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Warum Katzen sich anpassen – Valentins Welt

Warum Katzen sich anpassen

Hallo, Valentin hier. Jetzt kann ich wieder kraftvoll zubeißen. Zähne werden bei Katzen völlig überbewertet, glaube es mir. Wir brauchen nämlich gar nicht so viele Zähne – wir kommen sogar ganz ohne aus. Ich muss ja keine Mäuse fangen, sondern ich bekomme mein Fressen aus der Tüte, aus der Dose, aus Schachteln oder aus dem  Sack. Dieses Fressen muss ich nicht unbedingt kauen, es löst sich in meinem Magen auf. Aber zugegeben, ich liebe natürlich, wenn es in meinem Mund so richtig schön knackt. Vielleicht ist das in etwa so wie Du es magst, das Geräusch beim Essen von Chips zu hören.

Also, ich als Katze kann auf acht Zähne gut verzichten. Und das Schöne daran ist, jetzt bin ich etwas leichter und durch die OP konnte ich zunächst nicht so viel fressen und habe zusätzlich abgenommen. Also, alles ganz gute Entwicklungen für mein eitles Katzenherz, nicht wahr. Es kommt ja auch der Sommer…da will ich auch nett anzusehen sein.

Von der Anpassung

Aber wie immer will ich eigentlich über etwas ganz anderes sprechen. Heute soll es darum gehen, wie wichtig es ist, sich anzupassen. Ihr Menschen macht oft einen riesen Aufstand, wenn Ihr auf Unwegsamkeiten stoßt. Wenn die Schlange an der Kasse zu lang ist, wenn alle Plätze im Zug belegt sind, wenn das Auto im Stau steckt oder wenn euch ein Freund versetzt, sofort ist alles ein großes Unglück, Ihr werdet traurig oder richtig sauer. Und, was habt ihr davon? Magengeschwüre, Herzinfarkte, Schlafstörungen, Nervosität! Na, super! Das alleine müsste doch schon reichen um zu erkennen, dass das.der falsche Weg ist, oder?

Meine Mama hat mir einmal gesagt: Wenn du merkst, dass du gerade etwas frisst, was Dir schadet, musst Du es ausspucken. Und was macht Ihr? Ihr schluckt es auch noch hinunter. (das war jetzt eine Metapher!!!!)
Jetzt will ich Dir einmal erzählen, wie wir Katzen das machen.

Wie Katzen sich anpassen

Als wir vor vielen Jahrhunderten merkten, dass es viel angenehmer ist, mit Menschen zu leben als im Wald und alleine, sind wir zu Euch gezogen und haben uns angepasst. Wir haben geschaut, was Menschen mögen und lieben, was sie hassen und abscheulich finden. Dann sind wir auf Euch zugegangen, haben uns neben Eure Füße gelegt, nett geschnurrt und schon hatten wir Euch am Wickel. Klappt noch heute ganz prima.

Ein anderes ganz gutes Beispiels sind Gegenstände, die, warum auch immer, auf meinem Kuschelplatz liegen.
Jetzt könnte ich schimpfen, mich ärgern, aus Protest irgendwo hin machen… klar. Und, ist das Teil dann weg? Natürlich nicht. Was machen wir Katzen? Wir sagen uns: nanu, was ist denn das? Mal gucken, wie ich es mir trotzdem richtig schön gemütlich machen kann. Und schwubs liege ich auch schon auf meinem Platz und suche die bequemste Position.

Wenn es gerade nichts zu fressen gibt, dann kann ich auch eine Zeit lang warten. Irgendwann bekomme ich schon etwas – natürlich darf es nicht zu lange dauern. Irgendwann ist natürlich Schluss. Aber wir Katzen können echt warten. Es sei denn, die Dose wurde schon mal aus dem Kühlschrank geholt. Dann ist Warten eine Folter und müsste eigentlich bei der Polizei angezeigt werden.
Verstehst Du? Es gewinnt, wer sich am effektivsten und besten anpassen kann.

Warum Du Dich anpassen solltest

Anpassung ist die beste Form zu überleben, Widerstand verbraucht zu viel Kraft, die nicht viel verändert. Während ich durch Anpassung Zeit gewinne und eigene Energie einspare. Das heißt ja nicht, dass alles immer gut ist. Es ist einfach eine andere Art, mit Widerständen des Lebens umzugehen.
Und da kannst Du echt etwas von uns Katzen lernen.
Ja, das wollte ich Dir unbedingt sagen.

Danke!

Und jetzt möchte ich mich nochmals für den Tunfisch bedanken und die Geschenke. Ihr seid einfach wunderbar. Ich hatte es bei Facebook ja schon geschrieben. Ich bin eine glückliche Katze, weil ich so viele Freunde habe. Danke dafür.
Ich erlaube mir jetzt einmal ein paar Namen zu nennen, die mich immer wieder besonders verwöhnen – sollte ich Dich vergessen haben, so stelle Dir vor, ich würde sogleich schnurrend und um Entschuldigung bettelnd um Deine Beine schleichen.
Also: Danke Conny für die vielen Kommentare, die Post und Mails, danke Susanne für das wunderbare Futter, danke Helga für das Fressen für mich und meinen Menschen und danke Renate für die Knuspereien.
So, jetzt soll es reichen, hab ja noch etwas anderes zu tun. Schlafen zum Beispiel. 😉

Bis bald,

Dein Valentin

 

 

1 Kommentare

  1. Corinna sagt

    An das Schmusekätzchen Valentin,

    wollte mich nur mal kurz bei Dir bedanken…

    es hat mich total gefreut das Du mich in Deinem Brief erwähnt hast…

    Hoffe es hat Dir geschmeckt…

    LG Conni (grosser Fan von Dir)
    schnurr

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