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Die Macht der Wünsche Teil 1

Die Macht der Wünsche

Vor einiger Zeit habe ich ein Buch über das schöne Thema die Macht der Wünsche gelesen. Es gibt seit einigen Jahren viele Bücher zu diesem Begriff. Dabei wird in der Regel die These vertreten, dass Wünsche ihre Erfüllung nach sich ziehen. Natürlich nicht alle Wünsche, sondern nur diejenigen, die wir uns wirklich, also von ganzem Herzen wünschen.
Einige Autoren greifen dabei auch auf die Bibel zurück. Sie zitieren zum Beispiel Jesus mit seinem Wort: Bittet und es wird Euch gegeben. Daraus wird dann abgeleitet, dass wir der Erfüllung unserer Wünsche sehr nahe sind, wenn wir nur in der rechten Art und Weise wünschen oder bitten.

Die erfundene Wirklichkeit

Dieses Ḿodethema kommt nicht ohne Grund aus den USA – wie viele andere Modethemen auch. Vielleicht kennst Du das Buch: Sorge Dich nicht, lebe. Oder das Buch von Joseph Murphy: Die Kraft des Unbewussten. Bei all diesen Autoren, die sich mit dem Wünschen beschäftigen, geht es immer darum, dass unsere Gedanken die Wirklichkeit erschaffen und damit unsere Wünsche die Erfüllung. Du musst Dir also nur vorstellen, wie reich Du bist und wie Du wie Dagobert Duck in einer Wanne mit Goldstücken badest, und Du bist dem Ziel schon ein wenig näher gekommen.
Die amerikanische Gesellschaft ist vermutlich noch sehr von ihrer frühesten Geschichte geprägt. Menschen zogen aus, sich zu befreien von den festgefahrenen Vorstellungen Europas und dem Standesdenken. Im damaligen Europa konnte man sein Leben nicht frei gestalten, man war gebunden an die Herkunft und den Stand. Nicht Fähigkeit, Interesse und Wagemut zählten, sondern die Frage, woher man kam. Das sollte sich im neuen Amerika ändern: allein die Person sollte entscheiden und ihre Fähigkeiten, was aus ihr wird. So kam es zu dem legendären Tellerwäscher, der zum Millionär wurde oder dem Schauspieler, der zum Präsidenten gewählt worden ist.

Freiheitsgen

Dieses Freiheitsgen ist vermutlich tief in der amerikanischen DNA verwurzelt. Amerika steht für die erfundene Wirklichkeit, für die Wirklichkeit, die ich selber konstruiert habe und damit erfunden. Das heißt auch: wenn es Dir schlecht geht, dann bist Du (natürlich nicht nur, so simpel ist das auch nicht) selber dafür verantwortlich. “Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott.” Deshalb auch der Widerstand gegen Obamacare, also gegen die Krankenkasse in Amerika: das wird von manchen als Bevormundung und Einschränkung der Freiheit aufgefasst. Naja, und wer kein Geld hat, soll zusehen und sein Leben so verändern, dass er welches hat. Mit anderen Worten: mit der Gesundheitsreform von Obama zementiert man die Armut, weil sich keiner mehr bemühen muss. So in etwa vermute ich die Gedankengänge der Gegner.

1 Kommentare

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    Corinna Stahr sagt

    Hallo,

    zum Thema wünschen…

    Ich denke Wünschen ist in begrenzten Mass möglich. Ich würde mir z. B. gerade an Tagen wie heute an Geburtstagen und Weihnachten meine verstorbenen Eltern zurückwünschen. Leider ist das nicht möglich egal wie sehr ich mir das auch wünsche.

    Auch bei schwerkranken Menschen – die mir am Herzen – liegen so wie die Oma im Rollstuhl oder der Herr der Speiseröhrenkrebs hat, das sie nicht gehen mögen. Auch das ist leider nicht möglich. An dieser Stelle gebe ich es ab als Gebet, weil ich weiss das es da gut aufgehoben ist und ich mich verstanden fühle.

    Trotz allem habe ich Bücher über dieses Thema gelesen und ich denke das Wünschen alleine nicht reicht. Man muss auch immer was für seinen Wunsch tun um ihn zu erreichen. Manchmal gelingt es einen und manchmal eben leider nicht…Es hängt auch von verschiedenen Faktoren (Lebensumstände, Geld ab)

    Ich habe trotzdem einiges an Positives für mich aus den Büchern entnommen und habe das was mir gut gefallen hat in mein Leben integriert und es sind Sachen passiert die ich nicht für möglich gehalten hätte. Wer verschenkt heutzutage noch eine Waschmaschine ohne Geld dafür haben zu wollen? Wer baut umsonst Batterien ins Auto ein…Bei mir hat das eine unendliche Kette Gutes ausgelöst.

    Zumindest hat es auch mein Innenleben (Werte) bereichert und schöner gemacht…

    Was ich schön finden würde, wenn man auch mal zufrieden und glücklich ist mit dem was man hat und nicht immer mehr haben muss und diese Dinge dann mit anderen Menschen die auch nicht viel haben teilen gerade jetzt in dieser Zeit…

    Lieben Gruss

    Corinna Stahr

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