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Wie Du die Kunst der Selbstberührung erlernst

Die Frage, wie wir die Kunst der Selbstberührung erlenen können, ist gerade in diesen Tagen wichtig. Denn auch wenn die Zeit des Logdowns mehr und mehr zu Ende geht, so bleiben wir doch im Kontakt vorsichtig. Sich umarmen, Händeschütteln oder ähnliche Formen des Körperkontaktes werden wir vermutlich noch lange mit großer Vorsicht genießen. Dabei sind wir Menschen Wesen, die genau das brauchen, dass wir gestreichelt werden, liebkost und berührt. 

Können wir uns das eigentlich einfach selber geben? Es hat sich gezeigt, dass die Berührung von anderen immer noch stärker wirkt als die eigene. Dass wir mit der Selbstberührung uns dennoch sehr unterstützen können und wie das gehen kann, davon spreche ich in diesem Podcast.

Podcast:
Wie Du die Kunst der Selbstberührung erlernst

  • blue sagt:

    Lieber David, danke für diesen Podcast.
    Es gibt Tage oder Phasen, da bin ich so in mir verknotet, da kann ich eine Berührung durch andere nur schwer ertragen.
    Angeregt durch deine Worte habe ich in den letzten Tagen versucht, bewusster wahrzunehmen, wie ich mich selber berühre, habe in verschiedenen Situationen gezielt meinen Arm gestreichelt und der Berührung nachgespürt. Spannend.
    Ein bisschen Erfahrung habe ich im Handauflegen nach Anne Höfler. Dabei geht es um ein sich öffnen und empfangen, absichtslose Berührungen bei anderen und bei mir. Auch hier kann ich die Berührung durch andere nicht immer genießen, aber wenn eine gute Phase ist und ich mich darauf einlassen kann, habe ich das Handauflegen durch andere als eine ganz tiefe Berührung erlebt.
    Bei ganz wilden Bewegungen in mir, in ganz chaotischen, inneren Phasen hilft mir die Übung „ich umarme meine beste Freundin“. Dazu verschränke ich meine Arme vor meinem Oberkörper, schiebe die geöffneten Handflächen in meine Achseln, die Daumen sind nach oben ausgestreckt und verschwinden nicht mit den Handflächen in meinen Achseln.
    LG, blue