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Mit diesen 10 Tipps zum Wohlgefühl

10 Tipps zum Wohlgefühl

Mit diesen 10 Tipps zum Wohlgefühl

Man könnte ja meinen, dass bei einem solch schönen Wetter alles irgendwie wie geschmiert läuft. Jeden Morgen gute Laune, immer froh gestimmt, kein Wässerchen kann man trüben. Schön wäre es…. war es? Das hieße ja, dass man im Winter oder an trüben Novembertagen stets miesepetrig herumläuft und mit verweinten Augen den Tag gerade so durchsteht. Zwar reagieren manche Zeitgenossen und -genossinnen durchaus auf neblige Herbsttage, aber niemand ist immer betrübt, wenn es neblig wird. Von daher sind wir auch nicht allesamt und alle Tage frohgelaunt, wenn es so hell, warm und licht ist.
Auch diese Tage können es in sich haben und es einem schwer machen, sich darin noch wohl und behaglich zu fühlen.
Es ist komisch, dass wir nirgends wirklich lernen, mit solchen Phänomenen umzugehen: Wie gehe ich mit meiner Angst um? Was mache ich, wenn meine Stimmung von einer dunklen Wolke überschattet wird? Wie kann ich mich aufheitern und selber unterstützen?
Da heißt es also learning by doing, Bücherlesen und trial and error.
Nun – der Weg soll für Dich etwas abgekürzt werden. Wir haben hier 10 Tipps zum Wohlgefühl für Dich, Tipps, was Du tun konkret kannst, um dich wohler zu fühlen. Dabei muss nicht alles für Dich gut sein – jeder ist doch irgendwie anders, nicht wahr? Vielleicht aber sind zwei, drei Tipps für Dich dabei, die Dir hilfreich erscheinen.

1. Morgenstund hat… was nochmal?

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit, es ist der Einstieg in den Tag. Zugleich scheint das Frühstück auch die Mahlzeit zu sein, die am meisten aus Ritualen und Gewohnheiten besteht. Eine Scheibe Brot mit Marmelade, ein Kaffee mit exakt 1,5 Teelöffel Zucker, zwei Esslöffel Müsli mit etwas Milch: jeden Tag (außer sonntags, da gibt es immer Brötchen). Ist das bei Dir auch so routiniert? Dann überdenke einmal Dein Frühstück – wenn man in Ruhe darüber nachdenkt, fallen einem gewiss einige Verbesserungsmöglichkeiten auf – und das nicht nur aus Diätsicht. Was magst Du morgens wirklich gerne essen und trinken? Fühlst Du Dich wohl mit Deinem Frühstück, brauchst Du mehr Abwechslung? Radio an oder aus? Zeitung mit all den Katastrophennachrichten – ja oder nein? Vielleicht lieber einen Podcast, eine ruhige Musik oder etwas Rhythmisches? Es wird Zeit darüber nachzudenken, denn das Frühstück vermag den ganzen Tag zu prägen.

2. Bewegung – na, war ja klar

Natürlich gehört Bewegung auch dazu. Aber keine Sorge, ich werde jetzt kein Loblied aufs Joggen oder Yoga singen. Jeder weiß, dass Bewegung in einem guten Maß gesund und notwendig ist. Das Wissen allein macht aus Dir aber noch keinen Marathonläufer. Viele machen gute Erfahrung mit diesen Fitness-Armbändern, die Deine Schritte zählen. Das spornt an – übrigens geht das auch mit den Handy – ist vielleicht nicht ganz so chic… aber auf alle Fälle günstiger. Nutze keine Rolltreppen, keine Lifte, gehe nicht immer den kürzesten Weg. Suche Dir einen Supermarkt aus, der etwas weiter weg ist, horte wenig, damit Du häufiger kleinere Mengen einkaufst und dadurch mehr Wege zurücklegst. Das wäre doch schon mal ein Anfang. Bewegung verbessert nachweislich die Stimmung – leider ist es oft gerade das, wozu man nun wirklich keine Lust hat, wenn die Stimmung im Keller ist. Tu es trotzdem!

3. Mission is possible

Für diese Übung ist eine Vorarbeit zu leisten. Große Firmen haben sich in den letzten Jahren alle ein Leitbild gegönnt. Darin werden die Werte des Unternehmens und die Vision sowie die “große” Aufgabe, Mission genannt, beschrieben. So und nun zu Dir! Was ist denn Deine Mission? Keine Ahnung? Braucht man das? Kann man das essen?
Naja, essen vielleicht nicht, aber es kann Dir helfen, auch in trüben Tagen genug Energie zu sammeln. Wer weiß wozu das Ganze ist, wer seine Mission kennt, der weiß auch, dass es sich lohnt, auch in sommerlichen Novembertagen Kurs zu halten und weiter zu machen. Nur kannst Du mit diesen Überlegungen nicht erst dann anfangen. In guten Tagen überlegen und in trüben davon profitieren.

4. Innere Orte der was?

Unser Gehirn kennt keinen Unterschied dazwischen, ob wir uns etwas vorstellen oder real erleben. Glaubst Du nicht? Schon mal einen Alptraum gehabt mit Schweißausbrüchen, Zittern und Herzklopfen? Und wo waren die Gespenster und Zombies in Deinem Zimmer – genau: es gab sie nicht. Alles nur Vorstellung, und nun erzähl mir nochmal, dass das Gehirn den Unterschied kennt, ob Du Dir etwas vorstellst oder nicht. Das Schöne daran: man kann diese Erkenntnis für sich nutzen. Schaffen Dir in Deiner Vorstellung einen Ort der Kraft, wo Du alles bekommst, was Du brauchst. Überlege Dir, welche Farbe ein solcher Ort haben muss, wer sich dort aufhalten darf oder muss, was dort mit Dir geschieht. Wenn Du Dich regelmäßig an diesem Ort aufhältst, dann wird er Dir immer mehr Kraft geben. Übung macht da den Meister – denn das Gehirn liebt Wiederholungen.

5. Schaut her Eure Füße

Was haben Füße und Ohren gemeinsam? Beide bilden in sich das Gesamte des menschlichen Körpers wieder. Das ist die Idee von der Reflexzonenmassage. Das heißt, dass ich meinen inneren Organen durch eine Massage der Füße etwas Gutes tun kann. Aber natürlich bieten die Füße noch mehr Anlass, sich um sie zu kümmern. Sie tragen uns, nach dem vielen gehen brennen sie und unser Organismus reagiert direkt auf die Füße. Nach einem heißen Fußbad wirst Du müde und nach einem kalten frisch. Der gute Kneipp wusste das für seine Patienten zu nutzen. Tu Du es auch und gönne Dir an schweren Tagen ein wohlriechendes Fußbad. Dabei ein gutes Buch oder eine Zeitschrift und dann genießen. Mal ehrlich? Wie lange ist es her, dass Du Deine Füße gebadet hast?

6. Lustig, lustig

Wir wissen, dass uns Lachen richtig gut tut. Es entspannt den ganzen Körper und rüttelt ihn in Richtung Lockerheit. Nicht umsonst erzählen wir uns gerne Witze, lesen dergleichen und schauen uns Komödien an. Und was meinst Du, warum es immer mehr Klinikclowns gibt? Natürlich, weil Lachen den Gesundungsprozess fördert und die Kranken ablenkt. Nichts ist schlimmer, als immer nur um die eigene Situation zu kreisen und sich zu bedauern – verständlich, aber nicht hilfreich (na gut, aber nicht länger als eine Minute!). Deshalb der Tipp: habe immer eine Komödie als DVD zu Hause. Wenn der Tag Dir mal richtig einen verpasst hat und sonst niemand da ist, der Dich auf andere Gedanken bringt, dann schau Dir einen solchen Film an, der Dich zum Lachen bringt. Du wirst merken, wie hinterher die Welt schon wieder anders aussieht. Übrigens kannst Du über onlinetvrecorder.com Dir (fast) kostenfrei und völlig legal Fernsehfilme aus der Vergangenheit herunterladen. Wer also Geld sparen will liegt hier richtig. Für 50 Euro kannst Du fast zwei Jahre so viel und so oft Filme herunterladen wie Du willst. Also hast Du jetzt keine Ausrede mehr.

7. Liebe geht durch den Magen – Ärger auch

Bei vielen reagiert die Verdauung unmittelbar auf Ärger – entweder ist es der Magen oder der Darm. Wenn die Verdauung aber auf Ärger reagiert, vielleicht kann man dann ja umgedreht die Stimmung über Magen und Darm beeinflussen. Was in die eine Richtung funktioniert, müsste doch auch in die andere Richtung gehen?!
Wenn es also mal nicht so rund läuft – und auch, wenn es rund läuft: lade Dich zum Essen ein. Es muss nicht der Edelitaliener sein, den man sich nicht öfters als einmal im Jahr leisten kann. Ein Kugel Eis, von mir aus auch eine Currywurst, ein Glas Rotwein, Erdbeeren oder was auch immer Dir schmecken mag und für Dich einen starken Wert hat. Aber tu es nicht nebenbei – wie Du sonst schnell etwas einkaufst oder unterwegs isst. Das hat dann keine zusätzliche Qualität. lade Dich wirklich ein und wähle genau aus, womit Du Dich beschenken kannst, als wenn Du Deinen besten Freund/Deine beste Freundin beschenken würdest. Und sag hinterher schön artig: Danke! Klingt vielleicht komisch, ist es aber nicht. Du versetzt Dich in die dritte Person, trennst also die eine Seite mit dem Unwohlsein von der anderen Seite, die Dich beschenkt. Genau das kann der Unterschied zu vorher sein, wo Du nur Ärger oder Unwohlsein warst.

8. Nichts Neues unter der Sonne? Doch: Du

Die Sonne macht glücklich. Wenn Sonnenstrahlen Deine Haut erreichen, dann schüttet Dein Körper Endorphine aus. Das sind so genannte Glückshormone – und die willst Du doch haben – am besten gleich ein ganzes Kilo, oder? Sonne tut uns gut und wir merken das, wenn nach langen trüben Wintertagen der erste warme Frühlingstag anbricht. Irgendwie sind alle gut drauf, gehen nach draußen, halten ihre Füße in den Brunnen auf dem Platz gegenüber und schlecken ein Eis. Sonne macht uns glücklich. Deshalb überlege, ob für Dich mehr Sonne nicht genau richtig ist. Inzwischen wird das auch gezielt in der Therapie von Menschen eingesetzt, die mit Gefühlsschwankungen zu kämpfen haben. Es gibt natürlich gute und weniger gute Solarien – such das für Dich Beste aus!

9. Auch Schoko macht glücklich

Wenn der Tag zur Katastrophe zu mutieren scheint, dann halte inne und mach Dir eine Tasse heiße Schokolade. Das wird Dich an kindliche Behaglichkeit erinnern und entsprechende Gefühle evozieren. Das ist genau das, was Du jetzt brauchst, das Gefühl umsorgt und gepflegt zu werden. Schaffe Dir damit eine liebevolle Umgebung und eine ebensolche Stimmung und Haltung gegenüber Dir selber. Natürlich kann es auch etwas anderes sein. In meiner Kindheit hat mir meine Mutter oft das Brot in viele kleine Teile geschnitten – wenn ich nur daran denke, wird mir schon behaglich und innerlich ganz warm.

10. Ende gut alles Gut

Eine ganz andere Möglichkeit, Dich selber zu unterstützen ist die Idee, Deine Geschichte aufzuschreiben, das was heute, in den letzten Tagen oder Monaten geschehen ist. Aber Du sollst nicht nur dokumentieren – mach Dich zum Protagonisten Deiner Geschichte, dem die Herzen der Leser zufliegen sollen. Beginne frühzeitig die Geschichte so zu konstruieren, dass der oder die Protagonistin selber etwas tut, um sich zu helfen. Vielleicht wäre es gut gewesen, sich bestimmten Situationen frühzeitig zu entziehen, oder an entsprechender Stelle etwas zu sagen, oder etwas zu lassen. Schreibe die Geschichte so, dass sie gut ausgeht aus der Kraft des Protagonisten heraus (und ohne übernatürliche Kräfte). Vielleicht kann Dir das Anhaltspunkte geben, was jetzt zu tun ist.

Puh, der Artikel ist viel länger geworden als ich dachte und wollte, aber wenn ich einmal am Schreiben bin, dann kenne ich manchmal kein Ende.

Hast Du noch Ideen oder Gedanken dazu? Würd mich sehr interessieren!

3 Kommentare

  1. Avatar
    Helga sagt

    Zum Aufhellen trüber Gedanken empfinde ich warme Sonnenstrahlen als ganz wunderbar und auch die Erinnerung an schöne Erlebnisse mit netten Menschen kann durchaus traurige Gedanken vertreiben, zumindest für eine Weile…
    Übrigens hat auch meine Mutter das Brot für mich als kleines Kind in Häppchen geschnitten, ich erinnerte mich beim Lesen gleich daran und verbinde wie Du damit ein besonders liebes Umsorgen mit großer Herzenswärme.

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