Monate: November 2017

Kürbislasagne

Kürbislasagne – aus der Klosterküche

Kürbislasagne Zutaten 500 g Kürbisfleisch, grob geraspelt 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehe 1 Dose gestückelte Tomaten 1 Schuss Wein etwas Wasser Kräuter, gemischt (Thymian, Rosmarin, Oregano) Salz und Pfeffer 9 Lasagneplatten 50 g Butter 50 g Mehl 375 ml Milch 2 EL Parmesan Muskat etwas Senf 2 Eigelb Zubereitung Du nimmst den Kürbis und schälst und raspelst ihn. Dann schälst Du die Zwiebel und den Knoblauch, beides hackst Du klein und schwitzt es mit etwas Olivenöl an. Danach gibst Du den Kürbis hinzu, brätst ihn etwas an und löschst alles mit Wein ab. Du gibst dann die Tomaten mit den Kräutern dazu und lässt alles mit Wasser 10 min. köcheln. Es empfiehlt sich danach noch etwas zu Würzen – je nach Bedarf. Aus der Butter, dem Mehl und der Milch machst du eine Bechamelsauce und schmeckst sie mit den restl. Zutaten ab. Die Lasagneblätter kochst Du kurz in Salzwasser und legst damit in einer gebutterten Auflaufform zuerst den Boden aus. Dann Kommt das Kürbissugo darauf, streichst es glatt und darauf dann einige Löffel von der Bechamelsauße …

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Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist

Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist Welche Zitat hat Sie in der letzten Zeit inspiriert und was sagt Ihnen das Zitat? „Lehre uns zu bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden“ (Martin Luther) oder: „Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz“ (Einheitsübersetzung) oder: „Lehre uns unsere Tage zu zählen, daraus werden wir gescheit – und unser Herz wird weise“; so sagt es Arnold Stadler in seiner Psalmen-Übertragung mit dem Titel „Die Menschen lügen. Alle“ (Psalm 116). Wen würden Sie als weisen Menschen bezeichnen und warum? s.o. Wie ist ihre Beziehung zur Spiritualität und zum Glauben? Ich antworte mit einem Zitat des ehemaligen Benediktinermönchs und späteren evangelischen Religionsprofessors Fulbert Steffensky in seinem Buch „Schwarzbrot-Spiritualität“: „Worte können Irrlichter sein, und ich habe den Eindruck, Spiritualität ist ein solches geworden. Ich verstehe die Sehnsucht der Menschen, die nach einem solchen Wort greifen. Sie sind es müde, in der Kirche einer Rhetorik ohne Erkenntnis ausgeliefert zu sein. Sie sind es müde, in ausgeleuchteten Räumen zu leben, die kein Geheimnis mehr bergen.“ …

„… sind wir bei Kräften, werden es achtzig.“

„… sind wir bei Kräften, werden es achtzig.“ Woche für Woche singen wir dienstags in den Laudes diesen Vers: „Siebzig Jahre währt die Zeit unsres Lebens, sind wir bei Kräften, werden es achtzig.“ ( Ps 90,10) – Gerade November mit seinen katholischen Gedenk- und Feiertagen Allerheiligen, Allerseelen, mit dem Ewigkeitssonntag, den unsere protestantischen Schwestern und Brüder begehen, steht das Totengedenken im Mittelpunkt: Wir denken an liebe Freunde, die viel zu früh gestorben sind; wir denken an Verwandte, eventuell unsere Eltern, die uns lange Zeit geleitet und begleitet haben, aber nun nicht mehr auf Erden sind. Dabei mahnt der heilige Benedikt in seiner Ordensregel im Kapitel über „die Werkzeuge der geistlichen Kunst“, sich den drohenden Tod täglich vor Augen zu halten (vgl. RB 4,47), also ständig und immer an den Tod zu denken. Was ist der Sinn des Totengedenkens? Was ist der Sinn, sich den drohenden eigenen Tod vorzustellen? Nun, Psalm 90, aus dem der eingangs zitierte Satz stammt, gibt zwei Verse später die Antwort: „Unsere Tage lehre uns zählen! Dann erlangen wir ein weises Herz.“ …

Unsere Musikerin am Sonntag, Christa Eschmann

Unsere Musikerin am Sonntag, Christa Eschmann Wie bist du zur Musik gekommen? Soweit ich zurück denken kann, war Musik immer etwas Besonderes für mich. Ich war ein  Schreibaby und meine Mutter erzählte, dass sie mich oft vor das Radio gestellt und Musik angemacht hat, dann sei ich ruhig geworden. Daran kann ich mich nicht erinnern, aber daran, dass ich jedes Kind bewundert und beneidet habe, dass ein Instrument spielte. Meine Eltern konnten sich lange nicht die Ausgaben für Unterricht leiten. Sie waren Flüchtlinge und ich bin aufgewachsen zwischen Erzählungen von Verlust und Überlebenswillen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Meine Eltern waren beide sehr musikalisch. Sie haben nach dem Krieg auf Tanzveranstaltungen und Hochzeiten gespielt, um zu überleben. Davon ist bestimmt etwas in meinen Genen hängen geblieben. Auf dem Gymnasium hat mich mein Musiklehrer sehr gefördert. Da ich aber nicht Geige spielen durfte, fing ich mit Klavier an. Mein erstes Instrument habe ich mir selbst zusammengespart. Als meine Eltern meine Entschlossenheit sahen, bezahlten sie den Unterricht. In einem Schulkonzert hörte ich zum ersten mal die Querflöte. Ich war von dem Ton bezaubert. Das …