Monate: Juni 2018

Unsere Musiker am Sonntag: Anne Kristin Holmer und Werner Nienhaus

Unsere Musiker am kommenden Sonntag, den 1.7.2018 Wie bist Du zur Musik gekommen? Ane Kristin Holmer: Bei uns zuhause in Wilhelmshaven stand ein Klavier und meine Eltern machten beide Hausmusik. So bekam ich im Alter von 6 Jahren Blockflöten- und Klavierunterricht. Werner Nienhaus: Wir hatten zuhause auf unserem Bauernhof eine Nenntante, die anregte, dass ich unbedingt Klavierunterricht bekommen sollte. Zeitgleich mit meiner Einschulung erhielt ich dann wöchentlich Unterricht bei dem Kantor unserer Gemeinde im Münsterland. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ane Kristin Holmer: Stark beeinflusst hat mich mein erster Klavierlehrer Paul Lehrke, der nicht nur ein hervorragender Instrumentalpädagoge, sondern auch musikgeschichtlich ungeheuer belesen war. Ich habe noch zu Studienzeiten tiefgreifende Gespräche über Musikästhetik geführt. Nach dem klassischen Musikstudium an der Folkwang Hochschule in Essen-Werden begann ich meinen Schuldienst am Gymnasium Lehrte. Durch den Aufbau der schuleigenen Big Band, Bläserklassen und Chorklassen kam ich in Kontakt mit ganz anderen musikalische Richtung, die mich natürlich auch stark beeinflussten. Werner Nienhaus: Einerseits bin ich stark verwurzelt in der Kirchenmusik; Chorleitung und Orgelspiel sind für mich bis …

Du musst mehr Spiel ins Leben bringen!

Du musst mehr Spiel ins Leben bringen! Hallo, Valentin hier. Ich glaube, ich werde älter. Kennst Du das Gefühl? Also, das ist mir echt noch nie passiert. Derzeit verliere ich so viel Fell, dass ich regelrecht eine Spur hinter mir her ziehe. Unglaublich, oder? Das hatte ich bisher noch nie. Ich habe ja eigentlich ganz kurzes Haar in einem frischem Mausgrau. Anders als bei Otello, der ja längeres und flauschigeres Haar hat und daher fast immer haart, war das bei mir nicht so. Und nun habe ich das Theater. Jetzt werde ich also gebürstet und es ist nichts, was mir wirklich Spaß macht. Aber so ist das vielleicht, wenn man älter wird… Spielst Du? Heute möchte ich über das Spielen an sich sprechen. In einigen meiner Artikel hatte ich das durchaus schon einmal angesprochen – erinnerst Du Dich, als es um die Büroklammer ging? Aber heute geht es überhaupt darum, zu spielen. Spielst Du? Oder ist das für Dich Kinderkram und vielleicht nur etwas für Katzen, wie mich? Wenn Du noch nicht spielen solltest, dann …

Allergisch sein und allergisch werden

Allergisch sein und allergisch werden Bei diesem schönen Wetter fahre ich gerne mit dem Fahrrad durchs Grüne. Die Spuren auf dem Fußboden, an den Autos und nicht zuletzt an meinem Fahrrad machen es sofort klar: In diesen Wochen sind unendlich viele Pollen in der Luft. Meine Augen jucken und nach einigen Kilometern ist sogar mein Hals gereizt – vor allen Dingen dann, wenn ich mich beim Fahren unterhalte oder so schnell fahre, dass ich nicht mehr ganz durch die Nase atmen kann. Ich habe einige Bekannte mit schweren Allergien und vielen leidvollen Erfahrungen. Zum Glück habe ich keine schwere Allergie und bin bisher immer ohne Histamin hemmende Medikamente ausgekommen, auch wenn mein ärztlicher Allergietest den ein oder anderen positiven Befund hatte. Aus diesem Kontext blicke ich auf das „ein bisschen allergisch sein“. „Jetzt sei doch nicht gleich so allergisch“ Ich erlebe an meinem Körper durchaus Reaktionen auf Blütenpollen. Manchmal sind die Reaktionen kaum merkbar, manchmal empfinde ich sie schon als klare Einschränkung. „Jetzt sei doch nicht gleich so allergisch“, dieser Satz aus unserer Umgangssprache kommt …

Impuls am Sonntag: Felizitas Teske

Felizitas Teske Alter: 60 Jahre Beruf (momentane Tätigkeit): Schulleiterin der Bonifatiusschule, kath. Grundschule in der List; vielleicht ist ja mein Ehrenamt (stellv. Vorsitzende des Dekanataspastoralrates) auch nicht uninteressant. Was bedeutet Ihnen Glaube? Ein sicheres Fundament, ein Rahmen für mein Leben, aus dem ich nicht herausfallen kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29) Welches Buch hat Sie warum am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? „Shakletons Führungskunst“ von Margot Morrell und Stephanie Capparell. „Was Manager von dem großen Polarforscher lernen können“ – Der Klappentext beschreibt kurz und knapp, worin die Inspiration des Buches für alle besteht, die etwas gemeinsam mit anderen zu managen haben: „Wenn es darum geht, Teamgeist zu fördern, Krisen mit knappen Ressourcen zu meistern, Ordnung im Chaos zu wahren und durch persönliches Vorbild mit Optimismus, Fairness, Intelligenz und Einfühlungsvermögen zu führen, dann bietet Shakleton ein Musterbeispiel für risikofreudiges, aber verantwortungsvolles Management.“

Online Trauerkurs: Deine Liebe wird Dich führen

Wenn Menschen sterben, die man liebt, ist das oft ein schwerer Weg und ein langer dazu. Es ist nicht leicht, sich zwischen den vielen schweren Gefühlen zurecht zu finden und genug Halt zu haben. Wir planen, in wenigen Wochen einen Online-Trauerkurs anzubieten, der durch diese Zeit für ein paar Wochen Geleit geben will. Es geht um einen offenen Umgang mit eigenen Gefühlen und darum, der Liebe zu trauen. Falls Du Interesse an einem solchen Kurs hast, dann melde Dich ganz unverbindlich an. Wir werden Dich bis zum Beginn des Kurses informieren. Auch wenn Du jemanden kennst, für den ein solcher Kurs passend sein könnte, solltest Du Dich eintragen.

Den Sonntag zelebrieren

Den Sonntag zelebrieren Nach den Sonntagslaudes kauft einer von uns Brüdern Brötchen und anschließend nehmen wir uns Zeit, um in aller Ruhe zu frühstücken. Das erinnert mich immer daran, dass der Sonntag ein besonderer Tag ist. Gehen wir die Woche über direkt nach dem Frühstück an unsere Arbeit, so  genießen wir sonntags die gemeinsam Zeit mit viel Muße. Den Sabbat heiligen Am vergangenen Sonntag habe ich die Brötchen eingekauft, und auf dem kurzen Weg zum Bäcker gingen mir die Lesungstexte des Tages durch den Sinn, über die ich gut zwei Stunden später in der Pfarrkirche St. Joseph predigen sollte. Da sollte in der alttestamentlichen Lesung aus dem Buch Deuteronomium das Gottesgebot, den Sabbat zu heiligen, erklingen (vgl. Dtn 5,12-15). Und im Evangelium drangsalieren die Pharisäer Jesus, weil sie seine Jünger erwischt haben, als diese am Sabbat Ähren abrissen, was ja wegen des Sabbatgebots verboten war (Mk 2,23-3,6). Wie soll ich mich verhalten? Soll ich also sonntags keine Brötchen kaufen, weil ja andere für deren Herstellung arbeiten müssen? Ich könnte sie ja auch am Vortag besorgen …

Unsere Musikerinnen am Sonntag: Vocalensemble CantAria

Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? Die Idee, als kleines Frauen-Ensemble zu singen, entstand vor rund 15 Jahren. Seitdem musizieren wir in immer mal wieder leicht veränderter Zusammensetzung, seit Februar 2016 unter der musikalischen Leitung von Christin Strittmatter. Die grundsätzliche Idee von CantAria besteht darin, bewusst nur mit Frauenstimmen zu singen und das in einer eher kleinen Formation. Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihr besonderen Wert? Wir legen besonderen Wert auf ein breit gefächertes Repertoire, das geistliche und weltliche Werke aus mehreren Jahrhunderten umfasst und verschiedenste Stile bedient. Das macht nicht nur uns sondern auch unserem Publikum immer wieder Spaß. Dabei gehen wir auch mal unkonventionelle Wege – sowohl in der Auswahl der Werke als auch in der Umsetzung. Welches Stück in Eurem Repertoire vermag Euch immer wieder neu zu motivieren oder zu erfreuen? Es gibt immer mal wieder Stücke, die wir z.B. nach einer kleinen Pause erneut ins Repertoire aufnehmen, weil sie nun ganz anders klingen und irgendwie gereift sind. Aber eigentlich sind wir stetig auf …