Genießen
Schreibe einen Kommentar

Neues aus der Klosterküche: das Klostermüsli

Klostermüsli

Klostermüsli

Ich esse morgens gerne Müsli und ich brauche auch am Wochenende nicht unbedingt Brötchen – ich habe nie so ganz die fast magische Wirkung von Brötchen verstanden, die für manche der Inbegriff des Sich-etwas-Gönnens sind. Nun denn – jedem das Seine, nicht wahr?
Früher habe ich meistens ein gekauftes Müsli gegessen – Haferflocken, Trockenfrüchte, Leinsamen, Rosinen – die übliche Mischung, dazu etwas Joghurt, Milch und natürlich frisches Obst.

Dann habe ich begonnen das Müsli über Nacht in Milch einzuweichen. Schmeckte mir einfach besser.

Vor einigen Monaten begann dann die Phase, dass ich das Korn selber mahlen wollte – ich hatte noch eine alte Getreidemühle, die ich mit der Hand betreiben konnte. Und so machte ich mich Abend für Abend auf, mein Getreide in Mehl zu verwandeln – dann einweichen, um es dann am nächsten Morgen wie gehabt weiter zu verarbeiten.

Allerdings war das nicht nur ein ganzes Stück Arbeit. Mir lag das Müsli so, wie ich es bisher gegessen hatte eigentlich immer schwer im Magen.

Die vielen Kohlenhydrate machen den Bauch voll und das mag ich nicht. Ich will viel lieber leicht und gesättigt den Tag beginnen und nicht schwer und satt.

So habe ich mir überlegt, wie sich mein Müsli weiter verändern kann und habe dadurch das Klostermüsli entwickelt. Es hat wenig Kohlenhydrate – liegt also leichter im Magen. Es hat viele pflanzliche Eiweiße – macht also satt. Es hat viel Omega 3 Fettsäuren – soll ja für das Herz gut sein…
Es fördert die Verdauung und stärkt die Darmflora und hilft gegen morgendliche Müdigkeit.

Das sind zumindest die Wirkungen, die den Zutaten des Klostermüslis nachgesagt werden – vieles davon ist auch wissenschaftlich belegbar.
Das Klostermüsli ist auch nicht teuer – nicht teurer als normales Müsli. Aber Du musst es selber mischen – dieses Klostermüsli gibt es nicht im Handel (noch nicht, wer weiß…).

Zutaten

1 Teil Chia Samen
1 Teil Sonnenblumenkerne
1 Teil Leinsamen
2 Teile Soja-Flakes

Ich nehme zur Bestimmung des Maßes einen Esslöffel (1 Teil = 1 Esslöffel) und bekomme zusammen, gemischt mit Milch, Joghurt und Früchten eine ganze Müslischale voll.
Die Mischung mache ich abends fertig, schütte Milch dazu und lasse sie über Nacht einweichen. Das ist der einzige mir bekannte Nachteil dieses Müslis – es schmeckt nur richtig gut, wenn es vorher eingeweicht wurde – es ist nichts für „mal eben eine Schale Müsli essen“
Die Soja-Flakes bekommt Du übrigens im Bioladen wie z.B. bei Alnatura.

Schreib mir mal, wenn Du es ausprobiert oder verändert hast. Das würde mich freuen.

0/5 (0 Reviews)