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Flammkuchen-Teilchen

Flammkuchen-Teilchen

Flammkuchen-Teilchen Zutaten 1 Pck. Blätterteig zum ausrollen aus dem Kühlfach 1 Bund Frühlingszwiebeln 1 Pck. Schinken gewürfelt 1 Becher saure Sahne 1 Pack. geriebener Käse Salz, Pfeffer Zunächst rollst Du den Blätterteig aus und schneidest die große Platte in ca. 10 – 12 kleinere Teilchen. Die Seiten der Teilchen schlägst Du ein und drückst sie fest, damit sie sich nicht wieder lösen. So schaffst Du einen Rand für die saure Sahne. Die saure Sahne schmeckst Du mit Salz und Pfeffer ab – aber nicht zu viel Salz, da der Schinken ebenfalls salzig ist. Danach gibst Du mit einem Teelöffel etwas von der sauren Sahne auf die Teilchen, es kommen die in kleine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln darauf, der Schinken und zum Schluss der geriebene Käse. Alles kommt auf ein Backblech und wird entsprechend der Angaben auf der Verpackung des Blätterteigs gebacken. Die Teilchen schmecken sowohl warm als auch kalt und können daher gut vorbereitet werden. Lass es Dir schmecken.

10 Menschen, die mich in meinem Leben inspiriert haben

10 Menschen, die mich in meinem Leben inspiriert haben

10 Menschen, die mich in meinem Leben inspiriert haben Ich halte Inspiration für die einzige mögliche Art der Weiterbildung und der Förderung eines Menschen. Warum? Weil ich glaube, dass innere Veränderung nicht durch ein äußeres Ereignis geschieht, sondern ein äußeres Ereignis setzt innere Suchprozesse in Gang und daraus ergibt sich ein vielleicht neues Verhalten. Der “Nürnberger Trichter”, der davon ausgeht, dass man Wissen in einen Menschen hineinschaufeln muss, ist ein Irrtum. Zwar kann man natürlich einiges an Fakten aufnehmen und abspeichern. Das allein ist aber noch kein Lernen – Lernen ist immer eine Verhaltensänderung, sagte mein Pädagogiklehrer vor über 30 Jahren. Damit aber kommt Inspiration zum Zuge, denn dabei werden Gedanken aufgenommen, die neue, eigene Gedanken evozieren und es entsteht bestenfalls eine Linie von weiteren Gedanken, Ideen und Einsichten, die zu einer neuen Haltung führen und damit letztlich zu neuem Verhalten. Zugleich kommt dem Lernenden als Subjekt eine entscheidende Rolle zu. Aber das wissen wir ja alle: Wer nicht lernen will, wird es auch nicht. Man kann niemanden zwingen zu lernen. Der Mensch ist frei …

Exerzitien

EDEKA-Exerzitien

EDEKA-Exerzitien Einkaufen ist für viele eine lästige Pflicht, etwas, was man machen muss. Wer kommt schon auf die Idee, im täglichen oder wöchentlichen Einkauf die Chance zu einer spirituellen Übung zu sehen? Zwischen Butter und Gouda, zwischen veganem Käse und Sülze im Glas, was kann da schon spirituell sein? Ich bin selber mitverantwortlich für den Einkauf und vollbringe diese Aufgabe mehrmals die Woche. In der Nähe der Cella gibt es einen EDEKA-Markt, der immer wieder Anlaufpunkt für die eine oder andere Sache für unseren Haushalt ist. Ich mache mit mir, dem Personal, den Miteinkäufern und den Waren ganz unterschiedliche Erfahrungen. Diese Erfahrungen haben mich dazu angeregt darüber nachzudenken, ob Einkaufen nicht auch für spirituelle Exerzitien genutzt werden kann – immerhin sind wir ein Stadtkloster und damit gehört die ganze Stadt zu unserer Klausur, also auch der EDEKA-Markt. Meine Erfahrung mit dem Einkauf wechselt zwischen lustvollem Vollbringen und lästigem Vollzug. Mal nerven mich die aus Langeweile Einkaufenden, mal amüsieren sie mich, mal kann es an der Kasse nicht schnell genug gehen, mal bin ich die Ruhe …

Sinn von Einsamkeit

Der tiefe Sinn von Einsamkeit – reloaded

Der tiefe Sinn von Einsamkeit Wer ist schon gerne alleine? Wir werden in eine Familie hineingeboren, werden von Anfang an umsorgt und gehegt und gepflegt – werden Teil einer mehr oder weniger kleinen Gemeinschaft und fühle uns dort hoffentlich pudelwohl. Dann geht es in den Kindergarten – auch hier schön eingeteilt in Gruppen – Spielecke, Puppenecke, immer schön zusammen spielen. Steht ein Kind irgendwo allein und das häufiger, wird gefragt, was hat es denn – “Bedrückt Dich etwas?” Und weiter geht es in die Schule – auch hier Klassengemeinschaften, Klassensprecher, Ausflüge, Klassenparties und Abi-Streiche und anschließend der große Ball, das Trauern, wenn man auseinandergeht, weil die schöne Gemeinschaft vorbei ist. Und in den Jahren davor lernte man das Verliebtsein, den Schmerz der Trennung und die Suche nach neuen Beziehungen. Nicht wenige, die damit nicht Schritt halten konnten, die mehr allein als zusammen mit anderen waren, die in Einsamkeit ertranken – sie landen bei Psychotherapeuten, Selbsthilfegruppen, in psychiatrischen Kliniken, ja, und nicht selten in Notfallambulanzen. Können wir vom Sinn der Einsamkeit sprechen? Hat Einsamkeit überhaupt einen …

Morgenritual – an fünf Fingern abgezählt

Morgenritual – an fünf Fingern abgezählt Der Morgen hat es ja immer irgendwie in sich. Es gibt die Morgenmuffel, die Kaffeejunkies, es gibt die Jogger und die Langschläfer, die Lass-mich-in-Ruhe-Menschen und die Ich-rede-gerade-morgens-viel-Mitbewohner. es gibt die Teetrinker, die Müsliesser, die Brötchenfreunde und die Zeitungsleser… kaum eine Tageszeit bringt so viele Typologien hervor, in kaum einer Tageszeit werden so viele Eigenarten gelebt. Der Morgen hat es in sich, denn er bereitet uns auf den Tag vor und auf all das, was auf uns wartet – manches wissen wir, manches bleibt Überraschung (gute oder schlechte). Mönche lieben den Morgen Schon die frühen Mönche wussten, dass der Morgen einen eigenen Zauber hat. Ihn völlig zu verschlafen, kam ihnen nicht in den Sinn, ganz im Gegenteil. Die meisten Mönchsväter liebten es sehr früh aufzustehen und erste Psalmen zu rezitieren, zu meditieren oder zu beten. Es ging ihnen um die Stille, die noch über der Welt liegt, das natürliche Schweigen, das man tagsüber oft vergeblich sucht und das Faszinosum, dass der Tag neu erschaffen wird, dass durch das Aufgehen der …

Faulheit

Lob der Faulheit – reloaded

Lob der Faulheit Ja, es ist Sommer und es ist Zeit für den Urlaub – für Faulheit. Wir setzen uns an den Strand, schauen von der Bergspitze ins Tal, genießen Ausblicke und Einblicke, sitzen in den Cafés der Stadtplätze, bleiben länger liegen, gehen Essen anstatt selber zu kochen und einfaches Dasitzen hat Hochkonjunktur. Das Lob der Faulheit siegt wieder über unseren Alltag und über unser Beschäftigtsein zu den anderen Zeiten des Jahres. Ich lese, dass Faulheit der mangelnde Wille, aktiv zu sein bedeuten soll. Wer faul ist, wird nicht selten beschimpft, man geht seinen auferlegten Aufgaben nicht nach, ist nicht produktiv, der Gesellschaft nicht dienlich. Faul zu sein ist ein Schimpfwort. Dürfen wir überhaupt faul sein? Ist Fleiß nicht ein viel konstruktiverer Wert, der uns und die Gesellschaft weiterbringt? Faulheit und Glaube Schon die Wüstenväter und -mütter und die vielen anderen Mönche kannten den Begriff der “Trägheit des Herzens”. Der Fachterminus dazu heißt Acedia. In anderen Schriften auch der Mittagsdämon genannt, der aktiv wird, direkt nach dem Mittagessen, wenn die Hälfte des Tages vorbei ist …

Erfolg im spirituellem Leben

Erfolg im spirituellem Leben?

Erfolg im spirituellem Leben? Erfolg zu haben ist ein gutes, ja, ein schönes Gefühl. Die Arbeit ist halbwegs getan, die Ziele erreicht und man kann zufrieden das Ergebnis anschauen. Es ist dieses unglaublich angenehme Empfinden der Zufriedenheit und Genugtuung, das sich in einem breit macht und ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Man freut sich, klopft sich sprichwörtlich auf die Schultern, lässt sich feiern, erhält wohlmöglich eine Gratifikation und geht erhobenen Hauptes nach Hause, sich dessen bewusst, etwas geschafft zu haben. Mir scheint, dass vor allem jüngere Menschen eine große Lust auf Erfolg haben. Im Internet gibt es zahlreiche Blogs und Foren, die sich mit Erfolg auseinandersetzen und Tricks und Tipps, Tools und Hacks verraten, um erfolgreich zu werden. Damit ist dann sehr oft gemeint, viel Geld zu haben, Häuser zu besitzen, den ultimativen Job zu bekommen, der natürlich seinerseits viel Geld verspricht. Einen Schritt weiter geht die digitale Branche, die verheißt – wenn man fleißig die Tipps beachtet – nicht mehr für Zeit bezahlt zu werden – sondern für Ideen und damit ein Einkommen …

Was ist Urlaub?

Was ist Urlaub?

Was ist Urlaub? Es ist Sommer, und auch wenn das derzeitige Wetter nicht dazu einlädt, ausgesprochen große Urlaubsgefühle entstehen zu lassen, wissen wir doch alle – oder fast alle – bald geht es los, die schöne Zeit des Urlaubs beginnt. Man hat geplant, Preise verglichen, Reisebüros aufgesucht und im Internet recherchiert. Das Ziel ist gefunden, der Flug gebucht, die Jeep-Tour durch die Wildnis auch, das Hotel (vier Sterne mit Swimmingpool, und abends all you can eat) ist fest reserviert. Oder soll es doch eine Städtetour werden, ein paar Tage Paris, Stadt der Liebe, das Louvre, der Eiffelturm, die Crêpes vor dem Centre Pompidou und der Wein im Quartier Latin? Urlaub ist für viele die eigentliche Zeit, ein wenig wie das Wochenende. Man freut sich darauf, endlich ohne Verpflichtungen zu sein, endlich machen zu können, was man will. Lange morgens im Bett bleiben, auf dem Balkon frühstücken mitten in der Woche, sich die Kulturgüter des Landes anschauen, ein wenig zu schlendern und nicht zielgerichtet einkaufen müssen. Das ist Urlaub! Was ist Urlaub? Das ist Urlaub? Nein, …

Minimalismus leben: 50 Cent – reloaded

Nun sei mal ehrlich: Du hast doch insgesamt echt genug zum Leben, oder? Heute schon satt geworden? Vermutlich, oder willst Du gerade abnehmen? Hast Du ein Dach über dem Kopf?  Davon gehe ich aus. Ich bin mir auch sicher, dass Du etwas zum Anziehen hast. Der Kühlschrank wird nicht ganz leer sein und dann und wann wirst Du dir auch etwas leisten können. Gut, Du gehörst vielleicht nicht zu den ganz Wohlhabenden, du musst schon rechnen und überlegen. Und klar: Es könnte immer mehr sein, es könnte immer besser sein. 50-Cent-Übung Und nun laden wir Dich ein 50 Cent abzugeben. Nicht viel, oder? Mit diesen 50 Cent kannst du das Abgeben einüben, das Teilen. Es gibt genügend Menschen in der Stadt, die nach etwas Geld fragen. In der kommenden Woche gib mindestens einmal 50 Cent, auch wenn Du es sonst nicht machst. Und sollte Dir niemand begegnen, dann gib wahlweise ein besonders hohes Trinkgeld. Aber eigentlich ist die erste Variante deutlich besser. Es geht ja nicht gleich um ein Vermögen. Bei einem Bettler geht es um einen …

Insel der Meditation

Wie Du Dir im Alltag eine Insel der Meditation schaffst

Wie Du Dir im Alltag Inseln der Meditation schaffst Meditation ist für das spirituelle Leben so wichtig wie es für die Katze wichtig ist, gestreichelt zu werden. (Man merkt mal wieder, dass ich Katzenbesitzer und -liebhaber bin). Auf das Streicheln kann die Katze durchaus verzichten. Sie wird dadurch nicht sterben und nicht zugrunde gehen. Immerhin wurden die ehemals wilden Katzen in der Wildnis auch von niemandem gestreichelt. Aber es verbessert das Dasein der Katze doch erheblich, wenn sie gestreichelt wird. Es entsteht so etwas wie die “Wohligkeit des Daseins”. Und so ist es auch mit der Meditation. In gewisser Weise ist es das Streicheln der Seele – auch wenn Meditation durchaus anstrengend, manchmal sogar langweilig und nicht ohne Mühe zu haben ist. Wenn Du mehrere Tage nicht meditiert hast, dann wirst Du daran nicht sterben. Aber wenn du längere Zeit pausierst, dann wirst du es spüren. Das Leben geht weiter, aber es geht anders weiter. Vielleicht fühlst du Dich unruhiger, weniger bei Dir, der Stresspegel nimmt zu oder was auch immer Du wahrnimmst, Du wirst …