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Unsere Musiker am Sonntag: Anne Kristin Holmer und Werner Nienhaus

Unsere Musiker am kommenden Sonntag, den 1.7.2018 Wie bist Du zur Musik gekommen? Ane Kristin Holmer: Bei uns zuhause in Wilhelmshaven stand ein Klavier und meine Eltern machten beide Hausmusik. So bekam ich im Alter von 6 Jahren Blockflöten- und Klavierunterricht. Werner Nienhaus: Wir hatten zuhause auf unserem Bauernhof eine Nenntante, die anregte, dass ich unbedingt Klavierunterricht bekommen sollte. Zeitgleich mit meiner Einschulung erhielt ich dann wöchentlich Unterricht bei dem Kantor unserer Gemeinde im Münsterland. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ane Kristin Holmer: Stark beeinflusst hat mich mein erster Klavierlehrer Paul Lehrke, der nicht nur ein hervorragender Instrumentalpädagoge, sondern auch musikgeschichtlich ungeheuer belesen war. Ich habe noch zu Studienzeiten tiefgreifende Gespräche über Musikästhetik geführt. Nach dem klassischen Musikstudium an der Folkwang Hochschule in Essen-Werden begann ich meinen Schuldienst am Gymnasium Lehrte. Durch den Aufbau der schuleigenen Big Band, Bläserklassen und Chorklassen kam ich in Kontakt mit ganz anderen musikalische Richtung, die mich natürlich auch stark beeinflussten. Werner Nienhaus: Einerseits bin ich stark verwurzelt in der Kirchenmusik; Chorleitung und Orgelspiel sind für mich bis …

Impuls am Sonntag: Felizitas Teske

Felizitas Teske Alter: 60 Jahre Beruf (momentane Tätigkeit): Schulleiterin der Bonifatiusschule, kath. Grundschule in der List; vielleicht ist ja mein Ehrenamt (stellv. Vorsitzende des Dekanataspastoralrates) auch nicht uninteressant. Was bedeutet Ihnen Glaube? Ein sicheres Fundament, ein Rahmen für mein Leben, aus dem ich nicht herausfallen kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29) Welches Buch hat Sie warum am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? „Shakletons Führungskunst“ von Margot Morrell und Stephanie Capparell. „Was Manager von dem großen Polarforscher lernen können“ – Der Klappentext beschreibt kurz und knapp, worin die Inspiration des Buches für alle besteht, die etwas gemeinsam mit anderen zu managen haben: „Wenn es darum geht, Teamgeist zu fördern, Krisen mit knappen Ressourcen zu meistern, Ordnung im Chaos zu wahren und durch persönliches Vorbild mit Optimismus, Fairness, Intelligenz und Einfühlungsvermögen zu führen, dann bietet Shakleton ein Musterbeispiel für risikofreudiges, aber verantwortungsvolles Management.“

Online Trauerkurs: Deine Liebe wird Dich führen

Wenn Menschen sterben, die man liebt, ist das oft ein schwerer Weg und ein langer dazu. Es ist nicht leicht, sich zwischen den vielen schweren Gefühlen zurecht zu finden und genug Halt zu haben. Wir planen, in wenigen Wochen einen Online-Trauerkurs anzubieten, der durch diese Zeit für ein paar Wochen Geleit geben will. Es geht um einen offenen Umgang mit eigenen Gefühlen und darum, der Liebe zu trauen. Falls Du Interesse an einem solchen Kurs hast, dann melde Dich ganz unverbindlich an. Wir werden Dich bis zum Beginn des Kurses informieren. Auch wenn Du jemanden kennst, für den ein solcher Kurs passend sein könnte, solltest Du Dich eintragen.

Unsere Musikerinnen am Sonntag: Vocalensemble CantAria

Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? Die Idee, als kleines Frauen-Ensemble zu singen, entstand vor rund 15 Jahren. Seitdem musizieren wir in immer mal wieder leicht veränderter Zusammensetzung, seit Februar 2016 unter der musikalischen Leitung von Christin Strittmatter. Die grundsätzliche Idee von CantAria besteht darin, bewusst nur mit Frauenstimmen zu singen und das in einer eher kleinen Formation. Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihr besonderen Wert? Wir legen besonderen Wert auf ein breit gefächertes Repertoire, das geistliche und weltliche Werke aus mehreren Jahrhunderten umfasst und verschiedenste Stile bedient. Das macht nicht nur uns sondern auch unserem Publikum immer wieder Spaß. Dabei gehen wir auch mal unkonventionelle Wege – sowohl in der Auswahl der Werke als auch in der Umsetzung. Welches Stück in Eurem Repertoire vermag Euch immer wieder neu zu motivieren oder zu erfreuen? Es gibt immer mal wieder Stücke, die wir z.B. nach einer kleinen Pause erneut ins Repertoire aufnehmen, weil sie nun ganz anders klingen und irgendwie gereift sind. Aber eigentlich sind wir stetig auf …

Unsere Musiker zu Pfingsten: Nico Miller und Andreas Burckhardt

Am Pfingstsonntag feiern wir um 18.00 Uhr unseren Gottesdienst. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch unsere Choralschola sowie durch: Nico Miller, Klavier Wie bist Du zur Musik gekommen? Begonnen hat alles mit einer musikalischen Früherziehung, bei der ich das Flöte spielen gelernt habe. Dann habe ich mich ziemlich früh für das Klavierspielen interessiert und ab meinem 6. Lebensjahr Unterricht bekommen. Einen musikalischen „Schub“ gab es dann noch einmal in der weiterführenden Schule, in der ich im Schulchor mitgesungen haben. Der dortige Lehrer hat mich schließlich zur nebenberuflichen C-Ausbildung geführt und so bin ich zum Studium für Kirchenmusik gekommen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Da könnte ich mehrere Personen nennen. Mein erster Klavierlehrer, Herr Bachmann-Wießner, hat mir schon sehr früh die Freude an der Improvisation und an der Musiktheorie vermittelt. Sehr geprägt hat mich mein Chorleiter im Schulchor, Jürgen Weber, der mich früh gefördert und mir einen Weg für meine musikalische Ausbildung aufgezeigt hat. Und schließlich wurde ich durch den Fuldaer Domorganisten Prof. Hans-Jürgen Kaiser sehr stark musikalisch geprägt. Was bedeutet es für Dich, …

Impuls am Sonntag: Thea Heusler

Thea Heusler Dipl. Soz. Päd. und Dipl. Sozialwirtin.   Alter 64 Jahre Beruf  Abteilungsleiterin Caritasverband Hannover e. V., Leiterin der Trägergemeinschaft für Kindertagesstätten im Gesamtverband der Katholischen Kirchengemeinden in der Region Was bedeutet Ihnen Glaube? Glaube ist Urvertrauen. Zu wissen, dass ich nicht allein bin, dass ich geborgen bin und Vertrauen in das Leben haben kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ – Rainer Maria Rilke Welches Buch hat Sie warum am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? Die Biografie über Marion Gräfin Dönhoff geschrieben von Alice Schwarzer. Durch die Auseinandersetzung mit Marion Gräfin Dönhoff wurden ihre unerschrockene Art und ihre klaren Positionen immer mehr zu meinem Vorbild. Haltung, die Übernahme von Verantwortung und Authentizität unterstreichen ihre Positionen.

Willi Hanne

Unser Musiker am Sonntag: Willi Hanne

Willi Hanne Wie bist Du zur Musik gekommen? Über das Hören, es hat mich fasziniert und ich wollte auch selbst so was machen. In meiner Schulzeit fing ich an, autodidaktisch Gitarre zu lernen, wechselte später zum Schlagzeug. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ich glaube, das Spielen mit den vielen tollen Musikern, die mich immer wieder neu inspirieren und von denen ich eine Menge lernen konnte und die mir neue Horizonte aufgezeigt haben, hat mich am meisten beeinflusst. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Gerade für mich als Improvisator und Schlagzeuger sind die akustischen Gegebenheiten maßgebend für das, was ich spiele  Kirchen sind eine spannende Herausforderung, mit percussiven Klängen zu musizieren, und die Cella Hauskirche bietet das in einem sehr schönen kleinen Rahmen mit engem, intensiven Kontakt zum Zuhörer ,was ich gerne mag. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Keine bestimmte Epoche ,spannend wäre es für mich, wie es früher wirklich geklungen hat ,in den Zeiten wo es …

Simon Benne

Impuls am Sonntag: Simon Benne (HAZ)

Am Sonntag wird Simon Benne den Impuls in unserem Gottesdienst halten. Wir freuen uns auf seine Inspiration. Beruf  HAZ-Redakteur Als HAZ-Redakteur beschäftige ich mich oft mit Religion und Geschichte. Was bedeutet Ihnen Glaube? Glaube ist für mich eine Größe, die den Blick auf die Wirklichkeit verändern und den Menschen frei machen kann. Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig? Liebe Gott – und dann tu, was du willst (nach Augustinus). Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration?  Asterix-Hefte begleiten mich, seit ich lesen kann. Alle paar Jahre entdecke ich sie neu – und jedes Mal lese ich sie mit ganz anderen Augen.

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter

Unser Musiker für Palmsonntag: Leonhard Brandstetter Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich komme aus einer von der Kirchenmusik geprägten Familie. Mein Vater war Stadtkantor an der Marktkirche Hannover. Jeder sucht sich im Leben seinen ganz eigenen Weg und behält doch seine Wurzeln bei. So habe ich für mich ein ganz anderes Musikinstrument nämlich die Gitarre gefunden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das kann ich nur schwer beantworten. Musik ist für mich eine Sprache. Immer wenn ich Musik auf den Punkt gebracht erlebe, versuche ich diese „Worte“ in mein Repertoire aufzunehmen. Das kann eine kleine Verzierung oder eine interessante Artikulation sein… Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Der kirchliche Raum ist für mich einer der häufigsten Auftrittsorte. Ich erlebe dabei die Gitarre immer wieder als ein besonders meditatives Instrument, das die Andacht vertieft. In der Cella spiele ich schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder gern, da hier Freiheit sehr groß geschrieben ist und ich mich „zuhause“ fühle. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: …

Neuartige Kammermusik

Neuartige Kammermusik  24. März 2018 19.30 Uhr Eintritt frei – Spenden willkommen Robert Kusiolek (Akkordeon, Bandoneon) & Elena Chekanova (Live Elektronik) Elena Chekanova und Robert Kusiolek sind Ausnahmekünstler heutiges Tages.
Ihre fokussierte Arbeitsweise überschreitet viele Grenzen. Mit ihrer außergewöhnlichen Instrumentierung erschaffen sie imaginäre kammermusikalische Atmosphären, loten konsequent die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus und fügen diese in weiträumigen Kompositionen zu einem unvergesslichen Erlebnis zusammen. Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist der den Anschluss zur internationalen Szene gefunden hat. Er hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studierte an der HMTMH in der Solistenklasse der Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen – 2006 und DAAD in Deutschland – 2007. Er ist auch Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg – Russland 2003, in Poprad – Slowakei 2003, in Przemysl – Polen 2003, in Klingenthal – Deutschland 2004 und in Castelfidardo – Italien 2006. Robert Kusiolek hat auf dem Label Multikulti Project die international erfolgreiche CDs: "NUNTIUM" 2011, "the universe" 2014 …