Jahr: 2019

Gott lässt meine Seele ruhig werden – reloaded

Gott lässt meine Seele ruhig werden Während ich diese Zeilen schreibe, scheint der Sommer sich in den Urlaub verabschiedet zu haben. – Natürlich es gab auch schöne warme, und sogar auch heiße Tage (ganz so, wie ich es liebe!), aber der seit Tagen anhaltende Dauerregen zieht mich ganz schön runter… Dabei benötigt der Körper doch das wärmende Licht der Sonne, um aufzutanken und sich für den nächsten Winter zu wappnen, der mit Sicherheit wieder kommt. Abgesehen davon: anders als in Niedersachsen, wo die Sommerferien sich langsam dem Ende zuneigen, fahren andere Menschen ja jetzt erst in wohlverdienten den Urlaub. Für mich selbst steht die Erholungszeit auch noch bevor. Auch wenn es mich eher in die warme Sonne zieht, werde ich in diesem Jahr im Münsterland auf das Haus von Freunden aufpassen. Die Psalmen: Begleiter durch das Jahr und Begleiter im Urlaub Nachdem ich vor vier Wochen schon geschrieben habe, dass ich mich in diesem Urlaub mit zwei Psalmen beschäftigen möchte, eben Psalm 18 und Psalm 114, ist in den vergangenen Tagen noch ein dritter hinzugekommen, …

Impuls am Sonntag: Fritz von Hesler

Fritz von Hesler Alter Ich bin 66 Jahre alt Beruf Facharzt für Plastische und Aesthetische Chirurg in eigener Praxis am Kröpcke Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? fürchtet Euch nicht – und das funktioniert am besten auf einer festen Vertrauens- (Glaubens) – Basis Welches Buch hat Sie warum am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Henri Nouwen: Nimm sein Bild in dein Herz. Dieses Buch kann an einem einzigen grandiosen Kunstwerk und aus der Geschichte des verlorenen Sohnes oder des verzeihenden barmherzigen Vaters den gesamten Kosmos von Versagen, Erkenntnis, Reue, Umkehr, Vertrauen, Hoffnung und zuletzt Liebe, die über jede Vernunft erhaben handelt, in klaren Worten so aufzeigen, dass einem das Göttliche Wirken in uns allen erkennbar wird. … und der Hobbit.

In Sicherheit und gefühlt sicher

In Sicherheit und gefühlt sicher

In Sicherheit und gefühlt sicher Sicherheit ist eine Grundsehnsucht des Menschen. Schon als Kind brauchen wir für unsere Entwicklung Sicherheit. In der Nähe der Eltern lernen wir üblicherweise dieses Urvertrauen, dass für unsere Entwicklung so entscheidend ist. Aber auch Jahrzehnte später, als Erwachsene, reagieren wir oft sehr sensibel und ängstlich, wenn unsere gefühlte Sicherheit gestört wird. Ein Datenleck, ein möglicher Hacker-Angriff, wie wir es in diesen Tagen erlebt haben – und schon fühlen sich Menschen mit ihren persönlichen Daten im Internet unsicher. Zuständige Politiker sind herausgefordert, große Programme zu entwerfen und der ganzen Bevölkerung in diesem Bereich mehr Sicherheit zu versprechen. Wenige Tage zuvor waren es noch prügelnde Jugendliche, die vermeintlich das Sicherheitsgefühl vieler Menschen beeinträchtigt haben und zum Teil die gleichen Politiker herausgefordert haben, mit neuen Programmen zu diesem Thema für mehr Sicherheit zu sorgen. Was brauche ich, um sicher zu sein? Was brauche ich, um mich sicher zu fühlen? Die allermeisten Menschen unserem Land werden bei ehrlichem Nachdenken allerdings feststellen, dass ihnen in den letzten Tagen weder prügelnde Jugendliche begegnet sind noch irgendwelche …

Unsere Musikerin am Sonntag: Elisabeth Schwanda

Elisabeth Schwanda Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Mutter und mein Großvater haben viel mit mir als kleines Kind gesungen, ich habe stundenlang vor dem Radio bei klassischer Musik gesessen und fasziniert zugehört, letztendlich aber hat ein LP mit Frans Brüggen und einem Vivaldi-Konzert in mir den Wunsch ausgelöst, Musikerin zu werden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Sänger und Instrumentalisten wie Frans Brügge Gustav Leonhard, J. Norman, Maria Callas, Sergiu Celibidache, Daniel Barenboim. Aber auch der Musik- LK im Gymnasium und mein Flötenlehrer in Karlsruhe, und zwar deswegen weil sie alle so begeistert waren von Musik und diese „ Fackel“ an mich weitergegeben haben. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? In einer Kirche zu musizieren ist etwas Besonderes, ich spüre eine gewisse“ heilige Stille „, die ich mit meiner Musik bereichern darf. Die Cella ist für mich ein magischer Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Gerne ins 24. Jahrhundert , um hoffentlich zu erleben, …