Leben
Kommentare 11

Gelübde

Gelübde

Gelübde? Ja, Gelübde!

Gelübde? Das klingt nun wirklich irgendwie nach Mittelalter, nach strengen Ordensregeln und ebenso strengen Oberen und Oberinnen, nach verkneiftem Leben, nach Zucht und Ordnung, nach Lebensfeindlichkeit und lebensuntüchtigen Menschen. Wer legt denn heutzutage noch ein Gelübde ab? Tatsächlich werden es immer weniger, die in ein Kloster gehen und dort irgendwann das Ordensgelübde ablegen.
Nein, man kann nicht sagen, dass Gelübde zu den Verkaufsschlagern der Kirche gehören und gleiches gilt sicherlich auch hinsichtlich einer Weihe, sich weihen zu lassen bzw. geweiht zu werden.
Aber ich glaube, dass Gelübde ein wichtiges Ereignis und eine Stütze für viele sein können, ja, dass Gelübde geradezu in Mode kommen könnten, wenn wir begännen, sie neu zu verstehen und anzubieten.

 

Was sind Gelübde?

Gelübde sind Versprechen und im katholischen Sinne wird in der Regel dreierlei versprochen: Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Die Benediktiner haben eigene Gelübde, wie Versprechen: Beständigkeit (auf den Ort bezogen), klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam. Diese drei Aspekte, die in einer feierlichen Liturgie öffentlich gelobt werden, sind die Grundlage des klösterlichen Zusammenlebens. Sie sollen selbstverständlich nicht einengen oder klein machen oder das Leben einschränken, sondern im besten Fall sollen sie die Grundlage für ein spirituelles Wachstum bieten.
Jeder kennt Situationen und Themen im eigenen Leben: man weiß ganz genau, was zu tun wäre, es besteht kein Zweifel daran, was jetzt gut wäre und was  mir helfen würde, ich tue es trotzdem nicht.
Man will meditieren und es tut einem auch immer sehr gut, aber irgendwann kommt die Langeweile und man gibt auf.
Man weiß auch, dass Sport wichtig ist und wie toll man sich nach dem Duschen fühlt. Aber nach drei Wochen joggen ist das warme Bett und der duftende Kaffee doch verlockender.

Und so geht es doch uns allen mit vielen, wenn auch ganz unterschiedlichen Dingen. Gelübde wollen uns helfen, Handlungen und Haltungen auch dann einzuüben und beizubehalten, wenn wir keine Lust mehr haben, wenn Müdigkeit stärker zu sein scheint und sich anderes als interessanter aufdrängt.

Gelübde neu denken

Es braucht meines Erachtens Mut, Gelübde neu zu denken, damit sie wieder einen Sinn haben und als Stütze erlebt werden, aber natürlich in einer ganz neue Form.
Nicht mehr vorgegebene Formulierungen, kirchlich approbiert, sind dann wichtig, sondern Versprechen, die ich selber entwickle, zu Themen, die mein Leben angehen.
Ich glaube fest daran, dass Gelübde einen Sinn haben und sehr stützend sein können. Sie wollen uns helfen, auf dem Weg zu bleiben und nicht mehr oder weniger einfachen Stimmungen zu folgen. Gelübde sind im besten Fall Ressourcen auf dem spirituellen Weg, die mich immer daran erinnern, was ich wirklich will und was oder wer ich wirklich bin. Ähnlich wie die 12 Versprechen der Anonymen Alkoholiker.

 

Die 12 Versprechen

1. Wir werden eine neue Freiheit und ein neues Glück kennen
lernen.

2. Wir wollen die Vergangenheit weder beklagen noch die Tür
hinter ihr zuschlagen.

3. Wir werden verstehen, was das Wort Gelassenheit
bedeutet…

4. …und erfahren, was Frieden ist.

5. Wie tief wir auch gesunken waren, wir werden merken, dass
andere aus unseren Erfahrungen Nutzen ziehen können.

6. Das Gefühl der Nutzlosigkeit und des Selbstmitleids wird
verschwinden.

7. Unsere Ich-Bezogenheit wird in den Hintergrund treten,
das Interesse an unseren Mitmenschen wird wachsen.

8. Unser Egoismus wird dahinschmelzen.

9. Unsere Einstellung zum Leben und unsere Erwartungen
werden sich ändern. Leb
10. Angst vor den Menschen und vor wirtschaftlicher
Ungewissheit werden schwinden.

11. Ohne lange nachzudenken, werden wir jetzt mit Situationen
fertig, die uns früher umgeworfen haben.

12. Plötzlich wird uns bewusst, dass Gott für uns das
erledigt, wozu wir allein nicht in der Lage sind.

 

Doch solche Versprechen können dann eben nicht mehr vorgegeben sein. Jeder braucht seine Versprechen, die auf ihn und auf sie abgestimmt sind.
Dann verspricht man vielleicht nicht mehr Gehorsam, sondern man gelobt: “Ich will meinem Weg treu bleiben”.
Dann verspricht man vermutlich eine Ehelosigkeit, sondern gelobt: “In allen Begegnungen will ich die Würde des anderen anerkennen und ihn spüren lassen.”
Dann verspricht man wohl keine Armut mehr, sondern gelobt: “Ich verspreche alle Güter dieser Erde als Geschenke Gottes anzunehmen, die mir geliehen wurden”

Und vielleicht wird man noch etwas ganz anders geloben, vielleicht wirst Du etwas geloben, was ganz auf Dein Leben und Deine Person hin abgestimmt ist.
Vielleicht würde es Dir helfen zu geloben, sich für andere Menschen zu öffnen,
in das Verzeihen hineinzuwachsen,
die Güte zu leben,
den Partner oder die Partnerin anzunehmen,
die freie Zeit zu suchen und zu genießen
oder schlicht: das Leben zu lieben, wie es sich zeigt.
Könnte ein solches Gelübde nicht ein richtiger Schatz sein?

Gewiss, es bräuchte einen langer Prozess, wo ein jeder und eine jeder seine Gelübde entdecken und entwickeln kann. Schritt für Schritt würden Schwächen und Stärken offenbar und es würde sich zeigen, wohin die eigene spirituelle Reise geht. Es müssten Motivationen untersucht und vor allem nach unbewussten Motivationen gesucht werden.
Daraus würden dann Sätze formuliert, würden gesprochen, geübt und verworfen, neu entwickelt und bewahrt.
Solche Gelübde brauchen kein Kirchenrecht und keine Formpflicht, sie brauchen die innere Bereitschaft und vielleicht eine Patin/einen Paten, der mich auf meinem Weg immer wieder liebevoll an meine Versprechen erinnert, ohne mich moralisch zu verwerfen.
Dafür braucht es dann auch eine Feier, zu der ich Menschen einlade, die mir wichtig sind und etwas von meinem Weg kennen. Ich würde vortreten und versprechen, was ich versprechen möchte, feierlich,  mit schöner Kleidung, wunderbaren Gesängen und Blumen rundherum.
Mein Wort würde erklingen und ich würde das sagen, was ich über eine lange Zeit gesucht und schließlich als für mich gültig befunden habe.
Und wir würden feiern – das anschließende Fest würde mein Gelübde nochmals aufwerten und ihm viel Energie verleihen, die ich für den Alltag später gebrauchen werde.

Vielleicht kann man das ganze Ordensleben mit seinen Gelübden so, wie es sich derzeit (noch) zeigt, nicht mit in die Zukunft nehmen, vielleicht aber kann man Fragmente mitnehmen, die hilfreich sind und die Menschen auf ihrem Weg zu Gott stützen.

 

Was ist Deine Meinung zu dem Thema?
Was könntest Du Dir als Versprechen vorstellen?

11 Kommentare

  1. Avatar
    michael sagt

    Lieber David,
    Gelübde so zu verstehen, wie Du das beschreibst, ist in dieser Form für uns Menschen von heute sicherlich neu aber auch durchaus spannend, darüber nachzudenken.
    Mit meinen eigenen Gelübden (ewige Profess im Laienorden) hat es ja nach außen hin bzw. nach Kirchenrecht nicht geklappt, ich bin ja trotzdem nach elf Jahren ausgetreten.
    Und trotzdem spüre ich und bin gewiss, dass der eigentliche Wesenskern dessen, was ich gelobt habe, erhalten ist in mir und meinem Leben. Und ich habe beim Lesen Deiner Zeilen schon gemerkt, dass solche rituellen Formen eines Gelübdes auch psychologisch hilfreich sind.
    Da kann ich nun also überlegen, wie heute, für den Mann, der ich jetzt bin auf meinem Weg mit Gott zu mir selbst, ein hilfreiches und stimmiges Gelübde klingen könnte.
    Im Grunde gibt wohl das Leben selbst den Inhalt vor.
    Was waren hilfreiche, vorwärtsbringende, lebendigmachende, tief erfüllende, verwandelnde Erfahrungen in unserem, in meinem Leben?
    Was hat uns als Mensch innerlich getragen, geöffnet, geweitet?
    Wo haben wir uns als, vielleicht auch unerwartet, stimmig erfahren?
    Wo und auf welche Weise hat Gott durch das Leben selbst, manches bis dahin für uns überzeugende über Bord geworfen, als zu klein erachtet?
    Das kann man dann sichten, reflektieren und Schritt für Schritt formulieren und die wesentliche Essenz als Versprechen Gott, dem Leben, den Menschen und mir selbst gegenüber als Lebensgrundsätze in Form eines Gelübdes formulieren.
    Das kann dann sicherlich helfen, manches nicht einfach im Trubel des Alltags, im Bann eigener Faulheit und Unsicherheit zu vergessen.
    Das kann die Freude und Sicherheit stärken, den ganz eigenen Weg zu gehen. Den eigenen spirituellen Weg auch dann bewusst zu gehen, wenn er vielleicht nicht mit den so sicher daher kommenden Überzeugungen und Bekennnissen von Kirche und Gesellschaft übereinstimmt.
    Und beim Überlegen eines solchen Gelübdes kann man vielleicht auch ganz überraschend feststellen, dass ein bisheriges Gelübde, kirchlich bestätigt oder eher still und unbewusst für sich selbst gelebt, mit seinen Inhalten nicht mehr stimmig für die Gegenwart ist. Manche Gelübde haben wohl auch nur für eine gewisse Zeit ihre Berechtigung, ihren helfenden Charakter. Und irgendwann muss man sich um des Lebens willen, um Gottes Willen, für ein neues Gelübde ent-scheiden.
    Das kann schmerzhaft aber auch befreiend sein. Denn ein Gelübde ist ja wie so vieles auch im kirchlichen Leben, ein Hilfsmittel. Aber es geht ja im letzten nicht um unsere Hilfsmittel, ob Thorien, Theologien, Dogmen, Gebetsformen, Lebensformen sondern immer um das MEHR an Leben, das MAGIS, wie es der Hl. Ignatius sagt.
    In diesem Sinne wünsche ich Dir ein mit Leben erfülltes Wochenende und freue mich darauf, Euch nächste Woche live wiederzusehen!
    Alles Liebe und Pace e bene von
    michael
    🙂

    • Bruder David
      Bruder David sagt

      Lieber Michael, ich war ein paar Tage in Rom und daher habe ich mich weniger um die Kommentare kümmern können. Du bestätigst ja meine Meinung ganz klar: die einzelnen Elemente im Mönchtum und vermutlich auch in vielen anderen Bereichen des christlichen Lebens sind an sich gut und hilfreich, sie brauchen jedoch eine Erneuerung und eine neue Sichtweise. Dann können sie auch für den heutigen menschen eine Hilfe und Unterstützung auf dem spirituellen weg sein. Ich habe nur in Rom wieder mal gemerkt, wie wenig wir unsere eigenen Formen ernst nehmen und wie nachlässig selbst im Vatikan damit umgegangen wird. Ist aber vielleicht auch eine eher deutsche Sichtweise auf Rituale und Formen. Bis Samstag, David

  2. Avatar
    Brigitte sagt

    Lieber Bruder David,
    die Gedanken zu diesem Thema finde ich gut und spannend. Da ich am 25. nach Leipzig zum Katholkentag fahre, kann ich leider nicht an der Veranstaltung in der Cella teilnehmen.
    Danke für diese Impulse Brigitte.

    • Bruder David
      Bruder David sagt

      Ich wünsche einen inspirierenden Katholikentag in Leipzig! Gruß, Bruder David

  3. Avatar
    Br. Robert Hirsch sagt

    Lieber Br. David

    Für mich hatten die klassischen Gelübde etwas von Ruhe, Ordnung, Beständigem.
    Als Tertiärbruder habe ich mich immer gefühlt wie nicht Fisch nicht Fleisch. Alles war möglich. Ich fühlte das meine Berufung nicht im Kloster zu leben genauso Wertigkeit hatte Wie die Brüder und Schwestern im Kloster. Und als ich mir die Gelübde angeschaut habe passte das nicht 100 % zu meinen Leben.Aber ich habe diese Gelübde abgelegt vor Gott und der Gemeinschaft. In mir hat es Ruhe geschaffen das War mein Weg. Der Begriff Stadtmönch trifft 100% auf mich zu dieser Begriff lässt mich nicht mehr los. Endlich eine Bezeichnung die passt für meine komische Berufung aus Mensch-Pfarrer-Mönch. Die Gelübde sind ja nichts starres festgelegtes, sondern jeder kann sie für sich formulieren.
    Ich habe eine Befreiung erlebt keine Fesseln und auch den Segen Gottes zu meinem Leben. Aber mit dem Begriff Stadtmönch habt ihr mich erwischt. Danke.

    • Avatar
      Bruder David sagt

      Hallo Robert, schön – ich mag den Begriff Stadtmönch auch sehr. Und ich glaube fest daran, dass es vielen ähnlich geht wie Dir bzw. dass viele sich eine geprägte Form des Lebens wünschen, die aber jeweils zu ihnen passen muss. Gruß, Bruder David

  4. Avatar
    Evelyn Globig-Meyer sagt

    Lieber Bruder David,
    diesen Beitrag schob ich stets vor mir her, immer war etwas anderes drängend – anderes löschte ich bald, diesen Beitrag nicht!
    Heute lese ich ihn in Ruhe und finde mich im Thema wieder.
    Ich habe ein Privatgelübde der evgl. Räte abgelegt, in einer feierlichen Messe vor dem Altar. Mit Menschen, die meinen Weg bis dahin begleitet hatten und einer wunderschönen Feier im Anschluss! Eine Freundin steckte mir daraufhin einen schlichten Silberring auf – als Frau war es mir wichtig, schon als Zeichen, dass ich vergeben bin!
    Später, auf einer Veranstaltung des KdFB wurden verschiedene Formen der Nachfolge vorgestellt und das zwang mich, meinen Weg vor anderen zu formulieren. Vor allem stand die Frage im Raum, worin sich meine gelebte Form von den anderen Formen und allgemeinen Christseins unterscheidet. Auch die Beweggründe meiner Entscheidung wurden akribisch befragt.
    Die Beantwortung der Fragen hat mir persönlich noch einmal mehr Klarheit gebracht.

    Ich sehe die Notwendigkeit der Möglichkeit eines Gelübdes auch vor dem Hintergrund der Babytaufe, der Kommunion als Kind und die frühe Firmung.
    Dadurch ist eine freie und überlegte Entscheidung nicht möglich. Wenn dann Christus viel später in ein Leben einbricht, dann möchte man die Erfahrung mit anderen teilen. So, wie man eine Partnerschaft mit anderen feiert und besiegelt. Freude drängt immer dazu, sich zu äußern!
    Und schon lange bedauere ich, dass der Rahmen so eines öffentlichen „Ja-Sagens“ in der Kirche selten vorhanden ist. (Ich glaube, in OS gibt es eine Gemeinde).

    Das Privatgelübde ist ja auch im Kirchenrecht erwähnt. Nicht erlaubt ist nach meiner Kenntnis, dass ein Priester das Gelübde entgegennimmt. Man macht es frei vor dem Altar direkt zu Gott hin. Sollte man es einmal lösen wollen, so geschieht das im Sakrament der Versöhnung.

    Doch finde ich es sehr schön, dass Du das Thema aufgreifst – ich glaube, ich hatte bei Euch schon davon gesprochen!
    Sagt es weiter, sprecht immer wieder davon, vielleicht zieht es Kreise und immer mehr Gemeinden greifen die Möglichkeit auf.
    Gerade heute ist es wichtig, öffentlich zu machen, was uns trägt!

    Einen lieben Gruß bis zum erneuten Wiedersehen!
    Evelyn

  5. Avatar
    Karin Anna Marschall sagt

    hallo!
    auch ich habe als Frau in der Welt die klassischen Gelübde vor dem Weihbischof abgelegt, als Stärkung für den Glauben und weil ich mich in höherem Alter nicht mehr in ein Kloster einfügen wollte, aber trotzdem lebe ich als „Stadteremitin“ oder wie eine virgo consecrata. Das hilft immer dann, wenn man müde und lustlos wird, gibt neuen Schwung im Glaubensleben und macht mich sehr glüklich. Natürlich können viele meinen einsamen Weg nicht verstehen, aber ich brauche nicht mehr.

  6. Avatar
    Karin Anna Marschall sagt

    Ergänzend: ich habe nach einem Vorbereitungsjahr 2014 die drei Gelübde in einer feierlichen hl. Messe abgelegt, die ich vorher gestaltet habe mit den Evangelium vom Schatz im Acker und der Perle. Einen geweihten Ring(Ehering meiner verstorbenen Mutter ) trage ich auch , einen weißen Schleier beim Gebet( Mantilla) und eine Kerze, die eine Freundin wunderschön gestaltet hat, Meine besten Freunde begleiteten mich an diesem wunderschönen „Hochzeitstag“ . Anschließend ein gemeinsames Mittagessen.. Ich habe neben vielen Fotos, der handschriftlichen Professformel, die auf dem Altar lag auch ein Bildchen machen lassen, das ich vielen zur Erinnerung mitgeben darf. Diese Gelübdefeier mitten in der Welt ist eine Berufung für die ich sehr dankbar bin und die mich weiter froh durchs Leben trägt.

      • Avatar
        Evelyn Globig-Meyer sagt

        Schön, dass nach der langen Zeit das Thema „Gelübde“ noch einmal von Karin Anna aufgegriffen wurde.
        Seit vielen Jahren ist es mein Wunsch, mich mit „Stadt-Mönchen und „Nonnen undercover“ auszutauschen. Die Frage z.B.: was hat sich in deinem Leben verändert, wo tauchen Schwierigkeiten auf, wie gehst du damit um, welche Reaktion löst dein Lebenskonzept aus, was ist leichter geworden, was schwieriger?
        Leider sind es Wenige, die sich für die unsichtbare Form von versprochener Gefährtenschaft entschieden haben.
        Aber wäre es möglich, dass es ein Treffen in der Cellar gäbe? Und überhaupt, bin ich allein mit meinen Fragen? Ich fände es schön, von anderen zu wissen, einfach zum „Rücken stärken“. Wir leben ja ganz bewusst keine Gemeinschaft in der bekannten Form. Manchmal jedoch wäre eine kurze Gemeinsamkeit hilfreich, denke ich.
        David, was meinst Du dazu?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.