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Unsere Musiker zu Pfingsten: Nico Miller und Andreas Burckhardt

Am Pfingstsonntag feiern wir um 18.00 Uhr unseren Gottesdienst.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch unsere Choralschola sowie durch:

Nico Miller, Klavier

Wie bist Du zur Musik gekommen?
Begonnen hat alles mit einer musikalischen Früherziehung, bei der ich das Flöte spielen gelernt habe. Dann habe ich mich ziemlich früh für das Klavierspielen interessiert und ab meinem 6. Lebensjahr Unterricht bekommen. Einen musikalischen „Schub“ gab es dann noch einmal in der weiterführenden Schule, in der ich im Schulchor mitgesungen haben. Der dortige Lehrer hat mich schließlich zur nebenberuflichen C-Ausbildung geführt und so bin ich zum Studium für Kirchenmusik gekommen.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?
Da könnte ich mehrere Personen nennen. Mein erster Klavierlehrer, Herr Bachmann-Wießner, hat mir schon sehr früh die Freude an der Improvisation und an der Musiktheorie vermittelt. Sehr geprägt hat mich mein Chorleiter im Schulchor, Jürgen Weber, der mich früh gefördert und mir einen Weg für meine musikalische Ausbildung aufgezeigt hat. Und schließlich wurde ich durch den Fuldaer Domorganisten Prof. Hans-Jürgen Kaiser sehr stark musikalisch geprägt.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?
Die Kirche in der Cella St. Benedikt ist für mich ein ganz einzigartiger spiritueller Raum. Ihre schlichte und klare Gestaltung spricht mich an und sie ist meines Erachtens ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kirche in der Stadtgesellschaft, praktisch in der Nachbarschaft, gelingen kann. Durch die beschränkte Größe des Kirchenraumes kann erst gar kein Gefühl von Anonymität entstehen, sondern man kommt sich automatisch näher. Dies wirkt sich natürlich auch auf das Musizieren aus, das viel dichter an den Menschen geschieht. Die Distanz, die wir Organisten oft gewohnt sind, wird gewissermaßen aufgehoben.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?
Mich würde interessieren, wie sich Musik 100 Jahre in der Zukunft entwickeln wird. Gerade vor dem Hintergrund, wie wir Musik, die 100 Jahre vor unserer Zeit stattgefunden hat, heute wahrnehmen, wäre dies ein spannendes Gedankenexperiment für mich. Was aus unserer Gegenwart überdauert die nächsten 100 Jahre? Welche neuen Entwicklungen wird es geben? Wie wird vor allem die Kirchenmusik in 100 Jahren aussehen? Und wir würde man in 100 Jahren auf unsere Zeit zurückblicken?

 

Andreas Burckhardt, Saxophon

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Ich habe mit Violine u. Klassik begonnen, aber das Hören einiger für mich unglaublich inspirierender Saxophon-Aufnahmen haben mich zu einem Jazz-Saxophonisten werden lassen.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Das waren Musiker wie Jan Gabarek, John Handy, Bernd Konrad und viele Aufnahmen, die man heute als Weltmusik bezeichnet.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Ich bin schon seit vielen Jahren musikalisch mit der Kirche verbunden. Die spirituelle Energie und der Klang eurer Hauskirche ist immer wieder sehr inspirierend.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Das wären auf jeden Fall die energiegeladene Jazz-Musik der 60er Jahre und die mittelalterliche sakrale Musik.

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