Monate: November 2018

Linsensalat

Klosterküche: Linsensalat

Linsensalat Bei uns zu Hause gab es Linsen, entweder als allseits bekannten Eintopf oder süßsauer als Gemüsebeilage. Dass man Linsen auch als Salat anrichten kann, habe ich erst später kennengelernt – mit großem Genuss. Hier eine sehr einfach Variante, die es sich aber natürlich nachzumachen lohnt. Zutaten 500 g Linsen (am besten die roten Linsen) 250 g getrocknete Tomaten, eingelegt in Öl 1 Zucchini 3 Frühlingszwiebeln 3 Zehen Knoblauch 10 Blätter Basilikum 6 EL Balsamico-Essig 14 EL Olivenöl Salz Pfeffer, schwarzer aus der Mühle Zubereitung – Linsen nach Packungsangabe kochen und abkühlen lassen. – die getrockneten Tomaten, die Zucchini und den Basilikum klein schneiden – Zwiebeln in Würfel schneiden – und alles zusammen mit den Linsen in eine Schüssel geben. Aus den anderen Zutaten ein Dressing mixen und dies dann über die Zutaten in der Schüssel geben. Alles gut durchziehen lassen. Lass es Dir schmecken!

Tagebuch: Hauptsache gesund!

Tagebuch: Hauptsache gesund!

Gesundheit ist vielschichtig, bedroht, ein hohes Gut, ein großes Thema, langweilig, etwas für alte Menschen, immer das Gleiche…Wie steht es um Deine Gesundheit? Dieses Thema behandel ich in meinem heutigen Tagebucheintrag und philosophiere ein wenig darüber, was Gesundheit eigentlich ist und wie Gesundheit für viele zu einer Religion geworden ist.

Tränen

Gesammelte Tränen

Gesammelte Tränen Tod, Trauer und Tränen gehören ein Stück zum November. Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag sind Tage des gemeinsamen Erinnerns. Zwei weitere Jubiläen intensivieren in diesem Jahr den Eindruck: der 100. Jahrestag des Waffenstillstandes nach dem Ersten Weltkriegs und der 80. Jahrestag der Reichspogromnacht. Wie viel Schmerz, wie viel Leid und wie viele Tränen haben allein die beiden letzten Ereignisse in unserer Welt ausgelöst. Ich weine selten – und bin damit im guten Durchschnitt für Männer in unserem Land. Bei einer Forschungsumfrage unter 2000 erwachsenen Frauen und Männern in Deutschland gaben 43 % an, im letzten Jahr mindestens einmal geweint zu haben. Frauen heben da klar den Schnitt, bei ihnen sind es 83 %; leicht steigende Tendenz in den letzten Jahrzehnten. Dieser Unterschied entwickelt sich allerdings kulturell. Bis zum 13. Lebensjahr weinen Jungen und Mädchen gleich häufig, erst danach sind signifikante Unterschiede zu erkennen. Emotionale Tränen sind etwas zutiefst Menschliches Tiere vergießen keine Tränen. Emotionale Tränen sind etwas zutiefst Menschliches, sie offenbaren die Gefühle eines Menschen. Manchmal sind wir traurig oder gerührt, verzweifelt oder …

Impuls am Sonntag: Charlotte Jarosch von Schweder

Charlotte Jarosch von Schweder Alter 36 Jahre Beruf Veranstaltungskoordinatorin für das Jubiläum 300 Jahre St.Clemens Basilika und freischaffende Sopranistin Was bedeutet Ihnen Glaube? Glaube ist für mich eine feste Zuversicht, Vertrauen, Halt und Antrieb.Zuversicht darin, dass es eine Macht geben muss, die alles erklären kann, was wir Menschen nicht erklären können. Vertrauen an´die Nächstenliebe, die es uns möglich macht, die die im Dunkeln sind zu sehen und ins Licht zu holen.Halt darin, dass hoffen und nicht zweifeln mich im gegenwärtigen Leben voran bringt und ich so auch für andere ein Antrieb sein kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. (Johann Wolfgang von Goethe) Welches Buch hat Sie warum am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Das Buch MOMO von Michael Ende war mir schon als Kind, ist mir aber immer noch, auch im Alltag Inspiration bzw. Lehre. Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurück brachte, hat mich so geprägt, dass der Satz …

Trauer

„Siehe, um Trost war mir so bange“ (Jes 38,17)

„Siehe, um Trost war mir so bange“ (Jes 38,17) „Siehe, um Trost war mir so bange“ (Jes 38,17) Das Zitat aus dem Buch des Propheten Jesaja findet sich so nicht in der Einheitsübersetzung, wohl aber in der Lutherbibel. Es passt, so denke ich, sehr gut als Motto für den Monat November, der dem Totengedenken gewidmet ist. In der Liturgie der katholischen Kirche stehen mit Allerheiligen und Allerseelen zwei Gedenktage am Beginn des Monats, die an unsere Toten erinnern. In der evangelischen Kirche ist es vor allem der Totensonntag, der auch Ewigkeitssonntag genannt und am letzten Sonntag des Kirchenjahres begangen wird. Danklied des Hiskija Hiskija hat von etwa 750 bis 796 v.Chr. gelebt und war 29 Jahre lang König von Juda. Als ihn eine lebensbedrohende Krankheit befiel, wurde er durch die Vermittlung des Propheten Jesaja geheilt. Nach seiner Genesung, dankte er Jahwe für seine Gesundheit mit einem Lied: „Ich sprach: In der Mitte meiner Tage muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt, ich bin gefangen für den Rest meiner Jahre. Ich sprach: Ich darf den HERRN …