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Unsere Musikerin am Samstag: Charlotte Weinberg

Charlotte Weinberg

Wie bist du zur Musik gekommen?

Wie viele Kinder wurde auch ich in der Grundschule gefragt, ob ich gerne ein Instrument spielen möchte. Dabei war für mich von Anfang an klar, dass es das Cello werden soll. Warum, das weiß ich nicht mehr genau, aber der wunderschöne, warme Klang und das, was man mit diesem Instrument ausdrücken kann, überzeugen mich bis jetzt immer wieder.

Wer hat dich musikalisch bisher am meisten beeinflusst?

Das ist in erster Linie meine Lehrerin, die mir technische Fertigkeiten beigebracht hat, aber auch das Interesse für klassische Musik in mir wecken konnte. Außerdem mein Lehrer für Musiktheorie und Gehörbildung, durch den ich erst gelernt habe, Musik nicht nur zu spielen und zu konsumieren, sondern auch zu hören und zu verstehen. Und nicht zuletzt haben mich viele Menschen, mit denen ich Kammermusik spielen durfte, deren Lehrer und mein Orchester bereichert.

Was bedeutet es für dich, in einer Kirche und insbesondere in unserer Hauskirche zu spielen?

Eine Kirche ist ein besonderer Ort – auch für das Musizieren. Durch die charakteristische Akustik und die Atmosphäre des Glaubens und der Geborgenheit ist es möglich, die Zuhörer auf eine andere Art zu berühren. Zudem kann die Musik an Bedeutung gewinnen.

Stell dir vor, Zeitreisen sind möglich. In welche Epoche würdest du gerne einmal eintauchen?

Ich kann mich am meisten mit der Musik aus der Romantik identifizieren. Für mich gibt es keine Musik, deren Harmonik, Ausdruck und Bedeutung schöner sein könnte. Von daher wäre es spannend, einmal den Geist dieser Zeit und die großen politischen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen miterleben zu können, da all diese Faktoren natürlich die Entwicklung der Künste und damit auch der Musik beeinflussen.

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