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Unser Musiker am Sonntag: Alon Sariel

Alon Sariel

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Meine Eltern sind zwar nicht Musiker, wollten aber, dass wir (ich und meine vier Geschwister) musikalische Grundlagen lernen. So gab es im Haus ein Klavier, worauf meine Schwester musiziert hat, die Gitarre von meinem älteren Bruder, einige Blockflöten, ein Akkordeon etc.

Als das jüngste Kind im Haus, war mir klar, dass ich ebenfalls Musik machen möchte. Wahrscheinlich habe ich – um mich von den anderen abzugrenzen – mit der Mandoline angefangen.

Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?

Hier tue ich mich schwer, musikalisch von nicht-musikalisch zu trennen. Sehr viele Menschen und Ereignisse haben meinen Weg begleitet, Lehrer, Kollegen und auch Schüler. Ein gewisser Teil gehört dem Zufall, der andere dem Höheren.

Wenn ich aber tatsächlich versuche die Person, die mich musikalisch am meisten beeinflusst hat, zu finden, stelle ich etwas eigenartiges fest: Das ist bestimmt meine Lebenspartnerin, die nicht Musikerin ist, aber eine Tür gefunden hat, zu all meinen Lebensbereichen.

Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Oft finde ich in einer Kirche einen hohen Grad der Besinnlichkeit. Genau wie in einer Synagoge oder einer Moschee, eine Spiritualität die selbstverständlich in einem Gotteshaus ist.
Die Konzertsituation sucht im Grunde etwas sehr ähnliches. Für mich ist die Bühne ebenfalls eine Art „Tempel“, wohin die Zuhörer ihre Aufmerksamkeit richten und ihre Energien widmen.

Durch diesen Energiekreis kann sehr viel entstehen, und doch hängt das Spielen von vielerlei Faktoren ab. Eine davon ist ganz bestimmt die Akustik und Entfernung zwischen Künstler und Publikum. Ihre Hauskirche ist mit einer sehr guten Akustik gesegnet, und es gibt nichts, was zwischen dem Musizierenden und dem Zuhörer steht.

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