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Wie wollen wir leben? 2

Dr. Peter Hundertmark, Referent für Spirituelle Bildung im Bistum Speyer, hat sich angesichts der momentanen Situation Gedanken darüber gemacht, wie wir zukünftig leben wollen. Und dazu zwölf Anstöße formuliert, die zunächst jeweils ein kurzes Bibelwort anführen und dann Anstöße für ein betendes Nachsinnen geben. Er lädt ein, der Frage nachzugehen, was uns Gott jetzt sagen will, und die eigenen Gedanken zu notieren.

Wie wollen wir künftig international zusammenarbeiten?

Gott ist jetzt wohlwollend gegenwärtig.

Bibel:
Jesus zu Petrus: Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Schwestern und Brüder. (Lukas 22,32)

Anstöße für ein betendes Nachsinnen:
Zeit zum Träumen: Wie wäre es, wenn die Menschen, Gruppen, Nationen…, die gerade haben, die stärken und denen beistehen, die gerade nicht haben? Wie wäre es, wenn alle über alle Grenzen hinweg das Gemeinwohl für alle suchen?

Unser Glaube macht Bekehrung möglich. Gott gibt uns die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Gott sieht die Menschen als Geschwister, die miteinander leben und füreinander einstehen sollen.

Wir könnten das … angehen! Ja, und wir könnten das … umsetzen! Ja, und das…

Horchen:
Was könnte Gott mir/uns jetzt sagen wollen?

Damit es nicht verloren geht:
Wie möchten Sie von ihren Gedanken erzählen? Vielleicht ist es gut, sich jetzt ein paar Notizen zu machen, eine Skizze anzufertigen, ein Gedicht zu schreiben, eine Video-Botschaft aufzunehmen…

  • Avatar Ulrike sagt:

    Es ist genung für alle da, eine immer wiederkehrende Zeile in dem alten
    bretoniches Volkslied ein: Son ar chistr (Lied vom Cidre) bei uns seit 1970 bekannt als „Was wollen wir trinken 7 Tage lang“, bis heute immer mal wieder verändert interpretiert ,mögen wir und die auf weltweiter Ebene Agierenden diese Zeile im Blick und im Herzen haben: Es ist genug für alle da
    Was sollen wir trinken, sieben Tage lang,
    was sollen wir trinken, so ein Durst.
    Es ist genug für alle da,
    darum laßt uns trinken, rollt das Faß herein,
    wir trinken zusammen, nicht allein.
    Es ist genug für alle da,
    darum laßt uns trinken, rollt das Faß herein,
    wir trinken zusammen, nicht allein.

    Was sollen wir essen, sieben Tage lang
    was sollen wir essen – nicht nur du.
    Es wär‘ genug für alle da,
    wir müssen teilen, jeder kriegt was ab,
    wir müssen teilen, jeder kriegt was ab.
    Es wär‘ genug für alle da,
    wir müssen teilen, jeder kriegt was ab,
    wir müssen teilen, jeder kriegt was ab.

    Dann wollen wir schaffen, sieben Tage lang,
    dann wollen wir schaffen, Hand in Hand.
    Es gibt genug für uns zu tun,
    drum lasset uns schaffen, jeder packt mit an,
    wir schaffen zusammen, nicht allein.
    Es gibt genug für uns zu tun,
    drum lasset uns schaffen, jeder packt mit an,
    wir schaffen zusammen, nicht allein.

    Erst müssen wir streiten, keiner weiß wie lang,
    erst müssen wir wir streiten, für unser Ziel.
    Und für das Glück von jedermann,
    dafür heißt es wir streiten, los fangt heute an,
    wir wir streiten zusammen, nicht allein.
    Und für das Glück von jedermann,
    dafür heißt es wir streiten, los fangt heute an,
    wir streiten zusammen, nicht allein.

    Was sollen wir glauben, unser Leben lang,
    was sollen wir glauben, Tag für Tag.
    Wir glauben an Gerechtigkeit,
    an unsere Brüder auf der ganzen Welt,
    an unsere Schwestern überall.
    Wir glauben an Gerechtigkeit,
    an unsere Brüder auf der ganzen Welt,
    an unsere Schwestern überall.

  • Avatar Mirijam sagt:

    Vielen Dank für diese anregenden und notwendigen Impulse. Und ich vermisse Teil 1.