Hallo, Valentin hier. Ich hatte mir ja vorgenommen, Dir einige Weisheiten aus dem Leben einer Katze zu sagen und Dich so mehr an meiner Weisheit teilhaben zu lassen. Das will ich nun in diesem Jahr umsetzen und deshalb gibt es gleich einen neuen Artikel von mir.

Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das Dir in dieser Zeit eigentlich geläufig sein sollte. Denn auch ich lese manchmal die Zeitung, das heißt, ich schaue mir die Bilder an und dann versuche ich auch etwas zu lesen. Und auch, wenn Corona mir wenig anhaben kann, zumindest die menschliche Variante nicht, bekomme ich doch mit, was gerade bei Euch los ist.

Du wirst ja ständig mit Zahlen bombardiert, das muss anstrengend für Dich sein. Dennoch möchte ich ein Thema heute ansprechen, das damit zu tun hat. Es geht nämlich darum, dass Du vorhersehen sollst, was kommt und was passiert.

Wir Katzen sind ja mit hochsensiblen Sensoren ausgestattet, um möglichst viele Informationen aus unserer Umwelt zu empfangen.

Wir sind ja keine großen Tiere und viele andere Tiere haben vor uns auch keine Angst oder Respekt. Mit anderen Worten, wir können ständig in Gefahr sein. Natürlich nicht, wenn man  ein Stubentiger ist und von daher nicht nur wohlgenährt, sondern in jeder Hinsicht sicher ist.

Aber ich weiß es ja von anderen Katzen, die auf der Straße leben. Die können richtig Ärger bekommen, müssen um ihr Futter kämpfen, um ihren Schlafplatz und manchmal sogar um ihr Leben. 

Das Leben auf der Straße ist zwar ziemlich frei, aber dafür auch eindeutig lebensverkürzend.

Wir Katzen lernen daher früh, unsere Umwelt wahrzunehmen und frühzeitig abzuschätzen, ob es irgendwo eine Gefahr gibt oder nicht. Wir hören, riechen und sehen und wir haben ja auch noch den sechsten Sinn. Das heißt, wir fühlen auch, wenn eine Gefahr im Raum ist, auch wenn man sie noch nicht sehen oder hören kann.

Das ist wichtig, um einfach immer wieder in Sicherheit zu kommen.

Aber es ist beispielsweise auch nützlich, wenn es ums Füttern geht!

Ich möchte Dir empfehlen, selber mehr für Deine Sicherheit zu sorgen. Du sollst jetzt nicht Deinen Alltag nach Gefahren absuchen und dadurch immer im Alarmzustand sein. Aber ein Gespür für gefährliche Situationen kann sicherlich nicht schaden. Es verhilft Dir, mehr Sicherheit zu spüren.

Natürlich muss man manchmal auch etwas wagen, aber das sind doch eher seltene Augenblicke im Leben.Die meisten Augenblicke sind gewöhnlich und können dennoch gefährlich sein. Sorge Du für einen sicheren Weg. 

Es ist unvernünftig, nachts alleine durch den Park zu gehen, durch die gefährlichste Ecke der Stadt zu spazieren, im Winter falsch gekleidet zu sein und dann zu frieren. Es ist klug zu wissen, wo man sich sicher aufhalten kann und wo nicht, was Dir hilft, Dich sicher und wohl zu fühlen und was nicht.

Sicherheit ist ein Bedürfnis, das wir Lebewesen alle gemein haben. Sich sicher zu fühlen, gehört sogar zu den absoluten Grundbedürfnissen und kommt gleich nach Fressen und Saufen (ich darf das so schreiben, ich bin ja eine Katze!).

Ich habe es ja schon geschrieben, natürlich gehört ein Risiko zum Leben und wer immer nur den sicheren Weg wählt, der wird vermutlich immer noch bei seinen Eltern wohnen.

Aber um so wichtiger ist es, wenn Du Vorhersagen treffen kannst, um abzuschätzen, welches Risiko Du eingehen kannst und welches nicht.Es gibt zwei Dinge, die Du beachten solltest, um Dein Risiko einzuschätzen:

Die Wahrscheinlichkeit, dass es eintritt und die Größe des möglichen Schadens.Das sind meine Parameter, mit denen ich abschätze, ob ich ein Risiko eingehe, ob ich zum Beispiel vom Schrank auf den Boden springe oder nicht.Diese Fragen solltest Du Dir also immer stellen:

Wie wahrscheinlich ist es, dass es schief geht?
Wie groß ist der Schaden, den es anrichten kann?

Das ist meine Richtschnur und die hast Du jetzt auch. Hoffentlich bleibt Dein Leben immer sicher und Du kannst anderen Sicherheit geben und vermitteln.

Dein

Valentin

Valentin


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