Alle Artikel in: Veranstaltungen

Musikerin am Sonntag: Ellen Wegner, Harfe

Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater hat Klavier und Geige gespielt und war Chorleiter, meine Mutter hat gern gesungen – es gehörte für sie zur Grundausbildung ihrer Kinder, daß sie ein Instrument lernen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Es gibt keine einzelnen Personen, denen ich einen besonders großen Einfluß zuschreiben würde – für mich war die Vielseitigkeit meiner musikalischen Aufgaben prägend. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Musik in der Kirche ist frei von gelegentlichen unangenehmen Nebenerscheinungen im Konzertwesen – z. B. überzogenem Eventcharakter, übertriebenem Virtuosentum („wer spielt noch schneller?“). Es geht um das Wesentliche in der Musik, um ihren Gehalt, um Stimmungen, um thematische Bezüge, um die Eigenschaft der Musik, die Seele direkt anzusprechen und die Gelegenheit, das gesprochene Wort nachwirken zu lassen, weshalb ich besonders gerne musikalisch-literarische oder andere thematische Zusammenhänge herstelle. Nicht zuletzt betreten die Zuhörer in der Regel eine Kirche in einer anderen Stimmung als einen Konzertsaal und die Akustik ist häufig besonders gut. Zu all dem kommt …

Unsere Musiker am Sonntag: Leonhard Brandstetter und Roland Baumgarte

Unsere Musiker am Sonntag:Leonhard Brandstetter Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich komme aus einer von der Kirchenmusik geprägten Familie. Mein Vater war Stadtkantor an der Marktkirche Hannover. Jeder sucht sich im Leben seinen ganz eigenen Weg und behält doch seine Wurzeln bei. So habe ich für mich ein ganz anderes Musikinstrument nämlich die Gitarre gefunden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das kann ich nur schwer beantworten. Musik ist für mich eine Sprache. Immer wenn ich Musik auf den Punkt gebracht erlebe, versuche ich diese „Worte“ in mein Repertoire aufzunehmen. Das kann eine kleine Verzierung oder eine interessante Artikulation sein… Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Der kirchliche Raum ist für mich einer der häufigsten Auftrittsorte. Ich erlebe dabei die Gitarre immer wieder als ein besonders meditatives Instrument, das die Andacht vertieft. In der Cella spiele ich schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder gern, da hier Freiheit sehr groß geschrieben ist und ich mich „zuhause“ fühle. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In …

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam Wie bist Du zur Musik gekommen? Wie bei jedem Kind des Bildungsbürgertums lag eines schönen Tages eine Blockflöte unter dem Weihnachtsbaum, womit ich zunächst gar nichts anfangen konnte, später aber großen Gefallen an dem Instrument und der dazu gehörenden Musik fand. Nein, der Hauptgrund, daß ich Musik liebe und mache sind meine Eltern, die immer viel mit mir gesungen haben und mir alle Möglichkeiten eröffnet haben, mich auf diesem wunderbaren Feld zu tummeln. So kam ich in die Kinder-, später Jugend- und schlußendlich „große“ Kantorei, hatte Klavier-, Orgel, Blockflöten- und Kontrabaßunterricht und das große Glück, mich bei vielen Anlässen ausprobieren zu können. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ich bin das Produkt vieler wunderbarer Lehrerpersönlichkeiten. An erster Stelle ist da der frühere Kantor meiner Heimatgemeinde Lengerich zu nennen, der mich nicht nur das Orgelspiel gelehrt hat, sondern auch den Respekt vor dem Raum, in dem wir musizieren dürfen und der letztlich „Schuld“ daran war, daß ich ein Kirchenmusikstudium absolviert habe. Später waren es dann Dozenten der beiden Hochschulen, die mich beeinflußt haben, so in …

Unsere Musiker am Sonntag: Elisabeth Schwanda und Bernward Lohr

Elisabeth Schwanda zu Elisabeths Vorstellung Bernward LohrWie bist Du  zur Musik gekommen?Über ein musikliebendes Zuhause. Vor allem mein Vater war ein begeisterter Hobbyflötist und Hausmusiker. Ich habe das von klein auf miterlebt und bald schon mitgemacht. Dabei habe ich wichtige und prägende musikalische Erlebnisse gehabt.Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?Ich bin in der Pionierzeit der historischen Aufführungspraktiken mit historischen Instrumenten aufgewachsen.Diese Zeit habe ich als Aufbruchphase mit großem Entdeckungspotential erlebt. Maßgeblich waren da die Aufnahmen von Nikolaus Harnoncourt und Gustav Leonhardt. Direkten persönlichen Einfluss wirklich herausragender Qualität hatte allerdings Lajos Rovatkay, mit dem meine Familie befreundet war, dessen Konzerte ich nie verpasste und bei dem ich dann studieren konnte.Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?Die Musik, mit der ich mich am meisten beschäftige, stammt aus dem 17. und 18.Jhdt, also einer Zeit, in der tägliches Leben und kirchliches Leben, also auch musikalisches Leben kaum voneinander zu trennen waren. Es gibt kaum einen großen Komponisten, der nicht im Bereich der geistlichen Musik ebenso beeindruckende Werke hinterlassen hätte …

Karwoche und Ostern

Wir laden Dich ein, mit uns zusammen die Kar-und Ostertage zu begehen und zu feiern.Der Weg direkt zum Livestream (auch ohne Facebook-Konto möglich!) zum Livestream Auf Facebook Übertragen werden folgende GottesdienstePalmsonntag18.00 Uhr Vesper mit der Lesung der Passion mit Thomas Siebert, Oboe und BassetthornTexte der VesperKardienstag 18.00 Uhr Vesper mit EucharistiefeierTexte von Vesper und EucharistiefeierKarmittwoch18.00 Uhr Vesper Texte der VesperGründonnerstag08.00 Uhr TrauermetteTexte der Trauermette18.00 Uhr AbendmahlsgottesdienstTexte des AbendmahlsgottesdienstesKarfreitag08.00 Uhr TrauermetteTexte der Trauermette15.00 Uhr Feier des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus ChristusTexte der LiturgieKarsamstag08.00 Uhr TrauermetteTexte der Trauermette18.00 Uhr VesperTexte der Vesper21.00 Uhr OstervigilTexte der OstervigilOstern08.00 Uhr Laudes mit OsterevangeliumTexte der Laudes18.00 Uhr VesperTexte der Vesper

Unser Musiker am Sonntag: Thomas Siebert

Unser Musiker im Gottesdienst am kommenden Wochenende: Thomas Siebert Wie bist Du zur Musik gekommen?   Tatsächlich bin ich zuallererst über eine kirchliche Einrichtung-„Die Spielschar“ zuerst mit Musik in Kontakt gekommen. Leider hat in meinem Elternhaus Musik keine besondere Rollte gespielt, aber sie haben mir den Unterricht über viele Jahre an der Musikschule bezahlt und meinen Werdegang unterstützt. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?   Meine prägenden Lehrer waren Ingo Goritzki, Oboe, Mordechai Rechtman Musik im Allgemeinen, Alan Bern und Giora Feidman, Klezmer. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ich bin religiös aufgewachsen habe aber seit einigen Jahren meine Schwierigkeiten mit Kirche und Religion. Für mich ist Musikmachen meine Form des Gebets, übrigens in fast allen Kontexten, in denen ich spiele. Bei allen Schwierigkeiten, die ich mit der Institution habe, bin ich mir doch sehr bewusst, dass es jemanden/etwas gibt, der/das größer ist als ich, der vielleicht der Grund meiner Existenz ist. Ich spiele gerne in Kirchen, nicht zuletzt auch wegen der klanglichen Möglichkeiten, die …

Unsere Musiker am Sonntag: Sylvia Bleimund und Joachim Schrader

Sylvia Bleimund, SopranWie sind Sie zur Musik gekommen?Wir haben zu Hause in der Familie immer Musik gemacht. Mein Vater spielte Gitarre und Klarinette, anfangs in einer Tanz-Combo, später nur noch zu Hause. Meine Mutter spielte Blockflöte und sang sehr gut. Beide haben meiner Schwester und mir diese Instrumente nahe gebracht und uns die Grundlagen vermittelt. Und dann haben wir halt gesungen. Immer mehr auch mehrstimmig. Zu Hause und in Chören. Als ich nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung machte, merkte ich, wie sehr mir dieses ständige Singen fehlt. Da habe ich begonnen Gesangsunterricht zu nehmen. Meiner ersten Lehrerin habe ich es zu verdanken, dass ich Aufnahmeprüfung gemacht habe und Sängerin geworden bin. Von alleine wäre ich auf diesen Gedanken nie gekommen.Wer hat Sie musikalisch am meisten beeinflusst?Johann Sebastian Bach. Über Bach bin ich zur Klassik gekommen, wegen Bach bin ich Musikerin geworden. Was bedeutet es für Sie, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?In Kirchen zu singen ist nicht nur wegen des schönen Klanges immer wieder eine Herzensangelegenheit. Oratorien, Kantaten, Choräle sind geistige …

Unser Musiker am Sonntag: Reinhard Großer

Wie sind Sie zur Musik gekommen?Ursprünglich sollte ich Schlagzeuger werden. Da meine Freunde Anfang der 70er Jahre in einen Musikverein eintraten -mit Blasinstrumenten und tollen Uniformen- habe ich mich ihnen angeschlossen, mich für diesen Weg entschieden und bin dabei erste musikalischen Schritte gegangen. Nach einem Jahr Ausbildung habe ich die ersten Auftritte mitgespielt und so war der zukünftige Weg bereits geebnet.Wer hat Sie musikalisch am meisten beeinflusst?Die Trompete war in meiner Anfangszeit ein gefragtes Instrument. In den Medien, im Fernsehen und Radio liefen permanent Sendungen mit Orchestern, Big Bands, Blasmusik und so weiter. Später als Fortgeschrittener haben mich die großen Solisten wie Maurice Andre oder Ludwig Güttler maßgeblich beeinflusst. Ebenso berühmte Trompeter der Unterhaltungsmusik wie Horst Fischer zählten zu meinem Heroen. Die Liste meiner damaligen Vorbilder ist lang.Was bedeutet es für Sie, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?Der besondere Ort einer Kirche zählt für mich seit langem und vor allem momentan zu den bevorzugten Auftrittsorten. Mit wachsender Erfahrung und zunehmendem Alter ist der Stellenwert der geistlichen Musik ganz weit nach oben …

Unser Musiker am Sonntag: Miroslaw Tybora

Wie bist Du zur Musik gekommen?Zur Musik bin ich tatsächlich durch ein gemeinsames Spiel und Musizieren bei einer Kirchengemeinde in meiner Heimatstadt in Schlochau in Polen/Pommern gekommen. Zusammen mit meinen Freunden haben wir noch als Kinder und Jugendliche bei den Gottesdiensten musikalisch begleitet. Ich war damals 8, oder 9 Jahre alt.Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?Es ist heute schwierig zu sagen. Da ich nicht von Musikerfamilie stamme, waren das wahrscheinlich meine Lehrer und meine Freunde, mit denen ich zusammen musiziert habe. Da ich mich in verschieden Musik Genres gerne bewege, waren das ziemlich viele Menschen. Doch auf eine ganz schreckliche und peinliche Situation kann ich mich gut erinnern. Ich habe vor mehreren Jahren mit Freunden bei einem Gipsy Swing Festival in Wilhelmshaven gespielt. Natürlich waren dort auch die meistens angesagten und bekannten „Zigeuner“. An einem Abend habe ich die peinliche Frage gestellt, die ich nie vergessen werde: „wer war eigentlich der „Django“ Reinhardt“? Hmm…Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?Ich komme aus Polen, d.h. aus einem …

Unsere Musikerin am Sonntag: Anne Harer

Wie sind Sie zur Musik gekommen? Meine Eltern waren und sind begeisterte Kirchenchorsänger, ich war schon als Säugling bei Chorproben dabei. Das hat sicherlich geprägt.Wer hat Sie musikalisch am meisten beeinflusst?Die Kirchenmusik an St.Stixti in Northeim hat mich sicherlich stark beeinflusst. Viele Oratorien habe ich schon als Kind aus der ersten Reihe gehört. besonders die Geiger*innen haben mich begeistert.Was bedeutet es für Sie, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?Ich freue mich, die Hauskirche kennenzulernen. Auch kleine Räume musikalisch zu verzaubern macht mir große Freude.Stell stellen Sie sich vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchten Sie einmal eintauchen?Ich würde gern mal Anfang des 18.Jahrhunderts in den Hannoverschen Hof schnuppern, das fände ich toll. Agostino Steffani kennenlernen und rauskriegen, ob der fantastische Komponist Venturini wirklich Belgier war?