Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gottesdienst

Niemand ist vergessen

Wir laden ein zu einem gemeinsamen Gedenken an die Verstorbenen, die uns nahe waren, an die niemand mehr denkt, die wir vermissen und die uns Gutes getan haben. Innerhalb dieser Feier werden die Namen der Toten, die uns bis dahin genannt worden sind in die Nacht hinein gesungen – so erklingen ihre Namen noch einmal und werden so gewürdigt. Vigilfeier für unsere Verstorbenen 25.11.2017 20.00 Uhr  

Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist

Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist Welche Zitat hat Sie in der letzten Zeit inspiriert und was sagt Ihnen das Zitat? „Lehre uns zu bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden“ (Martin Luther) oder: „Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz“ (Einheitsübersetzung) oder: „Lehre uns unsere Tage zu zählen, daraus werden wir gescheit – und unser Herz wird weise“; so sagt es Arnold Stadler in seiner Psalmen-Übertragung mit dem Titel „Die Menschen lügen. Alle“ (Psalm 116). Wen würden Sie als weisen Menschen bezeichnen und warum? s.o. Wie ist ihre Beziehung zur Spiritualität und zum Glauben? Ich antworte mit einem Zitat des ehemaligen Benediktinermönchs und späteren evangelischen Religionsprofessors Fulbert Steffensky in seinem Buch „Schwarzbrot-Spiritualität“: „Worte können Irrlichter sein, und ich habe den Eindruck, Spiritualität ist ein solches geworden. Ich verstehe die Sehnsucht der Menschen, die nach einem solchen Wort greifen. Sie sind es müde, in der Kirche einer Rhetorik ohne Erkenntnis ausgeliefert zu sein. Sie sind es müde, in ausgeleuchteten Räumen zu leben, die kein Geheimnis mehr bergen.“ …

Unsere Musiker am Sonntag: Anne Kristin Holmer und Werner Nienhaus

Unsere Musiker am kommenden Sonntag, den 3.9.2017 Wie bist Du zur Musik gekommen? Ane Kristin Holmer: Bei uns zuhause in Wilhelmshaven stand ein Klavier und meine Eltern machten beide Hausmusik. So bekam ich im Alter von 6 Jahren Blockflöten- und Klavierunterricht. Werner Nienhaus: Wir hatten zuhause auf unserem Bauernhof eine Nenntante, die anregte, dass ich unbedingt Klavierunterricht bekommen sollte. Zeitgleich mit meiner Einschulung erhielt ich dann wöchentlich Unterricht bei dem Kantor unserer Gemeinde im Münsterland. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ane Kristin Holmer: Stark beeinflusst hat mich mein erster Klavierlehrer Paul Lehrke, der nicht nur ein hervorragender Instrumentalpädagoge, sondern auch musikgeschichtlich ungeheuer belesen war. Ich habe noch zu Studienzeiten tiefgreifende Gespräche über Musikästhetik geführt. Nach dem klassischen Musikstudium an der Folkwang Hochschule in Essen-Werden begann ich meinen Schuldienst am Gymnasium Lehrte. Durch den Aufbau der schuleigenen Big Band, Bläserklassen und Chorklassen kam ich in Kontakt mit ganz anderen musikalische Richtung, die mich natürlich auch stark beeinflussten. Werner Nienhaus: Einerseits bin ich stark verwurzelt in der Kirchenmusik; Chorleitung und Orgelspiel sind für mich bis …

Unsere Musiker am Sonntag: Anja Ritterbusch und Andreas Burckhardt

Anja Ritterbusch Wie bist Du zur Musik gekommen? Schon als kleines Kind habe ich ständig gesungen und über Klavierspielen und Ballett meine Leidenschaft für Musik und Tanz entdeckt. Mit elf schrieb ich meine ersten eigenen Songs in englischer Sprache und habe es genossen, mich am Klavier in ganz andere Welten begeben und mich mit meiner Stimme ausdrücken zu können. Als ich dann zum ersten Mal auf der Bühne stand, konnte ich nicht umhin, dieses Glücksgefühl immer wieder zu suchen und ganz viel neue Musik zu erforschen. Schließlich habe ich dann Jazzgesang sowie Musical Theatre Performance studiert und bin bis heute davon fasziniert, welche Kraft Musik hat und wie sie uns immer wieder neue Wege gehen lässt. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das sind sehr viele Menschen, Künstler und Situationen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Norma Winstone, Fay Claassen, Maria Joao, Joni Mitchell, Ella Fitzgerald, Becca Stevens, Joao Gilberto..   Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ich liebe den Klang von Kirchen, die Stille, …

Christa Marahrens-Schürg

Impuls am Sonntag: Christa Marahrens-Schürg

Den Impuls im Gottesdienst am kommenden Sonntag hält: Frau Christa Marahrens-Schürg, Dipl. Psych. und Psychologische Psychotherapeutin Unser Fragebogen Was bedeutet Ihnen Glaube? Dass ich über mich hinaus denken kann und nicht gefangen bin in mir, zwischen vermeintlicher Sicherheit und Fragen, auf die es keine Sicherheit gebende Antwort gibt Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? „Geliebt wirst du einzig dort, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.“ (Th.W. Adorno) Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? In der letzten Zeit: Rossi Klein Halevi „Am Eingang zum Garten Eden – Suche nach Hoffnung mit den Religionen im Heiligen Land“. Ich fand es zufällig in Israel während meiner Reise, es ist der Bericht einer Pilgerfahrt eines israelischen Juden zu christlichen und muslimischen Nachbarn auf der Suche nach einer spirituellen Gemeinsamkeit. Er hat sie gefunden, es strahlt für dort wie für uns hier viel Hoffnung aus.

Georg Oberauer

Unser Musiker zu Pfingsten: Georg Oberauer

Georg Oberauer, M. Mus. Dozent für Orgel und Orgel-Improvisation an der Staatlichen Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover   Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Bruder hatte am Mozarteum in Salzburg Konzertfach Klarinette studiert, in der Kirche hörte ich viel Chor- und Orgelmusik und dann gab es diese alte Musikkassette mit Orchesterwerken von Mozart, die mich beeindruckt hat. Ich habe solange genörgelt, bis zu Hause ein Klavier stand und es kam dann mit acht Jahren zum Klavier- und mit elf Jahren zum Orgelunterricht. Letzteres Instrument war dann doch stärker und führte mich mit 15 Jahren als Jungstudent ans Mozarteum. Trotzdem blieb das Klavier als leichter „Schatten“ erhalten und es war immerhin mein Zweithauptfach an der Musikhochschule Stuttgart. Rückblickend war die Musik in den ersten 20 Jahren schlicht überlebensnotwendig. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Meine Lehrer – allesamt. Und auch manche gute Schüler und Studenten. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Als Kirchenmusiker sind mir Kirchen jeglicher Größe und Art vertraut. Die Hauskirche …

Ali Faridi

Impuls am Sonntag: Ali Faridi

Ali Faridi Er gehört der Glaubensgemeinschaft der Bahá’i an, ist Mitglied des Geistlichen Rates der Bahá’i in Hannover  und ist deren Vertreter im Haus der Religionen. Wer mehr über die Bahá’i erfahren möchte: wikipedia Webseite der Bahá’i Wie alt sind Sie? 72 Jahre Was bedeutet Ihnen Glaube? Der Glaube ist für mich ein alle Aspekten des Menschseins umfassender Orientierungspunkt. Er ist auch die größte vertrauensstiftende Quelle. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Das Zitat von Baha’ullah „Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger“ inspiriert mich am meisten. Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Das Buch der Gewissheit. In den heiligen (göttlichen) Schriften der Religionen sind ungeahnte Bedeutungen und Weisheiten verborgen, die nicht immer offensichtlich sind. Es lohnt sich, sie in Demut zu lesen und darüber nachzudenken.  

Gottesdienste am 7. Mai 2017

Am 7. Mai 2017 werden mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Deshalb wird unter vielen anderen auch die Cella evakuiert. Das bedeutet für unsere Gottesdienste, dass die Laudes an diesem Tag entfallen. Unser Ite-missa-est-Gottesdienst wird aber wie geplant stattfinden, nur an einem anderen Ort: 18.00 Uhr  Ite-missa-est-Gottesdienst in der Apostelkirche, Gretchenstraße 55, 30161 Hannover statt Musiker: Andreas Schmidt-Adolf, Klavier Rebecca Adolf, Klarinette Wir bedanken uns schon jetzt bei der Apostelgemeinde für ihre Gastfreundschaft. Möge alles gut gehen!

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich komme aus einer von der Kirchenmusik geprägten Familie. Mein Vater war Stadtkantor an der Marktkirche Hannover. Jeder sucht sich im Leben seinen ganz eigenen Weg und behält doch seine Wurzeln bei. So habe ich für mich ein ganz anderes Musikinstrument nämlich die Gitarre gefunden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das kann ich nur schwer beantworten. Musik ist für mich eine Sprache. Immer wenn ich Musik auf den Punkt gebracht erlebe, versuche ich diese „Worte“ in mein Repertoire aufzunehmen. Das kann eine kleine Verzierung oder eine interessante Artikulation sein… Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Der kirchliche Raum ist für mich einer der häufigsten Auftrittsorte. Ich erlebe dabei die Gitarre immer wieder als ein besonders meditatives Instrument, das die Andacht vertieft. In der Cella spiele ich schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder gern, da hier Freiheit sehr groß geschrieben ist und ich mich „zuhause“ fühle. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: …