Monate: April 2016

Psalm

Du bist nicht alleine! Mein Lieblings-Vers

„Was ist der Mensch…?“ Psalm-Verse aus dem Leben verstanden Welcher Psalm-Vers gefällt Dir besonders gut oder hat für Dich persönlich eine besondere Bedeutung? Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. Psalm 139,9 Als aufgeklärte Christin glaube ich, dass Adonaj (hebräisches Wort, meist über setzt mit „Herr“) nicht allmächtig ist, aber, dass bei Jenen ist, die traurig sind, leiden oder die eine tiefe Sehnsucht umtreibt. Wie würdest Du den Vers in Deiner eigenen Sprache formulieren und welche Bedeutung hat der Vers für Dich persönlich? Mit Tönen klänge er wunderbar. (Georg Philipp Telemann hat ihn vertont, Rezitativ in der Kantate Nr. 19 aus „Harmonischer Gottesdienst“) Wo auch immer ich bin im tiefsten Dunkel meiner Trauer in meiner Sehnsucht nach Liebe in meiner Trostlosigkeit in meiner Angst bist du da und du hältst mich du bewahrst mich vor dem Sturz in die Tiefe. Mir hat dieser Gebetsvers in den Phasen meines Lebens Kraft gegeben, in denen ich mich sehr allein gelassen fühlte …

Unsere Musiker am Sonntag: Familie Seidl

Wie bist Du zur Musik gekommen? Ina: Ich habe mir zum 5. Geburtstag ein Klavier gewünscht und unter schwierigen Umständen R) bekommen. Dazu haben meine Eltern mir Unterricht am Konservatorium in Schwerin finanziert (Klavier, Kammermusik, Ensemblespiel). Mit 8 Jahren habe ich begonnen, in unserer Diaspora-Gemeinde die Gottesdienste zu begleiten. Seitdem mache ich Musik am Klavier, an der Orgel, im Chor. Mein Mann hat als Kind privat Geigenunterricht erhalten, im Schulorchester gespielt, viel im Chor gesungen. Auch ihn begleitet die Musik sein gesamtes Leben. Unseren beiden Töchtern haben wir ein Instrument angeboten und beide haben es gern angenommen. Beide fingen klassisch mit der Blockflöte an; Friederike (16) ist bei der Flöte geblieben, Barbara (14) stieg aufs Cello um. Am Anfang habe ich die Mädchen beim Üben unterstützt, jetzt üben sie sehr selbständig. Friederike spielt im sinfonischen Blasorchester, Barbara im Streichorchester, wir alle zusammen musizieren gern als Familie (oft auch mit anderen) Salonorchesermusik oder Klassik. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ina: Meine zweite Klavierlehrerin, die meine Vorliebe zum Begleiten erkannte. Die Dreifaltigkeitshefte, die in der …

Meditation

Ein Haus der Meditation

Mitten in Hannover und anderen größeren Städten auf der ganzen Welt gibt es Häuser, die sich ganz der Hinführung zur Meditation verschrieben haben. Der Inder Maharishi gründete in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eine neue Bewegung zur geistigen Schulung, die gerade in den Studentenbewegungen und Zeiten der Hippikultur schnell Fuß fassen konnte. Er nannte seine Meditation „Transzendentale Meditation“ und sollte so etwas wie eine Essenz der Meditation sein, die sich nicht einer Religion verschrieb, sondern offen für alle sein sollte – auch für solche, die nur der Entspannung wegen meditieren möchten. Mitten in Hannover am Schiffsgraben steht der Friedenspalast. Dort wird jeden Tag Transzendentale Meditation gelehrt. Ich habe mit Albert Mayr gesprochen, der dort wirkt.

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge – damit es Dir gut geht

Selbstfürsorge – damit es Dir gut geht So, liebe Stadtmenschen, jetzt soll es hier mal um “Wohlergehen” gehen oder auf gut neudeutsch: Wellness. In den Klöstern war schon immer ein breites Wissen angelegt, was unserem Körper und unserer Seele gut tut. Man braucht sich nur etwas mit Hildegard von Bingen beschäftigen oder mit Ayurveda und Yoga. Es gehörte zum Klosterleben dazu, die Kräfte der Natur, einfache Bewegungen und Übungen zu nutzen, um dem Körper und dem Geist Gutes zu tun. Hier wird Heil nicht nur geistig verstanden, sondern ganz konkret und körperlich. Und da wir uns ja als Lifestyle Magazin für klösterliches Leben in der Stadt verstehen, gehört eigentlich dieses Thema schon viel früher auf unserer Agenda. In diesen ersten vier Artikeln der neuen Reihe möchte ich ein paar wichtige Grundlagen vorstellen, die für unser Wohlergehen von großer Bedeutung sind. Es gibt derzeit viele Programme (insbesondere von den Krankenkassen bezuschusst), die versuchen, unser Wohlergehen und unsere Gesunderhaltung zu fördern. Ich stelle Dir vier Aspekte vor, die ganz wesentlich Einfluss nehmen auf unsere Gesundheit und unser …

Mönch

Lebst Du wie ein Mönch?

Lebst Du wie ein Mönch? Sind Mönche nur noch etwas fürs Museum? Werden irgendwann alle Klöster in Deutschland ausgestorben sein und nur noch als Inhalte von Geschichtsseminaren an Universitäten oder für Kulturreisen für Oberstudienräte dienen müssen? Manchmal kann man das meinen – und nicht selten befürchten. Wenn man selber Mönch ist und in einem Kloster lebt, dann spürt man sehr deutlich, wie ein Kloster nach dem anderen schließt, wie Gemeinschaften und Ordensprovinzen zusammengelegt werden und ganze Konvente in Altersheime umziehen. Um so stärker werden Professen und Noviziatsaufnahmen in der Presse erwähnt und gefeiert. Aber machen wir uns nichts vor, das klösterliche Leben und die klösterliche Kultur, wie wir sie kennen, wird es nur noch an wenigen Orten in Deutschland geben – quasi wie in einem Reservat. Doch eins glaube ich nicht, dass das mönchische Leben damit verschwinden wird. Es wird vielleicht nicht mehr kirchlich gebunden sein und ob es sich immer auf christliche Wurzeln berufen wird, sei noch dahingestellt. Ganz im Gegenteil, ich glaube, dass das mönchische Leben gerade eine echte Alternative und eine Möglichkeit …

Klosterküche - Lauchsalat

Klosterküche: Lauchsalat mit Rosinen

Klosterküche: Lauchsalat mit Rosinen In unserer Klosterküche gab es vor ein paar Wochen mal wieder einen herrlichen Salat, den wir Dir natürlich nicht vorenthalten wollen. Er ist wieder mal ganz simpel und schmeckt einfach besonders. 2 Stange/n Lauch 200 g Rosinen 100 g Mandel(n), geschälte und gestilfte 8 EL Olivenöl 4 EL Essig (Honig- oder Apfelessig) Salz und Pfeffer Das Obere und Untere vom Lauch abschneiden, halbieren, waschen und trocknen. Dann den Lauch in feine Streifen schneiden. Die Streifen entweder kurz in kochendes Wasser geben oder für eine ebenso kurze Zeit mit den Rosinen in etwas Öl sautieren. Mandeln und Rosinen (falls nicht schon sautiert) in Öl anrösten und über den Lauch geben. Nach dem Abkühlen, Salz und Pfeffer hinzugeben und mit dem Essig abschmecken.Das Rezept ist für vier Personen ausgelegt. Lass es Dir schmecken: Gruß aus der Klosterküche! Dank an stephan-willi1 für das Rezept!

Psalmen

Psalmen: Du gehörst dazu!

Welcher Psalm-Vers gefällt Dir besonders gut oder hat für Dich persönlich eine besondere Bedeutung? „So gilt doch von Zion: Dort ist ein jeder gebürtig“ (Ps 87, 5) In der Osterzeit singen wir den Psalm 87 mit einer Antiphon aus dem Jesaja-Buch, einem Gotteswort: „Gesegnet ist mein Volk Ägypten und Assur, das Werk meiner Hände, und Israel, mein Erbteil“ (Jes 19, 25). Man muss wissen, dass in der Geschichte Israels die Assyrer und Ägypter zu den bedrohlichsten Feinden des Gottesvolkes gehörten, das Jahwe sich erwählt hatte. Und jetzt heißt es auf einmal, dass diese todbringenden Gegner auch sein Volk seien, dass er sie geschaffen habe – welche Herausforderung für die Menschen auf dem Gottesberg Zion, die ihr Geburtsrecht mit anderen – und gerade mit diesen – teilen müssen! Doch scheinen sie es zu schaffen, denn das Ende des Psalms berichtet von einem großen Fest: „Und sie tanzen und singen: In dir sind all meine Quellen!“   Wie würdest Du den Vers in Deiner eigenen Sprache formulieren und welche Bedeutung hat der Vers für Dich persönlich? Mit …

Checkliste für Dein Leben

Checkliste für Dein Leben

Checkliste für Dein Leben Das Frühjahr und die Zeit nach Ostern ist vielleicht eine gute Gelegenheit, mal wieder über das eigene Leben nachzudenken, oder? Klar, der Jahresanfang ist dafür auch sehr geeignet, aber so lange solltest Du jetzt auch nicht mehr warten. das Leben ist zu kurz, um schlampig damit umzugehen. Vielmehr solltest du jeden Tag nutzen, damit Du das beste tust, was Dir und anderen nutzt, wenn auch nicht immer unmittelbar. Also: Jetzt ist die Zeit. Dann fangen wir mal an. Ich habe mir überlegt, Dir eine Checkliste zu schenken, mit der Du Dein Leben untersuchen kannst. Viel zu schnell vergisst man das eine und übersieht das andere und ist auch nicht unfroh darüber. manche Themen sind ja auch unangenehm. Deshalb heute diese Checkliste und ich bin gespannt, wie sie Dir gefällt. Beschäftige Dich mit jedem Aspekt und sei ehrlich zu Dir. Manche Aspekte kannst Du vielleicht nicht ändern – wenn das Gegenüber keinen Frieden will, hast Du keine Chance. Lass Dich dann davon nicht irritieren. Lebst Du in Frieden mit Deinen Eltern? Wie …

Spinatsalat

Aus der Klosterküche: Spinatsalat

Ach, es wird mal wieder Zeit für ein Rezept und da seit gestern auch gefühlt der Frühling begonnen hat, so stelle ich Dir heute einen leckeren Spinatsalat vor. gab es bei uns am Donnerstag und war wirklich sehr lecker. So kann Spinat auch schmecken. Rezept 40 Blatt Blattspinat, frischer 2 Zwiebelen, rot 4 Orangen 150 g Oliven, schwarz Olivenöl Balsamico, weiß Pfeffer Salz Sirup (Ahornsirup) Parmesan, Stück Pinienkerne, ohne Fett geröstet Zunächst die Spinatblätter reinigen und die ganz großen zerzupfen. Die Zwiebel in halbe Ringe schneiden, die Orangen filetieren (austretender Saft auffangen) und Oliven entkernen (wer mag kann sie auch in Scheiben schneiden). Dann ein Dressing aus Orangensaft, Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und Ahornsirup anrühren.Dressing zu dem Salat geben und vorsichtig umrühren. Zum Schluss die gerösteten Pinienkerne (es können auch Nüsse oder anderes sein) und in groben Stücken darüber reiben. Lass es Dir den Spinatsalat schmecken! Ein Dank an scharly von chefkoch.de