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Absage Konzert während der Passionszeit

Anton Sjarov – ViolineElena Chekanova – Live Elektronik Robert Kusiolek – Akkordeon, Klangobjekte Am 14. März 2020 um 19.30 Uhr Cella Sankt BenediktVoßstr. 3630161 Hannover Eintritt frei – Spenden willkommen Robert Kusiolek (Akkordeon, Klangobjekte) Elena Chekanova (Live Elektronik), und Anton Sjarov (Violine) sind Ausnahmekünstler heutiges Tages. Ihre fokussierte Arbeitsweise überschreitet viele Grenzen. In ihren Eigenenompositionen werden die drei Musiker mit außergewöhnlicher Instrumentierung neue Klangdimensionen erforschen. Als Sakral-Klangfarben, passend zur Passionszeit, werden unter anderem die Werke von Johann Sebastian Bach neu dargestellt. Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist. Er hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studierte an der HMTMH in der Solistenklasse der Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen – 2006 und DAAD in Deutschland – 2007. Er ist auch Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg – Russland 2003, in Poprad – Slowakei 2003, in Przemysl – Polen 2003, in Klingenthal – Deutschland 2004 und in Castelfidardo – Italien 2006. Robert Kusiolek hat auf dem Label Multikulti …

Impuls am Sonntag: Mareike Wulf

Alter40 Jahre  Beruf (momentane Tätigkeit)Niedersächsische Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Was bedeutet Ihnen Glaube?Vertrauen dürfen und aufgehoben sein Welcher Satz ist Ihnen wichtig?Von Guten Mächten wunderbar geborgenErwarten wir getrost, was kommen mag.Gott ist mit uns am Abend und am MorgenUnd ganz gewiss an jedem neuen Tag. Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin besinnt die Inspiration? Es klingt vielleicht lustig, aber es war das Buch „Magic Cleaning“ von Mari Kondo und zwar noch lange bevor es die Netflix-Serie gab. Warum? Ganz einfach, weil es eine praktische Anleitung für ein Leben in Einfachheit gibt. Endlich all diese Dinge nicht mehr zu brauchen, hat viel Platz geschaffen für eine beruhigende Einfachheit und mehr Lebensglück.

Unsere Musikerinnen am Sonntag: Schola Invocabo

Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? In einem Kreis von Kantorinnen, die in Gottesdiensten für Deutschen Liturgiegesang zuständig waren, kam der Wunsch auf, sich mit den ursprünglichen gregorianischen Gesängen in lateinischer Sprache zu beschäftigen. Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihrbesonderen Wert? Einerseits Gregorianik im „klassischen“ Sinne eingebunden in liturgische Handlungen zu singen, andererseits neue Möglichkeiten der Präsentation zu finden, wie z.B. in Konzerten oder Installationen in Verbindung mit Raum, Licht und/oder Text. Welches Stück in Eurem Repertoire vermag Euch immer wieder neu zu motivieren oder zu erfreuen? Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie Stücke ihr „Gesicht“, ihre „Farbe“ ändern, wenn man sie in neue Zusammenhänge einbindet. Das Offertorium Ave Maria stellt sich am 4. Adventssonntag zum Beispiel ganz anders dar, als im Konzertprogramm „Marienleben“, wo es mit Texten aus Rainer Maria Rilkes gleichnamigen Zyklus korrespondiert.

Impuls am Sonntag: Max Südmark

Alter: 17 Jahre Beruf (momentane Tätigkeit): Schüler des 12. Jahrgangs der St. Ursula-Schule Hannover Was bedeutet Ihnen Glaube?: Mich auf die Liebe Gottes, die jedem einzelnen bedingungslos geschenkt ist, einlassen Welcher Satz (Zitat, Weisheit…) ist Ihnen wichtig?: ”Wer Gott nicht denkt, hat aufgehört zu denken” (Max Frisch) Welches Buch hat Sie am meisten inspiriert und worin bestand die Inspiration? “Laelius de amicitia” von Marcus Tullius Cicero. Das Buch führt einen in den Wert von Beziehungen im menschlichen Leben ein und veranschaulicht damit das grundlegende Bedürfnis nach Geborgenheit und Zuwendung, in diesem Beispiel durch Freundschaft.

Georg Oberauer

Unser Musiker am Sonntag: Georg Oberauer

Georg Oberauer, M. Mus. Dozent für Orgel und Orgel-Improvisation an der Staatlichen Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Bruder hatte am Mozarteum in Salzburg Konzertfach Klarinette studiert, in der Kirche hörte ich viel Chor- und Orgelmusik und dann gab es diese alte Musikkassette mit Orchesterwerken von Mozart, die mich beeindruckt hat. Ich habe solange genörgelt, bis zu Hause ein Klavier stand und es kam dann mit acht Jahren zum Klavier- und mit elf Jahren zum Orgelunterricht. Letzteres Instrument war dann doch stärker und führte mich mit 15 Jahren als Jungstudent ans Mozarteum. Trotzdem blieb das Klavier als leichter „Schatten“ erhalten und es war immerhin mein Zweithauptfach an der Musikhochschule Stuttgart. Rückblickend war die Musik in den ersten 20 Jahren schlicht überlebensnotwendig. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Meine Lehrer – allesamt. Und auch manche gute Schüler und Studenten. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Als Kirchenmusiker sind mir Kirchen jeglicher Größe und Art vertraut. Die Hauskirche der …

Christian Mund

Unser Musiker am Sonntag: Christian Mund

Christian Mund Wie bist Du zur Musik gekommen? Als Kind und Jugendlicher war ich in einem Internat in Bayern. Da gehörte ein Bläserquartett obligatorisch dazu. Und als eine Klarinette benötigt wurde, habe ich mich gemeldet, ohne zu wissen, was mich erwartet. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Als ich eine Zeit sehr wenig Klarinette gespielt habe und außer Übung gekommen war, hat mich dann Klezmer fasziniert. Da sagte ich mir, das will ich auch spielen, hörte mir viele Aufnahmen an und griff wieder zur Klarinette. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Ich habe nun schon öfter in diesem schönen sakralen Raum gespielt und schätze die Stimmung und den Klang des Raumes. Dazu kommt, dass es für mich schon immer dazu gehörte, Musik im Gottesdienst zu spielen. In dem Internat hatten wir einen besonders musikalischen Pater, der mit uns Schülern eine der ersten “Jazzmessen“ aufführte. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Eine schwere Frage, jede Epoche hat ihre …

Unsere Musiker am Sonntag: Arcadia Serena

Kerstin Weise, SopranFranz Müller-Busch, Blockflöteund Elisabeth Michaelis, Cembalo Wie hat sich Euer Ensemble gegründet? Was hat Euch dazu bewogen? Unser Ensemble trägt den Namen „Arcadia Serena“ und hat sich 2013 gefunden. Der Flötist Franz Müller-Busch betreibt den Girolamo-Musikverlag und wollte mal nicht nur die Noten herausgeben, sondern diese schöne Barockmusik auch zum Klingen bringen, denn es gibt sehr viele wundervolle Stücke für Flöte, Gesang und Basso Continuo. Was ist Euer spezieller Style/Eure Besonderheit, worauf legt Ihr besonderen Wert? Unsere Arbeit gestaltet sich so, dass wir ausprobieren und auch wieder verwerfen, jeder übt für sich und wir setzen dann alles zusammen. Welches Stück in Eurem Repertoire vermag Euch immer wieder neu zu motivieren oder zu erfreuen? Wir haben eigentlich kein bestimmtes Lieblingsstück, aber ich persönlich kann sagen, dass ich ganz viel Gefallen an den Telemann-Kantaten und –arien finde, weil ich so eine verschmitzte Heiterkeit bei den Texten und den Melodien fühle.

Unser Musiker am Zweiten Advent: Daniel Schindler

Wie bist Du zur Musik gekommen? Mein Opa starb, als ich vier Jahre alt war. Er spielte Violine in einem Berufslaienorchester und scheint mich frühkindlich so stark geprägt zu haben, dass der Wunsch, auch Violine zu erlernen, da bereits sehr groß war. Mit der Einschulung bekam ich dann endlich meinen ersten Unterricht. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Nach meinem Opa meine zweite Geigenlehrerin. Sie vermittelte mir die Musik auf eine sehr intrinsisch motivierende Art und Weise. Was bedeutet es für Dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen? Da ich diesen Ort auch gerne nutze, um nach anstrengenden beruflichen Phasen wieder zu mir selbst zu finden, verknüpfe ich speziell mit der Hauskirche der Cella St. Benedikt eine meditative Atmosphäre. Es ist für mich ein zeitloser Ort. Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich: In welcher musikalischen Epoche möchtest Du einmal eintauchen? Mich interessieren besonders die alten Hochkulturen. Eine Zeit, aus welcher nahezu keine musikalischen Überlieferungen in Form von Notenschrift existieren. Es wäre schon spannend zu wissen, wie es damals klang.