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Impuls am Sonntag: Dr. Udo Niedergerke

Dr. med. Udo Niedergerke gründete zusammen mit seiner Frau Ricarda Niedergerke die Niedergerke Stiftung unter der Überschrift „Hilfe für Menschen in Not“ Alter Ich bin gerade 76 Jahre alt geworden! Beruf Nach Aufgabe unserer Arztpraxen in Hannover-Misburg im Jahre 2007 – meine Frau als Gynäkologin und ich als hausärztlich tätiger Internist mit den Schwerpunkten Diabetologie und Rheumatologie – haben wir unter dem Dach der Bürgerstiftung Hannover eine gemeinnützige Stiftung gegründet für Menschen in Not in der Region . In enger Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden kümmern wir uns insbesondere um die medizinische Versorgung wohnungs- und obdachloser Menschen, um Flüchtlinge und deren Kinder. Wir haben eine Vielzahl von Projekten initiiert und realisiert, u.a: in Kooperation mit der Caritas, der Diakonie, der AWO und haben darüberhinaus individuelle Anfragen für finanzielle Zuschüsse etwa zu Zahnbehandlungen, Brillenverordnungen… positiv beschieden. Dafür benötigen wir Spender, um die wir werben. Einmal im Jahr wird uns das GOP für eine Benefizveranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Künstler verzichten auf ihre Gagen. Die Eintrittskarte in Höhe von 39 € ist somit eine direkte Spende für …

jetzt anmelden!

Unser erstes Online-Seminar ist online. „Entdecke Deine Phönix-Kraft!“ Resilienz ist die Kraft, die uns auch durch schwere Zeiten gehen lässt. Und diese Kraft kommt nicht von selbst, Du kannst aktiv etwas dafür tun. Damit stärkst du Dich nicht nur für Zeiten, in denen es Dir nicht gut geht. Vielmehr wirst Du davon zu allen Zeiten profitieren, wirst Probleme besser angehen, aktiver leben und deutlich besser mit Dir, Deinen Gedanken und Stimmungen umgehen können. Also ein echter Gewinn für jeden Tag des Lebens. Du kannst Dich jetzt anmelden. Basis-Kurs Premium-Kurs Der Basis-Kurs ist als Selbstlernkurs konzipiert und beim Premium-Kurs unterstützen wir Dich aktiv und Du bekommst von anderen Impulse.

10 Übungen für Deinen Alltag

10 Übungen für deinen Alltag – reloaded

Ich will jetzt nicht stöhnen über die Hektik dieser Welt, den Druck in der Arbeitswelt, der selbst das Kloster nicht ganz unverschont lässt. Ich will nicht stöhnen und mich nicht beklagen, dass es gar nicht so schwer ist, in dieser Welt mit Gott verbunden zu bleiben, die Gegenwart zu spüren und in einem Zustand des spirituellen Bewusstseins zu leben. Ich will mich nicht beklagen, dass Ärger und Wut manche spirituellen Phantasien schnell zusammenbrechen lassen und mich auf den Boden meiner Realität stellen. Nein, das alles will ich nicht. Was ich will ist, Ideen zu entwickeln, wie wir mit dieser Welt leben, so wie sie ist, und mit mir zu leben, so wie ich bin. Schön wäre es, wenn manches anders wäre, gar keine Frage, schön wäre es auch, wenn ich in völligem Gleichmut allem Ärger mit einem Lächeln begegnen könnte und Buddha gleich durchs Leben zöge. Vielleicht gelingt es mir dereinst, noch aber bin ich weit davon entfernt. Schön wäre es auch, wenn das Böse kleiner und das Gute stets größer würde, wenn das Bemühen …

Wir haben eine Frage an Dich …

… okay, es sind dann doch bein paar mehr geworden und wir nennen es daher auch: Umfrage Wir möchten Dich bitten, an dieser kleinen Umfrage teilzunehmen. Deine Antwort soll uns helfen, unsere Angebote zu verbessern und die neuen Online Seminare vorzubereiten. Die Antworten sind natürlich anonym. Solltest Du bereits an der Umfrage über unseren Newsletter teilgenommen haben, so hast Du jetzt eine überraschende Pause… und brauchst nicht mehr teilnehmen. 😉 Wird geladen…

Es muss nicht immer eng werden

Es muss nicht immer eng werden Das Wasser steht mir bis an die Kehle (Psalm 69,14) Halsschmerzen sind unangenehm. Ein Kratzen oder ein Frosch im Hals, ein verspannter Hals oder Nackenschmerzen – davon können viele „ein Lied singen“. Der Hals ist ein überraschend dünner Bereich des Körpers und besonders anfällig für Verletzungen. Sprichwörter und Redewendungen verbinden den Hals und die Kehle gerne mit eher bedrohlichen und gefährlichen Situationen. Ort für lebenswichtige Entscheidungen Genau in der Mitte des Halses, in der Kehle, geschieht die Aufteilung für alle Dinge, die auf natürliche Weise in unseren Körper hineingelangen dürfen. Wenn sich der Kehlkopf hebt, wird der Zugang zur Lunge verschlossen. Speisen und Getränke rutschen hinter dem Schildknorpel durch die Speiseröhre hinab in die Magen. Wenn sich der Kehlkopf senkt, wird der Zugang zu den Stimmbändern und zur Lunge frei. Luft kann in die Lunge einströmen und in der dann folgenden Ausatmung können die Stimmbänder in Schwingung gebracht werden – so können wir sprechen und singen. Damit kommt der Kehle, wie wir es umgangssprachlich sagen, und den vielen Muskeln, …

lachen

Echtes Lachen und wahre Freude

Echtes Lachen und wahre Freude Vor deinem Angesicht ist Freude in Fülle  (Psalm 16,11) Lachen kann total ansteckend sein. In einer lustigen und heiteren Runde fängt einer an zu lachen und irgendwann machen die anderen mit. Am letzten Dienstag im Gottesdienst war es die letzte Strophe des Schlussliedes, die irgendwie alle zum Lachen gebracht hat. Richtig erklären, so merke ich jetzt im Nachhinein, kann ich das eigentlich nicht. Das Lied war bekannt, der Text seit vielen 100 Jahren in den unterschiedlichsten Gesangsbüchern – es war die Situation und ganz offensichtlich das Ansteckende des ersten Lachenden in unserer Hauskirche, das sich wie ein Feuer im ganzen Raum verbreitet hat. „Muskel der Freude“ Dabei musste ich an Guillaume-Benjamin Duchenne denken, den französischen Psychologen des 19. Jahrhunderts, den „Meister des Lachens“ mit seinen ungewöhnlichen Studien. Ihm zu Ehren wird bis heute das echte Lachen als „Duchenne-Lachen“ bezeichnet.  Er erforschte den „Muskel der Freude“, der für das Lächeln zuständig ist. Die Mediziner nennen ihn heute Musculus zygomaticus major (Großer Jochbeinmuskel). Er entspringt am Jochbeinbogen und setzt dann am Mundwinkel …

Du bist gehalten!

Du bist gehalten

Meine Seele hängt an Dir, Deine rechte Hand hält mich fest (Psalm 63,9) Seit meiner Jugend begleitet mich dieser Vers. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, ob nicht auch ein geistlicher Weg für mich eine Option wäre. Freilich gesellte sich zu diesen Fragen Unsicherheit und Angst: Kann ich mich für mein Leben binden? Kann ich diesen Weg ein Leben lang durchhalten? Die Sehnsucht Manchmal habe ich mich sogar darüber geärgert, dass mich diese Gedanken nicht los ließen und ich nicht wie andere junge Menschen an die Zukunft dachte, sondern dass diese Fragen auch während einer freundschaftlichen Beziehung zu einem Mädchen vorhanden waren. Irgendwie sah ich darin ein Zeichen, dass Gott mit mir etwas vor hat und mich nicht loslässt, bzw. dass mein Innerstes sich nach einer tiefen Gottesbeziehung sehnt und an diesem Lebensprogramm zutiefst hängt. Hand in Hand Später dann, als ich den ersten Schritt ins Kloster gewagt hatte, war mir der Vers Trost und Ermutigung, spürte ich doch in manchen Krisen, dass ich von einem anderen gehalten werde. ER lässt nicht los …

Der Dich mit Huld und Erbarmen krönt…: „Mein Lieblingsvers“

Im letzten Jahr haben wir Brüder die Benediktinerinnen in Prag besucht, die wir einige Zeit vorher in der Cella kennenlernen durften. Sr. Birgitta Louis ist die einzige Deutsche unter den Schwestern, die jahrelang als Psychologieprofessorin gearbeitet hat. Hier ist ihr Lieblingsvers aus den Psalmen mit ihrer Erklärung dazu. Welcher Psalm-Vers gefällt Dir besonders gut oder hat für Dich persönlich eine besondere Bedeutung? Der Vers 4b aus dem Psalm 103 „der dich mit Huld und Erbarmen krönt“ ist für mich seit Jahren ein hilfreicher Wegbegleiter. Wie würdest Du den Vers in Deiner eigenen Sprache formulieren und welche Bedeutung hat der Vers für Dich persönlich? „Durch Deine Zuwendung, Dein Wohlwollen, Deine Gunst und Freundlichkeit und durch Deine verzeihende Güte erweist Du mir Ehre und richtest mich auf.“ – Immer dann, wenn andere Menschen mich tadeln, kritisieren, herabsetzen, übersehen, oder wenn ich mit mir selbst und meinem Verhalten unzufrieden bin, mich schwer tue, mich selbst anzunehmen wie ich bin, und mir zu verzeihen, dann ist dieser Psalm-Vers  für mich wie eine hilfreiche seelische Medizin: Er, „der mich mit Huld und …

Aus der Klosterküche: Nusstaler

Aus der Klosterküche: Nusstaler 250 g Haselnüsse sehr grob gehackt 250 g zimmerwarme Butter 200 g Zucker 2 Pk. Vanillezucker 2 Prise Salz 2 Ei, 6 Tropfen Bittermandelaroma 380 g Mehl 120 g Speisestärke 2 Tl Backpulver   ZUBEREITUNG 1. Die Haselnüsse sollten wirklich nur sehr grob gehackt sein. Diese dann in einer Pfanne anrösten (was einfach den besonderen Geschmack der Plätzchen ergibt). Danach auf ein Küchentuch kippen und einschlagen. Mit einem Nudelholz kannst Du dann diese grob gehackten Nüsse zu kleineren Stückchen verarbeiten. Danach auskühlen lassen. 2. Dann die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz mit den Knethaken des Handrührers verarbeiten. Das Ei und das Bittermandelaroma mit dem Teig verarbeiten. Danach Mehl, Speisestärke, Backpulver dazu geben und anschließend die Haselnüsse kurz unterkneten. Nun formst Du den Teig in 2,5 cm Durchmesser große Rollen und stellst sie über Nacht in den Kühlschrank – dann ist es am nächsten Tag ganz leicht den Teig weiter zu verarbeiten. 3. Die Rollen zu 1,/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech mit Backpapier legen. Den Ofen …

Dienstag nach Paris

Dienstag nach Paris Ich wollte heute eigentlich einen anderen Beitrag veröffentlichen, ich habe ihn auch schon fertig – aber ich kann es nicht. Mir fällt es schwer hier einfach so weiter zu machen. Klar, das Leben geht weiter und irgendwann werden wir allen zu unserem ganz “normalen” Alltagsleben zurückfinden. Vielleicht hast Du selber schon wieder zurückgefunden – jeder hat da eigene Rhythmen und Formen mit dem Schrecklichen umzugehen. Die ersten traurigen und wütenden Emotionen liegen hinter mir – heute werde ich um 12.00 Uhr schweigen. Was aber geschieht danach, was werde ich danach mach. Klar, ich muss noch zur Post, das ein oder andere muss ich noch schreiben: das Leben geht ja weiter. Was aber wird bleiben? Was wird sich bei mir ändern? Angst um mein Leben habe ich nicht – das hatten die Opfer in Paris, Beirut oder sonst wo vermutlich auch nicht – bis zur besagten Stunde. Ich kann und will mir auch nicht alle Sendungen zu dem Thema angucken. Ich bin schon hypnotisiert genug und muss eher schauen, wieder zu Verstand und Sinnen …