Alle Artikel mit dem Schlagwort: Musiker

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich komme aus einer von der Kirchenmusik geprägten Familie. Mein Vater war Stadtkantor an der Marktkirche Hannover. Jeder sucht sich im Leben seinen ganz eigenen Weg und behält doch seine Wurzeln bei. So habe ich für mich ein ganz anderes Musikinstrument nämlich die Gitarre gefunden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das kann ich nur schwer beantworten. Musik ist für mich eine Sprache. Immer wenn ich Musik auf den Punkt gebracht erlebe, versuche ich diese „Worte“ in mein Repertoire aufzunehmen. Das kann eine kleine Verzierung oder eine interessante Artikulation sein… Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Der kirchliche Raum ist für mich einer der häufigsten Auftrittsorte. Ich erlebe dabei die Gitarre immer wieder als ein besonders meditatives Instrument, das die Andacht vertieft. In der Cella spiele ich schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder gern, da hier Freiheit sehr groß geschrieben ist und ich mich „zuhause“ fühle. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: …

Musiker am heutigen Sonntag: Heike Lindemann und Kerstin Weise

Unsere Musiker22 stellen sich vor. Dafür haben wir vier Fragen entwickelt, die wie jedem Musiker fortan stellen werden. So hast Du schon mal einen Eindruck vorab. Heike Lindemann, Pianistin Wie bist Du zur Musik gekommen? Im Wohnzimmer meiner Großmutter stand ein Klavier, auf dem ich lange spielen durfte. Dann schenkte mir mein Großvater ein Jahr vor seinem Tod meinen Flügel, der bis heute mein Leben begleitet. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das Singen und der Unterricht bei meinem Lehrer und Freund Karl-Heinz Kämmerling. Er hat mir auch den Weg an die Schule Schlafhorst-Andersen eröffnet. Da kann ich wirklich und täglich Klavierspielen und Musizieren mit der Stimme verbinden. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Seit meinem 13. Lebensjahr spiele ich auch Orgel und begleite Gottesdienste. Aber ich bin keine Organistin, „mein Instrument“ ist das Klavier. In einer Kirche Klavier zu spielen ist für mich etwas sehr Seltenes und sehr besonders. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Ich …

Unser Musiker am Sonntag: Thomas Siebert

Unser Musiker im Gottesdienst am kommenden Wochenende: Thomas Siebert Wie bist Du zur Musik gekommen?   Tatsächlich bin ich zuallererst über eine kirchliche Einrichtung-„Die Spielschar“ zuerst mit Musik in Kontakt gekommen. Leider hat in meinem Elternhaus Musik keine besondere Rollte gespielt, aber sie haben mir den Unterricht über viele Jahre an der Musikschule bezahlt und meinen Werdegang unterstützt. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?   Meine prägenden Lehrer waren Ingo Goritzki, Oboe, Mordechai Rechtman Musik im Allgemeinen, Alan Bern und Giora Feidman, Klezmer. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ich bin religiös aufgewachsen habe aber seit einigen Jahren meine Schwierigkeiten mit Kirche und Religion. Für mich ist Musikmachen meine Form des Gebets, übrigens in fast allen Kontexten, in denen ich spiele. Bei allen Schwierigkeiten, die ich mit der Institution habe, bin ich mir doch sehr bewusst, dass es jemanden/etwas gibt, der/das größer ist als ich, der vielleicht der Grund meiner Existenz ist. Ich spiele gerne in Kirchen, nicht zuletzt auch wegen der klanglichen Möglichkeiten, die …

Robert Kusiolek

Konzert am Sonntag: Robert Kusiolek und Elena Chekanova

Robert Kusiolek und Elena Chekanova, unsere Musiker für das Konzert am 19.3.2017 stellt sich vor. Wie bist Du zur Musik gekommen? Die Eltern haben eine Empfehlung von Musiklehrern bekommen uns in die Musikschule zu schicken und so hat sich unsere Musik-Geschichte begonnen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Eigentlich das sind nicht die Menschen, sondern die Musik selbst als Phänomen, die ganze Klangwelt, die uns ummantelt. Es sind unendlich viele Beispiele. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Die Menschen reagieren ganz anders auf Musik in der Kirche – Geistigkeit, hier spielt die Architektur und Akustik nicht die letzte Rolle. Ihre Hauskirche ist besonderes Beispiel dafür. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? In der Zeit wo es keine Epochen mehr gibt 😉

Unsere Musiker für den 5. März 2017

Charlotte Voigt   Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater und meine Mutter lebten für die Musik und meine beiden Geschwister und ich sind da einfach ganz selbstverständlich mit reingewachsen. Meine Mutter begleitete alle drei Kinder sehr verantwortungsbewusst und gab uns Stärke und die guten Werte mit. Mein Vater baute einen Knabenchor in Suhl Thüringen auf an der Suhler Philharmonie. So bin ich zur Musik gekommen.   Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Musikalisch beeinflusst hat mich am meisten meine Mutter und mein Vater und meine Cellolehrer Prof. Brunhardt Böhme (Mentor an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, Prof. David Grigorian (Schüler und Assistent von M.Rostropowitsch) und Prof. Wolfgang Böttcher ( ehemaliger Solocellist der Berliner Philharmoniker ). Sie haben mich menschlich und musikalisch geprägt.   Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Mir bedeutet es sehr viel die Musik in die Kirche zu bringen. Und ich möchte die Menschen die dort hinkommen glücklich machen mit meiner Musik. In einer Zeit wo viel Kälte und Wirrwarr herrscht …

Unser Musiker am Sonntag: Alon Sariel

Alon Sariel Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Eltern sind zwar nicht Musiker, wollten aber, dass wir (ich und meine vier Geschwister) musikalische Grundlagen lernen. So gab es im Haus ein Klavier, worauf meine Schwester musiziert hat, die Gitarre von meinem älteren Bruder, einige Blockflöten, ein Akkordeon etc. Als das jüngste Kind im Haus, war mir klar, dass ich ebenfalls Musik machen möchte. Wahrscheinlich habe ich – um mich von den anderen abzugrenzen – mit der Mandoline angefangen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Hier tue ich mich schwer, musikalisch von nicht-musikalisch zu trennen. Sehr viele Menschen und Ereignisse haben meinen Weg begleitet, Lehrer, Kollegen und auch Schüler. Ein gewisser Teil gehört dem Zufall, der andere dem Höheren. Wenn ich aber tatsächlich versuche die Person, die mich musikalisch am meisten beeinflusst hat, zu finden, stelle ich etwas eigenartiges fest: Das ist bestimmt meine Lebenspartnerin, die nicht Musikerin ist, aber eine Tür gefunden hat, zu all meinen Lebensbereichen. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Oft …

Musiker in der Cella: Ellen Wegner, Harfe

Die Harfinistin Ellen Wegner spielt am kommen Adventssonntag in unserem Gottesdienst um 18.00 Uhr – hier stellt sie sich kurz vor: Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater hat Klavier und Geige gespielt und war Chorleiter, meine Mutter hat gern gesungen – es gehörte für sie zur Grundausbildung ihrer Kinder, daß sie ein Instrument lernen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Es gibt keine einzelnen Personen, denen ich einen besonders großen Einfluß zuschreiben würde – für mich war die Vielseitigkeit meiner musikalischen Aufgaben prägend. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Musik in der Kirche ist frei von gelegentlichen unangenehmen Nebenerscheinungen im Konzertwesen – z. B. überzogenem Eventcharakter, übertriebenem Virtuosentum („wer spielt noch schneller?“). Es geht um das Wesentliche in der Musik, um ihren Gehalt, um Stimmungen, um thematische Bezüge, um die Eigenschaft der Musik, die Seele direkt anzusprechen und die Gelegenheit, das gesprochene Wort nachwirken zu lassen, weshalb ich besonders gerne musikalisch-literarische oder andere thematische Zusammenhänge herstelle. Nicht zuletzt betreten die Zuhörer in der …

Unsere Musikerin am dritten Advent: Elisabeth Schwanda

Elisabeth Schwanda Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Mutter und mein Großvater haben viel mit mir als kleines Kind gesungen, ich habe stundenlang vor dem Radio bei klassischer Musik gesessen und fasziniert zugehört, letztendlich aber hat ein LP mit Frans Brüggen und einem Vivaldi-Konzert in mir den Wunsch ausgelöst, Musikerin zu werden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Sänger und Instrumentalisten wie Frans Brügge Gustav Leonhard, J. Norman, Maria Callas, Sergiu Celibidache, Daniel Barenboim. Aber auch der Musik- LK im Gymnasium und mein Flötenlehrer in Karlsruhe, und zwar deswegen weil sie alle so begeistert waren von Musik und diese „ Fackel“ an mich weitergegeben haben. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? In einer Kirche zu musizieren ist etwas Besonderes, ich spüre eine gewisse“ heilige Stille „, die ich mit meiner Musik bereichern darf. Die Cella ist für mich ein magischer Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Gerne ins 24. Jahrhundert , um hoffentlich zu erleben, …

Mareike Morr

Unsere Musikerin am Zweiten Advent: Mareike Morr

Unsere Musikerin im Gottesdienst: Mereike Morr Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine beiden großen Schwestern hatten bereits Klavierunterricht und dieses Instrument hat mich unglaublich fasziniert. Jedenfalls erschien mir die Blockflöte als nicht geeigneter Ersatz. So durfte auch ich mit 5 Jahren Klavierunterricht nehmen. Das gemeinsame Singen im Urlaub, auf langen Autofahrten und bei Festen und Feiern hat meine Liebe zum Gesang geweckt, so dass auf das Klavierstudium dann das Gesangsstudium folgte. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Mein langjähriger Klavierprofessor Karl-Heinz Kämmerling hat mich seit meiner Kindheit geprägt, inspiriert und wachsen lassen. Ein intensives Opernerlebnis von R. Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ bei den Salzburger Festspielen hat das Feuer für die Oper entzündet. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Meine langjährige Arbeit mit Bruder Karl-Leo in der cella-Praxis verbindet mich auch mit der Hauskirche. Meiner Dankbarkeit für diese Arbeit möchte ich mit einem fröhlichen Herzen Ausdruck verleihen. Im Gottesdienst zu singen ist für mich ein wunderbarer Dienst an Gott. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In …

Unser Musiker am Ersten Advent: Daniel Schindler

Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Opa starb, als ich vier Jahre alt war. Er spielte Violine in einem Berufslaienorchester und scheint mich frühkindlich so stark geprägt zu haben, dass der Wunsch, auch Violine zu erlernen, da bereits sehr groß war. Mit der Einschulung bekam ich dann endlich meinen ersten Unterricht. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Nach meinem Opa meine zweite Geigenlehrerin. Sie vermittelte mir die Musik auf eine sehr intrinsisch motivierende Art und Weise. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Da ich diesen Ort auch gerne nutze, um nach anstrengenden beruflichen Phasen wieder zu mir selbst zu finden, verknüpfe ich speziell mit der Hauskirche der Cella St. Benedikt eine meditative Atmosphäre. Es ist für mich ein zeitloser Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Mich interessieren besonders die alten Hochkulturen. Eine Zeit, aus welcher nahezu keine musikalischen Überlieferungen in Form von Notenschrift existieren. Es wäre schon spannend zu wissen, wie es damals klang.