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Musiker am heutigen Sonntag: Heike Lindemann und Kerstin Weise

Unsere Musiker22 stellen sich vor. Dafür haben wir vier Fragen entwickelt, die wie jedem Musiker fortan stellen werden. So hast Du schon mal einen Eindruck vorab.

Heike Lindemann, Pianistin

Lindemann


Wie bist Du zur Musik gekommen?

Im Wohnzimmer meiner Großmutter stand ein Klavier, auf dem ich lange spielen durfte. Dann schenkte mir mein Großvater ein Jahr vor seinem Tod meinen Flügel, der bis heute mein Leben begleitet.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?
Das Singen und der Unterricht bei meinem Lehrer und Freund Karl-Heinz Kämmerling. Er hat mir auch den Weg an die Schule Schlafhorst-Andersen eröffnet. Da kann ich wirklich und täglich Klavierspielen und Musizieren mit der Stimme verbinden.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?
Seit meinem 13. Lebensjahr spiele ich auch Orgel und begleite Gottesdienste. Aber ich bin keine Organistin, „mein Instrument“ ist das Klavier. In einer Kirche Klavier zu spielen ist für mich etwas sehr Seltenes und sehr besonders.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?
Ich fühle mich sehr wohl im Hier und Heute. In Musik aus vergangenen musikalischen Epochen kann ich Regeln und Freiheiten erkennen und übertragen in mein Tun heute. Manchmal sind sie Gesetz, manchmal Stütze und Hilfe, manchmal Schutz, immer aber Herausforderung und Orientierung.

 

Kerstin Weise, Sängerin

Weise

Wie bist Du zur Musik gekommen?
Ich habe wohl schon mit knapp zwei Jahren begeistert Weihnachtslieder gesungen. Alte Tonbandaufnahmen belegen das, meine Erinnerung daran ist nicht so ausgeprägt. Später, mit etwa 16 Jahren, wurde in meinem Heimatort ein Gesangskurs von der Volkshochschule angeboten. Bei der Dozentin, der Gesangspädagogin Ingrid Bensch, habe ich dann später meine Stimme klassisch ausbilden lassen.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?
Alle engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die Spaß daran hatten, ihr Wissen weiterzugeben.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?
In Kirchen fühle ich mich sehr wohl, weil sich meist sofort ein Gefühl von Dazugehörigkeit einstellt. Musik bringt die Menschen über die Schwelle in die Kirchen. Es entsteht eine Gemeinschaft zwischen denen, die musizieren, denen, die Gottes Botschaft predigen und denen, die zuhören. Bei Euch wird dies mit Freude und Wertschätzung gelebt und es ist schön, daran teilhaben zu dürfen.

Stell Dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?
Ich würde sofort ins Jahr 1962 reisen und die Beatles live erleben.

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