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Hochsensibilität und Entwicklung – Stadtmönche on air

Hochsensibilität und Entwicklung

Stadtmönche on air:

Hochsensibilität und Entwicklung

Hochsensibilität gehört zu den großen Themen unserer zeit. Es geht um Menschen, die anders wahrnehmen als andere und dadurch schneller an ihre Grenzen stoßen.
Für viele ist es zunächst ein Gefühl, falsch zu sein und allein, denn sie merken schnell, dass sie nicht zur Mehrheit der Menschen gehören.
Woran erkennt man, ob man hochsensibel ist? Was kann man tun?

Ich sprach über dieses Thema mit Hana Hahne aus Hannover. Sie ist Psychotherapeutin und Coach und hat sich auf das Thema Hochsensibilität konzentriert.

Weitere Infos zur Hochsensibilität

Internet

hochsensibel.org
Das ist die Seite des Forschungsverbundes Hochsensibilität IFHS. Hier findest Du umfassende Informationen zum Stand der Forschung, Buchtipps und zu weitergehenden Links.

zartbesaitet.net
Das ist die österreichische Schwesterseite, von Georg Parlow ins Leben gerufen, der auch das gleichnamige Buch verfasst hat.

Bücher


„zart besaitet“  von Georg Parlow

„Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine N. Aron 
In diesem Buch beschreibt die Autorin aus Sicht der Psychologin und Psychotherapeutin die Zusammenhänge zwischen Prägungen in der Kindheit und Hochsensiblilität.

„Hochsensibilität in der Liebe“ von Elaine N. Aron
für Paare empfehlenswert, sie gibt Hinweise zum Umgang sowohl für gemischten wie auch homogenen Beziehungen

„Das hochsensible Kind“ von Elaine N. Aron
Das Buch ist ein nützlicher Ratgeber, um zu verstehen, dass hochsensible Kinder einen anderen Erziehungsstil brauchen als nicht-hochsensible. Die Autorin beschriebt alle Entwicklungsphasen und bietet Lösungswege für die Problemfelder an.

„Sensibel kompetent: Zart besaitet und erfolgreich im Beruf“ von Marianne Skarics 
Das Buch kann eine Idee von den eigenen Begabungen und Stärken und möglichen Berufsfeldern geben.

2 Kommentare

  1. Richard Vogel sagt

    Ich denke auch, dass es hier wenig hilfreich ist, in den analytischen Modellen aus der Psychoanalyse zu denken, wo erhöhte Wahrnehmung und sensiblere Reaktionen zu (scheinbaren) Problemen im Leben eines Menschen führen. Eher sollten wir deren Begrenztheit akzeptieren.

    Es geht aus meiner Sicht darum, allgemein mehr Bewusstheit und Aufklärung über das Normalsein mit solchen Eigenschaften zu erreichen. Und mehr Akzeptanz und Würdigung der etwas anders gelagerten Fähigkeiten und Belastbarkeit.

    Die Wissenschaft denkt aber in Modellen. Und sofort suchen Betroffene Rettung in deren Modellen über nun dieses entdeckte Thema (obgleich es immer schon Menschen mit erhöhter Wahrnehmung gab). Das spielt dann dem EGO in die Hände, um den scheinbaren Minderwert zu entkommen. Wir vergessen dabei oft, dass gerade die bislang anerkannten Modelle diese Menschen als „nicht normal“ qualifiziert haben. Die Dominanz des Verstandes eben. Und damit der Haben Modus, wie ihn schon Meister Eckhart beschrieb. Schon tun sich Stimmen auf, die HSPs Besonderheiten im Haben beschrinigen. Und samit auch Gegenstimmen.

    Wir sollten demnach grundsätzlich eher ablassen von Modellen, und den Menschen mit dem Herzen begegnen. Wir nehmen unsere Urteilskraft bei weitem zu wichtig. Auch diese neue Klassifizierung entstammt wenig dem Herzen.

    • Sorry, war hier unterbrochen….
      Im Haben Modus (Kopf) mitdiskutieren hat natürlich seinen Platz. Und so darf auch angeführt werden, was bei HSPs vorteilhaft zu sein scheint. Wenn so ein Mensch an dich denkt, dann erhältst du einen Strom hochschwingender Energie in deine Aura. Und wenn wir einen HSP unserer niedrig schwingenden Energie aussetzen, kann sich seinen Energie schneller als erwartet damit erschöpfen. Aber allein die Tatsache, dass dies in der Wissenschaft bislang wenig gedacht wurde, zeigt doch die Begrenztheit und unsere Überbewertung des Verstandes. Das Herz hat diese Menschen wohl seltener abqualifiziert.

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