Alle Artikel in: Veranstaltungen

Musiker in der Cella: Ellen Wegner, Harfe

Die Harfinistin Ellen Wegner spielt am kommen Adventssonntag in unserem Gottesdienst um 18.00 Uhr – hier stellt sie sich kurz vor: Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater hat Klavier und Geige gespielt und war Chorleiter, meine Mutter hat gern gesungen – es gehörte für sie zur Grundausbildung ihrer Kinder, daß sie ein Instrument lernen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Es gibt keine einzelnen Personen, denen ich einen besonders großen Einfluß zuschreiben würde – für mich war die Vielseitigkeit meiner musikalischen Aufgaben prägend. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Musik in der Kirche ist frei von gelegentlichen unangenehmen Nebenerscheinungen im Konzertwesen – z. B. überzogenem Eventcharakter, übertriebenem Virtuosentum („wer spielt noch schneller?“). Es geht um das Wesentliche in der Musik, um ihren Gehalt, um Stimmungen, um thematische Bezüge, um die Eigenschaft der Musik, die Seele direkt anzusprechen und die Gelegenheit, das gesprochene Wort nachwirken zu lassen, weshalb ich besonders gerne musikalisch-literarische oder andere thematische Zusammenhänge herstelle. Nicht zuletzt betreten die Zuhörer in der …

Unser Musiker am Sonntag: Jan Meyer

Jan Meyer Wie bist Du zur Musik gekommen? Als ich 7 Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern ein Keyboard: Die Tasten leuchteten und es wurde angezeigt, welche Tasten zu welcher Zeit bei welchem Lied gedrückt werden müssen. Begeistert durch die ersten eigenen Versuche habe ich dann Klavierstunden bei einer Lehrerin in unserem Dorf bekommen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Angefangen mit dem Klavierunterricht bin ich als Kind in den Jugendspielmannszug eingestiegen, in dem ich Querflöte lernte. Parallel dazu gründete ich meine erste Schülerband, in der ich Gitarre spielte und sang. Ganz verschiedene Ensembles (Schulorchester, Big Band, Blues-Brothers-Coverband) und Lehrer prägten mich dabei sehr stark, sodass ich mich für ein Schul- und Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Hannover bewarb und auch dort wieder von vielen tollen und ganz unterschiedlichen Menschen, Dozenten und Studenten, inspiriert wurde. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Als Kirchenmusiker bin ich froh darüber, immer wieder neue Kirchräume mit ihrer eigenen Ästhetik, ihrem eigenen Klang und ihrer eigenen Spiritualität entdecken zu können. …

Impuls am Sonntag: Dr. Udo Niedergerke

Dr. med. Udo Niedergerke gründete zusammen mit seiner Frau Ricarda Niedergerke die Niedergerke Stiftung unter der Überschrift „Hilfe für Menschen in Not“ Alter Ich bin gerade 76 Jahre alt geworden! Beruf Nach Aufgabe unserer Arztpraxen in Hannover-Misburg im Jahre 2007 – meine Frau als Gynäkologin und ich als hausärztlich tätiger Internist mit den Schwerpunkten Diabetologie und Rheumatologie – haben wir unter dem Dach der Bürgerstiftung Hannover eine gemeinnützige Stiftung gegründet für Menschen in Not in der Region . In enger Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden kümmern wir uns insbesondere um die medizinische Versorgung wohnungs- und obdachloser Menschen, um Flüchtlinge und deren Kinder. Wir haben eine Vielzahl von Projekten initiiert und realisiert, u.a: in Kooperation mit der Caritas, der Diakonie, der AWO und haben darüberhinaus individuelle Anfragen für finanzielle Zuschüsse etwa zu Zahnbehandlungen, Brillenverordnungen… positiv beschieden. Dafür benötigen wir Spender, um die wir werben. Einmal im Jahr wird uns das GOP für eine Benefizveranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Künstler verzichten auf ihre Gagen. Die Eintrittskarte in Höhe von 39 € ist somit eine direkte Spende für …

Unser Musiker am Ersten Advent: Daniel Schindler

Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Opa starb, als ich vier Jahre alt war. Er spielte Violine in einem Berufslaienorchester und scheint mich frühkindlich so stark geprägt zu haben, dass der Wunsch, auch Violine zu erlernen, da bereits sehr groß war. Mit der Einschulung bekam ich dann endlich meinen ersten Unterricht. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Nach meinem Opa meine zweite Geigenlehrerin. Sie vermittelte mir die Musik auf eine sehr intrinsisch motivierende Art und Weise. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Da ich diesen Ort auch gerne nutze, um nach anstrengenden beruflichen Phasen wieder zu mir selbst zu finden, verknüpfe ich speziell mit der Hauskirche der Cella St. Benedikt eine meditative Atmosphäre. Es ist für mich ein zeitloser Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Mich interessieren besonders die alten Hochkulturen. Eine Zeit, aus welcher nahezu keine musikalischen Überlieferungen in Form von Notenschrift existieren. Es wäre schon spannend zu wissen, wie es damals klang.

Niemand ist vergessen

Wir laden ein zu einem gemeinsamen Gedenken an die Verstorbenen, die uns nahe waren, an die niemand mehr denkt, die wir vermissen und die uns Gutes getan haben. Innerhalb dieser Feier werden die Namen der Toten, die uns bis dahin genannt worden sind in die Nacht hinein gesungen – so erklingen ihre Namen noch einmal und werden so gewürdigt. Vigilfeier für unsere Verstorbenen 25.11.2017 20.00 Uhr  

„Ein Engel an meiner Tafel“ – in unserer Hauskirche

Wort – Klang – Raum: die drei Begriffe beschreiben die wesentlichen Momente des ungewöhnlichen Konzertkonzepts. Der Engel an meiner Tafel kreist um die Schnittstelle zwischen Wort und Musik, beschäftigt sich mit Zwischenräumen und Durchgangsorten, lädt ein zum Hören und Sehen, zum Verweilen, Innehalten und Weitergehen. Entwickelt hat das Konzept der Zitherspieler Georg Glasl, umgesetzt wird es mit der Unterstützung des Kulturzentrums Hermannshof. Die Klang-Raum-Wanderungen reagieren auf die Aura der vier Orte. Das Publikum geht durch Räume, die durch die Musik von Peter Kiesewetter, Bernhard Lang und Marcel Zaes sowie die gregorianischen Choräle der Schola Invocabo neu aufgeladen werden, entwickelt ein Bewusstsein für die akustischen (und visuellen) Eigenschaften eines Ortes. Ermöglicht werden auf diese Weise ein Bleiben in Bewegung und überraschende Perspektivwechsel, aber auch Sammlung und Konzentration. Da das Projekt die jeweiligen, spirituellen Besonderheiten der Räume berücksichtigt, ändern sich Auswahl und Abfolge von Musik und Text von Ort zu Ort. Ein Engel an meiner Tafel 22.11.2017 19.00 Uhr in der Hauskirche mehr Infos: hier

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Unser erstes Online-Seminar ist online. „Entdecke Deine Phönix-Kraft!“ Resilienz ist die Kraft, die uns auch durch schwere Zeiten gehen lässt. Und diese Kraft kommt nicht von selbst, Du kannst aktiv etwas dafür tun. Damit stärkst du Dich nicht nur für Zeiten, in denen es Dir nicht gut geht. Vielmehr wirst Du davon zu allen Zeiten profitieren, wirst Probleme besser angehen, aktiver leben und deutlich besser mit Dir, Deinen Gedanken und Stimmungen umgehen können. Also ein echter Gewinn für jeden Tag des Lebens. Du kannst Dich jetzt anmelden. Basis-Kurs Premium-Kurs Der Basis-Kurs ist als Selbstlernkurs konzipiert und beim Premium-Kurs unterstützen wir Dich aktiv und Du bekommst von anderen Impulse.

Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist

Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist Welche Zitat hat Sie in der letzten Zeit inspiriert und was sagt Ihnen das Zitat? „Lehre uns zu bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden“ (Martin Luther) oder: „Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz“ (Einheitsübersetzung) oder: „Lehre uns unsere Tage zu zählen, daraus werden wir gescheit – und unser Herz wird weise“; so sagt es Arnold Stadler in seiner Psalmen-Übertragung mit dem Titel „Die Menschen lügen. Alle“ (Psalm 116). Wen würden Sie als weisen Menschen bezeichnen und warum? s.o. Wie ist ihre Beziehung zur Spiritualität und zum Glauben? Ich antworte mit einem Zitat des ehemaligen Benediktinermönchs und späteren evangelischen Religionsprofessors Fulbert Steffensky in seinem Buch „Schwarzbrot-Spiritualität“: „Worte können Irrlichter sein, und ich habe den Eindruck, Spiritualität ist ein solches geworden. Ich verstehe die Sehnsucht der Menschen, die nach einem solchen Wort greifen. Sie sind es müde, in der Kirche einer Rhetorik ohne Erkenntnis ausgeliefert zu sein. Sie sind es müde, in ausgeleuchteten Räumen zu leben, die kein Geheimnis mehr bergen.“ …

Unsere Musikerin am Sonntag, Christa Eschmann

Unsere Musikerin am Sonntag, Christa Eschmann Wie bist du zur Musik gekommen? Soweit ich zurück denken kann, war Musik immer etwas Besonderes für mich. Ich war ein  Schreibaby und meine Mutter erzählte, dass sie mich oft vor das Radio gestellt und Musik angemacht hat, dann sei ich ruhig geworden. Daran kann ich mich nicht erinnern, aber daran, dass ich jedes Kind bewundert und beneidet habe, dass ein Instrument spielte. Meine Eltern konnten sich lange nicht die Ausgaben für Unterricht leiten. Sie waren Flüchtlinge und ich bin aufgewachsen zwischen Erzählungen von Verlust und Überlebenswillen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Meine Eltern waren beide sehr musikalisch. Sie haben nach dem Krieg auf Tanzveranstaltungen und Hochzeiten gespielt, um zu überleben. Davon ist bestimmt etwas in meinen Genen hängen geblieben. Auf dem Gymnasium hat mich mein Musiklehrer sehr gefördert. Da ich aber nicht Geige spielen durfte, fing ich mit Klavier an. Mein erstes Instrument habe ich mir selbst zusammengespart. Als meine Eltern meine Entschlossenheit sahen, bezahlten sie den Unterricht. In einem Schulkonzert hörte ich zum ersten mal die Querflöte. Ich war von dem Ton bezaubert. Das …

Impuls am Sonntag: Susanne Rode-Breymann

Wir freuen uns, dass am Sonntag, den 8.10.2017 Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie Herausgeberin und Leiterin des Forschungszentrums Musik und Gender zu uns kommt, um einen Impuls in unserem Gottesdienst zu geben. Wir haben ihr ein paar Fragen geschickt, die sie uns gerne beantwortet hat: 1. Welche Zitat hat Sie in der letzten Zeit inspiriert und was sagt Ihnen das Zitat? „Die größte Zeitfalle ist die ‚Tyrannei der Dringlichkeit‘. Jeder will alles sofort, am besten schon vorgestern.“ (Lothar J. Seiwert) Das Zitat bringt auf den Punkt, auf welche Weise wir oft unter Druck geraten. Es regt zur Stärkung der Unterscheidungskraft an, was für wen in welchem Moment wirklich dringend ist. Und es wirft die Frage auf, was die Ursache dafür ist, dass es in unserer Gesellschaft immer weniger „Bedürfnisaufschub“ zu geben scheint. 2. Wen würden Sie als weisen Menschen bezeichnen und warum? Jemanden, der ‚bei sich‘ ist und trotz aller Welterfahrung Heiterkeit erlangt. 3. Wie ist ihre Beziehung zur Spiritualität und zum Glauben? Es ist nicht ohne sie zu …