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Unser Musiker am Sonntag: Vladimir Gorup

Wie bist du zur Musik gekommen?Als kleiner Junge von ungefähr 7 Jahren habe ich mich einmal in den Fluren meiner Grundschule verlaufen und bin versehentlich im Musikraum gelandet. Dort habe ich auf dem Klavier geklimpert. Die Musiklehrerin hat mich gehört und war der Meinung, ich soll eine Musikschule besuchen. Mit 9 Jahren war es dann auch soweit.Wer hat dich musikalisch am meisten beeinflusst?Johann Sebastian Bach, Maria Callas und Sergiu Celibidache. Was bedeutet es für dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?Im Laufe meiner Konzerttätigkeit bin ich zur Überzeugung gekommen, daß die Akustik in einer Kirche fast ideal für Akkordeon ist. Ich hatte schon das Glück, in der Kirche Sankt Cella Benedikt spielen zu dürfen, und war von der Akustik und Atmosphäre sehr angetan.Stell dir vor, die Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischer Epoche möchtest du einmal eintauchen?In Italien am 24. Februar 1607, am Tag der Uraufführung der Oper L’Orfeo von Claudio Monteverdi.

Unsere Musiker am Sonntag: Axel La Deur und Thomas Zander

Axel la DeurWie bist Du Sie zur Musik gekommen? Zuhause wurde gesungen und mein Großvater spielte Gitarre und Mandoline, sang dazu und dichtete eigene Lieder. Das Musikantische in mir kommt sicherlich von ihm.Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Klaus Wunderlich. Eindeutig.Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Als Organist erübrigt sich diese Frage, aber die Wirkung eines großen Klanges in einem großen Raum ist wohl das Beeindruckendste für mich.Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Dem alten Bach hätte ich gern mal über die Schulter geschaut. Interessant wäre auch ein Blick in die Zukunft… Thomas ZanderWie bist Du Sie zur Musik gekommen?Durch meinen Vater, der begeisterter Hobbymusiker war, gehörte Musik hören und Musik machen schon von Anfang an zu meinem täglichen Erleben. Eine Erzählung nach sah ich bei einer großen Samstagabendshow im Fernsehen einen Saxophonisten und war so begeistert, dass ich auf ihn gezeigt habe und sagte, das wolle ich auch. Meine Eltern haben das wahrgenommen und haben mir …

Niemand ist vergessen

Wir laden ein zu einem gemeinsamen Gedenken an die Verstorbenen,die uns nahe waren,an die niemand mehr denkt,die wir vermissen und die uns Gutes getan haben. Innerhalb dieser Feier werden die Namen der Toten, die uns bis dahin genannt worden sind in die Nacht hinein gesungen – so erklingen ihre Namen noch einmal und werden so gewürdigt. Vigilfeier für unsere Verstorbenen21.11.202020.00 Uhrmit Thomas Siebert, Bassetthorn Mehr zu Thomas Siebert liest Du hier Der Gottesdienst wird live im Internet übertragen: Livestream auf Youtube

Unsere Musiker am Sonntag: Monika Herrmann und Thomas Klawier

Monika HerrmannWer hat Sie musikalisch am meisten beeinflusst?Es sind viele:- Chorleiterin: Hiltrud Wolff seit ich 5 war, Prof. Joerg Straube (singe Sopran im Bachchor, Cello im Bachorchester)- Meine 1. Cellolehrerin Renate Wilke, meine Celloprofessorin Christiane Aydintanmeine Klavierlehrerin Darlen Backe- Martina, die mich an der Musikhochschule Weimar ansprach, da sie mich in der Rabine-Methode unterrichten wollte,- Zubin Mehta, unter dem ich in München im Orchester spielte.- jetzt meine Kollegen, mit denen ich seit langem zusammenarbeite: im Trio Wesendonck, mit Barockcello und als Sopran-Solo im EnsembleMusicaAntica Hannover, Matinée-KlavierquartettWas bedeutet es für Sie, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?Dass ich mit der Musik den Gottesdienst bereichere.In der Cella zu spielen bedeutet für mich, den Kontakt zu den Menschen zu haben, die in Häusern in der Stadt wohnen, hier insbesondere in der Oststadt, in der ich die längste Zeit in Hannover lebte, Dass mein Sohn zur Bonifatiusschule um die Ecke geht, und seine Tauffeier in der Marktkirche von Bruder Karl-Leo Heller und meinem Vater ökumenisch gestaltet war, die örtliche Nachbarschaft zur Kirchengemeinde meines Sohnes und mir, …

Unsere Musikere am Sonntag: Elisabeth Schwanda und Dennis Götte

Elisabeth Schwanda Wie bist Du zur Musik gekommen? Meine Mutter und mein Großvater haben viel mit mir als kleines Kind gesungen, ich habe stundenlang vor dem Radio bei klassischer Musik gesessen und fasziniert zugehört, letztendlich aber hat ein LP mit Frans Brüggen und einem Vivaldi-Konzert in mir den Wunsch ausgelöst, Musikerin zu werden. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Sänger und Instrumentalisten wie Frans Brügge Gustav Leonhard, J. Norman, Maria Callas, Sergiu Celibidache, Daniel Barenboim. Aber auch der Musik- LK im Gymnasium und mein Flötenlehrer in Karlsruhe, und zwar deswegen weil sie alle so begeistert waren von Musik und diese „ Fackel“ an mich weitergegeben haben. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? In einer Kirche zu musizieren ist etwas Besonderes, ich spüre eine gewisse“ heilige Stille „, die ich mit meiner Musik bereichern darf. Die Cella ist für mich ein magischer Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Gerne ins 24. Jahrhundert , um hoffentlich zu erleben, …

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam

Unser Musiker am Sonntag: Stefan Adam Wie bist Du zur Musik gekommen? Wie bei jedem Kind des Bildungsbürgertums lag eines schönen Tages eine Blockflöte unter dem Weihnachtsbaum, womit ich zunächst gar nichts anfangen konnte, später aber großen Gefallen an dem Instrument und der dazu gehörenden Musik fand. Nein, der Hauptgrund, daß ich Musik liebe und mache sind meine Eltern, die immer viel mit mir gesungen haben und mir alle Möglichkeiten eröffnet haben, mich auf diesem wunderbaren Feld zu tummeln. So kam ich in die Kinder-, später Jugend- und schlußendlich „große“ Kantorei, hatte Klavier-, Orgel, Blockflöten- und Kontrabaßunterricht und das große Glück, mich bei vielen Anlässen ausprobieren zu können. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Ich bin das Produkt vieler wunderbarer Lehrerpersönlichkeiten. An erster Stelle ist da der frühere Kantor meiner Heimatgemeinde Lengerich zu nennen, der mich nicht nur das Orgelspiel gelehrt hat, sondern auch den Respekt vor dem Raum, in dem wir musizieren dürfen und der letztlich „Schuld“ daran war, daß ich ein Kirchenmusikstudium absolviert habe. Später waren es dann Dozenten der beiden Hochschulen, die mich beeinflußt haben, so in …

Triffst du nur das Zauberwort

Wie wäre es, wenn Du einen Satz hättest, der Dich schon beim Aussprechen mit Deiner spirituellen Grundhaltung verbindet, die Du Dir wünschst? Oder wie wäre es, wenn Dein ganzer Alltag eine einzige Einladung ist, Dich frei, geborgen oder großartig zu fühlen? Oder möchtest Du eine andere Haltung in Dein Leben bringen, dann gerne diese.Mit diesem Kurs ist das möglich. gemeinsam werden wir Deinen Satz finden und stärken und Dir helfen, Deinen ganzen Alltag damit zu prägen.Der Kurs findet online Statt: 12. – 14.11.2020Kosten: keine Näheres findest du hier: mehr Infos

Unser Musiker am Sonntag: Andreas Buckhard

Wie bist Du zur Musik gekommen? Ich habe mit Violine u. Klassik begonnen, aber das Hören einiger für mich unglaublich inspirierender Saxophon-Aufnahmen haben mich zu einem Jazz-Saxophonisten werden lassen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Das waren Musiker wie Jan Gabarek, John Handy, Bernd Konrad und viele Aufnahmen, die man heute als Weltmusik bezeichnet. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ich bin schon seit vielen Jahren musikalisch mit der Kirche verbunden. Die spirituelle Energie und der Klang eurer Hauskirche ist immer wieder sehr inspirierend. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Das wären auf jeden Fall die energiegeladene Jazz-Musik der 60er Jahre und die mittelalterliche sakrale Musik.

Musikerin am Sonntag: Ellen Wegner, Harfe

Die Harfinistin Ellen Wegner spielt am kommen Sonntag in unserer Vesper um 18.00 Uhr – hier stellt sie sich kurz vor: Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Vater hat Klavier und Geige gespielt und war Chorleiter, meine Mutter hat gern gesungen – es gehörte für sie zur Grundausbildung ihrer Kinder, daß sie ein Instrument lernen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Es gibt keine einzelnen Personen, denen ich einen besonders großen Einfluß zuschreiben würde – für mich war die Vielseitigkeit meiner musikalischen Aufgaben prägend. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Musik in der Kirche ist frei von gelegentlichen unangenehmen Nebenerscheinungen im Konzertwesen – z. B. überzogenem Eventcharakter, übertriebenem Virtuosentum („wer spielt noch schneller?“). Es geht um das Wesentliche in der Musik, um ihren Gehalt, um Stimmungen, um thematische Bezüge, um die Eigenschaft der Musik, die Seele direkt anzusprechen und die Gelegenheit, das gesprochene Wort nachwirken zu lassen, weshalb ich besonders gerne musikalisch-literarische oder andere thematische Zusammenhänge herstelle. Nicht zuletzt betreten die Zuhörer in der …

„Neuartige Kammermusik”

„Neuartige Kammermusik”am 18.9.202020.00 UhrEintritt frei – Spenden willkommen(eine vorherige Anmeldung ist zwingend notwendig – siehe unten) Robert Kusiolek (Akkordeon) & Elena Chekanova (Live Elektronik)Elena Chekanova und Robert Kusiolek schaffen in ihrer Musik neue Klangwelten.Beide sind international ausgezeichnet und gehören zur zeitgenössischen Kammermusik-Szene. Elena Chekanova studierte an der renommierten Michail Oginsky Musikschule in Weißrussland Chordirigieren und schloss im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium der Polnischen Regierung erlaubte ihr das Zweitstudium für Orchester- und Operndirigat an der Hochschule für Musik in Posen. Auch diese Ausbildung absolvierte Elena Chekanova mit Bestnote. Danach dirigierte sie zahlreiche Uraufführungen mit dem an_Arche NewMusicEnsemble in Polen. 2007 wechselte sie an die Musikhochschule Hannover in die Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue und wurde 2009 – nach ihrem Konzertexamen – in seine Soloklasse aufgenommen. Die Kunst des Dirigierens lernte sie auch von ihrem anderen Lehrer und Mentor, Maestro Michail Jurowski, einem Dirigenten der klassischen russischen Schule, dem sie 2009 und 2010 bei Konzerten in Wien, Parma, Stuttgart und im schwedischen Norrköping assistierte. Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist der den Anschluss zur internationalen Szene …