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Unser Musiker am Sonntag: Jan-Aurel Dawidiuk

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Ein besonderes Erlebnis war mein allererster Opernbesuch: „Die Zauberflöte“, damals noch in der alten Inszenierung.
Ich war nur 5 Jahre alt, saß mittig in der ersten Reihe und schaute fasziniert nicht nur hoch auf die Bühne, sondern immer wieder auch runter in den Orchestergraben. Der Dirigent, sein Orchester und die Mozartmusik haben mich verändert. Von da an wollte ich unbedingt ein Musikinstrument erlernen. Da ich mich zwischen Klavier und Geige nicht entscheiden konnte, habe ich mit beiden Instrumenten gleichzeitig angefangen.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Musik als Kunst bedarf einer sorgfältigen Ausbildung.
Dieses habe ich schon während meiner Knabenchorzeit als aktiver Sängerknabe im Knabenchor Hannover erfahren. Die gemeinsame Mühe, das gute Ergebnis, die Freude am Gelungenen haben in mir wunderbare Spuren hinterlassen. Die spätere Aufnahme in das Förderprogramm der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (IFF) und die tägliche professionelle Beschäftigung mit der Musik bereichern und prägen meinen musikalischen Weg damals wie heute.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in der Cella zus pielen?

Die Kirchenräume sind für mich untrennbar mit der Musik verbunden. Das Musizieren mit anderen, für andere, für sich selbst und zum Lob Gottes hat für mich eine erfüllende Kraft.
Den Nachhall bzw. das Nachklingen finde ich gerade bei geistlicher Musik sehr eindrucksvoll und inspirierend. Dieser akustische Aspekt spricht mich in der Cella ganz besonders an.

Stell Dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Am liebsten würde ich W.A.Mozart bei seinen eigenen Opernaufführungen erleben.

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