Jahr: 2017

Kürbislasagne

Kürbislasagne – aus der Klosterküche

Kürbislasagne Zutaten 500 g Kürbisfleisch, grob geraspelt 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehe 1 Dose gestückelte Tomaten 1 Schuss Wein etwas Wasser Kräuter, gemischt (Thymian, Rosmarin, Oregano) Salz und Pfeffer 9 Lasagneplatten 50 g Butter 50 g Mehl 375 ml Milch 2 EL Parmesan Muskat etwas Senf 2 Eigelb Zubereitung Du nimmst den Kürbis und schälst und raspelst ihn. Dann schälst Du die Zwiebel und den Knoblauch, beides hackst Du klein und schwitzt es mit etwas Olivenöl an. Danach gibst Du den Kürbis hinzu, brätst ihn etwas an und löschst alles mit Wein ab. Du gibst dann die Tomaten mit den Kräutern dazu und lässt alles mit Wasser 10 min. köcheln. Es empfiehlt sich danach noch etwas zu Würzen – je nach Bedarf. Aus der Butter, dem Mehl und der Milch machst du eine Bechamelsauce und schmeckst sie mit den restl. Zutaten ab. Die Lasagneblätter kochst Du kurz in Salzwasser und legst damit in einer gebutterten Auflaufform zuerst den Boden aus. Dann Kommt das Kürbissugo darauf, streichst es glatt und darauf dann einige Löffel von der Bechamelsauße …

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Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist

Impuls am Sonntag: Bernward Kalbhenn, Journalist Welche Zitat hat Sie in der letzten Zeit inspiriert und was sagt Ihnen das Zitat? „Lehre uns zu bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden“ (Martin Luther) oder: „Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz“ (Einheitsübersetzung) oder: „Lehre uns unsere Tage zu zählen, daraus werden wir gescheit – und unser Herz wird weise“; so sagt es Arnold Stadler in seiner Psalmen-Übertragung mit dem Titel „Die Menschen lügen. Alle“ (Psalm 116). Wen würden Sie als weisen Menschen bezeichnen und warum? s.o. Wie ist ihre Beziehung zur Spiritualität und zum Glauben? Ich antworte mit einem Zitat des ehemaligen Benediktinermönchs und späteren evangelischen Religionsprofessors Fulbert Steffensky in seinem Buch „Schwarzbrot-Spiritualität“: „Worte können Irrlichter sein, und ich habe den Eindruck, Spiritualität ist ein solches geworden. Ich verstehe die Sehnsucht der Menschen, die nach einem solchen Wort greifen. Sie sind es müde, in der Kirche einer Rhetorik ohne Erkenntnis ausgeliefert zu sein. Sie sind es müde, in ausgeleuchteten Räumen zu leben, die kein Geheimnis mehr bergen.“ …

„… sind wir bei Kräften, werden es achtzig.“

„… sind wir bei Kräften, werden es achtzig.“ Woche für Woche singen wir dienstags in den Laudes diesen Vers: „Siebzig Jahre währt die Zeit unsres Lebens, sind wir bei Kräften, werden es achtzig.“ ( Ps 90,10) – Gerade November mit seinen katholischen Gedenk- und Feiertagen Allerheiligen, Allerseelen, mit dem Ewigkeitssonntag, den unsere protestantischen Schwestern und Brüder begehen, steht das Totengedenken im Mittelpunkt: Wir denken an liebe Freunde, die viel zu früh gestorben sind; wir denken an Verwandte, eventuell unsere Eltern, die uns lange Zeit geleitet und begleitet haben, aber nun nicht mehr auf Erden sind. Dabei mahnt der heilige Benedikt in seiner Ordensregel im Kapitel über „die Werkzeuge der geistlichen Kunst“, sich den drohenden Tod täglich vor Augen zu halten (vgl. RB 4,47), also ständig und immer an den Tod zu denken. Was ist der Sinn des Totengedenkens? Was ist der Sinn, sich den drohenden eigenen Tod vorzustellen? Nun, Psalm 90, aus dem der eingangs zitierte Satz stammt, gibt zwei Verse später die Antwort: „Unsere Tage lehre uns zählen! Dann erlangen wir ein weises Herz.“ …

Unsere Musikerin am Sonntag, Christa Eschmann

Unsere Musikerin am Sonntag, Christa Eschmann Wie bist du zur Musik gekommen? Soweit ich zurück denken kann, war Musik immer etwas Besonderes für mich. Ich war ein  Schreibaby und meine Mutter erzählte, dass sie mich oft vor das Radio gestellt und Musik angemacht hat, dann sei ich ruhig geworden. Daran kann ich mich nicht erinnern, aber daran, dass ich jedes Kind bewundert und beneidet habe, dass ein Instrument spielte. Meine Eltern konnten sich lange nicht die Ausgaben für Unterricht leiten. Sie waren Flüchtlinge und ich bin aufgewachsen zwischen Erzählungen von Verlust und Überlebenswillen. Wer hat Dich musikalisch am meisten beeinflusst? Meine Eltern waren beide sehr musikalisch. Sie haben nach dem Krieg auf Tanzveranstaltungen und Hochzeiten gespielt, um zu überleben. Davon ist bestimmt etwas in meinen Genen hängen geblieben. Auf dem Gymnasium hat mich mein Musiklehrer sehr gefördert. Da ich aber nicht Geige spielen durfte, fing ich mit Klavier an. Mein erstes Instrument habe ich mir selbst zusammengespart. Als meine Eltern meine Entschlossenheit sahen, bezahlten sie den Unterricht. In einem Schulkonzert hörte ich zum ersten mal die Querflöte. Ich war von dem Ton bezaubert. Das …

Kann ich mich beschenken lassen

Kann ich mich beschenken lassen? – reloaded

Kann ich mich beschenken lassen? Als ich noch nicht lange im Kloster war, war es mir oftmals unangenehm: Ich bekam etwas geschenkt – und ich konnte nichts zurückschenken, weil ich ja kein eigenes Geld besaß… Im Laufe meines Klosterlebens hat sich meine Einstellung zum Beschenkt-Werden jedoch geändert. Heute freue ich mich, wenn ich etwas geschenkt bekomme, weil ich weiß, dass der Schenkende mir gegenüber damit seine Wertschätzung ausdrücken will – ohne den Hintergedanken, dass er dafür etwas Materielles zurückerhalte. Gerade die Beschäftigung mit der Bibel bestätigt dies. Die Botschaft Jesu Der Evangelist Lukas berichtet im 14. Kapitel seines Evangeliums, dass Jesus bei einem Pharisäer zum Essen eingeladen war: „Er sagte zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird …

So schaffst Du den Absprung

So schaffst Du den Absprung

So schaffst Du den Absprung Hallo, Valentin hier – ich grüße Dich. Kennst Du das auch, manchmal, dann geht es Schlag auf Schlag, die Ereignisse eilen aufeinander und es passieren viele Veränderungen? Mir geht es in letzter Zeit so. Nicht, dass sich im Äußeren etwas verändert hätte. Othello, meine Mitkatze, ist noch da, ich bin da, keine Möbel wurden umgestellt und derzeit sind auch keine Gäste da, also alles irgendwie beim Alten. Und doch spüre ich eine Veränderung – nämlich bei mir. Ich komme besser mit Othello aus, ich spüre, wie ich sanfter werde und nicht mehr ganz so umtriebig bin, ich spreche viel mehr als am Anfang und ich fühle mich irgendwie wohler in meinem Pelz. Ich bin jetzt ein Jahr hier und dieses Jahr war voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Es ist anders und es ist besonders, eine Klosterkatze zu sein und ich bin stolz darauf, dass ich eine Klosterkatze bin. Gibt ja nicht so viele in Hannover. Veränderungen müssen im Leben sein, auch wenn die große Veränderung meines Lebens, nämlich der Wechsel …

Wenn die Puste ausgeht

Wenn die Puste ausgeht… – reloaded

Wenn die Puste ausgeht… Als ich am letzten Montag Br. Nikolaus geholfen habe, die kräftigen Wurzeln von einigen unserer alten Bäume und Sträucher im Garten auszugraben, habe ich gemerkt, dass ich doch hin und wieder eine Verschnaufpause brauchte. Mir ist ein bisschen die Puste ausgegangen. Geht Dir auch schon mal die Puste aus? Zugegeben: Ich bin die Gartenarbeit nicht so wirklich gewöhnt. Aber eigentlich war es auch kein Problem, eine kurze Pause, vier oder fünf Atemzüge, und dann ging es weiter mit der Gartenarbeit. Eine ganz normale Erfahrung im Alltag, die ich von mir kenne. Und solange die Puste dann ganz schnell wieder kommt, ist das eigentlich keine weiteren Gedanken wert. Du kennst vielleicht ähnliche Situationen aus Deinem Alltag. Und doch bin ich an diesem Gedanken hängen geblieben: an der Puste, die mir auch im übertragenen Sinne bei manchen Dingen schnell mal ausgeht. Weil der Körper mehr braucht… Es gibt Tätigkeiten und Aufgaben, für die der Körper mehr Sauerstoff als gewöhnlich braucht, Sauerstoff, um ihn in körperliche Energie umzusetzen. Die Muskeln brauchen unter anderem Sauerstoff, …

Berühren lernen und verstehen können

Berühren lernen und verstehen können Wenn Babys die Welt um sich herum entdecken wollen, dann nehmen sie Gegenstände wie selbstverständlich in den Mund. Die Augen können noch nicht so scharf sehen und auch die Finger müssen das feine Tasten noch lernen. Wenn ein kleines Kind also etwas intensiv erkunden möchte, dann kann es das nur mit dem Mund. Mit diesem Tastsinn bekommt das Kind eine Vorstellung von Form, Größe, Oberflächenbeschaffenheit und Festigkeit des Gegenstandes, zusätzlich natürlich auch von Geschmack und Geruch. Vielleicht ist der Gegenstand warm oder kalt, vielleicht gibt es einen Schmerz, weil der Gegenstand hart oder spitz ist. Und im Normalfall lernt das Kind aus der Berührung des Gegenstandes, wie es zukünftig mit diesem Gegenstand umgehen will und welche Bedeutung dieser Gegenstand in seinem Leben haben kann. Alles mit dem Mund So haben wir alle angefangen, unsere Umwelt zu entdecken – oft zum Schrecken unserer Eltern, die uns ermahnen, nicht alles in den Mund zu nehmen. Erst wenn wir größer sind, lernen wir, mit unseren Fingern und insgesamt mit der Haut Gegenstände wahrzunehmen …