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Unsere Musiker am Sonntag: Axel La Deur und Thomas Zander

Axel la Deur

Wie bist Du Sie zur Musik gekommen?

Zuhause wurde gesungen und mein Großvater spielte Gitarre und Mandoline, sang dazu und dichtete eigene Lieder. Das Musikantische in mir kommt sicherlich von ihm.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Klaus Wunderlich. Eindeutig.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Als Organist erübrigt sich diese Frage, aber die Wirkung eines großen Klanges in einem großen Raum ist wohl das Beeindruckendste für mich.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Dem alten Bach hätte ich gern mal über die Schulter geschaut. Interessant wäre auch ein Blick in die Zukunft...


Thomas Zander

Wie bist Du Sie zur Musik gekommen?

Durch meinen Vater, der begeisterter Hobbymusiker war, gehörte Musik hören und Musik machen schon von Anfang an zu meinem täglichen Erleben. Eine Erzählung nach sah ich bei einer großen Samstagabendshow im Fernsehen einen Saxophonisten und war so begeistert, dass ich auf ihn gezeigt habe und sagte, das wolle ich auch. Meine Eltern haben das wahrgenommen und haben mir nicht nur den  Start ermöglicht, sondern haben mich über Jahre intensiv unterstützt.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Abgesehen von vielen musikalischen Vorbildern, die ich studiert und verinnerlicht habe sind mir zwei Menschen nach all den Jahren der Beschäftigung mit Musik und Instrumenten immer noch besonders wichtig: mein erster Klarinettenlehrer Heinz Both für seine herzliche und umarmende Art bei der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und Helmuth Pallushek für seinen unbändigen Gestaltungswillen und seine Detailgenauigkeit.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

In diesen Zeiten, in denen coronabedingt ganze Kalenderseiten monateweise mit gestrichenen Terminen gefüllt sind, sind kirchliche Veranstaltungen kleine Glanzlichter der musikalischen Präsentation. Wie viel die konzertierende Arbeit bedeutet, realisiert man erst, wenn sie nicht möglich ist. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die Kirche bietet. 

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen?

Unglaubliche Erlebnisse wären es, wenn man dem einen oder anderen Komponisten beim kreativen Prozess der Schaffung von eindrucksvollen Werken über die Schulter schauen könnte. Am schönsten wäre es jedoch, einen kleinen Zeitsprung nach vorn zu machen, mit der Hoffnung, in eine Zeit nach Covid-19 einzutauchen.