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Unser Musiker am Sonntag: Thomas Siebert

Unser Musiker im Gottesdienst am kommenden Wochenende: Thomas Siebert Wie bist Du zur Musik gekommen?   Tatsächlich bin ich zuallererst über eine kirchliche Einrichtung-„Die Spielschar“ zuerst mit Musik in Kontakt gekommen. Leider hat in meinem Elternhaus Musik keine besondere Rollte gespielt, aber sie haben mir den Unterricht über viele Jahre an der Musikschule bezahlt und meinen Werdegang unterstützt. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst?   Meine prägenden Lehrer waren Ingo Goritzki, Oboe, Mordechai Rechtman Musik im Allgemeinen, Alan Bern und Giora Feidman, Klezmer. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ich bin religiös aufgewachsen habe aber seit einigen Jahren meine Schwierigkeiten mit Kirche und Religion. Für mich ist Musikmachen meine Form des Gebets, übrigens in fast allen Kontexten, in denen ich spiele. Bei allen Schwierigkeiten, die ich mit der Institution habe, bin ich mir doch sehr bewusst, dass es jemanden/etwas gibt, der/das größer ist als ich, der vielleicht der Grund meiner Existenz ist. Ich spiele gerne in Kirchen, nicht zuletzt auch wegen der klanglichen Möglichkeiten, die …

Robert Kusiolek

Konzert am Sonntag: Robert Kusiolek und Elena Chekanova

Robert Kusiolek und Elena Chekanova, unsere Musiker für das Konzert am 19.3.2017 stellt sich vor. Wie bist Du zur Musik gekommen? Die Eltern haben eine Empfehlung von Musiklehrern bekommen uns in die Musikschule zu schicken und so hat sich unsere Musik-Geschichte begonnen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Eigentlich das sind nicht die Menschen, sondern die Musik selbst als Phänomen, die ganze Klangwelt, die uns ummantelt. Es sind unendlich viele Beispiele. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Die Menschen reagieren ganz anders auf Musik in der Kirche – Geistigkeit, hier spielt die Architektur und Akustik nicht die letzte Rolle. Ihre Hauskirche ist besonderes Beispiel dafür. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? In der Zeit wo es keine Epochen mehr gibt 😉

Impuls am Sonntag: Jens Ibendorf, Klinikclown

Am kommenden Sonntag wird Jens Ibendorf den Impuls im Gottesdienst halten. Herr Ibendorf ist Klinikclown an der MHH. Alter 44 Beruf Geschäftsführer eines Forschungszentrum an der Universität Hannover, Klinikclown Was bedeutet Ihnen Glaube? Aus einem nichtgläubigen Elternhaus kommend, war Glauben für mich immer etwas abstraktes, nie fassend. Langsam entwickelt sich das Gefühl, dass Glauben mir Ruhe, Gewissheit, Sicherheit geben kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Nur ein großer Geist zeigt seine Peinlichkeit. Genieße es! Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration?  Das Glasperlenspiel von Hermann Hesse. Die Verbindung zwischen Geist, Wissen und Spiel ist etwas was mich schon immer fasziniert hat und was auch in meinem beruflichen Alltag eine Rolle spielt

Unsere Musiker für den 5. März 2017

Charlotte Voigt   Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater und meine Mutter lebten für die Musik und meine beiden Geschwister und ich sind da einfach ganz selbstverständlich mit reingewachsen. Meine Mutter begleitete alle drei Kinder sehr verantwortungsbewusst und gab uns Stärke und die guten Werte mit. Mein Vater baute einen Knabenchor in Suhl Thüringen auf an der Suhler Philharmonie. So bin ich zur Musik gekommen.   Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Musikalisch beeinflusst hat mich am meisten meine Mutter und mein Vater und meine Cellolehrer Prof. Brunhardt Böhme (Mentor an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, Prof. David Grigorian (Schüler und Assistent von M.Rostropowitsch) und Prof. Wolfgang Böttcher ( ehemaliger Solocellist der Berliner Philharmoniker ). Sie haben mich menschlich und musikalisch geprägt.   Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Mir bedeutet es sehr viel die Musik in die Kirche zu bringen. Und ich möchte die Menschen die dort hinkommen glücklich machen mit meiner Musik. In einer Zeit wo viel Kälte und Wirrwarr herrscht …

Andor Izsàk

Impuls am Sonntag: Prof. Andor Izsák

Prof. Andor Izsák Ehrenpräsident der Siegmund Seligmann-Stiftung und der Siegmund Seligmann-Gesellschaft Was bedeutet Ihnen Glaube? Der Glaube bedeutet mir meine Identität zu wissen und zu verstehen. Wie ein Navi in einem Auto, oder ein Kompass auf einem Schiff, führt mich der Glaube durch den unüberschaubaren und endlosen Routen des Lebens. Der Glaube zeigt mir meine exakte Position in einem unendlichen Koordinatensystem. Ohne ihn wüsste ich gar nicht, wer ich bin… Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Mir ist wichtig dieser Satz: Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.   Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Vielleicht die Schachnovelle von Stefan Zweig. Das Werk entstand in der aussichtslosesten Epoche der Zeitgeschichte, und lernt uns mit der totalen Hoffnungslosigkeit umzugehen. Ich kann dadurch verstehen, dass das Bild in meinem Kopf nicht unbedingt mit dem Bild in der Realität übereinstimmen muss. Ich habe diese Tatsache durch das Meisterwerk von Zweig verstanden. Villa Seligmann

Unser Musiker am Sonntag: Alon Sariel

Alon Sariel Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Eltern sind zwar nicht Musiker, wollten aber, dass wir (ich und meine vier Geschwister) musikalische Grundlagen lernen. So gab es im Haus ein Klavier, worauf meine Schwester musiziert hat, die Gitarre von meinem älteren Bruder, einige Blockflöten, ein Akkordeon etc. Als das jüngste Kind im Haus, war mir klar, dass ich ebenfalls Musik machen möchte. Wahrscheinlich habe ich – um mich von den anderen abzugrenzen – mit der Mandoline angefangen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Hier tue ich mich schwer, musikalisch von nicht-musikalisch zu trennen. Sehr viele Menschen und Ereignisse haben meinen Weg begleitet, Lehrer, Kollegen und auch Schüler. Ein gewisser Teil gehört dem Zufall, der andere dem Höheren. Wenn ich aber tatsächlich versuche die Person, die mich musikalisch am meisten beeinflusst hat, zu finden, stelle ich etwas eigenartiges fest: Das ist bestimmt meine Lebenspartnerin, die nicht Musikerin ist, aber eine Tür gefunden hat, zu all meinen Lebensbereichen. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Oft …

Maier-Knapp-Herbst

Impuls am Sonntag: Sigrid Maier-Knapp-Herbst, ehem. Präsidentin der Klosterkammer

Frau Maier-Knapp-Herbst stellt sich vor: Alter: Ich bin 70 Jahre und im Ruhestand Was bedeutet Ihnen Glaube? Glaube ist für mich Trost, Orientierung, Geborgenheit Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Im Moment ist mir der Satz von Fritz Bauer wichtig: „Wir können aus der Erde keinen Himmel machen, aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird“ Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Richard Rohr „Das Enneagramm – die neun Gesichter der Seele“ begleitet mich seit langem – es hilft mir immer wieder aufs Neue, den Menschen offen zu begegnen, sie in ihrer jeweiligen Eigenheit und Energie verstehen zu lernen. Vor allem hilft es mir, um meine Fallen zu wissen, mit ihnen zu leben und sie (möglichst) zu vermeiden.

Unsere Musikerinnen am kommenden Sonntag: Sabine Ronge und Eva Endel

Sabine Ronge Wie bist du zur Musik gekommen? Über meine Mutter. Sie hat mich zur musikalischen Früherziehung gebracht. Über die Altflöte bin ich dann zur Oboe gekommen. „Lern doch Oboe, die wird immer gebraucht“, sagte der damalige Leiter der Jugendmusikschule Hannover. Da hat er Recht. Wer hat dich musikalisch am meisten beeinflusst? In den letzten Jahren meine Lehrerin Eva. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Der Klang der Oboe passt wunderbar in die Kirche, kein anderes Instrument wurde z.B. von J.S. Bach in seinen Werken so beständig und vielfältig eingesetzt wie die Oboe. Das die Cella Musik im Gottesdienst ausdrücklich einsetzt, finde ich ganz wunderbar. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? In die Zeit Vivaldis am Ospedale della Pietà.   Eva Endel Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich bin über meinen Blockflötenlehrer an die Musik herangeführt worden, einem Orchesterhornisten, der mich sehr für die Kammermusik und das Unterrichten begeistert hat. Wer hat dich musikalisch am meisten beeinflusst? …

Musiker in der Cella: Ellen Wegner, Harfe

Die Harfinistin Ellen Wegner spielt am kommen Adventssonntag in unserem Gottesdienst um 18.00 Uhr – hier stellt sie sich kurz vor: Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater hat Klavier und Geige gespielt und war Chorleiter, meine Mutter hat gern gesungen – es gehörte für sie zur Grundausbildung ihrer Kinder, daß sie ein Instrument lernen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Es gibt keine einzelnen Personen, denen ich einen besonders großen Einfluß zuschreiben würde – für mich war die Vielseitigkeit meiner musikalischen Aufgaben prägend. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Musik in der Kirche ist frei von gelegentlichen unangenehmen Nebenerscheinungen im Konzertwesen – z. B. überzogenem Eventcharakter, übertriebenem Virtuosentum („wer spielt noch schneller?“). Es geht um das Wesentliche in der Musik, um ihren Gehalt, um Stimmungen, um thematische Bezüge, um die Eigenschaft der Musik, die Seele direkt anzusprechen und die Gelegenheit, das gesprochene Wort nachwirken zu lassen, weshalb ich besonders gerne musikalisch-literarische oder andere thematische Zusammenhänge herstelle. Nicht zuletzt betreten die Zuhörer in der …