziniert zugehört, letztendlich aber hat ein LP mit Frans Brüggen und einem Vivaldi-Konzert in mir den Wunsch ausgelöst, Musikerin zu werden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Sänger und Instrumentalisten wie Frans Brügge Gustav Leonhard, J. Norman, Maria Callas, Sergiu Celibidache, Daniel Barenboim. Aber auch der Musik- LK im Gymnasium und mein Flötenlehrer in Karlsruhe, und zwar deswegen weil sie alle so begeistert waren von Musik und diese „ Fackel“ an mich weitergegeben haben. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? In einer Kirche zu musizieren ist etwas Besonderes, ich spüre eine gewisse“ heilige Stille „, die ich mit meiner Musik bereichern darf. Die Cella ist für mich ein magischer Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Gerne ins 24. Jahrhundert , um hoffentlich zu erleben, …