Monate: Juli 2016

Leben mit dem Terror

Leben mit dem Terror – 10 Dinge, die Du jetzt tun solltest

Leben mit dem Terror 10 Dinge, die Du jetzt tun solltest Was für eine Woche liegt hinter uns! Ticken jetzt alle aus, sind jetzt alle verrückt geworden? Was für ein Blutrausch. Es schüttelt einen, man kann sich kaum erholen, da passiert schon das nächste. Wir müssen ins Auge fassen, dass das noch lange nicht enden wird. Es wird vermutlich noch mehr Anschläge geben, Trittbrettfahrer, psychisch Kranke, die ihrer Angst, ihrer Not und ihrem Hass so Luft verschaffen, dass sie andere mit in den Tod reißen. Es ist grauenvoll und die Angehörigen haben alles Mitfühlen und alle Hilfe und Unterstützung verdient. Was aber ist mit uns, die wir mit diesen Erfahrungen auch irgendwie leben müssen. Letzten Freitag konnte ich live, durch das Handy irgendeines Mannes, direkt auf das Olympia Einkaufszentrum schauen, wie Polizeiwagen auffuhren und die Straße geräumt wurde. Näher war ich bisher noch nie an einem solchen Geschehen – Gott sei Dank. Und doch: wir sind nur einen Klick vom Terror entfernt. Wir müssen damit leben, dass es Terror gibt – ungeachtet der Frage, ob …

Du bist gehalten!

Du bist gehalten

Meine Seele hängt an Dir, Deine rechte Hand hält mich fest (Psalm 63,9) Seit meiner Jugend begleitet mich dieser Vers. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, ob nicht auch ein geistlicher Weg für mich eine Option wäre. Freilich gesellte sich zu diesen Fragen Unsicherheit und Angst: Kann ich mich für mein Leben binden? Kann ich diesen Weg ein Leben lang durchhalten? Die Sehnsucht Manchmal habe ich mich sogar darüber geärgert, dass mich diese Gedanken nicht los ließen und ich nicht wie andere junge Menschen an die Zukunft dachte, sondern dass diese Fragen auch während einer freundschaftlichen Beziehung zu einem Mädchen vorhanden waren. Irgendwie sah ich darin ein Zeichen, dass Gott mit mir etwas vor hat und mich nicht loslässt, bzw. dass mein Innerstes sich nach einer tiefen Gottesbeziehung sehnt und an diesem Lebensprogramm zutiefst hängt. Hand in Hand Später dann, als ich den ersten Schritt ins Kloster gewagt hatte, war mir der Vers Trost und Ermutigung, spürte ich doch in manchen Krisen, dass ich von einem anderen gehalten werde. ER lässt nicht los …

Faulheit

Lob der Faulheit

Lob der Faulheit Ja, es ist Sommer und es ist Zeit für den Urlaub – für Faulheit. Wir setzen uns an den Strand, schauen von der Bergspitze ins Tal, genießen Ausblicke und Einblicke, sitzen in den Cafés der Stadtplätze, bleiben länger liegen, gehen Essen anstatt selber zu kochen und einfaches Dasitzen hat Hochkonjunktur. Das Lob der Faulheit siegt wieder über unseren Alltag und über unser Beschäftigtsein zu den anderen Zeiten des Jahres. Ich lese, dass Faulheit der mangelnde Wille, aktiv zu sein bedeuten soll. Wer faul ist, wird nicht selten beschimpft, man geht seinen auferlegten Aufgaben nicht nach, ist nicht produktiv, der Gesellschaft nicht dienlich. Faul zu sein ist ein Schimpfwort. Dürfen wir überhaupt faul sein? Ist Fleiß nicht ein viel konstruktiverer Wert, der uns und die Gesellschaft weiterbringt? Faulheit und Glaube Schon die Wüstenväter und -mütter und die vielen anderen Mönche kannten den Begriff der “Trägheit des Herzens”. Der Fachterminus dazu heißt Acedia. In anderen Schriften auch der Mittagsdämon genannt, der aktiv wird, direkt nach dem Mittagessen, wenn die Hälfte des Tages vorbei ist …

Ferienzeit

Nach einem wunderbaren Benediktsfest am 9. und 10. Juli – beginnt nun auch in der Cella die ruhigere Zeit. Daher werden wir auch hier in unserem Online-Magazin etwas weniger aktiv sein. Bis Ende August entfällt der Artikel am Montag – aber am Donnerstag wirst Du auch weiterhin wie immer etwas Neues vorfinden. Wir wünschen allen eine gute Erholung und viel sommerliche Leichtigkeit! Die Brüder der Cella

Du gibst mir Flügel

Du gibst mir Flügel

Welcher Psalm-Vers gefällt Dir besonders gut oder hat für dich persönlich eine besondere Bedeutung? Mit dir erstürme ich Wälle, mit meinem Gott überspringe ich Mauern. (Ps. 18.30) Wie würdest du den Vers in deiner eigenen Sprache formulieren und welche Bedeutung hat der Vers für Dich persönlich? Mit Gott ist es möglich, Grenzen zu überwinden. Vor gut 17 Jahren, ich war Lehrerin an einer katholischen Schule in Hamburg, spürte ich eine tiefe Sehnsucht in mir nach einem Leben, in welchem das Gebet den Tag gestaltet und dort seinen festen Platz hat. Es zog mich zu einem Leben im Kloster. Zugleich stieg in mir die Frage auf: „Wie soll das gehen bei all dem, was momentan mein Leben ausmacht?“ – Engagiert in der Schule und verwurzelt in der Familie, Einsatz in der Pfarrgemeinde und Aktivitäten in der Freizeit. Es war ein Hin- und Hergerissen-Sein zwischen Sehnsucht und Zweifel, eine anstrengende Zeit. In einem Gottesdienst begegnete mir der Psalmvers „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“. – „Das sind Worte, mit denen jemand gebetet und seine Glaubenserfahrung ausgedrückt hat“, …

herzhaft-süße Teigtaschen

Herzhaft-süße Teigtaschen

Nicht nur wegen des Wetters, sondern auch weil Fußball wieder alle zusammenführt und mitfiebern lässt, sitzen wir mit Freunden und Familie zusammen, trinken Wein oder Bier oder ein anderen Getränk, das dem Anlass und den Temperaturen angepasst ist und dann… ja, dann braucht es auch etwas zu essen – leicht gemacht, nicht zu teuer und es soll für alle etwas dabei sein: etwas Süßes, etwas Herzhaftes und etwas Kräftiges… Tja, was machen wir denn da? Ich empfehle herzhaft-süße Teigtasche – die haben alles:   herzhaft-süße Teigtaschen Zutaten 1 Rolle Blätterteig oder Hefeteig 1 Rolle Ziegencamembert oder Ziegenfrischkäse Honig Rosmarin Den Ofen auf 200° C aufheizen. Die Teigrolle (es lohnt sich für ein solches Rezept wirklich nicht mehr, selber Teig anzurühren) ausrollen, in der Mitte mit einem Messer oder einem Pizzarad teilen und dann in mehrere Rechtecke teilen. Auf der einen Hälfte eines jeden Rechtecks kommt etwas von dem Ziegenkäse (ob Frischkäse oder Weichkäse ist egal), darauf etwas Honig geben und mit Rosmarin bestreuen. Dann die leere Seite über die Füllung legen und die Ränder zusammendrücken …

Benediktsfest

die Cella feiert

Der 11.  Juli ist der Tag, an dem wir uns an die Gründung der Cella Sankt Benedikt durch die Abtei Königsmünster erinnern. Das ist Grund genug, nicht nur zurück zu schauen und dankbar zu sein, es ist ein guter Grund, ein Fest zu feiern. Und dazu möchten wir Dich gerne einladen – ob Du uns schon kennst oder nicht. das Benediktsfest 9.7.2016 18.00 Uhr Eucharistiefeier anschl. Begegnung 10.7.2016 18.00 Uhr Vesper anschl. Gartenfest anschl. Komplet Sollte Deutschland ins Endspiel der Europameisterschaft gelangen – womit wir fest rechnen – dann werden wir dieses Spiel selbstverständlich übertragen und anschließend den Sieg feiern. 😉

Cella-Folk-Projekt

Unsere Musiker am Sonntag: das Cella-Folk-Projekt

Das Cella-Folk-Projekt Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? Seit über 50 Jahren gibt es einen Folklorekreis von über 30 Personen aus allen Generationen, der sich zwei Mal im Jahr zu einem Wochenende – inzwischen – auf dem Wohldenberg (bei Hildesheim) trifft, um zusammen zu musizieren. Dort haben wir uns kennengelernt. Seit einigen Jahren spielt auch Br. Karl-Leo in diesem Kreis mit und hat nun schon zum dritten Mal einige Musiker aus diesem Kreis zu einem gemeinsamen Tag in den „kleineren Rahmen“ der Cella eingeladen. Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihr besonderen Wert? Die Freude im gemeinsamen Musizieren steht im Mittelpunkt, musikalisch ist der Blick weit in die Musik ganz unterschiedlicher Völker und Kulturen. Die meisten Musiker spielen mehrere Instrumente, so entstehen immer neue Klangfarben und Interpretationen der gleichen Stücke. Welches Stück in Eurem Repertoire vermag Euch immer wieder neu zu motivieren oder zu erfreuen? Was wir am Sonntag spielen werden, ist heute noch nicht klar. Jeder Musiker kann Noten mitbringen und kurz vor dem Gottesdienst entschieden wir …