Alle Artikel mit dem Schlagwort: Veranstaltung

Niemand ist vergessen

Wir laden ein zu einem gemeinsamen Gedenken an die Verstorbenen,die uns nahe waren,an die niemand mehr denkt,die wir vermissen und die uns Gutes getan haben. Innerhalb dieser Feier werden die Namen der Toten, die uns bis dahin genannt worden sind in die Nacht hinein gesungen – so erklingen ihre Namen noch einmal und werden so gewürdigt.Wir werden erstmals diesen Gottesdienst live auf unserer Webseite übertragen. Vigilfeier für unsere Verstorbenen23.11.201920.00 Uhr Wenn Du uns Namen von Verstorbenen nennen möchtest, die an diesem Abend gesungen werden sollen, dann kannst Du sie uns über dieses Formular zusenden. Wir bitten zu beachten:Bitte gib uns auf alle Fälle den Vor- und Nachnamen an. Und um es möglichst vielen zu ermöglichen, uns ihre Namen zu sagen und sie im Gottesdienst zu singen möchten wir Dich bitten, uns nicht mehr als drei Namen zu nennen.Zudem wäre es natürlich schön, wenn Du an dem Gebet auch teilnehmen kannst oder ihn eben über Livestream verfolgst:

Impuls am Sonntag: Werner Seitzer

Werner Seitzerehem. GMD am Theater für Niedersachsen in Hildesheim Alter: 69 JahreBeruf (momentane Tätigkeit):Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand vom offiziellen Amt gilt die lebenslange Berufsbezeichnung: MUSIKERWas bedeutet Ihnen Glaube?Der Glaube scheint – mit einem musikalischen Begriff gesprochen – so etwas wie einen „Orgelpunkt“ meines Lebens darzustellen:Ein beständig erklingender oder wiederholter Grundton, der – wenn auch nicht immer gleich stark wahrnehmbar – doch ganz selbstverständlich einfach „da“ ist und über dem sich, scheinbar völlig frei und ungezwungen, alle Stimmen und Erscheinungen des Lebens bewegen.Und doch bezieht sich alles, sogar und ganz besonders bis hin zur ’schreienden‘ Dissonanz, letzten Endes auf ihn…Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig?Eine Sentenz aus Prediger 3:22, die Brahms für den ersten seiner „Vier ernsten Gesänge“ ausgewählt hat:Darum sahe ich, daß nichts bessers ist,denn daß der Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit,denn das ist sein Teil.Ein Satz, der einen dringlichen Kontrapunkt darstellt zum immer absoluter vertretenen „Fun-and-wellness“ – Glaubensbekenntnis unserer derzeitigen Konsum-Gesellschaft und ihrem neuen Schlagwort der „Life-work-balance“. Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Ein …

Entdecke den Mönch / die Nonne in Dir…

In der Online-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 9. Juli fand ich die Überschrift: „Zahl der Single-Haushalte in Hannover wächst“. Im Artikel selbst heißt es dann: „Hannover gilt als deutsche Single-Hauptstadt – und die Zahl der Einfamilienhaushalte wächst weiter. In mehr als der Hälfte (54,3 Prozent) der Haushalte lebt nur eine Person. In Mitte (65,1), Linden-Limmer (63,3) und Südstadt-Bult (62,0) sind es sogar mehr als 60 Prozent.“ – Auch ohne diese Zahlen zu kennen, hatten wir Brüder schon lange die Vermutung, dass dem so ist. Die Menschen sind auf der Suche Keine Vermutung hingegen ist, dass viele Menschen auf der Suche sind: auf der Suche nach Sinn; auf der Suche nach Heimat; auf der Suche nach Geborgenheit; auf der Suche nach Spiritualität – und diese Aufzählung ließe sich beinahe endlos fortsetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Suche klopfen viele Menschen an Klosterpforten, um als Kloster-auf-Zeit-Gäste neue Erfahrungen zu sammeln. Auch Wellness-Aufenthalte in Klöstern sind immer mehr gefragt. Seminare, die sich mit der Benediktsregel beschäftigen, sind oftmals ausgebucht. – Wie kommt das? Ich glaube, es ist die …

Lange Nacht der Kirchen

Lange Nacht der Kirchen Am 7. September 2018 findet wieder in ganz Hannover die „Lange Nacht der Kirchen“ statt. Auch wir machen wieder mit und laden herzlich dazu ein. Unser Programm: 18.00 Uhr Vesper 19.30 Uhr Spirituelle Gesänge zum Mitsingen – von Gregorianik bis Taizé 21.00 Uhr Vigilfeier 22.30 Uhr Komplet Zwischen den gebeten ist Gelegenheit zu Begegnung und zum Gespräch bei wein und Brot.

Unser Musiker am Sonntag: Jan Meyer

Jan Meyer Wie bist Du zur Musik gekommen? Als ich 7 Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern ein Keyboard: Die Tasten leuchteten und es wurde angezeigt, welche Tasten zu welcher Zeit bei welchem Lied gedrückt werden müssen. Begeistert durch die ersten eigenen Versuche habe ich dann Klavierstunden bei einer Lehrerin in unserem Dorf bekommen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Angefangen mit dem Klavierunterricht bin ich als Kind in den Jugendspielmannszug eingestiegen, in dem ich Querflöte lernte. Parallel dazu gründete ich meine erste Schülerband, in der ich Gitarre spielte und sang. Ganz verschiedene Ensembles (Schulorchester, Big Band, Blues-Brothers-Coverband) und Lehrer prägten mich dabei sehr stark, sodass ich mich für ein Schul- und Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Hannover bewarb und auch dort wieder von vielen tollen und ganz unterschiedlichen Menschen, Dozenten und Studenten, inspiriert wurde. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Als Kirchenmusiker bin ich froh darüber, immer wieder neue Kirchräume mit ihrer eigenen Ästhetik, ihrem eigenen Klang und ihrer eigenen Spiritualität entdecken zu können. …

Robert Kusiolek

Konzert am Sonntag: Robert Kusiolek und Elena Chekanova

Robert Kusiolek unser Musiker für das Konzert am 19.3.2017 stellt sich vor. Wie bist Du zur Musik gekommen? Die Eltern haben eine Empfehlung von Musiklehrern bekommen uns in die Musikschule zu schicken und so hat sich unsere Musik-Geschichte begonnen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Eigentlich das sind nicht die Menschen, sondern die Musik selbst als Phänomen, die ganze Klangwelt, die uns ummantelt. Es sind unendlich viele Beispiele. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Die Menschen reagieren ganz anders auf Musik in der Kirche – Geistigkeit, hier spielt die Architektur und Akustik nicht die letzte Rolle. Ihre Hauskirche ist besonderes Beispiel dafür. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? In der Zeit wo es keine Epochen mehr gibt 😉

Interkulturell leben

Wir freuen uns am Mittwoch, den 9. März 2016 um 19.30 Uhr Ali Can aus Giessen begrüßen zu dürfen. Er wird einen Abend zum Thema „Interkulturell leben“ gestalten. Vor einigen Jahren ist er selber als Flüchtling nach Deutschland gekommen und kennt die vielen Fragen und Probleme auf beiden Seiten. Wir möchten Dich zu diesem Abend gerne einladen. In diesen Zeiten ist es wichtig, dieses Thema offensiv anzugehen und Brücken zu bauen. Anmeldung zu „Interkulturell leben“

Unser Musiker am Sonntag: Luca Segger

Luca Segger, unser Sänger für den Ite-missa-est-Gottesdienst am kommenden Sonntag, antwortet auf unseren Fragebogen. Wir haben zwar kein Bild von ihm – aber ein Besuch am Sonntag kann Abhhilfe schaffen! 😉 Wie bist du zur Musik gekommen? Musik hat in meiner Familie schon immer eine große Rolle gespielt. Meine Eltern sind beide sehr musikalisch und ich habe bereits mit fünf Jahren ersten Musikunterricht gehabt. Mit neun Jahren fing ich dann im Knabenchor und mit der Querflöte an. Wer hat dich musikalisch am meisten beeinflusst? Zum einen meine Eltern, von denen ich auch jetzt noch viel Feedback bekomme. Aber auch das Singen im Knabenchor hatte einen großen Einfluss. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu singen? Ich habe mich in Kirchen schon immer wohl und zuhause gefühlt und war auch für viele Jahre Messdiener. Das singen in der Hauskirche ist für mich etwas ganz besonderes, weil ich mit ihr schöne Erinnerungen verbinde und ich die Intimität des Raumes sehr schätze.

Klostergespräch: Dankbarkeit als spirituelle Kraftquelle

Die katholische Akademie Jakobushaus und die Mönche der Cella Sankt Benedikt laden zum Klostergespräch zum Themenkreis Glauben im veränderten gesellschaftlichen Umfeld ein. Prof. Dr. Henning Freund von der  Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg spricht zu dem Thema: „Dankbarkeit als spirituelle Kraftquelle und Resilienzfaktor“. In vielen Untersuchungen hat sich gerade die Haltung der Dankbarkeit als wichtige Haltung für die Entwicklung von Zufriedenheit und Glück gezeigt. Dass Dankbarkeit auch eine spirituelle Kraft ist, wird Prof. Dr. Freund an diesem Abend deutlich machen und erläutern. Nach dem Impulsreferat lädt er zu einem Gespräch und Austausch ein. Dieses Klostergespräch findet statt am Mittwoch, dem 11. November, 18.45 bis 20.50 Uhr in den Räumen der Cella Sankt Benedikt, Voßstraße 36. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.