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Unsere Musiker am Sonntag: Anne Kristin Holmer und Werner Nienhaus

Unsere Musiker am kommenden Sonntag,
den 3.9.2017

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Ane Kristin Holmer:
Bei uns zuhause in Wilhelmshaven stand ein Klavier und meine Eltern machten beide Hausmusik. So bekam ich im Alter von 6 Jahren Blockflöten- und Klavierunterricht.
Werner Nienhaus:
Wir hatten zuhause auf unserem Bauernhof eine Nenntante, die anregte, dass ich unbedingt Klavierunterricht bekommen sollte. Zeitgleich mit meiner Einschulung erhielt ich dann wöchentlich Unterricht bei dem Kantor unserer Gemeinde im Münsterland.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Ane Kristin Holmer:
Stark beeinflusst hat mich mein erster Klavierlehrer Paul Lehrke, der nicht nur ein hervorragender Instrumentalpädagoge, sondern auch musikgeschichtlich ungeheuer belesen war. Ich habe noch zu Studienzeiten tiefgreifende Gespräche über Musikästhetik geführt. Nach dem klassischen Musikstudium an der Folkwang Hochschule in Essen-Werden begann ich meinen Schuldienst am Gymnasium Lehrte. Durch den Aufbau der schuleigenen Big Band, Bläserklassen und Chorklassen kam ich in Kontakt mit ganz anderen musikalische Richtung, die mich natürlich auch stark beeinflussten.
Werner Nienhaus:
Einerseits bin ich stark verwurzelt in der Kirchenmusik; Chorleitung und Orgelspiel sind für mich bis heute wichtige musikalische Betätigungsfelder.
Hier waren natürlich die verschiedenen Kantoren, bei denen ich Unterricht nahm, aber auch die Professoren der Folkwang Musikhochschule wichtig. Andererseits habe ich bereits früh Tanzmusik gemacht und leite seit vielen Jahren die Big Band unseres Gymnasiums. Auch diese musikalischen Erfahrungen haben mich natürlich beeinflusst.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Ane Kristin Holmer:
Obwohl ich der protestantischen Kirche angehöre, spiele ich immer wieder gerne in katholischen Gottesdiensten, da die Liturgie zwar ähnlich ist, aber doch eine besondere Aura hat. Da mein Mann katholisch ist, haben wir bereits des Öfteren in klösterlichen Gemeinschaften Gottesdienste musikalisch ausgestaltet.
Werner Nienhaus:
Eine Tante von mir ist im Steyler Missionsorden; daher bin ich – natürlich auch meine Geschwister – schon seit Kindheitstagen mit der klösterlichen Liturgie vertraut. Diese Elemente vita contemplativa haben mich schon früh beeindruckt.

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