Monate: Mai 2017

Cashew Knabberei

Cashew Knabberei

Cashew Knabberei 250 g Cashewnüsse 1 EL Honig, flüssiger 1 EL Öl 2 TL Currypulver 1 TL Kurkuma 1/2 TL Kreuzkümmel 1/2 TL Pfeffer 1 Prise Salz   Alle Zutaten miteinander vermischen und dann auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausbreiten. In den auf 200°C vorgheizten Backofen schieben. Zwischendurch die Nüsse immer mal wieder wenden. Wenn eine schön braune Farbe entstanden ist, die Cashewnüsse aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Danach auseinander brechen und…. essen!

Mönch

So wirst Du zum Mönch! reloaded

So wirst Du zum Mönch! Zunächst möchte ich mich noch für die zahlreichen Rückmeldungen zu meinem ersten Artikel zum Thema: “Mönch in der Welt” bedanken. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht mit soviel Kommentaren, Mails und Fragen gerechnet. Leider ist ein Teil der Kommentare durch einen technischen Defekt, den wir vor einigen Wochen hatten, verloren gegangen. Eure Reaktionen haben mich ermutigt, an diesem Thema weiter zu arbeiten, und so kann ich Dir heute wieder einen neuen Artikel präsentieren. Wichtiger noch als die konkreten Verhaltensweisen und beobachtbaren Handlungen eines Mönches in der Stadt ist seine Haltung. Ich habe dazu auch schon mal etwas geschrieben. Es ist meine feste Überzeugung, dass es vor allem um eine ganz grundlegende Haltung geht, die ich Dir gerne heute vorstellen möchte. Was ist Phänomenologie? Anfang des 20. Jahrhunderts war die Philosophie in eine Krise geraten. man war sich im Grunde nicht mehr sicher, ob sie so in der Form überhaupt noch existieren und Erkenntnis generieren kann. Die gerade entwickelte Psychologie breitete sich aus und übernahm offensichtlich manche Themenbereiche der Philossophie – gerade …

Büroklammer

Büroklammer – Wunderwerk der Technik

Valentins Welt: Büroklammer – Wunderwerk der Technik Hallo, Valentin hier!! Oh, das war toll, so viele wunderbare Kommentare und Rückmeldungen. Ich danke euch sehr, ihr seid wirkliche Katzenfreunde, wirklich! Wusstest du, dass ich unheimlich gerne auf dem Rücken liege? Das ist für eine Katze gar keine Selbstverständlichkeit. Die meisten kauern sich in irgendeine Ecke und verstecken ihren Bauch. Ich aber zeige gerne meinen Bauch, auch wenn ich dort besonders empfindlich bin. Ich mag es gar nicht, dort berührt zu werden und benutze dann schon mal meine Tatzen. Aber davon kann ich einmal zu einem anderen Zeitpunkt schreiben. Heute soll es um Büroklammern gehen. Ja, du hast richtig gehört! Dieses bisschen gebogenen Draht. Ich liebe es! Immer, wenn ich eine entdecke, dann bin wie elektrisiert und muss dahin. Zunächst versuche ich sie mit meinen – gewiss etwas groben – Tatzen aufzuheben, was mir noch nie gelungen ist. Und dann schiebe ich das Stückchen Draht vor mir hin und hin und her. Gibt es in dieser Welt etwas Schöneres als eine Büroklammer? Ja, ich kenne all die …

lachen

Echtes Lachen und wahre Freude

Echtes Lachen und wahre Freude Vor deinem Angesicht ist Freude in Fülle  (Psalm 16,11) Lachen kann total ansteckend sein. In einer lustigen und heiteren Runde fängt einer an zu lachen und irgendwann machen die anderen mit. Am letzten Dienstag im Gottesdienst war es die letzte Strophe des Schlussliedes, die irgendwie alle zum Lachen gebracht hat. Richtig erklären, so merke ich jetzt im Nachhinein, kann ich das eigentlich nicht. Das Lied war bekannt, der Text seit vielen 100 Jahren in den unterschiedlichsten Gesangsbüchern – es war die Situation und ganz offensichtlich das Ansteckende des ersten Lachenden in unserer Hauskirche, das sich wie ein Feuer im ganzen Raum verbreitet hat. „Muskel der Freude“ Dabei musste ich an Guillaume-Benjamin Duchenne denken, den französischen Psychologen des 19. Jahrhunderts, den „Meister des Lachens“ mit seinen ungewöhnlichen Studien. Ihm zu Ehren wird bis heute das echte Lachen als „Duchenne-Lachen“ bezeichnet.  Er erforschte den „Muskel der Freude“, der für das Lächeln zuständig ist. Die Mediziner nennen ihn heute Musculus zygomaticus major (Großer Jochbeinmuskel). Er entspringt am Jochbeinbogen und setzt dann am Mundwinkel …

Ali Faridi

Impuls am Sonntag: Ali Faridi

Ali Faridi Er gehört der Glaubensgemeinschaft der Bahá’i an, ist Mitglied des Geistlichen Rates der Bahá’i in Hannover  und ist deren Vertreter im Haus der Religionen. Wer mehr über die Bahá’i erfahren möchte: wikipedia Webseite der Bahá’i Wie alt sind Sie? 72 Jahre Was bedeutet Ihnen Glaube? Der Glaube ist für mich ein alle Aspekten des Menschseins umfassender Orientierungspunkt. Er ist auch die größte vertrauensstiftende Quelle. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Das Zitat von Baha’ullah „Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger“ inspiriert mich am meisten. Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Das Buch der Gewissheit. In den heiligen (göttlichen) Schriften der Religionen sind ungeahnte Bedeutungen und Weisheiten verborgen, die nicht immer offensichtlich sind. Es lohnt sich, sie in Demut zu lesen und darüber nachzudenken.  

Gezeiten des Lebens

Gezeiten des Lebens – eine Übung

Gezeiten des Lebens – eine Übung Sich zu entwickeln, ist nicht immer leicht – wenn auch immer notwendig. Zwar heißt es einerseits, etwas Neues in Empfang zu nehmen und zu begrüßen. Damit einher geht aber immer auch ein Abschied. In der persönlichen Entwicklung gibt sich beides die Hand. Dennoch führt kein Weg daran vorbei, an sich zu arbeiten und diesen Weg bewusst zu gestalten. Gerade die Osterzeit ist eine Zeit, in der sich Abschied und Neuanfang begegnen. Auch wenn der Neuanfang siegt und das Leben den Tod überwindet, dürfen der Abschied und die Vergänglichkeit, die damit verbunden sind, nicht vergessen werden. In diesem Zyklus des Lebens leben wir alle Tage. In unserem Körper wird fortlaufend gestorben und fortlaufend neu gezeugt. Zellen sterben ab und neue nehmen ihren Platz ein. Wir sind sozusagen der Zyklus und Leben ist genau dieser Wechsel. Was wäre, wenn wir die abgestorbenen Zellen nicht gehen ließen und was wäre, wenn wir die neuen nicht in Empfang nehmen würden? Leben wäre nicht mehr möglich. Heute möchte ich Dich einladen, diesen beiden Seiten …

Unsere Musiker am Sonntag: Andreas Schmidt-Adolf und Rebecca Adolf

Unsere Musiker am Sonntag: Andreas Schmidt-Adolf, Klavier Rebecca Adolf, Klarinette Wie bist Du zur Musik gekommen? Nicht ich bin zur Musik gekommen, sondern sie zu mir. Sie hat mich quasi überfallen. Als ich 9 Jahre alt war, hörte ich meinen Nachbarjungen Trompete spielen. Das wollte ich unbedingt auch und seit dem lässt mich die Musik nicht mehr los.   Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Alle Menschen, die ihren Beruf (egal ob Musiker oder andere Berufe) mit Begeisterung, Professionalität und hohem Engagement ausüben.   Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Atemholen für die Seele und immer wieder die Chance, die frohen Botschaften mit den Zuhörer/innen zu teilen.   Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? In die Musik des heutigen 21. Jahrhunderts. Etwas spannenderes gibt es für mich nicht.

Gottesdienste am 7. Mai 2017

Am 7. Mai 2017 werden mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Deshalb wird unter vielen anderen auch die Cella evakuiert. Das bedeutet für unsere Gottesdienste, dass die Laudes an diesem Tag entfallen. Unser Ite-missa-est-Gottesdienst wird aber wie geplant stattfinden, nur an einem anderen Ort: 18.00 Uhr  Ite-missa-est-Gottesdienst in der Apostelkirche, Gretchenstraße 55, 30161 Hannover statt Musiker: Andreas Schmidt-Adolf, Klavier Rebecca Adolf, Klarinette Wir bedanken uns schon jetzt bei der Apostelgemeinde für ihre Gastfreundschaft. Möge alles gut gehen!

Von der Freiheit, die zum Frieden führt

Von der Freiheit, die zum Frieden führt

Von der Freiheit, die zum Frieden führt Unter Freiheit verstehen Theologie, Philosophie, aber auch das moderne Recht die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Damit wird gleichsam die Autonomie des Individuums beschrieben. Der große Philosoph der Aufklärung, Immanuel Kant (1724-1804), hat es sinngemäß so formuliert: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“ Oder wie das Grundgesetz im Artikel 2, Absatz 2, sagt: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“ Freiheit in der Bibel Biblisch findet das, was Kant und das Grundgesetz (aber auch der Volksmund mit dem Sprichwort: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“) beschreiben, seinen Niederschlag in der sogenannten Goldenen Regel: „Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu!“ (Tob 4,15). Nach dem Evangelisten Matthäus hat Jesus diesen Grundsatz in der Bergpredigt verankert: „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch …