Glaube, Nikolaus
Kommentare 1

Ein Hausputz hat etwas Befreiendes…

Ein Hausputz hat etwas Befreiendes…

Beim samstäglichen Putzen können die Gedanken schweifen – und so erinnerte ich mich am Wochenende an meine Kindheit: Meine Eltern hatten einen Handwerksbetrieb, und meine Großmutter mütterlicherseits, die bei uns wohnte, führte den Haushalt. Da stand im Frühjahr immer der große Frühjahrsputz an; denn vor Ostern sollte der Schmutz, der sich den Winter über angesammelt hatte, nicht einem strahlenden Glanz, aber zumindest der Sauberkeit weichen…

Als ich also am vergangenen Samstag an die „gute, alte Zeit“ dachte, kam mir der Gedanke, mal nachzuschauen, was im weltweiten Netz – nicht zuletzt dank „Dr. Google“ – zum Thema Hausputz zu finden ist.

Ich gab halt in der Suchmaschine „Hausputz“ ein – und der erste Eintrag, der angezeigt wurde, lautete: „Ein Hausputz hat auch etwas Befreiende“.

Der Hausputz für außen…

Auf https://www.haushaltstipps.com/Hausputz/ wird in klaren und einfachen Begriffen erklärt, was man alles bedenken muss, wenn man den so wichtigen Frühjahrsputz veranstaltet: Etwa, dass man von oben nach unten arbeiten muss: „Also bitte nicht mit dem Boden beginnen und dann die Arbeitsflächen abwischen. Dabei fällt garantiert etwas runter und man kann wieder von vorn beginnen.“ – Und dass man auch an die Umwelt denken solle, indem man in Bioläden einkaufen solle, wird dort auch erwähnt…

Neben der genannten Haushaltstipps-Seite gibt natürlich eine Unmenge anderer…

Wie steht es mit dem Hausputz für „innen“

Selbstredend putzen und reinigen wir unser Zuhause, weil wir uns daheim wohlfühlen wollen. Aber wie sieht es mit meiner seelischen Hygiene aus?

Natürlich gibt es im weltweiten Netz auch ein ungezähltes Angebot an spirituellen Ratgebern. Aber auf meine Suche nach wirklich „Befreiendem“ bin ich nicht gestoßen. – Oder doch?

Die Fastenzeit – eine Zeit für den inneren Hausputz

Für den „inneren Hausputz“, muss ich nicht ins weltweite Netz gehen; denn da verebbt es…

Ich suche mir einfach eine Person meines Vertrauens, der ich sage kann, was mich bewegt, beschäftigt – und vielleicht auch, was mich momentan belastet.

Ich erfahre bei mir und bei anderen immer wieder, dass ich dann, wenn ich ausspreche, was mich belastet und bedrückt, deprimiert und verzweifelt, oft aus eigenem, inneren Antrieb Auswege und Erklärungen finde, die in eine neue Richtung weisen…

 

Hast Du Deinen „inneren“ Hausputz vor Ostern schon gehalten?

1 Kommentare

  1. Heike sagt

    Ja! 🙂
    Auch wenn der Zeitpunkt so gar nicht bewusst geplant war, sich eher gefügt hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich stimme zu.