Jahr: 2019

Klangstrukturen

Robert Kusiolek – Akkordeon Pawel Postaremczak – Tenorsaxophon Elena Chekanova – Live Elektronik, Klangobjekte Die drei Musiker erschaffen mit ihrer unüblichen Instrumentierung der Werke, eine besondere, mitunter imaginär anmutende kammermusikalische Atmosphäre. In ihren eigenen Kompositionen erforschen sie die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen, loten deren Tiefe und Komplexität aus und fügen sie in weit ausschwingenden Klangräumen zusammen. Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist der den Anschluss zur internationalen Szene gefunden hat. Er hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studierte an der HMTMH in der Solistenklasse der Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen – 2006 und DAAD in Deutschland – 2007. Robert Kusiolek hat auf dem Label Multikulti Project die international erfolgreiche CDs: „NUNTIUM“ 2011, „the universe“ 2014 und „Qui Pro Quo“ 2015 veröffentlicht. Elena Chekanova studierte an der renommierten Michail Oginsky Musikschule in Weißrussland Chordirigieren und schloss im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium der Polnischen Regierung erlaubte ihr das Zweitstudium für Orchester- und Operndirigat an der Hochschule …

Spaghetti-Salat, den alle lieben

Wer will schon immer Salat mit einer fettigen Mayonnaise-Sauce? Viele wollen inzwischen ein viel leichteres Dressing, das uns nicht jahrelang auf den Hüften erhalten bleibt. Außerdem fühlt es sich einfach besser an, nichts Schweres im Magen zu haben. Die Kunst ist es, auch ohne reichlich Fett oder Öl für einen guten und kräftigen Geschmack zu sorgen. Und da kommt dieser Salat gerade recht. Er wird Dich nicht nur wegen seiner Einfachheit, sondern auch wegen seines Geschmacks absolut begeistern. Wir haben ihn getestet und einhellig für gut befunden. Also: Unbedingt nachmachen! Spaghetti-Salat Zutaten für 4 Personen250 gr. Spaghetti (ich habe übrigens Spirelli genommen, ist einfach leichter zu handhaben)2 Stangen Porree1 Tasse Sonnenblumenkerne1/4 Flasche Sojasauceetwas Öl zum RöstenCurry-PulverKurkuma (wahlweise) Zubereitung1. Zunächst die Nudeln nach Packungsanleitung kochen2. Während die Nudeln kochen, die Sonneblumenkerne in etwas Öl rösten (dürfen ruhig etwas dunkler werden)3. Porree waschen und in Scheiben schneiden. Wenn die Sonnenblumenkerne geröstet sind, den Porree in der gleichen Pfanne mit zusätzlich etwas Öl leicht anbraten und dann den Deckel darauf, damit alles gar dünstet.4. Sonnenblumenkerne und gedünsteten Porree …

Fühlst Du schon und denkst Du noch?

Eine Möbelkette hatte diesen Satz mit anderen Verben bekannt gemacht. Und immer wieder, meistens zum Spaß, fülle ich diesen Satz mit neuen Verben: Fühlst Du schon oder denkst Du noch. Manchmal auch: Glaubst Du noch oder fühlst Du schon. Mir passiert das meistens in Situationen in der Praxis. Da bitte ich die Patienten häufig, den eigenen Körper oder die eigene Stimme wahrzu-nehmen und ihre Wahrnehmung zu beschreiben. Besonders in den ersten Therapieeinheiten fällt das manchen Menschen gar nicht leicht. Und dann bekomme ich beispielsweise Antworten wie: „Bestimmt ist meine linke Seite heute wieder angespannter als die rechte Seite.“ Manchmal vermute ich dann, dass mein Patient sich vor allen Dingen gut gemerkt hat, was ich in der letzten Therapie gesagt habe – aber leider nicht, wie ich es gewünscht hatte, in seinen Körper gespürt hat. Manche sagen dann auch ganz spontan: „Ich glaube, meine linke Seite ist angespannt.“ Auch bei einer solchen Antwort versuche ich natürlich, genau zu erkennen, welche Bedeutung hinter diesem „ich glaube“ steht. Und manchmal ist in diesem Kontext die Bedeutung von „ich …

Impuls am Sonntag: Stefan Becker

Am ersten Fastensonntag wird Stefan Becker, Pressesprecher der Sparkasse Hannover den Impuls halten Alter54 BerufPressesprecher der Sparkasse Hannover Was bedeutet Ihnen Glaube?Ein Fundament, das immer wieder gestärkt werden muss, damit es tragen kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig?„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Immanuel Kants Kategorischer Imperativ versteht Menschen ausnahmslos als Selbstzweck und nicht Mittel zum Zweck und fordert die Rücksichtnahme im Handeln ein. Ein Gedanke, der als Richtschnur für mein Leben dient. Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Daniel Defoe: Robinso Crusoe. Die Geschichte vom plötzlichen Aufsichgestelltsein von dem, was der Mensch als Antriebskraft in einer ansonsten menschenleeren Welt mitbringt und was ihn weiterhin Mensch sein lässt, hat mich immer wieder inspiriert, über die conditio humana nachzudenken. 

Die Fastenzeit

„Der Mönch soll zwar immer ein Leben führen wie in der Fastenzeit.“ So beginnt der heilige Benedikt das 49. Kapitel seiner Regel, um gleich in den nächsten beiden Sätzen zu relativieren: „Dazu aber haben nur wenige die Kraft. Deshalb raten wir, dass wir wenigstens in diesen Tagen der Fastenzeit in aller Lauterkeit auf unser Leben achten und gemeinsam in diesen heiligen Tagen die früheren Nachlässigkeiten tilgen.“ ( RB 49,2f). Und etwas weiter unten führt er aus: „Gehen wir also in diesen Tagen über die gewohnte Pflicht unseres Dienstes hinaus durch besonderes Gebet und durch Verzicht beim Essen und Trinken.“ (RB 49,5). Der Mönch soll zwar immer ein Leben führen wie in der Fastenzeit, dazu aber haben nur wenige die Kraft. Benedikt von Nursia Verzicht auf Speise und Trank Der Verzicht auf Speise und Trank wurde in vielen alten Kulturvölkern aus religiösen Motiven praktiziert. Da verwundert es nicht, dass auch das Alte Testament im Fasten einen Ausdruck der Trauer und Buße sowie der Intensivierung des Gebets sieht. Vor allem aber diente das Fasten als Vorbereitung auf besondere …

Unsere Musiker am Sonntag: Leonhard Brandstetter und Roland Baumgarte

Unsere Musiker am Sonntag:Leonhard Brandstetter Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich komme aus einer von der Kirchenmusik geprägten Familie. Mein Vater war Stadtkantor an der Marktkirche Hannover. Jeder sucht sich im Leben seinen ganz eigenen Weg und behält doch seine Wurzeln bei. So habe ich für mich ein ganz anderes Musikinstrument nämlich die Gitarre gefunden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das kann ich nur schwer beantworten. Musik ist für mich eine Sprache. Immer wenn ich Musik auf den Punkt gebracht erlebe, versuche ich diese „Worte“ in mein Repertoire aufzunehmen. Das kann eine kleine Verzierung oder eine interessante Artikulation sein… Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Der kirchliche Raum ist für mich einer der häufigsten Auftrittsorte. Ich erlebe dabei die Gitarre immer wieder als ein besonders meditatives Instrument, das die Andacht vertieft. In der Cella spiele ich schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder gern, da hier Freiheit sehr groß geschrieben ist und ich mich „zuhause“ fühle. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In …

Lebensgeschichte als Ressource

Deine Lebensgeschichte als Ressource – 8 Ideen

Deine Lebensgeschichte als Ressource Das Leben hält wahrlich viel für uns bereit. Im Laufe unseres Lebens kommen zahlreiche Erfahrungen auf uns zu. Vor ein paar Tagen hatte ich Geburtstag und ein solcher Tag ist für mich immer Anlass, genau darüber nachzudenken. Was hat mir das Leben gebracht? Woraus lebe ich? Gibt mir mein bisheriges Leben Rückenwind oder nimmt es mir Kraft und Energie? Es sind Fragen, die man sich meistens nicht mit 16 oder 20 stellt. Erst wenn man beginnt, Geschichte zu haben bzw. wenn man sein bisheriges Leben als Geschichte erlebt und wahrnimmt, kommen solche Fragen und Gedanken. Eine Kindheit kann schlimm sein, dennoch! Viele Menschen hadern mit ihrem Leben. Vieles ist geschehen: miserable Kindheit, schlechte Eltern, üble Schulkollegen, unterdurchschnittliche Lehrer, einen Partner zum Weglaufen, der Arbeitsplatz zum übel werden, kein Geld, Krankheit, na, fehlt noch etwas? Vielleicht hast du nur einen Extrakt davon erlebt (ich hoffe es), aber viele haben genügend Gründe, die Vergangenheit als besonders dunkel und schlimm zu beschreiben. Ich will hier nichts wegwischen und schön reden: vieles ist schlimm gewesen …

Du brauchst ein Versteck!

Hallo, Valentin hier. Ich weiß, es ist lange her seit meinem letzten Artikel. Aber irgendwie hatte ich zuviel um die Ohren. Glaube ja nicht, eine Katze würde den ganzen Tag nur schlafen und nichts tun! Es ist harte Arbeit, eine Katze zu sein, vor allem, wenn man so bekannt ist wie ich! Ich möchte mich aber noch für die vielen Grüße zu meinem Namenstag bedanken. Es wärmt mein kleines Katzenherz stets sehr, wenn so viele Menschen an mich denken. Auch habe ich zu Weihnachten einige leckere Dinge bekommen und etwas zum spielen.. Ich danke Euch sehr dafür. Ihr seid echte Freunde! Heute möchte ich über das Verstecken sprechen. Das machen wir Katzen ja besonders gerne. Einen schönen Platz suchen, an dem ich nicht gesehen oder gehört werde, aber an dem ich mich wohl fühle. Es ist sowas Schönes, einen sicheren Platz für sich zu kennen, an dem man immer wieder heimkehren kann. Es ist zwar nicht so, dass ich mich unsicher oder bedroht fühle – nein, wirklich nicht. Ich verstehe mich mit meinem Menschen sehr …

Passt schon!

Seit fünf Wochen leben nun mit Bruder Cyprian und Bruder Victor zwei Brüder aus Tansania in der Cella und lernen fleißig Deutsch. Und ich lerne kräftig mit. Zum einen kann ich mein Englisch wieder aufpolieren, wenn es darum geht, manche Dinge und Absprachen zu treffen, die auf Deutsch noch nicht funktionieren. Aber ich lerne auch viel über meine eigene Muttersprache: Dinge, die mir erst auffallen, wenn ich sie erklären soll – und dann irgendwie gar nicht richtig erklären kann. Passt schon! ist eine solche Wortverbindung, bei der man fast verzweifeln kann, wenn man einem nicht Muttersprachler den Sinn dieser Worte nahe bringen will. Bedeutungen wie: Habe ich doch gerne gemacht, bitte schön, kein Problem, nicht der Rede wert, aber auch: Lass mal gut sein, habe ich keine Lust mehr, darüber zu reden, mach da nicht so einen Aufstand draus, kann dieser Satz je nach Kontext bedeuten. Wenn die Chemie stimmt Noch vor gar nicht langer Zeit wurde die Aussage: „Das passt schon“eher für frisch Verliebte gebraucht, und zwar meistens von den Außenstehenden, die beobachtet hatten, …