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Reissalat mit Cashewnüssen

Dieser leckere Reissalat gehört mit zu meinen Favoriten. Er ist recht einfach herzustellen, man kann Reste von Reis gut damit verwerten, er schmeckt sehr lecker und kann gut für unterwegs als vollwertige Mahlzeit mitgenommen werden. Zutaten 1 beutel Reis1 rote Paprika1 – 2 Tassen Cashewnüsse1 Tüte Mandelblättchen1 Tasse Rosinen oder Sultaninen3 kleine Zwiebeln1 ZitroneÖl5 Esslöffel SojasauceAgavendicksaft1 – 2 Knoblauchzehen Zubereitung Reis nach Packungsbeilage kochen und erkalten lassen. Damit er später nicht pappt, kann man etwas Öl oder Butter unterziehen.Paprika in Würfel schneiden.Cashewkerne unter fließendem Wasser durchspülen und mit Küchentücher trocknen.Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten (am besten die ganze Zeit die Mandeln umrühren).Die Zitrone pressen und auf 1/8 l Flüssigkeit mit neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl) auffüllen. Dann den Knoblauch pressen. Die Zwiebeln in Würfel schneiden und zusammen mit der Sojasauce und allen anderen Zutaten zu dem Reis geben.Danach mit Agavendicksaft und ggf. mehr Sojasauce abschmecken.Den Salat gut umrühren und eine Stunde ziehen lassen. Lass es Dir schmecken!

Wer singt, lebt gesünder

Viele Menschen zieht es in die Klöster oder zumindest in die Gebetszeiten der Klöster, weil sie angerührt sind vom Gesang der Mönche oder der Nonnen. Auch in der Cella sind unsere Gebetszeiten zum überwiegenden Teil gesungen. Manchmal sind die Gesänge kunstvoll und ausgeschmückt, häufig aber auch in einer eher schlichten Form mit durchaus einfachen Melodien – wie beispielsweise in den regelmäßigen Stundengebeten. Aber: Warum singen wir? Wäre sprechen nicht viel einfacher? Wäre Stille nicht viel angemessener? Und könnten sich die Klöster nicht den mit dem Gesang verbundenen Aufwand sparen und etwas Sinnvolleres mit der Zeit tun? Der Körper verändert sich durch Klang Auch die gemeinsame Stille kann etwas zutiefst Faszinierendes haben, aber für die meisten Menschen hat der gemeinsame Gesang doch die höhere Anziehungskraft. Was macht das Singen so besonders? In den letzten Jahrzehnten ist es vor allen Dingen die Medizin, die sich mit der heilenden Wirkung des Singens und des Tönens beschäftigt. Vieles lässt sich heute wissenschaftlich untersuchen, was besonders auch in den Klöstern über Jahrhunderte als intuitives Erfahrungswissen weitergegeben wurde. Der heilige Augustinus …

Entdecke den Mönch / die Nonne in Dir…

In der Online-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 9. Juli fand ich die Überschrift: „Zahl der Single-Haushalte in Hannover wächst“. Im Artikel selbst heißt es dann: „Hannover gilt als deutsche Single-Hauptstadt – und die Zahl der Einfamilienhaushalte wächst weiter. In mehr als der Hälfte (54,3 Prozent) der Haushalte lebt nur eine Person. In Mitte (65,1), Linden-Limmer (63,3) und Südstadt-Bult (62,0) sind es sogar mehr als 60 Prozent.“ – Auch ohne diese Zahlen zu kennen, hatten wir Brüder schon lange die Vermutung, dass dem so ist. Die Menschen sind auf der Suche Keine Vermutung hingegen ist, dass viele Menschen auf der Suche sind: auf der Suche nach Sinn; auf der Suche nach Heimat; auf der Suche nach Geborgenheit; auf der Suche nach Spiritualität – und diese Aufzählung ließe sich beinahe endlos fortsetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Suche klopfen viele Menschen an Klosterpforten, um als Kloster-auf-Zeit-Gäste neue Erfahrungen zu sammeln. Auch Wellness-Aufenthalte in Klöstern sind immer mehr gefragt. Seminare, die sich mit der Benediktsregel beschäftigen, sind oftmals ausgebucht. – Wie kommt das? Ich glaube, es ist die …

Sonnenblumen - Achtsamkeit

Christliche Achtsamkeit

Achtsamkeit – macht es Sinn, darüber noch einen Blogartikel zu schreiben? Hat nicht inzwischen jeder erkannt, dass Achtsamkeit wichtig ist: ein wenig den Atem spüren und schon ist man dabei und macht Achtsamkeit. Der Boom ist zwar noch nicht zuende, aber hat doch vermutlich seinen Zenit überschritten.Ich will es mit einem Augenzwinkern einmal so formulieren: Wenn Themen bereits im VHS Programm angekommen sind, dann sind sie etabliert. Und Achtsamkeit ist definitiv dort angekommen – und nicht nur dort. Auch in Unternehmen und Betrieben kann man Kurse zur Achtsamkeit finden und die Krankenkassen entwickeln sogar eigene Apps dafür. Ganz schön modern, nicht wahr?Okay, eigentlich ist also alles bereits geschrieben und gesagt worden.Fast! Denn ich glaube, dass wir Achtsamkeit weiter fassen können und müssen. Es geht nicht nur um Stressreduktion, sondern Achtsamkeit hat ja ursprünglich einen spirituellen Hintergrund. Kabat Zinn, ein Therapeut aus den USA, hat in den 70er Jahren aus der buddhistischen Achtsamkeit alles Religiöse herausgenommen, um es als Gesundheitsprogramm für Stressgeplagte anbieten zu können. Das war offensichtlich sehr erfolgreich.Es gab dennoch vielfach Kritik von christlichen …

Heilende Berührung

Heilende Berührung Wenn es mir nicht so gut geht, dann ist es manchmal schön, wenn mich ein lieber Mensch berührt: mir eine Hand auf den Bauch legt, wenn es da bei mir rumort, oder eine Hand auf die Schultern legt,  wenn sie verspannt sind. Bei den Schultern ist das manchmal mit ein bisschen kneten und bewegen verbunden, aber eigentlich reicht oft einfache die Hand, die liebevoll und zugleich so intensiv auf einem Körperteil liegt. Manche Bauchschmerzen lassen sich damit bestens vertreiben. Wer traut sich zu heilender Berührung? Allerdings hat die liegende, die ruhende Hand auf dem Körper fast etwas Intimes. Wir trauen uns kaum, jemanden außer dem festen Partner so zu berühren. Sogar wenn wir einen Kranken besuchen, bleibt das oft ein Tabuthema, selbst wenn in uns das Gefühl aufsteigt, dass eine Berührung ganz wohltuend wäre. Die Vorstellungen der klassischen Heilkunst und unseres Gesundheitswesens gehen eher auf klare Medikamente oder aber richtige therapeutische Techniken. Die heilende Berührung durch Hände hat leicht den Geschmack des Esoterischen oder gar des Unseriösen. In meiner Praxis treffe ich aber …

Mach mehr aus Deinem Leben – jetzt!

Mach mehr aus Deinem Leben – jetzt! Von jeher ist das Leben die größte Herausforderung überhaupt. Ständig stehen wir vor neuen Fragen, wir entwickeln uns weiter und das geht zumeist mit Problemen und Krisen einher. Das Leben ist zudem endlich und stellt von daher genügend Fragen, für die ein Leben gar nicht ausreicht, um alle Antworten zu finden. Wie also gestalte ich mein Leben – egal an welchem Punkt des Lebens ich stehe? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sollte ich einüben, damit mir mein Leben einigermaßen oder, was natürlich noch schöner wäre, sehr gut gelingt? Solche Fragen stellen nicht nur wir Heutigen. Es sind Fragen, die mit dem Menschsein verknüpft sind – unmittelbar. Vielleicht sind diese Fragen ein Teil dessen, was uns zu Menschen macht. Ich habe zumindest nicht den Eindruck, dass meine Katzen über ihr Katzesein nachdenken. Aber wer weiß – vielleicht bekomme ich es einfach nicht mit. Die Griechen haben sich viele Gedanken dazu gemacht, zumindest diejenigen, die es sich leisten konnten. Denn solche Fragen stell ich mir meistens erst dann, wenn ich über …

Impuls am Sonntag: Dr. Carmen Diller

Dr. Carmen Diller​ Alter: ​46 JahreBeruf (momentane Tätigkeit):Ich arbeite in der Hauptabteilung Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim als Referentin für theologische Grundfragen und lokale Kirchenentwicklung.Was bedeutet Ihnen Glaube?Glaube heißt für mich, darauf zu vertrauen, dass ich niemals im Leben allein bin, sondern dass da einer ist, der mich durch alle Höhen und Tiefen des Lebens begleitet und möchte, dass es mir gut geht: Gott.Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig?Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden (Reinhold Niebuhr)Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Die Bibel, und hier insbesondere das Alte Testament. Es zeigt, wie sich Menschen über viele Jahrhunderte hinweg darum bemüht haben, Gott und sein (Heils)Handeln in der Welt immer besser zu verstehen. Es erzählt von Menschen, die in der Weisung Gottes Halt für ihr Leben und im Gebet der Psalmen Trost und Hoffnung finden; es berichtet von Menschen, denen das Schicksal übel mitspielt, die aber trotzdem …

Hilfe, ich werde alt

Altwerden ist keine Krankheit

Seit ich diesen Satz vor vielen Jahren das erste Mal bewusst aus dem Mund eines Hals-, Nasen- und Ohrenarztes gehört habe, verwende ich ihn selber gerne gegenüber meinen Patienten in der Praxis. Veränderungen der Stimme im Alter gibt es viele, und es ist für uns selbstverständlich, dass wir auch am Telefon, also allein über den Klang der Stimme, das Alter eines Menschen relativ gut einschätzen können. Eine alte Stimme klingt anders als eine junge Stimme. Zunächst entwickelt sich die Stimme in Lautstärkeumfang und Kraft. Später verliert sie die Höhe oder die Lautstärke, das Vibrato wird größer und vielleicht unsymmetrischer: Klangeindrücke, die in unserer Gesellschaft nicht positiv konnotiert sind. Aus guten Chören wird man dann zuweilen aussortiert, darf möglicherweise noch in die Seniorenkantorei wechseln, wenn man nicht sowieso schon in einem Chor ist, in dem man „mitaltert“. Altwerden ist keine Krankheit – aber manchmal fühlt es sich so an. Manche natürlichen Veränderungen des Alters sind kaum zu unterscheiden von einer Krankheit, die vielleicht nach einiger Zeit auch wieder weggeht. Und manchmal zeigt sich Altern gerade darin, …

Spaghetti-Salat, den alle lieben

Wer will schon immer Salat mit einer fettigen Mayonnaise-Sauce? Viele wollen inzwischen ein viel leichteres Dressing, das uns nicht jahrelang auf den Hüften erhalten bleibt. Außerdem fühlt es sich einfach besser an, nichts Schweres im Magen zu haben. Die Kunst ist es, auch ohne reichlich Fett oder Öl für einen guten und kräftigen Geschmack zu sorgen. Und da kommt dieser Salat gerade recht. Er wird Dich nicht nur wegen seiner Einfachheit, sondern auch wegen seines Geschmacks absolut begeistern. Wir haben ihn getestet und einhellig für gut befunden. Also: Unbedingt nachmachen! Spaghetti-Salat Zutaten für 4 Personen250 gr. Spaghetti (ich habe übrigens Spirelli genommen, ist einfach leichter zu handhaben)2 Stangen Porree1 Tasse Sonnenblumenkerne1/4 Flasche Sojasauceetwas Öl zum RöstenCurry-PulverKurkuma (wahlweise) Zubereitung1. Zunächst die Nudeln nach Packungsanleitung kochen2. Während die Nudeln kochen, die Sonneblumenkerne in etwas Öl rösten (dürfen ruhig etwas dunkler werden)3. Porree waschen und in Scheiben schneiden. Wenn die Sonnenblumenkerne geröstet sind, den Porree in der gleichen Pfanne mit zusätzlich etwas Öl leicht anbraten und dann den Deckel darauf, damit alles gar dünstet.4. Sonnenblumenkerne und gedünsteten Porree …

6 Tipps für Deine Selbstentwicklung

6 Tipps für Deine Selbstentwicklung

6 Tipps für Deine Selbstentwicklung Kann man menschliche Entwicklung und Spiritualität voneinander trennen? Kann man sich zwar geistlich nennen, fromm und gebetsfreudig sein, aber nicht an sich arbeiten? Nein, natürlich nicht. Glauben und Spiritualität erfordern es, dass wir ständig an uns arbeiten. Wir werden immer wieder aufgefordert, ganz ehrlich auf unser Leben zu blicken und zu schauen, wo es noch Potential zur Weiterentwicklung gibt. Es reicht dabei nicht einfach festzustellen, dass ich bspw. ein Sünder bin – das kann nur ein erster Schritt sein. Der ist natürlich wichtig und sogar notwendig, doch wer dabei stehen bleibt, der entwickelt sich ja nicht weiter. Glaube ist ja nicht etwas wie Sport, wo ich eine Fähigkeit gezielt eintrainiere, die ich aber außerhalb meiner Sportart eigentlich kaum brauche. Oder anders formuliert: Wer gut golfen kann oder Fußball spielen, der muss nicht unbedingt ein höflicher und engagierter Mensch sein – das kann man immer wieder in Zeitungen nachlesen, wenn insbesondere junge Sportler einen immensen Mangel an wirklicher Persönlichkeit vermissen lassen. Für Sportler muss aber der Sport nicht deckungsgleich mit dem …