Alle Artikel mit dem Schlagwort: Musiker

Impuls am Sonntag: Charlotte Jarosch von Schweder

Charlotte Jarosch von Schweder Alter 36 Jahre Beruf Veranstaltungskoordinatorin für das Jubiläum 300 Jahre St.Clemens Basilika und freischaffende Sopranistin Was bedeutet Ihnen Glaube? Glaube ist für mich eine feste Zuversicht, Vertrauen, Halt und Antrieb.Zuversicht darin, dass es eine Macht geben muss, die alles erklären kann, was wir Menschen nicht erklären können. Vertrauen an´die Nächstenliebe, die es uns möglich macht, die die im Dunkeln sind zu sehen und ins Licht zu holen.Halt darin, dass hoffen und nicht zweifeln mich im gegenwärtigen Leben voran bringt und ich so auch für andere ein Antrieb sein kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. (Johann Wolfgang von Goethe) Welches Buch hat Sie warum am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Das Buch MOMO von Michael Ende war mir schon als Kind, ist mir aber immer noch, auch im Alltag Inspiration bzw. Lehre. Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurück brachte, hat mich so geprägt, dass der Satz …

Unsere Musiker am Sonntag: Vocalensemble „Tu Solus“

Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? Das ensemble tu solus ist aus dem „Harten Kern“ des Martinschors Beedenbostel, eines Dorfkirchenchors in der Südheide, hervorgegangen. Einige Jahre lang sind immer dieselben Sänger der Chorleiterin nach den Chorproben nach Hause gefolgt und haben dort weitergesungen; bei den ersten Auftritten als Vokalensemble nannte sich das Ensemble deshalb noch „der Harte Kern“. Später wählten sie den Namen ihres Lieblingsstücks, „tu solus“ von Josquin des Prez, als Ensemblenamen.  Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihr besonderen Wert? Das ensemble tu solus ist auf Alte Musik spezialisiert, sie profitieren hierbei vor allem von der Berufserfahrung ihres Ensemblemitglieds Martin Praetorius, der ein entfernter Nachfahre des Komponisten Michael Praetorius und Experte für historische Stimmungen ist. Praetorius kopiert historische Holzblasinstrumente nach Originalinstrumenten und kennt die Musikrichtung, die auf ihnen gespielt wird. Das ensemble tu solus liebt Orte mit besonderer Akustik. Es ist unter anderem in der mittelalterlichen jüdischen Mikwe in Friedberg aufgetreten, einem riesigen unterirdischen Gewölbe mit mitschwingende Wasseroberfläche, in einer Bahnhofsunterführung in Stendal, aber auch in …

Tybora Olevska

Unsere Musiker am Sonntag: Eugenia Olevska und Miroslav Tybora

Eugenia Olevska Wie bist Du zur Musik gekommen? Seit ich mich erinnern kann, war es mein größter Traum, ein Musikinstrument zu erlernen. Im Alter von 9 Jahren haben meine Eltern mich in eine Musikschule geschickt und das war für mich der Anfang meines Musik Lebens. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Obwohl mein Vater kein Musiker war, hat er die Musik immer geliebt und verstanden. Dadurch, dass er viele Konzerte mit mir besucht hat, konnte er mir die Liebe zur Musik näherbringen. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? In einer Kirche zu spielen ist immer etwas sehr Besonderes. Denn die ist der Ort, an dem Mensche die Nähe zu Gott verspüren können. Bei der Möglichkeit in einer Kirche zu spielen, bekomme ich das Gefühl, viele Menschen mit meiner Musik im Herzen berühren zu können, was mir eine große Freude bereitet. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Ich würde mich für die Epoche Barock entscheiden, denn dies ist …

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam Wie bist Du zur Musik gekommen? Wie bei jedem Kind des Bildungsbürgertums lag eines schönen Tages eine Blockflöte unter dem Weihnachtsbaum, womit ich zunächst gar nichts anfangen konnte, später aber großen Gefallen an dem Instrument und der dazu gehörenden Musik fand. Nein, der Hauptgrund, daß ich Musik liebe und mache sind meine Eltern, die immer viel mit mir gesungen haben und mir alle Möglichkeiten eröffnet haben, mich auf diesem wunderbaren Feld zu tummeln. So kam ich in die Kinder-, später Jugend- und schlußendlich „große“ Kantorei, hatte Klavier-, Orgel, Blockflöten- und Kontrabaßunterricht und das große Glück, mich bei vielen Anlässen ausprobieren zu können. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ich bin das Produkt vieler wunderbarer Lehrerpersönlichkeiten. An erster Stelle ist da der frühere Kantor meiner Heimatgemeinde Lengerich zu nennen, der mich nicht nur das Orgelspiel gelehrt hat, sondern auch den Respekt vor dem Raum, in dem wir musizieren dürfen und der letztlich „Schuld“ daran war, daß ich ein Kirchenmusikstudium absolviert habe. Später waren es dann Dozenten der beiden Hochschulen, die mich beeinflußt haben, so in …

Agnes Hapsari

Unsere Musikerin am Sonntag:  Agnes Hapsari

Unsere Musikerin am Sonntag: Agnes Hapsari Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich komme aus einer Familie, in der Musik eine zentrale Rolle spielt. Obwohl mein Vater Elektroingenieur von Beruf ist, singt er sehr oft und spielt Gitarre und Klavier/Orgel. Er hat bei uns in der Kirchengemeinde den Chor geleitet. So kam ich auch früh mit der Musik in Berührung. Mit vier habe ich erstmal elektrische Orgel gelernt, und mit sieben dann Klavier. Mit zehn habe ich zum ersten Mal den Chor in meiner Schule an der Orgel begleitet, wenig später dann den Chor, den mein Vater geleitet hat. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Bernd Homann, mein ehemaliger Jazzklavierlehrer an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er hat mich stets motiviert, über die „Regeln“ hinaus zu spielen und improvisieren, aber vor allem bei mir selber treu zu bleiben. Prof. Jim Daus Hjernoe, mein Pop- und Jazzchorleitungslehrer an der Royal Academy of Music Aarhus/Aalborg, hat mich mit seinen neuen pädagogischen und Improvisationsmethoden in der Chorszene sehr inspiriert. Malene Rigtrup, meine Lehrerin auch an der Royal Academy of Music Aarhus/Aalborg. Von ihr konnte ich sehr …

Unsere Musiker am Sonntag: Anne Kristin Holmer und Werner Nienhaus

Unsere Musiker am kommenden Sonntag, den 1.7.2018 Wie bist Du zur Musik gekommen? Ane Kristin Holmer: Bei uns zuhause in Wilhelmshaven stand ein Klavier und meine Eltern machten beide Hausmusik. So bekam ich im Alter von 6 Jahren Blockflöten- und Klavierunterricht. Werner Nienhaus: Wir hatten zuhause auf unserem Bauernhof eine Nenntante, die anregte, dass ich unbedingt Klavierunterricht bekommen sollte. Zeitgleich mit meiner Einschulung erhielt ich dann wöchentlich Unterricht bei dem Kantor unserer Gemeinde im Münsterland. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ane Kristin Holmer: Stark beeinflusst hat mich mein erster Klavierlehrer Paul Lehrke, der nicht nur ein hervorragender Instrumentalpädagoge, sondern auch musikgeschichtlich ungeheuer belesen war. Ich habe noch zu Studienzeiten tiefgreifende Gespräche über Musikästhetik geführt. Nach dem klassischen Musikstudium an der Folkwang Hochschule in Essen-Werden begann ich meinen Schuldienst am Gymnasium Lehrte. Durch den Aufbau der schuleigenen Big Band, Bläserklassen und Chorklassen kam ich in Kontakt mit ganz anderen musikalische Richtung, die mich natürlich auch stark beeinflussten. Werner Nienhaus: Einerseits bin ich stark verwurzelt in der Kirchenmusik; Chorleitung und Orgelspiel sind für mich bis …

Unsere Musiker zu Pfingsten: Nico Miller und Andreas Burckhardt

Am Pfingstsonntag feiern wir um 18.00 Uhr unseren Gottesdienst. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch unsere Choralschola sowie durch: Nico Miller, Klavier Wie bist Du zur Musik gekommen? Begonnen hat alles mit einer musikalischen Früherziehung, bei der ich das Flöte spielen gelernt habe. Dann habe ich mich ziemlich früh für das Klavierspielen interessiert und ab meinem 6. Lebensjahr Unterricht bekommen. Einen musikalischen „Schub“ gab es dann noch einmal in der weiterführenden Schule, in der ich im Schulchor mitgesungen haben. Der dortige Lehrer hat mich schließlich zur nebenberuflichen C-Ausbildung geführt und so bin ich zum Studium für Kirchenmusik gekommen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Da könnte ich mehrere Personen nennen. Mein erster Klavierlehrer, Herr Bachmann-Wießner, hat mir schon sehr früh die Freude an der Improvisation und an der Musiktheorie vermittelt. Sehr geprägt hat mich mein Chorleiter im Schulchor, Jürgen Weber, der mich früh gefördert und mir einen Weg für meine musikalische Ausbildung aufgezeigt hat. Und schließlich wurde ich durch den Fuldaer Domorganisten Prof. Hans-Jürgen Kaiser sehr stark musikalisch geprägt. Was bedeutet es für Dich, …

Willi Hanne

Unser Musiker am Sonntag: Willi Hanne

Willi Hanne Wie bist Du zur Musik gekommen? Über das Hören, es hat mich fasziniert und ich wollte auch selbst so was machen. In meiner Schulzeit fing ich an, autodidaktisch Gitarre zu lernen, wechselte später zum Schlagzeug. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ich glaube, das Spielen mit den vielen tollen Musikern, die mich immer wieder neu inspirieren und von denen ich eine Menge lernen konnte und die mir neue Horizonte aufgezeigt haben, hat mich am meisten beeinflusst. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Gerade für mich als Improvisator und Schlagzeuger sind die akustischen Gegebenheiten maßgebend für das, was ich spiele  Kirchen sind eine spannende Herausforderung, mit percussiven Klängen zu musizieren, und die Cella Hauskirche bietet das in einem sehr schönen kleinen Rahmen mit engem, intensiven Kontakt zum Zuhörer ,was ich gerne mag. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Keine bestimmte Epoche ,spannend wäre es für mich, wie es früher wirklich geklungen hat ,in den Zeiten wo es …

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich komme aus einer von der Kirchenmusik geprägten Familie. Mein Vater war Stadtkantor an der Marktkirche Hannover. Jeder sucht sich im Leben seinen ganz eigenen Weg und behält doch seine Wurzeln bei. So habe ich für mich ein ganz anderes Musikinstrument nämlich die Gitarre gefunden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das kann ich nur schwer beantworten. Musik ist für mich eine Sprache. Immer wenn ich Musik auf den Punkt gebracht erlebe, versuche ich diese „Worte“ in mein Repertoire aufzunehmen. Das kann eine kleine Verzierung oder eine interessante Artikulation sein… Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Der kirchliche Raum ist für mich einer der häufigsten Auftrittsorte. Ich erlebe dabei die Gitarre immer wieder als ein besonders meditatives Instrument, das die Andacht vertieft. In der Cella spiele ich schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder gern, da hier Freiheit sehr groß geschrieben ist und ich mich „zuhause“ fühle. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: …

Neuartige Kammermusik

Neuartige Kammermusik  24. März 2018 19.30 Uhr Eintritt frei – Spenden willkommen Robert Kusiolek (Akkordeon, Bandoneon) & Elena Chekanova (Live Elektronik) Elena Chekanova und Robert Kusiolek sind Ausnahmekünstler heutiges Tages.
Ihre fokussierte Arbeitsweise überschreitet viele Grenzen. Mit ihrer außergewöhnlichen Instrumentierung erschaffen sie imaginäre kammermusikalische Atmosphären, loten konsequent die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus und fügen diese in weiträumigen Kompositionen zu einem unvergesslichen Erlebnis zusammen. Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist der den Anschluss zur internationalen Szene gefunden hat. Er hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studierte an der HMTMH in der Solistenklasse der Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen – 2006 und DAAD in Deutschland – 2007. Er ist auch Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg – Russland 2003, in Poprad – Slowakei 2003, in Przemysl – Polen 2003, in Klingenthal – Deutschland 2004 und in Castelfidardo – Italien 2006. Robert Kusiolek hat auf dem Label Multikulti Project die international erfolgreiche CDs: "NUNTIUM" 2011, "the universe" 2014 …