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Büroklammer

Büroklammer – Wunderwerk der Technik

Valentins Welt: Büroklammer – Wunderwerk der Technik Hallo, Valentin hier!! Oh, das war toll, so viele wunderbare Kommentare und Rückmeldungen. Ich danke euch sehr, ihr seid wirkliche Katzenfreunde, wirklich! Wusstest du, dass ich unheimlich gerne auf dem Rücken liege? Das ist für eine Katze gar keine Selbstverständlichkeit. Die meisten kauern sich in irgendeine Ecke und verstecken ihren Bauch. Ich aber zeige gerne meinen Bauch, auch wenn ich dort besonders empfindlich bin. Ich mag es gar nicht, dort berührt zu werden und benutze dann schon mal meine Tatzen. Aber davon kann ich einmal zu einem anderen Zeitpunkt schreiben. Heute soll es um Büroklammern gehen. Ja, du hast richtig gehört! Dieses bisschen gebogenen Draht. Ich liebe es! Immer, wenn ich eine entdecke, dann bin wie elektrisiert und muss dahin. Zunächst versuche ich sie mit meinen – gewiss etwas groben – Tatzen aufzuheben, was mir noch nie gelungen ist. Und dann schiebe ich das Stückchen Draht vor mir hin und hin und her. Gibt es in dieser Welt etwas Schöneres als eine Büroklammer? Ja, ich kenne all die …

Tatzen

Die Sache mit den Tatzen

Die Sache mit den Tatzen So, da bin ich wieder, der Valentin. Diesmal melde ich mich, obwohl mir niemand eine Frage gestellt hat. Dafür habe ich viel liebe Post bekommen, also Reaktionen und Anschreiben. Vielen Dank dafür. Im Moment freue ich mich über die Sonnentage und das hereinbrechende Sonnenlicht. Dann liege ich gerne mit ausgestreckten Pfoten auf dem Boden und nehme ein wohltuendes Sonnenbad. Das ist superherrlich. Solltest Du auch mal tun. Sich einfach auf den Boden legen, dort wo die Sonne hin scheint und es genießen, in diesem Licht und in dieser Wärme zu baden. Und wenn Dir dann die Augen zufallen, ist das doch richtig schön und genießerisch, oder? Was meine Mama zu den Tatzen sagte Mein letzter Beitrag ging ja über das Thema wie es uns Katzen gelingt, so autonom zu bleiben. Heute möchte ich Euch von meinen Tatzen und Krallen erzählen. Als ich ein kleiner und junger Kater war, hat mich meine Mama einmal gefragt: „Valentin, wofür sind Tatzen da?“ Ich musste nicht lange überlegen: “Die Tatzen sind zum Laufen und …

Wie bleibe ich innerlich unabhängig

Wie bleibe ich innerlich unabhängig?

Wie bleibe ich innerlich unabhängig?   Liebe Hildegard, bitte verzeih mir, dass ich Dir jetzt erst eine Antwort schreibe. Die letzten Wochen waren noch sehr davon geprägt, an Tristan, den verstorbenen Kater, zu denken. Er fehlt mir sehr! Außerdem hat mich Deine Frage: „Wie bleibe ich innerlich unabhängig?“ zum Nachdenken gebracht. Ich habe erst mal darüber nachgedacht, ob das stimmt, dass wir Katzen so unabhängig sind und wir uns nicht danach richten, was andere von uns erwarten. Und dann habe ich darüber nachgedacht, warum das so ist und was ich Dir antworten kann. Das ist eine ganze Menge für ein solch kleines Katzenköpfchen, kann ich Dir sagen. Ich habe also viel Zeit gebraucht und bin – ehrlich gesagt – manchmal darüber eingeschlafen. Nicht, weil es mich gelangweilt hätte, sondern weil es so anstrengend war. Katzen sind nicht nur unabhängig Du meinst wir seien so unabhängig? Ehrlich gesagt erlebe ich jeden Tag, wie abhängig ich von den Menschen bin. Ohne mein Herrchen bekomme ich weder Fressen noch etwas zu trinken. Und ich brauche natürlich auch meine Streicheleinheiten …

wenn eine Katze stirbt

Wenn eine Katze stirbt – Valentins Welt

Wenn eine Katze stirbt Was für ein trauriger Tag, weshalb ich auch unbedingt noch etwas schreiben wollte. Denn gestern ist ein Freund gestorben, eine Mitkatze. Wir hatten es zwar nicht immer leicht miteinander, aber mir ist dennoch sehr schwer um mein kleines Katzenherz herum. Den Menschen geht es dabei meistens noch schlechter. Wir Katzen haben nämlich keine wirkliche Angst vor dem Tod, musst Du wissen. Natürlich wollen auch wir leben, aber wie reflektieren das Leben nicht, wir denken nicht: “Ach, wie schade, dass ich jetzt schon sterben muss und wie schön wäre es, wenn mein Leben weiter ginge!”. Wir nehmen das Unumgängliche einfach hin und warten, bis es soweit ist. Und dann sind wir bereit zu gehen. So war es auch bei Tristan. Er hatte eine schwere Infektion, die immer zum Tode führt. Es gab leider gar keine Rettung für ihn. Auch wir Katzen waren hilflos und unsicher. Wir hätten gerne etwas getan, ihn aufgemuntert, mit ihm gespielt – vielleicht auch mal so zum Spaß gezankt. Aber das alles war nicht mehr möglich. Er war …

Philosophie es Wartens

Valentins Welt: Philosophie des Wartens

Valentins Welt: Philosophie des Wartens Hallo, da bin ich wieder. Ich möchte mich bei Euch bedanken, dass Ihr mir so zahlreich geschrieben, geliked und an mich gedacht habt. Das war eine sehr schöne Erfahrung. Nun habe ich also hier meine eigene Rubrik als Klosterkatze: Valentins Welt, und ich bin schon ganz gespannt, was ich alles schreiben werde. Ich habe zunächst einen Wunsch an Dich. Vielleicht hast du eine Frage oder ein Thema, dass Dich interessiert und zu dem ich etwas sagen soll, dann schreib es mir doch bitte. Ich weiß nämlich nicht ganz genau, was Dich interessiert und will keinen Blödsinn schreiben. Aber ich kann nicht versprechen zu jedem Thema etwas sagen zu können – ich bin auch nur eine Katze, ich meine: Kater. Inzwischen habe ich mich gut eingewöhnt. Na gut, manchmal habe ich es noch etwas schwer mit meinen Mitkatzen oder die mit mir. Aber wir zanken uns schon deutlich weniger, echt! Wichtig ist, dass jeder seine Zeit hat, in der er gepflegt und gestreichelt wird, ganz exklusiv sozusagen. Und die haben wir …